Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Archiv: Mai 2009

Bild von einem Blauen Pfau, der ein Rad schlägt – Prachtgefieder zur Zier und Gefahrenabwehr

Blauer Pfau schlägt Rad

Bei den Pfauen gibt es verschiedene Arten, die zu der Gattung Asiatische Pfauen (Pavo) in der Familie der Fasanenartigen gehören. Die Ordnung dieser Vogelarten heißt Hühnervögel, zu der als bekanntester Vertreter das Haushuhn gehört. Auch der auf dem Foto abgebildete Blaue Pfau (Pavo cristatus) gehört dazu.

Der Grüne Pfau oder Ährenträgerpfau (Pavo muticus) gehört noch zu dieser Gattung, und damit sind schon alle der Gattung zugeordneten Arten genannt.

Wenn man solche schönen Bilder von einem Rad schlagenden Pfau mit den Prachtfedern sieht, kann man sich immer wieder erfreuen. Daher sind die Pfauen auch immer wieder begehrte Fotomotive bei Hobby-Fotografen. Etwas Glück gehört aber dazu, denn nicht immer schlägt der Pfau sein Rad.

Das obige Foto wurde mit einer Nikon D300 bei einer Brennweite von 165 mm und Blende 8 fotografiert. Die Brennweite entspricht 247 mm bei Kleinbild, also schon eine ordentliche Tele-Brennweite. Wenn man das Nikon-Zoomobjektiv AF-S VR DX 55-200mm verwendet, dürfte dieses Allround-Zoom die Bedürfnisse bei den meisten Motiven befriedigen, obwohl man sich noch etwas mehr Weitwinkel wünschen würde.

Das Bild unten wurde mit einer Canon EOS 400D DIGITAL mit dem Standard-Zoom-Objektiv Canon EF-S 18-55mm bei der längsten Brennweite und offener Blende 5,6 fotografiert.

Foto oben: aboutpixel.de / Pfau_1 © friedemann
Foto unten: aboutpixel.de / Blauer Pfau © Mackes

Blauer Pfau schlägt Rad

Explosionen auf dem Flughafen Paris Orly 2003 – Koffer-Sprengung testet Duldsamkeit der Flugpassagiere?

Flughafen Ivato mit Flugzeug

Es war schon im Jahr 2003, als ich auf dem Pariser Flughafen Orly auf einen Abflug mit Corsair wartete. Wir standen in der Schlange zum Einchecken und kamen an die Reihe. Kaum, daß die Dame am Schalter unsere Papiere durchgesehen hatte, gab sie uns diese zurück und sagte, wir sollten weggehen. Wie bitte, was ist ist los? Was soll denn das? Wir haben gültige Tickets und wollen einchecken!

Die Frau räumte ihr Pult und schloß die Schublade ab. Nun sah ich, daß an den anderen Schaltern nebenan die Leute auch verscheucht wurden. Uniformierte kamen mit einem Plastikband, welches sie gleich neben uns als Absperrung spannten. Wir selbst mußten nur etwa 3 m mitsamt Gepäck zurückweichen, die Leute, die an den anderen Schaltern gewartet hatten, mußten alle ihre ganzen schweren Koffer viel weiter durch die Gegend wuchten.

Jetzt konnte man etwas sehen: In etwa 20 m Entfernung machten sich Männer an einem Gepäckstück, das dort an einem Stütz-Pfeiler stand, zu schaffen. Mindestens 100 Leute waren jetzt aus dem abgesperrten Bereich gewichen. Niemand wußte, was los ist. Niemand kam, um eine Erklärung abzugeben.

Nach einigen Minuten dann ein kurzes Tröten und wenige Sekunden darauf zerriß eine Explosion die Stille. Schock. Alle Leute waren geschockt, ein Verwirrter neben mir klatschte gar. Die Wut steigt hoch, aber die französischen Sprachkenntnisse sind dann doch nicht so gut, um einen Protest herauszuschreien.

Dann wurden die Schalter zum Check-In wieder geöffnet und wir konnten einchecken, als sei nichts gewesen. Das schien ganz normaler Alltag zu sein.

