Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Archiv: März 2009

Gentechnik im Essen – Wer will Genfood? Tiere jedenfalls verweigern Gen-Futter!

Saosety und Karotten auf dem Markt

Der Mensch meint, die Krone der Schöpfung zu sein und daher kennt er auch kaum Grenzen. Fragen wir einfach einmal, ob es im Tierreich auch eine Art gibt, die einen Großteil ihrer Energie darauf verwendet, mit allen Mitteln andere Tiere auszurotten? Mit allen Mitteln will der Mensch versuchen, seine Ziele zu erreichen, mögen sie noch so abwegig erscheinen. Gentechnik ist auch ein solches Gebiet. Die Mehrheit der Menschen lehnt die Gen-Technik zwar rundweg ab, dennoch werden von korrupten Beamten Freisetzungsversuche genehmigt. Man argumentiert damit, daß nur so die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden könne.
Lassen wir einfach einmal Tiere ran, ob sie genveränderte Produkte als Futter akzeptieren. Verschiedene Tierarten, nämlich Ratten, Rehe, Eichörnchen und Kühe vermeiden oder verweigern die Aufnahme von Gen-Food in der verlinkten Zusammenstellung. Betrachtet man sich einige der Fakten, die sich durch die bisherigen Gen-Versuche ergeben haben, dann ist festzustellen: Es ist ein satanisches Treiben, welches der Mensch niemals beherrschen wird. Die Folgen sind nicht absehbar. Das fängt schon damit an, daß man Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen niemals am Fliegen wird hindern können. Der Bio-Bauer kann sein Feld nicht gegen solche frei fliegenden Gen-Pollen schützen, er kann sich leicht die Gen-Seuche mit seinen Pflanzen einfangen – selbst, wenn das Gentechnik-Feld weit entfernt liegt. Sollte das festgestellt werden, dann handelt es sich aber dann nicht mehr um Bio-Ware, sondern die ganze Ernte muß als verseucht betrachtet werden. Und genau das ist auch der Grund, warum die Freisetzung von Gentechnik ein Verbrechen ist. Diejenigen, die Gentechnik ablehnen, werden trotzdem Opfer davon. Und rückgängig ist da nichts mehr zu machen, slebst, wenn man irgendwann mit Bedauern zur Einsicht käme, daß man seinerzeit einen kapitalen Fehler begangen hat.
Der Mensch sollte sich also besser der Weisheit der Tiere anschließen, wenn er selbst schon keinen Instinkt besitzt, der ihm davon abrät, genmanipulierte Nahrungsmittel zu essen.
Das Gemüse auf dem Foto oben wurde auf einem Markt in Madagaskar fotografiert und dürfte noch ohne Manipulationen im Erbgut ausgekommen sein. Die eigenartig aussehenden Früchte heißen Chayote (Sechium edule) und werden in Madagaskar Saosety genannt. Die Pflanze gehört zur Familie der Kürbisgewächse und stammt aus Mesoamerika.

Geheime Hintertüren bei Betriebssystemen von Microsoft – Windows XP, Windows Vista

