Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Archiv: Mai 2009

Flicken der Schlaglöcher nach der Regenzeit – Die Reparatur-Arbeiten schreiten voran in Antananarivo

Schlagloch-Reparatur in Ambohitrarahaba

In tropischen Ländern entstehen die großen Schäden an den Straßen vor allem in der Regenzeit. Wenn die Straße die ersten kleinen Risse hat und das Regenwasser in der Regenzeit oft wie aus Eimern geschüttet auf der Fahrbahn landet, dann spült das Wasser alle losen Teilchen weg. Von den Autoreifen wird das auf der Straße stehende Wasser mit Druck in die Ritzen gepreßt und noch mehr Partikel können sich lösen.

Innerhalb weniger Tage können so aus aus einem kleinen Loch riesige Krater werden, die auch immer tiefer werden. Die Tücke dabei ist, daß man viele Schlaglöcher bei nasser Fahrbahn nicht erkennt, da sie bis zum Rand mit Wasser gefüllt sind und sich nicht von der intakten Fahrbahndecke unterscheiden lassen. Bei Dunkelheit ist dieser Effekt besonders ausgeprägt.

Wenn man eine Strecke regelmäßig fährt, dann kennt man natürlich die Schlaglöcher. Aber selbst dann kann es passieren, daß sich neue Löcher entwickelt haben, die man noch nicht kennt.

Eigentlich sollte man Schlagloch-Suchtruppen oder Straßenbegeher durch die Stadt schicken, um die Löcher in kleinem Zustand sofort wieder zu schließen. Das dürfte billiger sein, da man weniger Material benötigt und die Auswirkungen auf den Verkehr sollten sich auch positiv bemerkbar machen.

Die Schlaglöcher haben verschiedene negative Seiten. Sie verursachen für die öffentlichen Kassen Kosten, die für die Reparatur anfallen. Schlimmer sind aber die Folgen, wenn Autofahrer sich genötigt sehen, um ihre Autos vor Beschädigungen zu schützen, Slalom um die Schlaglöcher zu fahren. Manchmal schert dann ein Auto plötzlich zur Seite aus, weil der Fahrer den Krater nicht früh genug gesehen hatte. Dieses Ausweichen führt dann nicht selten zu gefährlichen Situationen, die sicher auch immer wieder mal mit einem Unfall enden. Dabei kann es auch die schwächeren Verkehrsteilnehmer treffen, die keine Knautschzone haben, wie Fußgänger oder Fahrradfahrer.

Während der Regenzeit gibt es dann Arbeitslose, die sich mit Spaten und Schubkarren bewaffnen und an besonders schlimmen Stellen die Löcher mit Bauschutt, Erde oder Steinen auffüllen. Eine solche provisorische Instandsetzung hält dann maximal einige Regentage und die Freiwilligen können ihre Arbeit erneut beginnen. Dafür erbetteln sie sich dann von den Autofahrern ein Entgelt.

In Antananarivo werden die Löcher im Asphalt meist mehrmals durch die CUA (Commune Urbaine d’Antananarivo) repariert. Schon in der Regenzeit beginnt man mit den Arbeiten, wenn die Straße zu viele und große Löcher hat. Wenn die Regenzeit vorbei ist, dann werden alle Löcher gestopft. Nein, nicht alle, denn wir sind ja in Madagaskar! Ein großes Loch läßt man gerne mal übrig, um es erst Monate später zu schließen.

Auf dem Foto oben kann man die Arbeiten in Ambohitrarahaba sehen. Das letzte Mal, als man dort die ganze Straße geteert hatte, waren am Tag nach der Asphaltierung wieder die ersten Löcher im neuen Asphalt und die Firma, die den Auftrag hatte, mußte nachbessern.

Hier ist ein Problem, daß gespart wird, wo es nur geht. So wird am Teer gespart und die Steine haften dann nicht mehr so gut aneinander. Natürlich kommt es auch vor, daß die Arbeiter ein Teerfaß klauen, um es zu verkaufen. Und der Teer fehlt dann eben auf der Straße, die entsprechend kürzer hält. Ein weiteres Übel ist die meist zu dünne Asphaltdecke, weil die Ebbe in den kommunalen Kassen die Entscheidung für eine Billiglösung oft diktieren dürfte.

Erstaunlich, daß man jetzt, bei der anhaltenden Krise, das Geld hat, um selbst Nebenstraßen zu reparieren.

Daß die Kommunen nicht genug Geld haben, das ist aber nicht nur in Afrika ein Problem, auch in Berlin zum Beispiel weiß man nicht, wo man mit den knappen Mitteln die Prioritäten setzen soll.

Als “Belohnung” am Ende noch ein Extrembeispiel: Ein brutales Schlagloch in Rußland, das schon fast die Autos verschluckt. Diese Grube dürfte für eine gehörige Schadsumme an den durchfahrenden Autos gut sein.

