Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Außen Toppits, innen Mirabellen – Einfrieren Tipps Gefrierbeutel – Ein Produkt-Test in der Erntezeit

[Trigami-Review]

Mirabellen am Baum mit Toppits Gefrierbeutel-Packung

Toppits kennt man noch aus der Fernsehwerbung – und bei dem Wort Toppits kommt mir sofort die Melodie mit dem Slogan in den Sinn, mit denen man damals geworben hatte: “Außen Toppits, innen Geschmack”.

Vermutlich eine ganze Generation verdankt diesem Produkt das Wissen darum, daß es Gefrierbrand gibt. Und jetzt sollte ich Produkte der Firma Cofresco Frischhalteprodukte GmbH & Co. KG testen: Toppits Gefrierbrand-Schutz-Gefrier-Beutel.

Im Garten steht der Mirabellenbaum und biegt seine Äste unter dem Gewicht der zahlreichen Früchte. Die kann man kaum alle auf einmal essen. Was ist die beste Möglichkeit der Konservierung? Einkochen? Da gehen doch viel zu viele Vitamine und Nährstoffe kaputt. Trocknen? Trockenobst schmeckt zwar lecker, aber das ist ein größerer Aufwand, denn man muß alle Früchte erst mal säubern und entsteinen und man bräuchte ein Dörrgerät.

Das Sinnvollste scheint unter diesen Umständen das Einfrieren zu sein – und dazu kann man dann die Toppits Gefrierbeutel nehmen. Das Obst ist leicht in der Plastiktüte mit der weiten Öffnung zu verstauen. Die Beutel sind sehr reißfest und für ihren Zweck gut geeignet.

Die Toppits Frischalte-Folie kann man benutzen, wenn man etwas frisch halten will, zum Beispiel die ganzen Kuchenstücke, die vom Geburtstag übriggeblieben sind. Wenn man allerdings ein Stück Kuchen unter der Folie vom Teller im Kühlschrank herauszieht und den so geschaffenen Tunneleingang nicht wieder verschließt, dann wird der restliche Kuchen schnell austrocknen. Kein Gefrierbrand, aber so ähnlich. Eigene Erfahrung.

Ein YouTube-Video der Toppits Geschmacks-Akademie: “Erntezeit: Obst einfrieren

Eingetütetes Obst

Die Aluminiumfolie von Toppits “Alu-Folie mit Kraft-Waben” habe ich erst gar nicht ausgepackt, da ja auf der Verpackung der Folie mit besonders reißfester Speziallegierung aufgedruckt ist:

Wichtiger Hinweis:

  • Aluminiumfolien sind nicht zum Abdecken von Lebensmitteln in Metallgefäßen geeignet.
  • Aluminiumfolien dürfen nicht mit säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln in Berührung kommen.
  • Die Folien können sich in diesen Fällen auflösen, an Lebensmittel abgegebene Bestandteile sind aber gesundheitlich unbedenklich.

Bei Recherchen bin ich dann darauf gestoßen, daß Aluminium im dringenden Verdacht steht, eine der Hauptursachen der Alzheimer-Krankheit zu sein. Wenn auf der Packung schon eine Warnung steht, die aber kaum jemand lesen wird, dann kann die Empfehlung nur sein, Aluminiumfolie generell von Lebensmitteln fernzuhalten und durch andere Produkte zu ersetzen. Eine akute Vergiftung ist zwar kaum zu befürchten, die Gefahr besteht eher in der langfristigen Anreicherung von Aluminium im Körper. Und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Vielleicht kann man ja aus Hanffasern was stricken? Das beste Papier soll jedenfalls Hanfpapier sein.

Jetzt zum Angebot

Toppits im Kühlschrank

Curaçao – Tauchurlaub mit Tauchschule in der Karibik – Seaquarium, Unterwasserwelt und Delphinschwimmen

Wasserschildkröte unter der Wasseroberfläche im Becken

Da das Wetter so oft mit Sonnenschein aufwarten kann, ist Curaçao auch entsprechend attraktiv als Urlaubsinsel, zumal es dort auch sehr gefällige Strände gibt, die von Riffen gesäumt werden. Die Riffe wiederum sind bevorzugte Anziehungspunkte für Taucher. Das Meerwasser ist um einiges wärmer, als man es von anderen Regionen gewohnt sein mag. Optimale Tauchgründe also.

Eine besondere Attraktion gibt es für die Liebhaber des Wracktauchens in Curaçao, denn vor einigen Jahren hat man ein altes Flugzeug, eine Fokker Fairchild 27, welche vor dem Ende ihrer Dienstzeit im Islandhopping in der Karibik im Einsatz war, von Betriebsstoffen gereinigt und als Wrack bei Watamula im Meer versenkt.

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Wer Meeresbewohner sehen will, die ihm beim Tauchgang vielleicht noch nicht vor die Taucherbrille gekommen sind, dem sei empfohlen, das 1984 eröffnete Seaquarium zu besuchen. Dort kann man auch ohne Unterwasserkamera brauchbare Bilder machen, wie die Bilder der Wasserschildkröten und der Fische beweisen. Bei den Wasserschildkröten auf dem Bild oben könnte es sich um die Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata) handeln?

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In der Anlage zirkuliert frisches Meerwasser, welches permanent nachgepumpt wird. Man hat dort Berührungstanks eingerichtet, in denen die Besucher die Tiere berühren können. Man kann in den Anlagen tauchen, schnorcheln und Stachelrochen, Schildkröten und Haie mit der Hand füttern. Wem das zu gewagt ist und wer trocken bleiben möchte, der sieht sich alles aus einem Beobachtungsboot an. Den ganzen Tag über werden verschiedene Touren und Vorführungen angeboten, bei denen man die Tiere anfassen und beobachten kann.