Büroarbeitsplatz am Computer

Die Mehrheit der Computernutzer hat sie auf dem Rechner: Die Software der von Bill Gates und Paul Allen gegründeten Firma aus Redmond im US-Bundesstaat Washington. Die Rede ist von der Microsoft Corporation. Ob das noch das uralte Windows 98 ist, Windows ME, Windows 2000, Windows XP oder Windows Vista, schon immer seit dem Aufkommen vom Internet hatten nicht wenige Nutzer vermutet, daß irgendwo versteckt irgendwelche Schweinereien bezüglich unbekannter Funktionen zum ausspionieren der Nutzer darin enthalten sind. Als Verschwörungstheorien wurde so etwas aber immer abgetan.
Es ist jetzt auch nicht mehr ganz so neu, aber die Mehrheit der Windows-Nutzer dürfte darüber noch nicht informiert sein, was die Zeitung “The Seattle Times” am 29. 4. 2008 veröffentlichte: Schon im Juni 2007 habe Microsoft ein COFEE (Computer Online Forensic Evidence Extractor) genanntes System, das sich auf einem USB-Stick befinde, an die Behörden von 15 Ländern, darunter Polen, die Philippinen, Deutschland, Neuseeland und an die Vereinigten Staaten kostenlos abgegeben. Mehr als 2000 Leute arbeiteten in diesen Ländern mit dem System. Jean-Michel Louboutin von Interpol habe gesagt, daß lediglich 10 von 50 afrikanischen Ländern spezielle Einheiten gegen Cyber-Kriminalität hätten. Madagaskar zählt da sicherlich nicht dazu.
Mit 150 Befehlen könne man in extrem verkürzter Zeit digitale Beweise sammeln. Das System könne Passwörter entschlüsseln, den Internetverkehr eines Rechners analysieren, ebenso, wie die Daten auf der Festplatte.
Wenn aber ein Wirtschaftsspion nun einen solchen USB-Stick in die Hände bekommt, was dann? Und vielleicht besteht ja die Möglichkeit, daß die 2000 Ermittler bei den Sicherheitsbehörden, die jetzt schon Zugriff auf ein solches Tool haben, sich das kopieren und auch weitergeben? Da ist doch immer die Gefahr gegeben, daß einer mal Angeber spielen will bei seinen Freunden.
Bei dieser Faktenlage muß man also davon ausgehen, daß Microsoft von vornherein, und zwar seit langer Zeit, gewisse Schnittstellen in die Betriebssysteme eingebaut hat, die eine solche Datenaufbereitung in kürzester Zeit erlauben. Da sage noch mal einer etwas von Verschwörungstheorie. Da sollte man sich schon eine Theorie zurechtlegen: Welches Betriebssystem wird man seinem nächsten Rechner spendieren. Linux soll ja mit Ubuntu durchaus schon relativ einfach zu handhaben sein, auch wenn man kein Computer-Freak ist.

Foto: aboutpixel.de / my Office © ilker ilco

Google Madagasikara – Jetzt unter google.mg erreichbar

google.mg

In einem Beitrag in der Zeitung “La Gazette de la Grande Ile” wird bekannt gegeben, daß gestern Google Madagascar mit der Adresse google.mg eingeführt wurde. Es soll sich dabei um die 168ste lokale Domain für die Suchmaschine handeln. 2008 habe es in Madagaskar über 150.000 Internetnutzer gegeben und Google sei dabei für die Surfer unvermeidlich.
Seltsam allerdings ist, daß die Seite, wenn man google.mg in den Browser eingibt, in englischer Sprache erscheint. Sollen nicht vornehmlich die Madagassen diesen Dienst nutzen?

Diese mg-Domain ist jedenfalls in Mountain View in Kalifornien gehostet, also dort, wo der Firmensitz der Firma Google sich befindet.

Cellulite, eine Folge von Übersäuerung und Verschlackung – Was hilft?

Attraktiver Hintern, der Allerwerteste

Es ist ein Zusammenhang, der vielen noch nicht bekannt ist, nämlich, daß die sogenannte Orangenhaut ihre Ursache in einer Ernährung hat, die den Körper übersäuern läßt. Die gewöhnliche Zivilisationskost besteht leider überwiegend aus solchen Nahrungsmitteln, die den Körper sauer werden lassen.

Der Körper sollte diese Säuren idealerweise ausscheiden oder neutralisieren. Stoffwechselschlacken aus dieser zu sauren Nahrung sammeln sich im Bindegewebe an. Und bei Frauen eben bevorzugt in den Oberschenkeln, am Po, am Bauch und an den Oberarmen – und das bildet dann die unschönen Wellen in der Haut: Cellulite, fälschlicherweise auch als Cellulitis bezeichnet.

Es ist aber nich nur die Nahrung, die hier zu beachten ist, denn Getränke, wie Kaffee, Cola (reine Phosphorsäure), sonstige Limonaden oder Alkohol zum Beispiel gehören genauso dazu, wie auch Medikamente aus der Chemiefabrik, Zahngifte und Umweltgifte.