Luft-Nutzung im Akku soll zehnfache Kapazität bieten – Revolutionäre Entwicklung aus dem Forschungslabor

Handelsübliches Batterieladegerät

Da hat man also einen Akku entwickelt, und die Geschichte dazu mutet an, als stamme sie aus einem Märchen.

In Schottland ist man bei der University of St Andrews Forschungen nachgegangen, die zur Entwicklung einer wiederaufladbaren Batterie geführt haben. Die Lithium-Kobalt-Oxid-Elektrode eines heutigen Lithium-Akkus hat man durch eine Elektrode aus porösem Kohlenstoff ersetzt.

Die von ihren Erfindern nach der Universität und der Luft STAIR (St. Andrews – Air) genannten Akkus haben eine Kohlenstoff-Elektrode, die es dem Sauerstoff der Umgebungs-Luft ermöglicht, mit den Lithium-Ionen und den Elektronen in der Zelle zu reagieren. Das führt zu einer Verzehnfachung der Kapzität gegenüber Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus.

Bei den ersten Versuchen schon speicherten die STAIR-Akkus bis zu 1.000 Milliamperestunden pro verwendetem Gramm Kohlenstoff. Derzeitige Akku-Modelle liefern lediglich eine Kapazität von etwa 130 Milliamperestunden pro Gramm eingesetztem Lithium-Kobalt-Oxid.

Die Schotten-Akkus sollen billiger herzustellen sein, als derzeitige Modelle, denn der poröse Kohlenstoff ist billiger in der Herstellung, als das Lithium-Kobalt-Oxid. “Der Schlüssel ist, den Sauerstoff in der Luft als Reagens einzusetzen, statt die benötigten chemischen Stoffe in der Batterie mit sich herumzutragen”, wird der Leiter des Projekts, der Chemieprofessor Peter Bruce, zitiert.

Solche Akkumulatoren können sehr gut als Speicher für Solarpanels, die ja nur tagsüber Strom produzieren können, verwendet werden. Auch für kleinere Windkraftanlagen, die nicht ins Netz einspeisen, sondern als Insellösung betrieben werden, würden sie die Effektivität stark verbessern. Und natürlich wäre es ein Quantensprung für Autos, die als Elektrofahrzeuge konzipiert werden, da sie die Reichweite um den Faktor 10 vergrößern würden.

Berichte dazu finden sich bei zdnet.de und heise.

Der Haken bei der ganzen Geschichte: Das 4-jährige Forschungsprojekt soll noch bis 2011 laufen, und mit einer kommerziellen Produkteinführung soll frühestens 2014 zu rechnen sein – bis dahin bleibt das also auf jeden Fall eine Luftnummer.

Fetziges Lied im Playback – Office Lip Dub – Musikvideo-Remake der lustigen Art bei vimeo

Wer steckt eigentlich hinter vimeo? Bei der Suche zu dieser Frage bin ich auf das Video oben aufmerksam geworden. Absolut sehenswert. Die ganze Belegschaft der jungen Firma Connected Ventures aus New York, die mit oder für vimeo arbeitet, beteiligt sich aktiv am Playback eines Songs.

Die Leute haben bestimmt viel Spaß beim Dreh des Remake von Flagpole Sitta von Harvey Danger gehabt und die positive Stimmung kommt auch rüber, da kann man sich mitfreuen. Klasse.

Natürlich handelt es sich auch wieder um Werbung, Eigenwerbung nämlich, aber der Video-Clip ist einfach gut gelungen.

Ein erhellender Artikel auf der Seite vom Bayerischen Rundfunk klärt diejenigen auf, die noch nicht up to date sind.

Auf vimeo bin ich das erste Mal gestoßen bei dem Terroristen-Artikel auf http://dubistterrorist.de. Und vimeo erscheint jedenfalls sympathischer, als youtube, das zum Kraken Google gehört.

Jeder ist jetzt Terrorist – Jeder wird nackt ausgezogen – Oder warum werden die Menschen so behandelt?

Wahnsinn, all das – daß es überhaupt so weit kommen konnte.

Das Problem dabei ist, daß die meisten Leute denken: “Die da oben, die machen das schon.” Ja, die machen das wirklich, die haben nämlich Hintergedanken dabei. Zu dem Thema Abhören, Überwachen und so weiter sind hier ja schon mehrere Artikel erschienen.

Aber jetzt erst mal zu dem Video. Das Video ist sehr gut gemacht und zeigt jedem, was abgeht. Das Video haben zwar schon sehr viele Menschen gesehen, nur hat sich bisher so mancher Terrorverdächtige entziehen können. Gerade hat es aber wieder einen erwischt, der aus seinem Versteck hervorgekommen ist – auf diese Seite. Das wird nämlich alles extern dokumentiert! Schäuble guckt sich das dann alles an.

Der Student Alexander Lehmann hat sich also die Domain http://dubistterrorist.de gesichert, um seine vorzügliche Kampagne zu starten.