Nachdem wir eingecheckt hatten, hatten wir noch Zeit und belegten ein paar Sitzplätze in der Nähe der Rolltreppe, die zu unserem Gate hochführte. Als es dann so weit war, gingen wir zur Rolltreppe. Genau in dem Moment begannen Uniformierte wieder damit, einen Schalterbereich, an dem gerade kein Check-In stattfand, gleich neben der Rolltreppe mit einem Plastikband abzusperren.

Einige Minuten später, als wir ein Stockwerk weiter oben auf den Einlaß zum Gate warteten, war wieder eine Detonation zu hören, diesmal aber nur gedämpft.

Man testet anscheinend, was die Schafherde alles erduldet, ohne aufmüpfig zu werden. Da mal ‘ne kleine Sprengung und dann da…

Wenn die Schafe, nicht nur in Frankreich, nicht aufwachen, dann könnte das in nicht allzuferner Zukunft fatal werden!

Unglaublich. Da kann man sich ernsthaft fragen, wer und wo die wahren Terroristen sind.

In einem Artikel der Bild-Zeitung wird über die Sprengung eines herrenlosen Koffers auf dem Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel durch die Polizei berichtet. Dort sollen sich gar 500 Schaulustige hinter der Absperrung gedrängt haben, außerhalb des Gebäudes aber vermutlich.

Auch in Berlin Tegel steht etwa einen Monat später ein herrenloser Koffer. Und dort wird berichtet, daß Teile des Berliner Flughafens weiträumig abgesperrt werden mußten. Wenn solche Ereignisse 2008 jeweils einen Bild-Zeitungs-Artikel in Deutschlands größter Zeitung wert waren, dann ist das dort noch nicht unbedingt eine tägliche Routine, wie es sie in Paris Orly zu sein scheint. Und die Leute werden anscheinend nach draußen geschickt.

 

 

Das Foto von dem Jumbo, der Boeing 747-422 F-HSUN der corsairfly.com entstand im Oktober 2007 auf dem Flughafen von Antananarivo in Ivato.

Messe-Besuch der FIM 2009 – Internationale Messe von Madagaskar (Foire International de Madagascar)

Messepräsenz der Bundesrepublik Deutschland

Die Ausstellung des Jahres 2009 im Parc des Expositions Futura in Andranomena vom 14. bis zum 17. Mai kann getrost zu den schlechter besuchten Messen gezählt werden. Im Vergleich zum Vorjahr kommt man vielleicht nicht einmal auf die Hälfte der Besucherzahlen. Die Leere auf den Besucher-Parkplätzen spiegelte sich auf dem Ausstellungsgelände unter freiem Himmel und setzte sich auch in der Messehalle fort. Zeitweise konnte man den Eindruck gewinnen, daß jeder Messebesucher von mindestens einer Person des Messepersonals hätte betreut werden können.

Die Deutsche Botschaft in Antananarivo war auf einem Stand bei der Messe vertreten, obwohl die widrigen Umstände der Krisensituation nicht gerade einladend waren. Auf dem oben gezeigten Bild kann man sich einen Eindruck davon verschaffen.

Der Internetanbieter Moov mit seinem Messeauftritt

Erstmals beschickte die Firma Phywe die Messe mit einem Stand. Dort hatte man die Devise erkannt, daß eine Messepräsenz trotz der Krise auch besondere Chancen bietet, da die Konkurrenz verringert sein dürfte.

Die Firma Phywe ist in Deutschland vielen vielleicht noch ein Begriff, denn zu der Zeit, als man selbst noch als Pennäler die Schulbank drückte, sind die Lehrmittel dieser Firma im Unterricht in der Schule eingesetzt worden. Hier hat man ein Kunststoff-Skelett mit auf die Messe gebracht, welches natürlich auf gewisses Interesse stieß und den Messe-Auftritt der Firma aus Göttingen bei manchem Besucher in bleibender Erinnerung belassen dürfte, denn wer hat in Madagaskar schon ein Skelett gesehen.

Auf den Seiten vom AUMA Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft e.V. kann man sich bei Interesse für künftige Ausstellungen über den Veranstalter der FIM informieren. In einem pdf-Dokument werden die etwa 5.000 m² Ausstellungsfläche der Messehalle von Andranomena ausdrücklich gelobt: “…ein für Afrika erfreulich gut ausgebautes Gelände.” Natürlich wird aber auch jede IHK, der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft in Hamburg oder die Deutsche Botschaft in Antananarivo mit weiteren Auskünften behilflich sein.