Was kann man nun tun gegen diese lästige Erscheinung? Man stellt sich auf eine basische Ernährung um, konsumiert möglichst viele basische Lebensmittel und meidet säuernde Nahrungsmittel, wie Fleisch, Wurst, Fisch, Milch, Käse, Milchprodukte allgemein oder eigentlich alle tierischen Produkte, Getreideprodukte, und in Öl Gebackenes.

Das heißt: Eine vegetarische Lebensweise mit Obst und Gemüse, bevorzugt aus biologischem Anbau, denn in den mit Agrargift hochgepäppelten Früchten und Feldfrüchten stecken diese krankmachenden Chemikalien ja immer noch drin. Ganz davon abgesehen, wenn man die Wertigkeit anhand der Biophotonen zu Rate zieht, die auch schon im Artikel über den Reisanbau erwähnt wurden.

Man sollte bei seiner Ernährung möglichst viel roh essen, da nur Rohkost alle Vitamine und Nährstoffe so enthält, wie der Mensch sie benötigt und wie es auch von der Natur vorgesehen wurde. Dann sollte man möglichst viel reines Wasser trinken. Wenn Mineralwasser, dann ohne Kohlensäure, denn da ist wieder die Säure drin.

Bei der Körperpflege kann man die Haut mit Natronwasser regelmäßig benetzen und dieses dann auftrocknen lassen. Das basische Natron wird Säure und Schlacken durch die Haut nach außen ziehen. Daher ist eine basische Seife, vorzugsweise Kernseife ohne Parfüm, einem Duschgel, welches in der Regel sauer ist, immer vorzuziehen. Beim Haarshampoo sieht es genauso aus, nur wird man da kaum ein basisches Produkt finden – also sollte man sich überlegen, vielleicht doch Seife zu nehmen.

Basische Fußpflege, basische Fußbäder, ein Bad in basischem Salz (Natron ist auch ein basisches Salz) oder auch ein Schlammbad tragen zur Ausleitung der durch Säuren verursachten Schlacken bei. Zu dem Thema ist es gleich noch empfehlenswert, den Artikel zum sogenannten Säureschutzmantel der Haut zu lesen, da hier ja plötzlich Dinge ganz anders erscheinen, als die Werbung es uns verkaufen will. Genau das ist es aber, die Werbung will uns etwas verkaufen, es geht nur um’s Geld, nicht um unsere Gesundheit! Selbst dann, wenn ausdrücklich mit der Gesundheit geworben wird, geht es fast immer um’s Geld, das man uns aus dem Portemonnaie ziehen möchte.