Eigentlich ist es total kraß, daß man mit solchen Mitteln arbeiten muß, aber irgendwie ist es ja schon wieder lustig.

Auf Lehmann’s Seite und im Film ist auch der Hinweis auf einen Nacktscanner. Der Gedanke daran erzeugt schon ein unangenehmes Gefühl, aber wie wär’s denn, wenn in Frankfurt auf der Zeil ein Zelt aufgestellt wird und stichprobenartig werden Passanten von der Polizei ins Zelt geholt, um sich dort splitternackt ausziehen zu müssen. Scham und Wut steigen hoch, und was noch alles.
Ja, so was gibt’s doch gar nicht, das ist doch undenkbar. Nein, es wurde schon gedacht, sonst würde es nicht hier stehen. Und wenn man sich die Entwicklung so ansieht, dann wird es immer schlimmer.

Das mit dem Ausziehen könnte auf den Flughäfen beginnen. In Frankfurt ist es ja schon ganz normal, daß man seine Schuhe ausziehen muß. Schritt für Schritt kommt man dem Striptease näher.

Der erste Schritt in diese Richtung ist schon längst geschehen. Nicht auf der Zeil, aber bei einem Fußballspiel in Saarbrücken, wie beim Lawblog zu lesen ist. Eine 16jährige Anhängerin des Fußballvereins Dynamo Dresden mußte sich vor Polizistinnen nackt ausziehen, ohne Begründung. Die junge Frau klagte vor dem Verwaltungsgericht des Saarlandes in Saarlouis gegen diese Erniedrigung, doch die Klage gegen die Landespolizeidirektion Saarland wurde abgewiesen. Es sei schon in Ordnung, wenn man sich ohne konkreten Verdacht ausziehen muß.

In einem anderen Fall mußte eine schwangere Frau sich ebenfalls ausziehen und eine Polizistin guckte im Schlüpfer nach, ob sie auch keine Waffen habe! Zu ihrer eigenen Sicherheit. Und das ohne einen konkreten Hinweis oder Verdacht, lediglich, weil in das Haus, aus dem die Frau herauskam, am Abend zuvor verdächtige Personen hineingegangen waren.

Und wo bleibt da die Würde des Menschen, ist sie wirklich unantastbar? Papier ist eben geduldig, und das Grundgesetz ist nur Papier. So ist es leider.

Die Klägerin, die vor dem Fußballspiel in Saarbrücken ihre Haut zeigen mußte, gewann dann zwar in der nächsten Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht, aber die Gesinnung so mancher Richter ist extrem bedenklich. Und die der Regierung erst.

Richter können Unrecht sprechen, aber wer richtet Richter? Das ist einer der großen Fehler im System. Und zwar weltweit. Das muß geändert werden, es bedarf einer Instanz, die gegen Unrechtsurteile vorgehen kann – und die darf nicht aus Richtern bestehen! Außerdem muß das Juristen-Deutsch abgeschafft werden. Gesetze müssen von jedem verstanden werden können! Wie sollen Gesetze gültig sein, die kaum ein Mensch versteht?

Und auch Politiker sind voll haftbar zu machen! Wer einen Angriffskrieg plant und durchzieht, gehört mitsamt den Behördenvertretern, die eine Bestrafung vereiteln, hinter schwedische Gardinen.

Handy-Abhörmethoden der Geheimdienste und Ermittlungsbehörden – Immer im Rahmen der Legalität, oder???

Frau telefoniert mit dem Mobiltelefon

Handys sollen irgendwie selbst in abgeschaltetem Zustand schon in der Lage sein, für Abhörer die Umgebungsgeräusche zu übertragen, wie auf der Seite Nonkonformist zu lesen ist. Die US-Bundespolizei FBI soll einen Weg gefunden haben, eine Software einzuschleusen, die das ermöglichen soll. Leider ist der Artikel ohne Quellenangabe.

Eine Bestätigung dafür ist dann aber schnell bei der “seriösen” Quelle Spiegel gefunden.

Um also ein Handy dazu zu bringen, ein Lauschmikrofon zu sein, bedarf es des OTA (over-the-air programming), welches für ein automatisches Update der Handy-Software oder bestimmter Inhalte ausgelegt ist. Und selbstverständlich kann das FBI diese Funktion auch so benutzen, daß ein vermeintlich ausgeschaltetes Handy zum Belauschen benutzbar wird, wie in New York bei einem Prozeß gegen Mitglieder der Mafia heraus kam.
Roving Bug” wird diese Technik bezeichnet, die es aus der Ferne ermöglicht, das Mikrofon in einem Mobiltelefon zum Belauschen zu aktivieren. Einzige wirksame Gegenmaßnahme: Den Akku aus dem Gerät nehmen.

Und welchem Sport geht ein IMSI-Catcher nach? Was ist ein IMSI-Catcher eigentlich? Nein, mit einer Disziplin im Sport hat das weniger zu tun, es handelt sich um ein Gerät, mit welchem man einem Handy vorgaukeln kann, daß es mit einer Basisstation über einen Sendemast in Verbindung steht.

In Wahrheit hat aber der IMSI-Catcher durch seine große Nähe und dadurch höhere Signalstärke beim Handy, welches sich an der höchsten Signalstärke orientiert, die Verbindung übernommen. Das Gerät soll man auch in einem Rucksack tragen können, es ist also für den mobilen Einsatz gerüstet. Um die Gespräche mithören zu können, wird dem Handy noch der Befehl erteilt, die Verschlüsselung abzuschalten.

Wenn man schon solche Geräte hat, dann müssen sie auch eingesetzt werden: “Polizeibehörden von Bund und Ländern setzen illegal ein Gerät zur Überwachung von Handy-Besitzern ein.” Made in Germany wird dann auch auf den Geräten mit der Bezeichnung “GA 090″ stehen, denn die in der Öffentlichkeit weniger bekannte Münchener Firma Rohde & Schwarz ist Hersteller der meisten solcher in Deutschland eingesetzten Geräte, wie wikipedia weiß.

Weitere interessante und aufschlußreiche Links zum Thema:
Beitrag bei connect.de mit dem Titel: “Lauschangriff”
Beitrag auf dem Detektiv-Blog weblog.derdetektiv.at mit dem Titel: “So schützen sich Firmen vor Handy-Spionage”

Foto: aboutpixel.de / Spaß am Handy © Rainer Sturm

Öffentlicher Arbeitseinsatz auf kommunaler Ebene in Ambohitrarahaba, einem Stadtteil von Antananarivo

Gemeinsame Arbeitsaktion mit Spaten

Der Arbeitseinsatz findet am Samstag statt, denn da haben die meisten Leute Zeit. Gemeinsam können so viele Menschen auch eine relativ große Aufgabe in einer überschaubaren Zeitspanne bewältigen.

Solche Arbeitseinsätze werden vom Gemeindebüro (Fokontany) anberaumt. Von jeder Familie muß ein Teilnehmer geschickt werden. Das wird dann im Heft für Gemeindeangelegenheiten eingetragen, welches mitzubringen ist. Wer unentschuldigt fehlt, muß normalerweise eine Strafe bezahlen.

Für Vazahas ist es vermutlich eine absolute Ausnahme, daß sie an solchen Aktionen teilnehmen. Allerdings habe ich mich, als wir noch in Antanetibe Ilafy wohnten, ein Mal an so einer Aktion beteiligt, ausgestattet mit dem ortsüblichen Spaten namens Angady. Das war schon eine kleine Sensation, als die Madagassen mit dem Vazaha konfrontiert waren, der sich an einer Säuberungsaktion beteiligte.

Bei dem auf dem Bild oben zu sehenden Arbeitseinsatz zwischen den Reisfeldern und den letzten Häusern von Ambohitrarahaba haben die Leute einen Graben ausgehoben, um einem Bach ein neues Bett zu geben. Auf dem Foto kann man mehrere Angadys sehen. Diesem Arbeitsgerät fehlt der Griff, der bei einem deutschen Spaten oben quer als Abschluß auf dem Stiel befestigt ist. Ohne diesen Quer-Griff rutscht einem das Angady, welches einen viel längeren Stiel hat, immer durch die Hände und führt schnell zu Blasen. Wenn man oft damit arbeitet, bekommt man wahrscheinlich eine dicke Hornhaut.

Grundsätzlich sind solche Aktionen zu begrüßen – auch in Deutschland – denn wenn man die Anonymität in vielen Wohngebieten in den Städten, inzwischen wohl weltweit, betrachtet, dann ist das ein kleiner Lichtblick. Auch so manchem Bonzen oder Spitzen-Politiker würde eine Teilnahme an solchen Einsätzen gut tun, um vielleicht ein wenig der verlorenen Bodenhaftung wieder zu gewinnen. Gemeinsam etwas zu schaffen verbindet und das Zusammengehörigkeitsgefühl wird gestärkt.

Internet-Flatrate in Madagaskar – Vielfach teurer als in Deutschland – Für einen Bruchteil der Leistung

Internetanbieter Moov mit Messestand

Welche Internetangebote gibt es in Madagaskar? Welche Internet-Provider sind auf dem Markt?

Der Marktführer dürfte ganz klar Moov sein, dann gibt es Blueline, eine Tochter von Gulfsat, und Capintel, ehemals Simicro.

Eines vorweg: “Der Kunde ist König” sollte man gleich vergessen. Als Moov noch Wanadoo war, wollte ich deren Angebot testen und habe eine Prepaid-Karte gekauft. Das Erstellen eines Kunden-Konto’s klappte auch über den kostenlosen Zugang nur für diesen Zweck. Dann, beim Log-In verweigerte das System mir aber den Zugang. Irgendwas war schief gelaufen. Das nächste Mal, als ich im Internet-Cafe war, beschwerte ich mich per Email bei der auf der Prepaid-Karte angegebenen Email-Adresse. Man antwortete nie.

Internet bietet Moov heute für 187.000 Ariary pro Monat an, eine ADSL-Flatrate mit einer Geschwindigkeit von immerhin 512 Kbps. Der Preis entspricht bei einem Umtauschkurs von derzeit knapp 2.700 Ariary pro Euro 69,26 Euro. Bei Capintel kostet die gleiche Flatrate 198.000 Ariary, also etwa 73,33 Euro. Der Vorteil bei Capintel ist, daß man keine Mindestvertragsdauer hat, man kann monatlich kündigen. So kann man jederzeit aus dem Vertrag aussteigen. Die Probleme, die man 2007 noch hatte, als es mehrfach vorkam, daß die Verbindung für mehrere Stunden nicht verfügbar war, hat man nun anscheinend in den Griff bekommen. Capintel macht keine große Werbung, hat aber dennoch viele Kunden.

Fehlt noch der Internet-Anbieter Blueline. Blueline versorgt seine Kunden überwiegend mit WiMax, einer drahtlosen Zugangstechnik. Das heißt, man braucht kein Telefon, sondern eine Antenne wird installiert. Vor Jahren waren die meisten der Internet-Cafes in Tana Kunden bei Blueline und die Zuverlässigkeit war miserabel. Die Internetcafes wollten gar einen Verband gründen, um sich gemeinsam gegen die Geschäftsschädigung zu wehren. Heute scheint Blueline die Probleme vielleicht etwas besser zu bewältigen, aber es gibt sie nach wie vor. Es hängt davon ab, wie die Lage zur Sendeantenne ist. Das günstigste Angebot von Blueline, eine Flatrate für Nutzer in Antananarivo, ist 264.000 Ariary im Monat, also 97,77 Euro. Allerdings ist die genannte Geschwindigkeit nur 256 Kbps und es ist eine Einrichtungsgebühr von 400.000 Ariary (148,15 Euro) zu zahlen.

Mobiles Internet gibt es inzwischen auch von vielen Anbietern: Telma, Orange, Zain, Moov und bedingt Blueline mit dem Dienst freedsl, wo es die erste echte Flatrate unter den mobilen Internetzugängen gibt.

Internet von Zain. Ohne Angabe eines Tarifs. Gerade gestern hat man per SMS auf den Dienst, den man anbietet, hingewiesen und man hat die Kosten mitgeteilt, obwohl das Angebot schon seit etwa einem Jahr existiert. In 2 weiteren SMS erklärt man, wie man das Handy für die Nutzung von Internet einrichtet. Die Kosten: 1 Ar/kb ODER je Paket: 10 MB 9.500 Ar, 20 MB 18.500 Ar, 50 MB 40.000 Ar oder unbegrenzt zu 85.000 Ar (31,48 Euro). Aber auch hier wieder: Keinerlei nähere Info dazu, wie das Angebot mit dem unbegrenzten Angebot zu verstehen ist. Wenn es wirklich unbegrenzt wäre für einen Monat, dann wäre es sehr billig. Aber das gibt es in Madagaskar eigentlich nicht. Abwarten – oder moramora.

Es ist immer schwierig, sich hier wirklich auszukennen, da die Verkäufer und Berater der Firmen manchmal selbst nicht Bescheid wissen, sogar falsche Informationen weitergeben können. Und da, wo es eigentlich hingehört, nämlich auf der Firmenwebseite, findet man oft nicht die gesuchten Infos. Irgendwas fehlt fast immer. Selbst das Wichtigste, der Preis, wird manchmal nicht angegeben. Wozu auch, das interessiert ja keinen. Technische Angaben braucht auch kein Mensch, das belastet nur unnötig.

Aber vielleicht sollte man doch besser etwas von der Technik wissen! Als mir der Blitz ein Modem zerstört hatte, wollte ich mir eines aus Deutschland mitbringen lassen. Ahnend, daß es vielleicht nicht überall den gleichen Standard gibt, fragte ich bei Simicro nach und mir wurde gesagt, ich könne jedes beliebige Modem kaufen, sofern es ADSL oder ADSL2 beherrsche.

Ich habe mir dann ein Siemens Gigaset SE515 dsl mitbringen lassen, damit ich auch die Vorteile des WLAN nutzen kann. Nur wollte das Ding nicht funktionieren. Die Techniker bei Simicro nahmen das Gerät und wollten es mit meinem Notebook testen. Der Techniker war nicht in der Lage, die Klappe zu finden und zu öffnen, hinter der die Netzwerkbuchse sich befand, er mußte sich nach einigen Minuten ratlosen Suchens die Klappe zeigen lassen. Dann, nach eingehendem Test, wurde festgestellt, daß das Gerät defekt sei!

Als ich mich dann bei ebay für einen Ersatz des Ersatzgeräts umsah, sah ich bei einem Modem den Hinweis auf einen Standard, den das Gerät unterstütze, es funktioniere nicht überall. Nach weiteren Recherchen fand ich dann heraus, daß es die Richtlinie G.992.1 für Asymmetric digital subscriber line (ADSL) mit Annex A und Annex B gibt. Annex B ist quasi nur in Deutschland der Standard und in der restlichen Welt gibt es fast nur Annex A. Das Siemens-Modem wurde übrigens wieder in Deutschland in Dienst gestellt – ohne einer Reparatur zu bedürfen.

Wenn die SEACOM- und EASSy-Unterssekabel, die Madagaskar mit der Welt verbinden sollen, komplett angeschlossen sind, dann dürften auch die Preise für die Internetverbindung sinken. Damit wird, je nach Nachrichten-Quelle für 2009 bis 2010 gerechnet – es kann aber auch länger dauern, man ist schließlich in Madagaskar. Jedenfalls wird schon davon gesprochen, daß die Kosten für die Internetnutzer bis zu 80% sinken könnten.

Jetzt nochmal zurück in die madagassische Internet-Steinzeit: Im Jahr 2000 war ich im Büro am Firmensitz von Simicro in Antaninarenina, welches auch als Internetcafe diente, um meine Emails abzurufen. Die Minute kostete damals noch umgerechnet 33 Pfennige. Allerdings brach die Verbindung mehrmals ab und es klappte dort nicht, meine etwa 30 angestauten Emails per FTP auf eine Diskette runterzuladen.

Immer wieder kann man beobachten, wie unprofessionell man in Madagaskar arbeitet. So machte Telecom Malagasy etwa vor einigen Jahren eine ganzseitige Anzeige in der Zeitung und gab eine Internet-Domain an, wie das in modernen Zeiten eben üblich ist. Nur war diese Domain aber nirgends gehostet und der Brauser blieb beim Aufrufen weiß.

Da wundert es auch nicht mehr, wenn eine Frau, die vom Land kommt und jetzt in Tana wohnt, sagt, daß sie gehört hat, daß Pfingstmontag dieses Jahr am Samstag ist.

Sex mit Prostituierten ist in Madagaskar für Touristen verboten – Sextourismus kann im Gefängnis enden

Einzelzelle im Zuchthaus der Stasi

Jede Person mit Wohnsitz auf Madagaskar oder die sich nach Madagaskar begibt, muß sich der Durchsetzung des Gesetzestextes 2007-038 vom 14.01.2008, in dem es unter anderem heißt: “Der Sextourismus bezeichnet die Tatsache, für einen Einheimischen oder einen Ausländer, aus welchem Grund auch immer zu reisen und sexuelle Beziehungen gegen Bezahlung durch Geld oder Vorteile mit Kindern oder Prostituierten zu haben, die von sich aus sexuelle Beziehungen suchen, um irgendeinen Vorteil zu erhalten.” Und daß es strafbar ist, bei einer Gefängnisstrafe von 5 bis 10 Jahren und/oder einer Geldbuße von 4.000.000 Ar bis 20.000.000 Ar (bei einem Umtauschkurs von 2700 Ariary pro Euro sind das 1481 bis 7407 Euro). Anklagen, die auf diesem Gesetzestext basierten, hat es bereits auf Nosy Be gegeben.

Der obenstehende Text ist die Übersetzung einer Mitteilung auf der Seite des französischen Außenministeriums zu Reisen in fremde Länder. Auf der Seite auf SÉCURITÉ klicken.

Was heißt das nun konkret? Jeder, der nach Madagaskar kommt, und sexuelle Befriedigung sucht, könnte Opfer einer Verleumdung und folglich einer Anklage werden. Selbst für Madagassen ist das Gesetz gültig. Das spielt den korrupten Beamten im Verwaltungssystem, besonders bei der Justiz und den Ordnungshütern von der Polizei, natürlich in die Hände. Wenn man dann zum Opfer geworden sein sollte, dann dürfte es richtig teuer werden, wie man schon an den im Gesetz festgelegten Strafen sieht. Bei versuchter Bestechung dürfte sich der “Preis” dann an den vom Gesetzgeber festgelegten Summen orientieren.

Nicht grundlos rät man denen, die in Tana mit dem Auto unterwegs sind, die Türen zu verriegeln, damit nicht junge Frauen im Stau einsteigen und dann, wenn man nicht auf ihre Forderungen eingeht, die Beschuldigung sexueller Belästigung vorbringen können.

Man sollte jetzt nicht auf die Idee kommen, daß Ausländer in Madagaskar nicht in den Knast gesteckt werden. Es kommt nämlich vor – und das ist bestimmt nicht lustig. Ein Österreicher soll in einer Küstenstadt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses nach schnellem Prozeß im Gefängnis gelandet sein, weil er mit einer Frau am Strand…?

Man sollte nun aber nicht unbedingt annehmen, daß ein madagassisches Gefängnis eine so komfortable Ausstattung mit Holzpritsche hat, wie das die Zelle vom Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen in Berlin oben auf dem Bild zeigt. Besser, man erfährt das nicht aus eigener Anschauung.

Da gibt es allerdings noch den Fall eines Deutschen, der vor einigen Jahren ein madagassisches Zuchthaus in Majunga für sechs Monate von innen kennen lernen durfte. In diesem Fall war es zwar nicht das oben genannte Gesetz, aber die Geschichte dazu hat Angela in 100 Teilen aufgeschrieben. Viel Zeit sollte man für diese Lektüre bei Interesse reservieren.

Foto: aboutpixel.de / Zelle im Keller © Pascal Wünsch

O2 – Neue Tageszeitung in Antananarivo – Für Frauen verboten? Oder interessiert die Computer-Kram?

Zeitung O2 in Antananarivo

Um auf die Messe im Parc des Expositions Futura in Andranomena vom letzten Wochenende zurückzukommen: Dort wurde eine neue Zeitung kostenlos verteilt, die den Namen O2 trägt. Wahrscheinlich hat das überhaupt nichts mit dem deutschen Mobilfunkprovider zu tun, der den meisten dabei erst mal in den Sinn kommen dürfte.

Das besondere an dieser Zeitung: Sie ist nicht für Frauen gemacht, sondern ausdrücklich für Männer, wie der Mann, der die Zeitungen verteilte, sagte. Im Impressum steht dann auch: O2 – Le Journal Masculin
Dafür wird die Zeitung aber in 2 Sprachen publiziert, in Französisch und Madagassisch.

Ruft man die angegebene Domain im Brauser auf, dann kann man unten in der Statuszeile sehen (bei DSL vielleicht nicht, weil das viel schneller ist), daß die gelieferten Inhalte von vidy-varotra.com kommen. Haben wir damit den Initiator schon gefunden?

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob eine Zeitung, die derzeit nur 8 Seiten hat und nur für Männer gemacht sein soll, sich auf dem Markt behaupten kann. Es läßt sich zumindest vermuten, daß eine wohlsituiertere Käuferschicht angesprochen werden soll, denn fast eine ganze Seite wird Computer-Themen gewidmet.

Beispielsweise wird der Frage nachgegangen, wie man Avira, das Antivirus-Programm, manuell aktualisieren kann. Die Adresse für den Link, unter dem man den Download findet, hat man dabei gleich mitgeliefert. Anwender, die die Datei in deutsch haben möchten, klicken besser hier. Den meisten Raum zu dem Themenbereich nimmt aber der Artikel ein, der der Frage nachgeht, wie man Video-Dateien für sein Handy oder sonstiges Kleingerät mit mp4 oder DivX komprimieren kann. Empfohlen wird dabei der Pocket DivX Encoder, den man, falls das Format DivX nicht funktionieren sollte, auch auf das Format XviD trimmen kann.

Auf der gemeinsamen Seite für Gesundheit und Wirtschaft wird in einem Artikel von dem Internetprovider Moov und seinem mobilen Internet berichtet, welches den Namen Moov 3G+ trägt. Seit einem Jahr ist man jetzt auf dem Markt und hat bereits 5.000 Kunden überzeugen können. Bei dem Dienst, welcher mit einem USB-Surf-Stick funktioniert, hat man jetzt die Tarife gesenkt. Der USB-Sender und Empfänger kostet 60.000 Ariary, wenn man Abonnent wird und bei einem monatlich maximalen Datenumsatz von 1,5 GB 178.000 Ariary zahlt. Derzeit kann man den Dienst bereits in 35 Städten Madagaskars nutzen, die durch den Nationalen Backbone verbunden sind.
Bei den angegebenen 5.000 Kunden ist zu vermuten, daß die Mehrzahl von diesen das Prepaid-Angebot nutzt und sich nur den USB-Stick mit einem Startguthaben gekauft hat.

Trauminseln im Indischen Ozean für eine Traumreise – Traumstrände auf La Digue auf den Seychellen

Der Seychellen-Strand Anse Source d'Argent

Die in der Nachbarschaft von Madagaskar im Indischen Ozean liegende Inselgruppe der Seychellen gehört zu den Reise-Traumzielen überhaupt. Wenn auch die Preise für einen Urlaub dort nicht ganz billig sind, sondern eher im gehobenen Preisbereich anzusiedeln sein dürften. Aber das kann ja niemanden vom Träumen abhalten.

Und natürlich gibt es jene, die sich ihre Träume auch erfüllen. Etwa nach dem Motto: Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.

Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln, die sich auf verschiedene Inselgruppen verteilen. Die Hauptinseln, von denen die meisten Granitinseln sind, sind auch die, die die größte Bekanntheit haben. Mahé ist mit 154,7 km² Fläche die größte der Hauptinseln, auf der etwa 72.000 Menschen leben, etwa 90% der Bevölkerung der Seychellen. Victoria, die Hauptstadt des Staates, befindet sich, wie auch der einzige große Flughafen der Inselgruppe auch, auf dieser Insel. Die anderen Inseln sind meist viel kleiner, bilden Atolle oder sind Koralleninseln, wozu die Farquhar-Gruppe, die Alphonse-Gruppe und die Amiranten-Gruppe gehören, was man sich auf der Landkarte ansehen kann.

Dann gibt es noch die Aldabra-Gruppe, die wegen der Aldabra-Riesenschildkröten (Aldabrachelys gigantea) auf dem Aldabra-Atoll bekannt wurde. Mehr als 98% der freilebenden Population ist auf der Hauptinsel des Atolls, Grande Terre, angesiedelt. In manchem Zoo oder Tierpark gibt es Exemplare dieser Schildkrötenart, so gibt es auch sehr alte und große Exemplare im Parc Botanique de Tsimbazaza in Antananarivo, Madagaskar.

Auf der Seychellen-Insel La Digue kann man einen richtig streßfreien Urlaub verbringen, wenn man sich mit dem Ochsenkarren fahren läßt, obwohl es inzwischen auch schon Autos in diesem Paradies gibt, das von etwa 2200 Einwohnern bewohnt wird. Als Alternative geht man zu Fuß oder mietet sich ein Fahrrad, denn so ist man absolut unabhängig und kann den Tag gestalten, wie es einem beliebt. Bei einer geographischen Ausdehnung von nur etwa 3 x 5 km sollte das kein großes Problem darstellen.

Strandvergnügen

Die Insel galt lange Zeit als Geheimtip, was dazu führte, daß sie eine magische Anziehung auf den einen oder anderen Kunstschaffenden ausübte. Der französische Regisseur Just Jaeckin kam 1974 mit seiner Hauptdarstellerin Sylvia Kristel, die dort einen Teil ihrer Rolle als Emmanuelle spielte. Der entstandene gleichnamige Film Emmanuelle ist heute ein Klassiker des Erotischen Films, der aber wegen seiner ungewöhnlichen Moralvorstellungen schon immer sehr umstritten war und gar als sexistisch kritisiert wurde.

1988 kam der Regisseur Caleb Deschanel, um den bekannten Roman von Daniel Defoe zu verfilmen: Robinson Crusoe.

Auf manchen Seiten wird zwar auch behauptet, ein James Bond-Film sei auf den Seychellen gedreht worden, aber Recherchen dazu haben sich nicht bestätigt. Immerhin soll aber Ian Fleming, der Erfinder vom Agent 007, sich durch die Seychellen inspiriert haben bei seinen Werken.

Auch ohne groß recherchieren zu müssen werden sich noch viele an den Werbespot von Bacardi-Rum mit der eingängigen Melodie erinnern, der vor der Kulisse der Granitfelsen gedreht wurde.

Auch heute noch werden immer wieder Bilder von den Stränden auf der Insel La Digue, auf der die oben und unten gezeigten Bilder geschossen wurden, zu Werbekampagnen benutzt, da sie mit ihrer paradiesischen Schönheit die Sehnsüchte der Menschen wecken. Der Strand Anse Source d’Argent auf La Digue ist besonders berühmt. Natürlich können auch Hobby-Fotografen sich an einer solchen Location einmal so richtig austoben und viele schöne Fotos mit nach Hause nehmen.

Heute gibt es allerdings so viele Touristen dort, daß man schon früh aufstehen muß, wenn man keine Leute auf seinen Bildern haben will. Es ist aber auch zu verlockend, eine solche Kulisse lädt förmlich zum Baden, zum Schnorcheln oder auch zum Tauchen ein. Mit etwas Schwung kann man sich auch an solchen nassen Foto-Motiven versuchen, wie auf dem mittleren Foto gezeigt.

Die Seychellenpalme (Lodoicea maldivica), auch Coco de Mer genannt, gibt es auf den Inseln Praslin und Curieuse in ausgedehnten Beständen, deren Zahl sich auf etwa 4.000 belaufen soll. Diese Palmenart bringt die größten Samen, die aus dem Pflanzenreich bekannt sind, hervor, die Seychellennüsse oder auch Coco de Mer. Diese haben einen Durchmesser von 30 bis zu 50 Zentimetern und ein Gewicht von 10-22 kg. Wegen ihrer Form haben die Nüsse seit jeher die erotische Phantasie der Menschen beflügelt.

Foto oben: aboutpixel.de / La Digue 2005 © Peiler
Foto in der Mitte: aboutpixel.de / mit Schwung © Peter Vogel
Foto unten: aboutpixel.de / La Digue – Granitfelsen © fanny18

Der Seychellen-Strand Anse Source d'Argent

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