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Curaçao hat über 60 verschiedene Tauchplätze rund um die Küstenlinie, an denen man 57 Korallenarten und über 500 Fischarten finden kann. Eine Liste ausgewählter Tauchstationen gibt es dazu auch. Der Anfänger sucht sich eine Tauschschule, um die ersten Schritte zu lernen.

Wer Angst vor der Tiefe hat, wem die Ohren beim Tauchen weh tun, wem die Tauchausrüstung mit den Druckluftflaschen zu schwer ist, oder wer mit einer Krankheit geschlagen ist, die das Tauchen verbietet, der nehme einfach einen Schnorchel und eine gute Taucherbrille, vielleicht noch ein Paar Flossen, und sehe sich alles aus der Nähe der Wasseroberfläche an. Oder man sucht sich ein Glasbodenboot, um trocken bleiben zu können.

Hobbyfotografen und auch Profi-Fotografen können in den Tauchgründen der Karibik optimale Bedingungen vorfinden. Selbst, wenn man sich eigens für den Tauchtrip nur ein wasserdichtes Unterwassergehäuse oder eine Tauchhülle für seine Standard-Digitalkamera zulegt, kann man sicherlich schon mit beachtlichen Ergebnissen heimkehren. Und das gilt auch für Schnorchler. Man kann sich natürlich auch gleich eine neue, wasserdichte Digitalkamera kaufen.

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Zur Abwechslung kann man die Delphinschau im Seaquarium besuchen und den Delphinen bei ihren Kunststücken zusehen. Wer der Faszination der Delphine erliegt, der kann das Angebot eines Anbieters für eine hautnahe Begegnung mit Delphinen beim Delphinschwimmen nutzen. Man kann einen halbstündigen Tauchgang mit Delphinen im Riff buchen. Die Angebote unterscheiden sich in dem, was geboten wird.

Ein weiteres Angebot, das man auf Curaçao finden kann ist eine Delphintherapie. Bei dieser Variante des Kontakts zwischen behinderten Menschen und Delphinen wird eine Fähigkeit der intelligenten Meeressäuger genutzt, Prozesse in Gang zu bringen, die ohne Delphine kaum so schnell oder vielleicht sogar überhaupt nicht denkbar gewesen wären. Gerne werden autistische Kinder zur Therapie gebracht.

Daß Delphine intelligente Geschöpfe sind, das kann man schon im Artikel mit dem YouTube-Video vom Spiel mit den Luftblasen ahnen.

Alle Fotos: © Roger Cannegieter
Curaçao Photography

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Spaßiges Video zum modernen Fiat 500 – Um welchen Stall geht’s dabei, hat der Tankdeckel etwas damit zu tun?

[Trigami-Anzeige]

Rückleuchten und Tankklappe

Fiat Image-Kampagne“Fiat 500 by Diesel” – da könnte man jetzt denken, daß ein Dieselmotor für den Vortrieb zuständig ist. Aber es ist ganz einfach ein Sondermodell des beliebten kleinen Flitzers aus der Fabbrica Italiana Automobili Torino (FIAT), welches in Zusammenarbeit mit der Modemarke Diesel, die auch für Jeans bekannt ist, geschaffen wurde.

Das heißt jetzt aber nicht, daß man sich den 500er Fiat nicht mit Dieselmotor in den Stall holen kann. Es gibt ihn sogar mit einem Turbodiesel.

Eine witzige Werbung hat man sich nun bei Fiat einfallen lassen, um für das Sondermodell zu trommeln und um im Gespräch zu bleiben. Das kurze Video, das etwas mit dem Hosenstall zu tun hat, wird mit schwungvollem Lachen rübergebracht.

Fiat 500 – Pinnwandeintrag:

Der Fiat-Werbespot hat natürlich einen Schluck Provokation getankt – aber so kommt man eben am besten ins Gespräch.

Oder sollte dieser Fiat 500 Clip gar nicht provozieren, sondern in lustiger Weise darauf hinweisen, daß es nicht genügend öffentliche Bedürfnisanstalten gibt? Die dann aber bitteschön kostenlos sein sollen. Auf die Problematik mit dem Dringenden Bedürfnis hatte ich ja bereits hingewiesen.

Apropos Tankdeckel: Den wird man bei dem kleinen, agilen Fiat nicht so oft aufklappen müssen (das Tankvolumen klammern wir einfach mal aus), da der Verbrauch des Motors mit 4 Litern pro 100 km recht sparsam sein soll. Das ist allerdings die Angabe für das TwinAir-Triebwerk, einen Motor mit zwei Zylindern, der auch Aufnahme in die 500er Produktpalette finden soll.

Wer eine große Klappe riskieren will, für den gibt’s das Modell 500C, wie im Video-Clip. Das lange Faltdach, wie man es von der Ente kennt, garantiert viel Frischluft. Wobei die Ente in Deutschland ja fast ausgestorben ist – in Madagaskar dagegen bekommen noch viele Enten täglich ihr Gnadenbrot als Taxi.

Von einem Kultauto zum nächsten: Das moderne Kultauto in Form des Fiat 500 hat seinen Preis, wie andere Kultautos auch: Die billigste Version des Sondermodells “by Diesel” kostet 15.300 Euro. Es war eben schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.

Wer wegen der Pinnwand noch mehr Diesel (oder eben auch Benzin) ins Feuer schütten will, kann noch mehr YouTube-Videos von Fiat tanken: YouTube-Kanal von Fiat Deutschland.

 

Und jetzt: Disconnect!