Foto: aboutpixel.de / lay down © clandestino_fem

Natürliche, sichere und gesunde Verhütung – Die Alternative zur ungesunden Pille

Liebespaar am Meer

Das perfekte Liebesglück mit unbeschwertem Sex, ohne, daß man sich Sorgen um die Gesundheit der Frau oder um eine ungewollte Schwangerschaft machen muß, das kann man vielleicht haben: Es gibt nämlich eine Kletterpflanze, die heißt Mexican Wild Yam (Dioscorea machrostachya mexicana), die seit langer Zeit in Mexiko von der heimischen Bevölkerung als natürliches Verhütungsmittel genutzt wird. Das hat die Pharmaindustrie irgendwann auch festgestellt, daß es da eine Pflanze gibt, die in ihrer Knolle eine Schwangerschaft verhütende Eigenschaft besitzt und hat daraufhin einen Wirkstoff, Diosgenin, isoliert. Den hat hat man in ein Präparat gepackt und dieses dann als Antibabypille auf den Markt gebracht. Was inzwischen aber allgemein bekannt sein dürfte ist, daß diese Verhütungspille sich ungünstig auf die Gesundheit der Frauen auswirkt. Die sogenannten Nebenwirkungen sind so umfangreich, daß man ein ganzes Buch damit füllen könnte. Verschiedene Hormone sorgen in der Pille dafür, daß die Menstruation der Frau oft stark reduziert wird, was natürlich irgendwelche Folgen haben muß, denn mit der Monatsblutung kann der Körper der Frau ungewünschte Schlacken ausscheiden. Ist diese Müllabfuhr reduziert, so werden die Schlacken im Körper eingelagert, Cellulite läßt grüßen. Selbst das, was die Freude am Liebesakt sichert, kann vermindert werden oder gar verschwinden, die Libido. Selbst dann, wenn eine Frau keine Beschwerden mit der Anti-Baby-Pille aus der Chemiefabrik bemerken sollte, so schließt das nicht aus, daß das dicke Ende irgendwann doch noch kommt. Ein Leberschaden könnte sich durchaus über einen längeren Zeitraum entwickeln, den man also nicht gleich bemerken muß. Auch das Krebsrisiko ist bei Frauen, die die Pille nehmen, deutlich erhöht. Unter Abwägung der Risiken sollte man sich genau informieren, welche Vorteile und welche Nachteile für das eine oder das andere Produkt sprechen. Dazu ist es absolut empfehlenswert, sich den sehr umfangreichen Artikel aus der Michael Kent-Depesche mit Erfahrungsberichten durchzulesen.

Foto: aboutpixel.de / buddy

Die Lamellen an den Füßen von einem Gecko sind gar keine

Geckofuß mit

Warum sollen die Lamellen an den Füßen der Geckos nun plötzlich doch keine sein? Forscher haben festgestellt, daß das, was aussieht, wie Lamellen eine Struktur darstellt, die effektiv aus tausenden winzig kleiner Hafthärchen besteht. An einem Geckofuß sollen so etwa 1 Milliarde dieser Nano-Härchen, die aus Keratin bestehen, angeordnet sein. Die Basis dieser Struktur stellen die sogenannten Setae dar, auf denen sich dann die Spatulae, die Hafthärchen, verästeln. Zuvor war man der Ansicht, daß ausschließlich die sogenannten Van-der-Waals-Kräfte für die Haftwirkung der Geckofüße verantwortlich sein sollten, die auf winzigen Ladungsverschiebungen in den Elektronenhüllen der Moleküle beruhen. Dann hat man aber noch einen weiteren Faktor für die Adhäsion gefunden, nämlich die Kapillarkräfte. Laut den Forschungsberichten des Max-Planck-Instituts für Metallforschung, welches im Bereich der Bionik oder Biomimetik tätig ist, hat man herausgefunden, daß die Spatulae besser haften, wenn die Luftfeuchtigkeit höher ist. Was die Wissenschaftler nicht verraten haben ist die Erfahrung aus dem täglichen Leben mit Geckos im Haus: Ein Gecko, der in die nasse Spüle in der Küche geraten ist, kommt dort nicht mehr heraus, da er an der senkrechten Wand dann gleich wieder herunterrutscht. Wenn man mit Geckos im Haus lebt, kann das immer wieder einmal vorkommen und man muß die Geckos dann fangen, damit sie aus der Spüle herauskommen.
Wen es nun interessiert, wie man einen Gecko zum Stillhalten bringt, damit man seine Füße von unten fotografieren kann, dem sei gesagt, daß man einfach einen toten Gecko nimmt. Der, von dem das Bild entstanden ist, hat einen schweren Unfall erlitten, der tödlich endete. Er hat seinen Kopf in eine Tür gesteckt, die gerade geschlossen wurde. Das ist das tägliche Schicksal, welches weltweit viele Geckos ereilt, die bei den Menschen als Kulturfolger in Häusern leben. Madagaskar hat die besonders bei den Terrarianern beliebten Taggeckos hervorgebracht, unter ihnen etwa auch der große madagassische Taggecko Phelsuma madagascariensis grandis. Bisher weiß ich leider noch nicht, wie die Art heißt, die snadfarbig ist und in Antananarivo in den Häusern zu finden ist, wie das Tier auf dem Bild. Vielleicht sind es ja sogar verschiedene Arten, die sich ähneln?