Madagassin und Skelett

Durch die FIM schlendern

Was erstaunt: Ein Chinese hatte sich den Platz für seinen Stand direkt neben dem Eingang gesichert, um dort nützliche Küchen-Geräte zu verkaufen. Seine Vorführung machte er dabei in englischer Sprache. Der Anblick von hübsch verziertem Obst und Gemüse unterstützt eine Kaufentscheidung natürlich sehr, allerdings kann über die Qualität der Produkte aus dem Verkauf des Chinesen hier keine Aussage getroffen werden.

In Deutschland kennt man solche Verkäufer meist von Jahrmärkten oder anderen Märkten, dort allerdings kann man von einem relativ hohen Qualitätsniveau ausgehen.

Vorführung mit Obst und Gemüse

Wo ist der liebende Gott im Alten Testament, warum Mord und Totschlag? – Waren Außerirdische die Götter?

Flehen zum Himmel

Was ist eigentlich “Die Bibel”? Man will uns glauben lassen, daß das Neue Testament und das Alte Testament zusammengehören. Aber wenn man sich mit den beiden Werken einmal näher beschäftigt, dann stellt man fest, daß das Alte Testament keinesfalls von einem liebenden Gott handelt, wie die Kirchen uns das erzählen wollen.

Beginnen wir beim 1. Buch Mose (Genesis), Kapitel 6. Dort steht:

Da sich aber die Menschen begannen zu mehren auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Kinder Gottes nach den Töchtern der Menschen, wie sie schön waren, und nahmen zu Weibern, welche sie wollten.

Eine weitere Bibelstelle, die von Göttern spricht:

Denn der HERR, euer Gott, ist ein Gott aller Götter und HERR über alle Herren, ein großer Gott, mächtig und schrecklich, der keine Person achtet und kein Geschenk nimmt…

Warum Kinder von Gott, hier Söhne? Das heißt, die Kinder von Gott sind auch Götter. Und dann ausdrücklich die Aussage, daß Gott der Gott aller Götter ist. Erzählt die Kirche ihren Kunden nicht, daß es nur einen Gott gibt? Und nur einen Sohn, nämlich Jesus?

Wenn man das Alte Testament weiter liest, dann ist das ein Buch mit vielen Horror-Geschichten. Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. Morde, die der ach so ‘liebe Gott’ anstiftet, Völkermord inklusive. Und immer wieder winden sich die Anhänger dieses Buches in der Absicht, die geschilderten Horrorszenarien irgendwie in das Korsett eines liebenden Gottes hineinzuzwängen. Aber diese Versuche müssen immer Versuche bleiben, denn 1 ist 1 und nicht 2, oder 3 oder was auch immer.

Man kann also zu der Feststellung kommen, daß das Alte Testament ein unchristliches Buch ist. Einige sind sogar der Meinung, daß dieses Buch eher wie ein satanisches Werk daherkommt. Wenn aber die “Obrigkeit” den Leuten schon seit Jahrhunderten predigt, daß das Wort Gottes in diesem Werk verbreitet wird, dann sieht man einmal mehr, wie effektiv Gehirnwäsche funktioniert. Bei einem solchen Buch, welches Basis von Religionen ist, braucht man sich auch nicht über solche Auswüchse wie die der Heiligen Inquisition zu wundern.

Jo Conrad hat ein paar der seltsamen Bibelstellen zusammengetragen und sich dazu auch ein paar Gedanken gemacht.

Nun gibt es auch jene, die in diesen Söhnen der Götter, die auf die Erde kamen, sich Frauen nahmen und Kinder zeugten, Außerirdische sehen. Wenn man die Existenz von Außerirdischen und UFO’s für möglich hält, dann ist das ein durchaus plausibler Gedankengang. Auch Erich von Däniken hat ja in diese Richtung geforscht und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen.

Dann trat irgendwann Zecharia Sitchin auf den Plan und veröffentlichte sein Buch “Der zwölfte Planet”. Sitchin studierte über 30 Jahre lang alte sumerische und andere Schriften und dieses Buch ist sein Lebenswerk: Die Erde sei vor Tausenden von Jahren von Außerirdischen besucht worden. Der Mensch sei durch gentechnische Manipulation erschaffen worden.

