Kaum, daß die Menschen sich nur noch dunkel an die Vogelgrippe erinnern, ist schon der nächste Kandidat für eine Pandemie da. Panik wird geschürt, die Leute sollen Angst haben, in Angst leben.
Und die Leute sollen kaufen. Das Ganze ist nämlich ein RIESEN-GESCHÄFT. Kaufen sollen die Leute vorzugsweise Tamiflu, ein Medikament, welches von der Schweizer Firma Roche hergestellt wird. Auch die Deutsche Botschaft in Antananarivo hat an ihre Schäfchen eine Mitteilung zur Schweinegrippe verschickt: “Der Wirkstoff TAMIFLU ist in den hiesigen Apotheken erhältlich. Die Preise variieren zwischen 89.000.- und 100.000.- Ariary.”
Schon bei der Vogelgrippe hat man den Leuten gesagt, sie sollen Tamiflu schlucken. Da soll man also Geld ausgeben, um von den krankmachenden Eigenschaften des Medikaments profitieren zu können? Laut Quellen im Internet sollen die sogennannten Nebenwirkungen nämlich durchaus nicht zu vernachlässigen sein. Es sollen im Zusammenhang mit Tamiflu schon einige Todesfälle berichtet worden sein.
Dabei ist die Wirksamkeit des Mittels selbst bei Experten umstritten: “Pharmakologe zweifelt an Wirksamkeit von Tamiflu“. “Im Durchschnitt verkürze das Medikament die Krankheitsdauer nur um einen Tag.”
Da kann man sich fragen, welche Gefahr größer ist: Die Schweinegrippe, die in den Medien zu einer echten Seuche hochgezüchtet wurde oder Tamiflu, das gewisse Nebenwirkungen hat. Es könnte dabei durchaus so sein, daß Tamiflu den Körper, der sowieso schon nicht so gesund war, so weit schwächt, daß er krank wird und eine Grippe bekommt. Ob das im Sinne des Kunden ist? Eher weniger, aber die Gehirnwäsche der Medien wirkt nun mal. Und die Mehrheit der Bevölkerung entkommt der Propaganda-Maschinerie nicht.
Wegen einiger weniger Toter macht man eine solche Panik. Was ist aber mit der ganz gewöhnlichen Grippe (Influenza), die alleine in Deutschland viele Opfer fordert? Bei etwa 5 Millionen Infizierten soll im Winter 2002/2003 die Zahl der Toten, laut Angaben vom Robert-Koch-Institut, zwischen 16.000 und 20.000 Menschen gewesen sein. Nur in Deutschland, wohlgemerkt.
Wikipedia weiß: “Die saisonale (interpandemische) Influenza gehört zu den Infektionskrankheiten mit den höchsten bevölkerungsbezogenen Sterblichkeiten. … Von einer Influenza-Epidemie oder Grippewelle spricht man, wenn 10–20 Prozent der Bevölkerung infiziert sind und die Ausbrüche lokal begrenzt bleiben, während eine Influenzapandemie sich über den ganzen Globus verbreitet.”
Reine Volksverdummung hat man also betrieben, wie die Vogelgrippe eindrücklich gezeigt hat. Und jetzt, bei der Schweinegrippe, ist es wohl kaum viel anders.
Es gibt einen kritischen Artikel zur Schweinegrippe, der einen durchaus lehrreichen Bericht zur Spanischen Grippe und zur damit verbundenen Impfkampagne enthält. Ein anderer Artikel spricht von bisher 7 Toten in Mexiko.
Warum machen die Medien eigentlich kein Trara bei der Tuberkulose (TBC), die man früher Schwindsucht nannte? Der Tuberkulose schreibt man jährlich, je nach Quelle, mindestens 1,5 Millionen Opfer zu. Die Mehrzahl der Opfer sterben in ärmeren Ländern, aber auch in Deutschland hat man für 2007 offiziell 377 Todesopfer registriert. Das würde doch schon längst reichen, um eine Panik zu schüren. Warum hier nicht?
Und um dem Ganzen noch einen neuen Aspekt hinzuzufügen: Es gibt auch noch jene, die der Meinung sind, daß es überhaupt keine Viren gibt. Angenommen, sie hätten recht!?
Eines aber scheint sicher: Krankheit im Zusammenhang mit Bakterien ist ganz anders, als es die Schulmedizin uns weismachen will. Denn selbst Louis Pasteur soll das schon erkannt haben: “Le microbe n’est rien. Le terrain est tout.” Die Mikrobe ist nichts, das Umfeld ist alles.
Kurz gefaßt kann man sagen, daß es das Milieu ist, welches vorteilhaft oder abweisend für die Bakterien ist. Eine Übersäuerung im Körper ist der optimale Nährboden für Bakterien. Die Bakterien kommen dabei nur ihrer Aufgabe nach und verarbeiten die Stoffe, die eigentlich nichts in unserem Organismus zu suchen hätten. Überwiegend kann man das auf die unvorteilhafte Ernährung zurückführen. Streß sollte man aber auch in diese Rechnung mit einbeziehen.