Nicht mehr ganz so neue Suchmaschine cuil.com – Konkurrenz für Google?

Startseite cuil.com

Heute habe ich in den Statistiken von WassUp in meinem Blog einen Eintrag entdeckt, der die robots.txt-Datei abgefragt hatte, obwohl eingestellt war “No Spam, No Spider”. Der Eintrag hätte also eigentlich nicht erscheinen dürfen, wenn es sich um eine Suchmaschine handelt. Also nahm ich die IP, 38.99.13.124, und gugelte damit. So stieß ich darauf, daß es sich um den Crawler der Suchmaschine cuil.com handelt, der das Internet durchsucht und dessen Standort in San Francisco in den USA ist. Diese Suchmaschine wurde im Juli 2008 offiziell in’s Rennen geschickt, um dem übermächtigen Konkurrenten Google Marktanteile abzunehmen. Insgeheim hofft man anscheinend sogar, Google irgendwann überflügeln zu könnnen. Einen Namenswechsel scheint man dabei auch schon vollzogen zu haben, denn auf vielen Seiten kann man beim Googeln noch auf den Namen cuill.com stoßen.
Die Suchtechnologie soll total anders sein, als bei den Mitbewerbern und die Kosten sollen nur ein Zehntel dessen betragen, was sie bei Google ausmachen. So will man nach heutigem Stand bereits 124.426.951.803 Webseiten indexiert haben. Letztes Jahr beim Start sollen es noch 121 Milliarden gewesen sein, zu dem Zeitpunkt angeblich doppelt so viel, wie bei Google. Die Leute bei cuil.com kennen sich jedenfalls aus, einige haben nämlich vorher ihre Brötchen bei Google verdient, so zum Beispiel die Gründerin Anna Patterson. Ihr Gründerkollege Tom Castello kam als Manager von IBM. Daß man bei Google den Konkurrenten durchaus ernst nimmt verdeutlicht die Tatsache, daß man schon versucht hat, ihn aufzukaufen.
Bisher kann man bei der Suche allerdings noch keine Sprachen einstellen und es werden Ergebnisse aller Sprachen gemischt. Das ist nicht gerade ein Vorteil. Wenn man es schafft, die vorhandenen Mängel und Kinderkrankheiten zu beseitigen, dann könnte cuil.com irgendwann villeicht doch noch zu einer echten Konkurrenz für Google werden, für den Moment kann davon aber noch lange nicht die Rede sein. Und als Empfehlung sollte man den Leuten noch mit auf den Weg geben, den Namen cuil.com nochmals zu überdenken, der ist nämlich nicht sehr glücklich gewählt.

Faszination: Delphine beim Spielen mit Luftringen aus ihrer Atemluft

Bei diesen Videos aus dem Seaworld Tierpark in Orlando, Florida, sieht man, wie Delphine Luft aus ihrem Atemloch ausstoßen und daraus Ringe machen, die im Wasser zu schweben scheinen. Ob ein Physiker das erklären kann, warum die Luftringe nicht sofort zur Wasseroberfläche aufsteigen? Ich vermute, daß die Luft mit hoher Geschwindigkeit in den Ringen wirbelt. Auch einen Kreisel kann man ja wegen seiner Drehbewegung nur schwer dirigieren oder ablenken. Jedenfalls gehört da eine gesunde Portion Intelligenz dazu, um so zu spielen. Egal, man sieht jedenfalls, daß die Delphine ihren Spaß daran haben und beim Zusehen ist es auch faszinierend, wie ich meine.

Ötzi, die Gletschermumie in tausend Bildern – Fotos zum Ansehen für alle

Alpen im Ötztal mit Alm und Hütte

Die mumifizierte Leiche des Mannes, der eine sehr lange Zeit in den Ötztaler Alpen gelegen hat, da, wo Österreich und Italien aneinander grenzen, liebevoll auch Ötzi genannt, wurde jetzt tausendfach fotografiert. Die Bilder dieser außergewöhnlichen Foto-Session hat man jetzt in’s Internet gestellt, damit alle diese Fotos vom Gletschermann begutachten können.