Doch das anscheinend Absurde hat damit seine Grenze noch nicht gefunden, denn David Icke meint, daß wir von der Reptilien-Connection beherrscht werden. George Bush, Vater wie Sohn, sollen demzufolge reptiloide Wesen, sogenannte Dracos, sein, die ihre Gestalt wandeln können und dies auch schon vor Zeugen getan haben sollen.

Vielleicht werden aber alle diese Fährten nur gelegt, um die Menschheit von ihrem rechten Pfad abkommen zu lassen? Wer weiß das schon?

Foto: aboutpixel.de / mp3_master

Geplante Pandemie? Panikmache um Vogelgrippe H5N1, Schweinegrippe H1N1: Kein Schwein braucht Tamiflu

Pillen und Tabletten zum Schlucken

Kaum, daß die Menschen sich nur noch dunkel an die Vogelgrippe erinnern, ist schon der nächste Kandidat für eine Pandemie da. Panik wird geschürt, die Leute sollen Angst haben, in Angst leben.

Und die Leute sollen kaufen. Das Ganze ist nämlich ein RIESEN-GESCHÄFT. Kaufen sollen die Leute vorzugsweise Tamiflu, ein Medikament, welches von der Schweizer Firma Roche hergestellt wird. Auch die Deutsche Botschaft in Antananarivo hat an ihre Schäfchen eine Mitteilung zur Schweinegrippe verschickt: “Der Wirkstoff TAMIFLU ist in den hiesigen Apotheken erhältlich. Die Preise variieren zwischen 89.000.- und 100.000.- Ariary.”

Schon bei der Vogelgrippe hat man den Leuten gesagt, sie sollen Tamiflu schlucken. Da soll man also Geld ausgeben, um von den krankmachenden Eigenschaften des Medikaments profitieren zu können? Laut Quellen im Internet sollen die sogennannten Nebenwirkungen nämlich durchaus nicht zu vernachlässigen sein. Es sollen im Zusammenhang mit Tamiflu schon einige Todesfälle berichtet worden sein.

Dabei ist die Wirksamkeit des Mittels selbst bei Experten umstritten: “Pharmakologe zweifelt an Wirksamkeit von Tamiflu“. “Im Durchschnitt verkürze das Medikament die Krankheitsdauer nur um einen Tag.”

Da kann man sich fragen, welche Gefahr größer ist: Die Schweinegrippe, die in den Medien zu einer echten Seuche hochgezüchtet wurde oder Tamiflu, das gewisse Nebenwirkungen hat. Es könnte dabei durchaus so sein, daß Tamiflu den Körper, der sowieso schon nicht so gesund war, so weit schwächt, daß er krank wird und eine Grippe bekommt. Ob das im Sinne des Kunden ist? Eher weniger, aber die Gehirnwäsche der Medien wirkt nun mal. Und die Mehrheit der Bevölkerung entkommt der Propaganda-Maschinerie nicht.

Wegen einiger weniger Toter macht man eine solche Panik. Was ist aber mit der ganz gewöhnlichen Grippe (Influenza), die alleine in Deutschland viele Opfer fordert? Bei etwa 5 Millionen Infizierten soll im Winter 2002/2003 die Zahl der Toten, laut Angaben vom Robert-Koch-Institut, zwischen 16.000 und 20.000 Menschen gewesen sein. Nur in Deutschland, wohlgemerkt.

Wikipedia weiß: “Die saisonale (interpandemische) Influenza gehört zu den Infektionskrankheiten mit den höchsten bevölkerungsbezogenen Sterblichkeiten. … Von einer Influenza-Epidemie oder Grippewelle spricht man, wenn 10–20 Prozent der Bevölkerung infiziert sind und die Ausbrüche lokal begrenzt bleiben, während eine Influenzapandemie sich über den ganzen Globus verbreitet.”
Reine Volksverdummung hat man also betrieben, wie die Vogelgrippe eindrücklich gezeigt hat. Und jetzt, bei der Schweinegrippe, ist es wohl kaum viel anders.

Es gibt einen kritischen Artikel zur Schweinegrippe, der einen durchaus lehrreichen Bericht zur Spanischen Grippe und zur damit verbundenen Impfkampagne enthält. Ein anderer Artikel spricht von bisher 7 Toten in Mexiko.