Curaçao – Insel-Urlaub mit Tauchen am Traumstrand der Niederländischen Antillen oder Karabik-Kreuzfahrt

Traumstrand mit weißem Sand

Curaçao gehört mit Aruba und Bonaire zu den Inseln unter dem Winde und zu den Niederländischen Antillen. Zusammen werden die Inseln, die vor der Küste von Venezuela liegen, aber auch ABC-Inseln genannt. Curaçao ist mit 444 km² die größte Insel dieser Inselgruppe, zu der noch die Inseln über dem Winde Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba gehören. Geographisch sind die Inseln der Inselgruppe nicht direkt benachbart, sondern in 2 Gruppen weit auseinander liegend. Aruba gehört seit 1986 nicht mehr zu den Niederländischen Antillen, welche ein Land innerhalb des Königreiches der Niederlande bilden. Ab dem 10. Oktober 2010 wird es bezüglich des politischen Status eine Änderung geben, denn die Niederländischen Antillen sollen aufgelöst werden – was für den Urlauber aber kaum etwas ändern dürfte.

Tankstelle für erfrischende Getränke

Curaçao hat eine lange Geschichte und weit vor der “modernen” Zivilisation muß es schon eine andere Kultur auf der Insel gegeben haben, denn in der Hato Tropfsteinhöhle, die man in der Nähe vom Flughafen findet, hat man Höhlenzeichnungen gefunden, deren Alter man auf mindestens 1500 Jahre schätzt. Die Höhle diente dann später als Unterschlupf für geflohene Sklaven.

Mit ihrer bunten Mischkultur kann die Insel als ein Beispiel dafür gelten, daß Multikulti funktionieren kann. 1499 schon wurde das Eiland durch den Spanier Alonso de Ojeda für die Kolonisatoren aus Europa entdeckt. Niederländer übernahmen die Insel im Jahr 1634 für die Niederländische Westindien-Kompanie. In späteren Jahren wurden afrikanische Sklaven auf die Insel verschleppt. Noch heute sind die Nachkommen dieser ehemaligen Leibeigenen dort ansässig und es hat Vermischungen mit den einstigen Kolonialherren gegeben. Man lebt zusammen und hat eine eigene Sprache entwickelt: Papiamentu oder Papiamento wird auch auf Bonaire und Aruba gesprochen und enthält Elemente aus verschiedenen Sprachen, hauptsächlich aber Spanisch, Niederländisch und Portugiesisch. Papiamentu gehört zu den Kreolsprachen und ist noch relativ jung, die Grammatik besticht mit dem Merkmal der Einfachheit.

Kapelle in rosa

Der Hafen, der einen bedeutenden Pfeiler für die Wirtschaft der Insel darstellt, befindet sich mitten in der Stadt und besteht aus einer großen Bucht, die nur über eine enge Zufahrt erreichbar ist. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig dort an und die Kreuzfahrer kommen aus dem Bauch der oft riesigen Schiffe und fallen über Willemstad und den Rest der Insel her – je nachdem, wie viel Zeit ihnen ihr straffes Karibik Kreuzfahrt-Programm läßt, bevor man bei seiner Schiffsreise die nächste Karibik-Perle ansteuert, oder vielleicht nach Miami oder auch New York zurückkehrt. Um Investoren für Industrie und Handel anzuziehen hat man schon vor langer Zeit einen Freihafen eingerichtet, der eingezäunt ist und 57 ha umfaßt.

Ozeanriese vor Anker in Curaçao

Auch Industrie ist auf der Insel vertreten, so gibt es im großen Hafen Werften und ein Containerterminal. Auch eine Ölraffinerie gibt es, für die in der Bullen Bay Industrieanlagen in Form riesiger Ölspeichertanks stehen. Die Raffinerie wird derzeit von der Petróleos de Venezuela S.A. (PdVSA) betrieben, wo man das aus dem nahen Venezuela angelieferte Rohöl raffiniert. Die Zukunft der Raffinerie ist allerdings ungewiß, da es veraltete Anlagen sind, die entsprechende Umweltprobleme verursachen. Allerdings sollen 90% der Einnahmen der Insel aus dem Export durch die Raffinationsprodukte erlöst werden, und unter diesem Gesichtspunkt erscheint es dann doch unwahrscheinlich, daß man eine Schließung der Anlagen anordnet.

In der Fotogalerie von Curaçao Harbors kann man Luftbilder mit Docks und sonstigen Hafenanlagen finden, aber auch Bilder mit Kreuzfahrtschiffen und der Brücke. Auch, wenn man die Insel mit Google Earth betrachtet, kann man einige neue Erkenntnisse gewinnen.

Firmen, die sich auf E-Commerce spezialisieren und deren Dienste hauptsächlich für Kunden außerhalb der Insel gedacht sind, gibt es keine Umsatzsteuer und lediglich 2% Ertragsteuer. Curaçao ein Steuerparadies?

Flottierende Brücke in Curaçao

Wenn man schon so fragt, dann muß man auch erwähnen, daß die Insel im Offshore Banking genau diesen Ruf hat, da im Finanzsektor eine entsprechende Infrastruktur existiert. Da wissen aber wenige wirklich genau Bescheid – oder wer kennt in Europa zum Beispiel die Maduro & Curiel’s Bank? Allerdings dürften auch hier Maßnahmen getroffen worden sein, um nicht von den Ländern an den Pranger gestellt werden zu können, aus denen Schwarzgeld eine Steueroase sucht. Indiz dafür ist, daß Curaçao bereits 2002 ein Abkommen mit den Usa über den Austausch von Steuerinformationen geschlossen hat.

Die höchste Erhebung von Curaçao ist im Norden der Insel der Sint-Christoffelberg mit einer Höhe von 375m. Der Berg liegt im Nationalpark Christoffel Park.

Willemstad ist die größte Stadt der Insel und auch Hauptstadt. Sie soll 135.000 Einwohner haben, die aus 55 Nationen stammen. Es ist eine typische Hafenstadt, die in die zwei Stadtteile Otrobanda und Punda aufgeteilt ist, die über die Queen Emma-Pontonbrücke miteinander verbunden sind. Das kann man gut erkennen auf dem Bild der Webcam, die im Penthouse vom Plaza Hotel ihren Standort hat.

Der Strand am Seaquarium ist beliebt bei jungen Leuten und Familien. Auch nach Einbruch der Dunkelheit, besonders an den Wochenenden, läßt sich ein buntes Treiben dort ausmachen, es gibt Konzerte und selbst Filme werden dort vorgeführt.

Felsküste mit Wohnhäusern und Motorbooten in der Bucht

Landwirtschaft ist wegen des trockenen Klimas ein trockenes Brot in Curaçao. Für die meisten Kulturen dürfte eine Bewässerung nötig sein. Selbst Mangobäume benötigen auf Curaçao viel Wasser, um Früchte zu produzieren. Unbewässerte Bäume leisten sich nicht den Luxus, zu fruchten. Nennenswerte Pflanzungen gibt es mit Plantagen von Bitterorangen, aus denen der Curaçao-Likör hergestellt wird, die eventuell auch heute nicht bewässert werden, aber eigentlich Valencia-Orangen hätten sein sollen. Bekannt ist in Deutschland eher der blaue “Blue Curaçao” Likör, es gibt ihn zwar auch mit roter Farbe als “Red Curaçao”, aber eigentlich ist er ungefärbt und hat eine Farbe ähnlich wie Apfelsaft. Nicht wenigen Zeitgenossen dürfte es noch heute unbekannt sein, daß Curaçao nicht nur ein Synonym für ein blaues Getränk ist, sondern eine Insel, die dem bunten Gesöff den Namen gab. Vernebelt hier der Alkohol die Sinne?

Betrachtet man die Handelsdaten auf der Investoren-Seite, so findet man dort folgende Landwirtschftsprodukte angeführt: Aloen, Sorghum, Erdnüsse, Gemüse und Tropenfrüchte.

Der Großteil der Nahrungsmittel wird aber auf jeden Fall importiert, vor allem aus den USA, aus Venezuela und auch aus den Niederlanden. Frisches Obst und Gemüse wird hauptsächlich aus Venezuela eingeführt.

Bei den Bewohnern der Insel ist eine dort Chimaruku genannte rote Frucht, die etwa kirschgroß wird, beliebt. Es dürfte sich um Acerola (Malpighia glabra) handeln, auch unter den Namen Antillenkirsche oder Acerolakirsche bekannt.

Die Homepage des Curaçao-Tourismusbüros beteuert, daß es auf der Insel keine Touristenfallen gibt. Die Touristen sollen sich unter die mit einer reichen Kultur gesegneten Einheimischen mischen können, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzen.

Wer hat da nicht gleich Lust, die Koffer zu packen und in den Flieger zu steigen?

Straße im Inselinneren

Wetter und Klima von Curaçao

Das Klima auf der Venezuelas Küste vorgelagerten Insel ist ganzjährig warm bis heiß und sinkt nicht unter 20°C. Regen fällt eher selten und somit ist die Vegetation der Insel auch darauf eingestellt, mit dem raren Naß zu knausern. Viele der Pflanzen sind mit Dornen bewehrt, inklusive großer Säulenkakteen. Das Bild aus dem Auto erinnert daher auch an das Dornenland im Süden von Madagaskar.

Haus direkt vorm Strand auf einem Felsen

Da das Wetter so oft mit Sonnenschein aufwarten kann ist Curacao auch entsprechend attraktiv als Urlaubsinsel, zumal es dort auch sehr gefällige Strände gibt, die von Riffen gesäumt werden. Die Riffe wiederum sind die Anziehungspunkte für Taucher. Das Wasser ist auch noch um einiges wärmer, als man es von anderen Regionen gewohnt sein mag. Optimale Tauchgründe also.

Blick auf's Meer

Flora und Fauna auf Curaçao: Es gibt auf der Insel interessante Tierarten zu beobachten, wie Leguane, Papageien oder Kolibris, wobei die Artenvielfalt noch größer ist, als hier jetzt herausgepickt. Bilder Tiere Auch für Liebhaber von Pflanzen gibt es einiges zu entdecken. Wegen der Trockenheit haben sich viele Pflanzen mit Stacheln oder Dornen bewehrt, um mögliche Freßfeinde von einem Verbiß abzuhalten, aber auch, um die intensive Sonnenstrahlung etwas zu reduzieren.

Ein besonderer Dank gilt Roger Cannegieter für die Überlassung der vielen Bilder.

Fotos: Curaçao Photography © Roger Cannegieter
stockxchng: Curacao 2 © ed kool
Curacao 4 © ed kool

Baum auf Felsvorsprung im Meer von Curaçao

Test der Taschenlampe Zweibrüder LED Lenser M7 – Lichtzauber im Wald am Winterstein im Taunus

[Trigami-Review]

LED-Taschenlampe vor Brennholz

Die LED Lenser M7 von Zweibrüder ist die neue, multifunktionale Taschenlampe auf dem Markt, die hier im Taschenlampentest beschrieben wird, zusammen mit der kleinen LED Lenser P2 – nachdem es letztes Jahr der Test der M1, der M5 und der K3 im Reisfeld war.

Das Konzept der intelligenten Taschenlampe wurde auch hier wieder umgesetzt. Beim Betrachten des äußeren Erscheinungsbildes sieht man die Verwandtschaft mit der M1 und M5 zwar, aber mit der LED Lenser P7 und der äußerlichch gleichen LED Lenser B7, die als Fahrradlampe konzipiert worden ist, besteht eine klare Verwechslungsgefahr. Auch die LED Lenser T7 hat die gleiche Basis. Einen direkten Vergleich zwischen M7 und P7 findet man übrigens auch in einem unabhängigen Test.

LED-Taschenlampe LED Lenser M7

Die M7 ist also eine Weiterentwicklung der fokussierbaren Taschenlampe, bei der man am weltbesten Fokussiersystem ‘Advanced Focus System‘, wie es bei der P7 zum Einsatz kommt, auch noch etwas gefeilt hat. Der Reflektor nimmt jetzt mehr Raum ein und die Fassung ist dünner geworden.

Einblick in das 'Advanced Focus System'

Hinzukommen zu dieser Familie komfortabler Lampen wird noch die LED Lenser M7R, die mit Akkus und dem Floating Charge Ladesystem geliefert wird und die LED Lenser MT7 als sogenannt taktische Lampe, die zum Glasbrechen geeignet ist.

Intelligentes Licht sucht sich seinen Weg: Zweibrüder gibt die Leuchtweite mit 255 m an. Das ist schon ganz schön weit und das erreicht man nur mit einer Bündelung des Lichtstrahls. Die Helligkeit dieser geregelten Taschenlampe wird mit 220 Lumen angegeben. Die P7 schafft mit der gleichen Cree-LED nur 210 m. Nur mal als Vergleich: Die LED Lenser P2 erreicht nur 11 Lumen, ist dabei aber nicht dunkel und leuchtet laut den Prospektangaben nur 23 m weit.

LED-Taschenlampe für den Schlüsselbund

Die zusammen mit der M7 gelieferte P2 ist, wenn man sie an der neuen und viel größeren LED-Leuchte mißt, natürlich ein Underdog. Aber für die Größe kommt da eine ganze Menge Licht raus. Was bei meinem Testmuster auffällt ist, daß in der Mitte ein dunklerer Fleck ist, der unangenehm stört. Sieht man durch die Linse, dann kann man viele kleine Tröpfchen sehen. Ob das Ölspritzer von Produktionsanlagen sind?

Die M7 ist die hellste Taschenlampe, die ich bisher in den Händen hatte. Schon die M1 lieferte eine unglaubliche Lichtleistung für ihre kleinen Abmessungen – und das macht Lust auf immer mehr. In den kommenden Jahren wird man sich also genau darauf freuen können, da der technische Fortschritt kaum aufzuhalten sein dürfte.

Mit dem Intelligent Clip aus Kunststoff kann man die M7 schnell am Gürtel befestigen und in die gewünschte Leuchtrichtung drehen. Der Kunststoff-Clip erscheint durchaus praktisch, aber beim Anknipsen rutscht die Lampe leicht mal ein Stück weiter und vom Material des Clips hat man beim Schieben über den geriffelten Lampenkörper schnell kleine Kunststoffspäne abgeschabt.

Taschenlampen-Leuchtkegel auf die Bäume im Wald

Beim Bild vom Sonnenuntergang will ich ehrlich sein: Das dunkle Bild zeigt die wirkliche Helligkeit der M7, der helle Spot ist im Bildbearbeitungsprogramm entstanden, um übertseigert das zu zeigen, was man subjektiv wirklich sehen konnte.

Der Größenunterschied von M7 zu M5 (die M1 benutze ich wegen ihrer teuren Batterien nicht) ist deutlich, denn in der Röhre sind vier Stromlieferanten der Dimension AAA untergebracht, entweder Batterien, oder Akkus, mit denen man ökonomischer unterwegs ist. Subjektiv ist mir beim Wechsel der mitgelieferten Alkaline-Batterien zu Akkus kein Unterschied der Helligkeit aufgefallen. Der Taster für die Steuerung ist wieder am Ende der High-End Taschenlampe, was um so unpraktischer wird, je größer die Lampe ist.

Langzeitbelichtung im Taunus

Die eingebaute Smart Light Technology sorgt dafür, daß die M7 einen relativ konstanten Strom aus der Stromquelle ziehen kann, damit über lange Zeit die gleiche Helligkeit geliefert werden kann – und das ist auch das Highlight dieser Outdoor-Taschenlampe, denn man ist nicht mehr dazu verurteilt, zusehen zu müssen, wie die Helligkeit immer mehr zu einer Funzel verkommt. Alternativ kann man die Einstellung so wählen, daß Stromentnahme und Helligkeit kontinuierlich abfallen, so wie es Standard bei allen bisherigen Taschenlampen war.

Verottender Baumstamm

Das jedenfalls ist LED-Technik vom Feinsten, denn obwohl die Leistung der Stromquelle eigentlich permanent abnimmt, wird den Elektronen microcontrollergesteuert auf die Sprünge geholfen. So hat man bis zum Schluß eine gleichbleibende Helligkeit. Das ist für mich das entscheidende Argument für die neue Lampe – das hätte ich mir auch für die M5 schon gewünscht. Vom nahenden Ende des Energievorrats wird man durch ein kurzes, regelmäßiges Blinken informiert.

Grünpflanzen werden bei Dunkelheit angeleuchtet

Um zwischen den beiden Hauptmodi, die den Stromverbrauch regeln, zu wechseln muß man den Schalter 8 Mal antippen und beim 9ten Mal dann einschalten. Beim Constant Current Modus ist die Bestätigung, wenn die Lampe 3 Sekunden leuchtet und dann ausgeht. Im Energy Saving Modus dimmt die Lampe das Licht in den 3 Sekunden herunter, bevor sie ausgeht. Zwischen diesen beiden Modi sollte man besser mit einem Mikroschalter, der sich innen am Ende der Batteriehalterung befindet, wechseln können, denn ich würde da nur selten schalten. Leider gibt es auch keine Anzeige dafür, in welchem Modus man sich befindet.

Langzeitbelichtung mit Seifenblasen

In 3 verschiedenen Programmen kann man dann noch die folgenden Funktionen ansteuern – und zwar alles mit dem einen Tastschalter. Im Easy Mode kann man auf 15% Lichtleistung runterschalten und auch stufenlos zwischen 15 und 100% dimmen. Im Tactical Defense Mode gibt es beim Antippen nur eines: Das Stroboskopblitzen. Der Professional Mode beginnt, wie der Easy Mode mit der Dimmfunktion, das nächste Antippen aktiviert eine permanente Blinkfunktion, das folgende Antippen läßt den Morsecode für SOS blinken und das letzte Antippen schaltet die Stroboskopfunktion ein.

Wer sich das alles nicht merken kann, der steckt das beiliegende ‘Smart Card’ bezeichnete Stück Papier in die Röhre der programmierbaren Taschenlampe. Dort hat man die Kurz-Bedienungsanleitung dann immer dabei. Und wenn man wieder mal vergessen hat, wie die Programme geschaltet werden, dann braucht man nur die Lampe aufzuschrauben und nachsehen. Wer gelegentlich Paßwörter im Internet vergißt, der sollte das auf jeden Fall so machen.

Langzeitbelichtung mit Seifenblasen

Wer die Taschenlampe für Profis und „Normalos“ mit dem Body aus Flugzeugaluminium am Fahrrad montieren will, kann noch eine Fahrradhalterung brauchen: Da kann man zum Zweibrüder Universal-Halter 7799-PT greifen, den man auf der Zweibrüder-Homepage zwar nicht findet, aber man kann ja gugeln.

Zum Abschluß der Testarbeiten im Taunuswald lief ein willkommenes Testobjekt in Form einer Erdkröte (Bufo bufo bufo) über den Weg. Geduldig harrte sie im gleißend hellen Licht der M7 aus, bis ein paar Makro-Bilder im Kasten waren. Bei Iso 100 und Blende 5,6 war eine Belichtungszeit von 1/10 Sekunde erforderlich. Fotografiert aus der Hand, ohne Bildstabilisator.

Auch andere Blogger haben die M7 getestet und ansprechende Bilder in die Galerie der Homepage von Zweibrüder hochgeladen. Ein Forum, um sich über die Produkte der Firma auszutauschen, gibt es natürlich auch. Sogar an Facebook-Anhänger wurde gedacht – und Twitter soll auch nicht verschwiegen werden.

Lieferbar ist die M7 ab dem 9. 8. 2010: Jetzt zum Produkt.

Erdkröte (Bufo bufo bufo)

Schlange stehen am Visa-Geldautomaten der Bank of Africa in Analakely für den Einkauf zum Muttertag

Foto

Auch in Madagaskar gibt es schon einige Leute, die mit Plastikgeld in der Gegend herumlaufen. Überwiegend wird es sich dabei um einfache Kundenkarten der großen Banken handeln, aber auch Visa-Karten bieten die Banken ihren Kunden an..

Letztlich war an einem Samstag das Schlangestehen auf dem Foto zu beobachten. Die Bank of Africa (BOA) hatte in ihrer Filiale in Analakely gegenüber vom Bahnhof gerade an diesem wichtigen Wochentag, an dem viele ihre Einkäufe machen, nur einen der 3 vorhandenen Geldautomaten in Betrieb. Mindestens 30 Personen standen in der Schlange und warteten darauf, ihre Karte in den Geldautomaten stecken zu können, um sich anschließend mit Bargeld in das Verkaufsgetümmel in Analakely zu stürzen.

Da jeder Nutzer für die Benutzung des Gerätes eine gewisse Zeit braucht, kann man durchaus vermuten, daß mancher Bankkunde eine Stunde oder gar länger gewartet hat. Man fragt sich, warum gerade an einem Samstag nur einer der 3 Geldautomaten zur Nutzung offen steht.

Ein Madagasse meinte, daß es sein könne, daß den Beamten ihr Salär ausgezahlt worden ist. Es komme regelmäßig bei der BOA vor, daß sich dort dann lange Schlangen bildeten. Bei der BNI-Filiale bei der Feuerwehr in Tsaralalana um die Ecke, standen am gleichen Tag keine Leute mit Bargeldmangel in einer Schlange, lediglich ein Mann zog sich Geld aus dem Automaten. Bei der BFV-Filiale beim Autohaus Sicam standen etwa 5 Leute am Geldautomaten.

Flughafentransfer mit Airport Shuttle Bus zum Flughafen Ivato Antananarivo, sichere Fahrt ins Innenstadt-Hotel

Flughafentransfer mit Kleinbussen

Wer eine Individualreise nach Madagaskar geplant hat und in Ivato auf dem Flughafen ankommt, für den stellt sich meist die Frage, wie man den nächsten Schritt organisiert.

Raus aus dem Flugzeug, rein in den Bus.

Seit einiger Zeit gibt es nämlich schon den Bus-Pendeldienst des Flughafenbetreibers ADEMA (Aeroports de Madagascar) mit Bussen und Kleinbussen vom und zum Hotel im Stadtzentrum. Auch bei verschiedenen Hotels an der Strecke wird von dem Zubringerdienst Halt gemacht. Kleinbus und Minibus haben abweichende Routen, die sie bedienen, aber als Stadtbus fungieren alle.

Dieser Service einer Busverbindung von und zur Herberge wird zu einem für Touristen attraktiven Preis angeboten. Mit den größeren Nissan-Bussen des Modells Civilian hat der Passagier ein geräumigeres Platzangebot und muß dafür weniger tief in die Tasche greifen, der Preis für die Fahrt beträgt 6.000 Ariary. In den Minibussen, in denen es etwas enger zugeht, muß man 12.000 Ariary für den Transfer bezahlen.

Die kleineren Fahrzeuge pendeln auf folgender Route:

  • Flughafen Ivato (Busparkplatz)
  • Stadtteil Talatamaty (Hotel le Carrefour)
  • Andohatapenaka (Hotel Etoile Rouge)
  • Andavamamba (Kunsthandwerkerdorf CENAM/Hotel Nalugaro)
  • Anosy (Hotel Carlton)
  • Antaninarenina (Hotel Du Louvre und Hotel Colbert)
  • Analakely (Hotel Le Glacier)
  • Anosy (Hotel Carlton)
  • Andavamamba (Madahotel)
  • Andohatapenaka (Hotel Etoile Rouge)
  • Flughafen Ivato

Die großen Busse pendeln auf folgender Route:

  • Flughafen Ivato (Busparkplatz)
  • Stadtteil Ambodivonkely (Hotel Des Orchidees)
  • Antanimena (Hotel Astauria)
  • Analakely (Hotel Tana Plaza)
  • Tsaralalana (Hotels White Palace/Anjary und Cactus Vert)
  • Antanimena (Hotel Zina, Immeuble Deco Center)
  • Ankorondrano (Hotel Ibis)
  • Antanety Ambohimanarina (Chambre d’Hotes Au Zenith)
  • Talatamaty (Hotel Ile du Paradis)
  • Flughafen Ivato

iPhone ausspioniert, Nacktbilder im Internet mit Facebook-Identität – Auch Firefox hat Sicherheitslücken

Smartphone von Apple: Das iPhone

Die Mehrzahl der Nutzer von mobilen Geräten und deren Anwendungen, die der Kommunikation dienen, hat nur durchschnittliche Kenntnisse, was deren Verwendung betrifft – und über die Sicherheitsrisiken ihrer ständigen Begleiteter wissen die meisten Mobilfunknutzer kaum Bescheid. Es gibt aber Experten, die sich auskennen: Für diese Hacker ist es ein Leichtes, sich privater Daten wildfremder Menschen zu bemächtigen. Bedenken sollte man zudem noch, daß staatliche Stellen bei dem “Spiel” auch kräftig mitmischen, die Hersteller werden gar dazu angehalten, die Entwicklung nach vorgegebenen Standards vorzunehmen und unter anderem geheime Schnittstellen einzubauen.

 

Das iPhone hat einen Riesen-Hype ausgelöst und von allen Seiten werden neue Apps entwickelt, die den Nutzern die drolligsten Dienste eröffnen – so standen einige junge weibliche iPhone-Nutzerinnen nackt in der Öffentlichkeit des Internets. Natürlich wußten die gar nichts davon und sind sicherlich hinterher aus allen Wolken gefallen, aber das sind leider die Gefahren, die sich auftun, wenn man gewisse technische Lösungen zu vertrauensselig nutzt, wie uns die Bild-Zeitung aufzeigt und zur Vorsicht vor Spionage-Apps rät.

In diesem Fall handelte es sich um das Programm Quip des Anbieters Addy Mobile, mit dem man MMS kostenlos übers Internet verschicken konnte. Der Internetserver des Dienstproviders hatte aber eine Schwachstelle, und so gelang es Hackern, durch die Sicherheitslücke private und intime Bilder zu erbeuten und diese dann zu veröffentlichen – und zwar verknüpft mit den echten Identitäten im sozialen Netzwerk Facebook, darunter auch Selbstporträts nackter Mädchen – ungewollter, aber öffentlicher Striptease, sozusagen.

Auch der bekannte Börsenhändler Dirk Müller vom Frankfurter Börsenparkett ist ein eifriger Nutzer eines iPhones, macht sich aber schon Sorgen, was die Nutzung seines Kult-Handys betrifft und dessen Datensicherheit.

Nackte Frau - Rückenansicht

Bei dem Hacker-Wettbewerb Pwn2Own in Vancouver, Kanada, werden hohe Geldpreise für das Überwinden von Sicherheitsfeatures verschiedener Produkte vergeben, um den Herstellern die Möglichkeit zu geben, Sicherheitslücken zu schließen. Da hackt man nicht nur das iPhone in 20 Sekunden und holt selbst die schon gelöschten SMS runter, sondern der Safari Webbrowser von Apple wurde ebenso gehackt, wie der Internet Explorer von Microsoft und auch der Firefox von Mozilla. Lediglich der Google-Browser Chrome wurde bisher angeblich noch nicht überwunden.

Ausgerechnet Google. Da ist doch diese Krake dafür bekannt, alle möglichen Daten ihrer Nutzer gnadenlos zu sammeln. Haben die etwa den Browser so hackersicher gemacht, weil sie den Alleinverwertungsanspruch auf die zu gewinnenden Daten haben?

Auch die Universität Augsburg beschäftigt sich mit dem Thema Datensicherheit: “Mobile Security oder: Wie leicht Laptop, iPhone, Blackberry & Co. ausspioniert und abgehört werden können“. Berichtet wird, daß ein 11-Jähriger Junge einen Trojaner für das iPhone gebastelt haben soll.

 

Angesichts der geschilderten Gegebenheiten ergibt sich nun ein ganz neues Gefahrenpotential, das noch niemand auf der Rechnung hat. Fortan muß man wegen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise immer damit rechnen, daß ein abgebrannter Hacker hochsensible Daten abgreift und an die Bundesrepublik Deutschland GmbH, vertreten durch die Deutsche Regierung mit Angela Merkel und dem Bundes-Trojaner Wolfgang Schäuble, verhökert.

Willkommen im Kasperle-Theater!

Und egal, ob es dabei um Steuererpressung mittels einer CD oder um die Rettung des Euros vor ruinösen Spekulanten geht:

Der Dumme bist immer DU!

In “gods own country”, den USA, weist man den Weg: Eine offene Drohung der Steuerbehörden im Fernsehen von Pennsylvania (siehe YouTube-Video unten) oder auf dem Flughafen bei der Einreise mit Notebook in die USA das Kopieren von Daten.

 


Fotos: pixelio.de

Foto oben: iPhone in Action © Kigoo-Images
Foto mitte: Fotoshooting auf Mallorca © Alexander Hauk www.alexander-hauk.de

Wie im Bürgerkrieg: Militär-Gefechte mit Granatwerfern und Automatikwaffen in Antanimora, Antananarivo

Treppe in den blauen Himmel - Centre de Conférence Internationale CCI Ivato

Dieser 20. 5. 2010 dürfte ein Novum sein für Madagaskar. Militärische Einheiten bekämpften sich gegenseitig in der Hauptstadt. Die Deutsche Botschaft informierte ihre Gemeinde schon am Morgen über heftige Schußwechsel um das Mausoleum und FIGN, sowie Rova.

Auch in Deutschland war man Dank Twitter schon informiert.

Am Abend wurden dann die Szenen von den Unruhen im Fernsehen gezeigt: Die angreifenden Truppen näherten sich an der steilen Straße, die zum Mausolee hochführt, einem Gebäudekomplex und feuerten Gewehrsalven und Granaten ab.

Der anscheinend Verantwortliche bei der Miltäraktion war ein Herr mit dem Namen Ravalomanana, Vorname nicht Marc, der mehrfach Interviews gab.

Etwa 600 treue Krieger sollen bei dem Angriff beteiligt gewesen sein und 20 Abtrünnigen gegenübergestanden haben, die dann unerkannt entkommen sein sollen!?

 

Viele Psychopathen waren wieder unterwegs. Werden die Menschen jemals kapieren, warum es immer wieder zu Kriegen kommt, obwohl die große Mehrheit eigentlich nur in Frieden leben möchte?

Es ist zu hoffen, daß man es bei den kriegerischen Handlungen dieses einen Tages bewenden läßt!

Bank mit Bankkonto im Handy: MVola von Telma – Geldtransfer und Zahlungssystem, Überweisung per Handy

Instandhaltung für das Telefonnetz auf dem Leitungsmast

Nachdem sich mobile Bezahlsysteme per Handy schon in einigen anderen Ländern etabliert haben, bietet nun auch Telma (Telecom Malagasy), der einstige Staatskonzern und Monopolist für Telekommunikation, eine solche Lösung auf dem Markt an: MVola. Damit wird es jetzt in den entlegensten Winkeln Madagaskars möglich, Bankgeschäfte zu tätigen – voruasgesetzt, es gibt dort eine Netzabdeckung durch Telma.

Um den Dienst so attraktiv wie möglich zu gestalten, ist die Kontoführung kostenlos und man braucht kein Mindestguthaben. Das Maximalguthaben ist allerdings auf 5.000.000 Ariary beschränkt, was bei einem Umtauschkurs von 2.650 Ariary pro Euro 1.886,79 Euro entspricht. Wer eine größere Summe vor externem Zugriff, zum Beispiel durch Diebe, auf einem Konto sichern will, der kann sich eine weitere SIM-Karte mit einer anderen Nummer zulegen.

Die Gebühren betragen 750% des zu überweisenden Geldbetrags – wenn man den kleinstmöglichen Betrag zur Überweisung von 100 Ariary wählt, an einen Empfänger, der kein Telefon hat. Hat der Empfänger ein Telma-Konto MVola, dann sinken diese Kosten auf 250%. Je höher man den Überweisungsbetrag wählt, um so geringer fällt die prozentuale Gebühr aus. Beim Höchstbetrag von 5.000.000 Ariary sind 3.000 Ariary Gebühr fällig, was dann 0,06% entspricht. Als Vergütungssystem hat man eine Tabelle mit festen Beträgen in einem Stufensystem festgelegt. Was das Bild der spiegelverkehrten Geldscheine auf der Tarif-Seite wohl für eine Bedeutung haben soll?

Mit dieser Finanzdienstleistung für den ‘Kleinen Mann’, bei dem man die Bankfiliale zur Hälfte schon in der Tasche hat, kann man Geldüberweisungen vornehmen, Rechnungen bezahlen und Geld sicher aufbewahren.

In Kenia ist der Mobilfunkprovider Safaricom mit seinem M-Pesa-Dienst schnell zur größten “Bank” des Landes aufgestiegen, in Madagaskar hat Telma vorsorglich vom Start ab die Partnerschaft mit einer Bank gesucht, nämlich der BFV – Société Générale. Ein weiterer Partner ist die Firma Jovenna, die ein Tankstellennetz mit 66 Tankstellen in Madagaskar betreibt.

Der Lieferant, der für Telma die Plattform mit der Technologie stellt, ist die seit 2001 in Singapur ansässige Utiba Pte.Ltd., die sich mit über 200 Millionen Nutzern laut ihrer Homepage selbst als Marktführer im Bereich der mobilen Finanztransaktionen sieht. Daher wird es in absehbarer Zeit vermutlich auch möglich sein, internationale Finanztransaktionen vorzunehmen. Dazu ist interessant, daß Western Union auch mit Utiba eine Vereinbarung getroffen hat, künftig auf deren Know-how und Services zurückzugreifen.

Jetzt müssen die Marktteilnehmer erst einmal die Nutzungsmöglichkeiten vom mobilen Zahlungssystem MVola ausloten, um die Vorteile zu erkennen, damit sich ganz neue Strukturen des Wirtschaftens bilden können. Ein Geschäftsfeld, dem die Türen jetzt geöffnet sind, sind Verkaufsplattformen im Internet.

Geldscheine aufgefächert

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