Besonders interessant sind dabei die Tätowierungen, die vor langer Zeit – man meint, er soll vor etwa 5300 Jahren gelebt haben – an 15 Stellen an seinem Körper tätowiert wurden. Es handelt sich dabei in gewisser Weise um Strichcodes, die durch ihre Anordnung vermutlich therapeutischen Zwecken gedient haben dürften. Es erscheint zumindest wenig wahrscheinlich, daß man damals schon Tätowierer hatte, die ein Tattoo rein zur Verzierung der Haut machten, man denke nur an ein Arschgeweih.

Die Mumie von Ötzi hatte eine ungefähre Körpergröße von 1,58 m und sein Tod wurde vermutlich durch einen Pfeil, der seine linke Schulter getroffen hatte und dabei die Unterschlüsselbeinarterie verletzt hatte, verursacht. Innerhalb weniger Minuten soll er dabei innerlich verblutet sein.

Er war auf jeden Fall in Kämpfe verwickelt, denn man fand bei ihm Blutspuren von insgesamt 4 anderen Menschen. Einen Bogen aus Eibenholz mit einer Länge von 1,80 m hatte er ebenso dabei, wie ein Kupferbeil. Und hier kann man jetzt also die Fotos vom Photoscan von Iceman Ötzi ansehen! Ein Tableau mit bestechender Bildqualität, in das man auch Zoomen kann.

Foto oben: aboutpixel.de / oetztal_05 © Lukas Ennemoser
Foto unten: pixelio.de / Samoarsee Ötztaler Alpen © Thorsten Müller

Ein Bergsee auf dem Weg zur Kreuzspitze bei Vent im Ötztal

AREMA: Die Rückkehr der Exilierten ist unvermeidlich

Auf dem Sprung

So steht es heute als Überschrift eines Artikels in der Zeitung Malaza. Gestern hat es demnach eine Pressekonferenz der Partei AREMA gegeben. “Le retour des exilés politiques au pays dépend encore de l’organisation du gouvernement da la Haute Autorité de Transition. Ce dernier s’active actuellement dans ce sens.” Die Rückkehr der exilierten Politiker ins Land hängt noch von der Organisation der Regierung der Hohen Behörde des Übergangs ab. Letztere beschäftigt sich derzeit in diese Richtung. Die eventuelle Rückkehr in’s Land gewisser politischer Persönlichkeiten, darunter unter anderen der Admiral Didier Ratsiraka, Pierrot Rajaonarivelo, oder Tantely Andrianarivo, errege derzeit die Polemik, besonders nach dem kürzlichen Sieg der Hohen Behörde des Übergangs unter Vorsitz von Andry Rajoelina. Dieses eventuelle Comeback sei unausweichlich, wenn man betrachte, daß sich die Lage zu Gunsten des Gegners von Marc Ravalomanana gewendet habe. Das Hohe Verfassungsgericht habe gestern offiziell am Platz des 13. Mai die Legalität der Übergangsregierung bestätigt. Es handle sich schon um einen Schritt zur Errichtung einer IV Republik. Die Logik der Dinge möchte, daß diese Entscheidung durch das Hohe Verfassungsgericht als direkte Konsequenz die Annullierung gewisser Bestimmungen der alten Verfassung haben werde, und bei gleicher Gelegenheit die Aufhebung ministerieller Dekrete bezüglich der Festnahme exilierter Politiker, welche zur Zeit Marc Ravalomanana’s veröffentlicht worden seien.
Die Zeitung L’Express hat heute zu dem Thema getitelt: AREMA für eine Generalamnestie.
So läuft also der Hase! Die Madagassen werden – einmal mehr – total vera…

Foto: aboutpixel.de / Christoph Ruhland

Madagaskar-Blog läuft unter Wordpress 2.8.4
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates