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Genmais in Südafrika versagt – Monsanto liefert einen Beweis, daß Gentechnik unbeherrschbar ist

Bio-Maiskörner

Bei vielen Mais-Farmern haben an den Maiskolben die Körner gefehlt, was darauf schließen läßt, daß diese Maispflanzen ein Problem mit der Fruchtbarkeit haben. Fast sterile Pflanzen also sollen dort auf 82.000 ha angepflanzt gewesen sein. Die Maispflanzen sollen normal gewachsen sein, ohne Schädlinge oder Pilzbefall, aber an den Maiskolben hat es dann keine oder nur ganz wenige Maiskörner gegeben. Also ein totaler Reinfall, dieser Ernteausfall.

280 von 1000 Bauern sollen betroffen sein. Sie hatten 3 gentechnisch veränderte Sorten des Monsanto-Konzerns ausgesät. Die Ertragsausfälle sollen bis zu 80% sein. Monsanto soll mitgeteilt haben, daß es sich um einen Fehler in einem Labor handeln soll. Ein Labor-Fehler, der sich bei 3 Sorten gleichzeitig auswirkt? Für wie dumm halten die die Menschen? Der Fehler ist eher der, daß man überhaupt an der Schöpfung herumpfuscht.

Da Mais in Südafrika ein Grundnahrungsmittel ist, werden sich die Landwirte in Zukunft hoffentlich überlegen, ob sie weiterhin dieses Saatgut von Monsanto anpflanzen werden. Es ist nämlich so, daß diese Pflanzen resistent gegen ein Unkrautvernichtungsmittel sein sollen – von Monsanto, versteht sich, und mit einem erhöhten Ertrag wird das Genfood-Saatgut auch beworben. Man ist also auf Gedeih und Verderb diesem Konzern ausgeliefert.

Zumindest von Umweltschützern wurde umgehend eine Untersuchung durch die Regierung und ein Verbot aller genmanipulierter Nahrungsmittel gefordert. Leider sollen solche in Südafrika weit verbreitet sein – und das ohne eine Kennzeichnungspflicht.

So mancher Gentechnik-Gegner wird diesen Mißerfolg von Monsanto mit Schadenfreude begrüßen.

Natürlich hat der Biotech-Multi den Farmern gleich freiwillig eine Entschädigung angeboten, um zu retten, was zu retten ist. Aber hoffentlich haben die Leute jetzt endgültig begriffen, welchen Gefahren sie sich mit dieser unseligen Genmanipulation aussetzen. Es wäre besser, sich mit der Natur und den Naturgestzen auseinander zu setzen und

Wenn man nur den Blick nach Indien richtet, wo der ausbleibende erhoffte Ernteertrag schon für viele Kleinbauern zur Verschuldung, Verarmung und bei nicht wenigen sogar im Selbstmord geendet hat, dann sieht man ganz klar.

Grundlage für diesen Artikel ist ein Artikel bei Junge Welt.

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1 Kommentar

  1. uebermonsanto:

    Wer mehr über die Machenschaften von Monsanto wissen möchte, sollte unbedingt den Film “Monsanto – Mit Gift und Genen” sehen. Das INKOTA-netzwerk präsentiert den Film im Rahmen des bundesweiten Filmfestivals ueber macht in 120 Städten. Alle Termine zu den Filmscreenings und Hintergrundinformationen zu Gentechnik und Monsanto findet Ihr unter http://www.uebermonsanto.de

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