Warum machen die Medien eigentlich kein Trara bei der Tuberkulose (TBC), die man früher Schwindsucht nannte? Der Tuberkulose schreibt man jährlich, je nach Quelle, mindestens 1,5 Millionen Opfer zu. Die Mehrzahl der Opfer sterben in ärmeren Ländern, aber auch in Deutschland hat man für 2007 offiziell 377 Todesopfer registriert. Das würde doch schon längst reichen, um eine Panik zu schüren. Warum hier nicht?

Und um dem Ganzen noch einen neuen Aspekt hinzuzufügen: Es gibt auch noch jene, die der Meinung sind, daß es überhaupt keine Viren gibt. Angenommen, sie hätten recht!?

Eines aber scheint sicher: Krankheit im Zusammenhang mit Bakterien ist ganz anders, als es die Schulmedizin uns weismachen will. Denn selbst Louis Pasteur soll das schon erkannt haben: “Le microbe n’est rien. Le terrain est tout.” Die Mikrobe ist nichts, das Umfeld ist alles.

Kurz gefaßt kann man sagen, daß es das Milieu ist, welches vorteilhaft oder abweisend für die Bakterien ist. Eine Übersäuerung im Körper ist der optimale Nährboden für Bakterien. Die Bakterien kommen dabei nur ihrer Aufgabe nach und verarbeiten die Stoffe, die eigentlich nichts in unserem Organismus zu suchen hätten. Überwiegend kann man das auf die unvorteilhafte Ernährung zurückführen. Streß sollte man aber auch in diese Rechnung mit einbeziehen.

Foto: aboutpixel.de / Pillenmania © Anja Langner

George Orwell läßt grüßen: Schnittstellen-Standard ES 201 671 zur Überwachung – Abhören digitaler Netze

Besser Diskretion bewahren

Schon 2001 wurde bei Telepolis mitgeteilt, wie wir alle überwacht, bespitzelt und abgehört werden sollen.

Geheimdienste arbeiten international mit Polizeibehörden zusammen, um die Entwicklung und Einrichtung eines Standards voranzubringen, der es erlaubt, digitale Kommunikationsnetze zu überwachen und zu speichern. Das FBI (Federal Bureau of Investigation) war und ist an diesen Bestrebungen natürlich maßgeblich beteiligt.

Dazu gab oder gibt es die Arbeitsgruppe “Lawful Interception”. Die Aufgabe war dabei beim European Telecom Standards Institute (ETSI), Schnittstellen in digitale Netze zu implementieren, wie ISDN, UMTS, die sich auch beim Internet anwenden lassen. Der Meta-Standard wurde ETSI ES 201 671 getauft.

Nicht mehr erstaunlich ist, daß es zu der ganzen Bespitzelung nicht mal eine politische Legitimation zu geben scheint, wie in einem weiteren Artikel bei Telepolis zu lesen ist.

Inzwischen sind wieder einige Jahre ins Land gezogen und die Abhörmethoden und Überwachungsmethoden werden immer weiter perfektioniert. Die Überwachungstechniken erlauben es heute schon, Personen im öffentlichen Raum mit Überwachungskameras zu verfolgen. Selbst dann, wenn man keine RFID-Chips oder sonstige Identifizierungsmarken bei sich trägt. Nich einmal einer Gesichtserkennung bedarf es dazu.

In einem pdf-Dokument wird über diverse “Pannen” mit den im Sinne der Vorratsdaten-Speicherung gesammelten Daten berichtet. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, daß Geheimdienste auch die Lizenz zum Töten haben.

Auch bei Planet Vaovaoweb ist gerade ein lesenswerter Artikel erschienen, der ein mögliches Entkommen vom elektronischen Polizei-Staat aufzeigt: Ausweg Verschlüsselung.

Ein weiterer Artikel zum Thema Lauschangriff auf diesem Blog: Handy-Abhörmethoden der Geheimdienste und Ermittlungsbehörden – Immer im Rahmen der Legalität, oder???

Foto: aboutpixel.de / Konstantin Gastmann

Kleinblättriges Löwenohr – Dekorative Zierpflanze mit psychoaktiver Wirkung – Leonurin als legale Droge?

Hübsche Blüte vom Schmalblättrigen Löwenohr

Diese schöne Pflanze, die so einmalig charakteristisch aussieht, ist mir schon lange aufgefallen, sie steht in Antananarivo auch in der Stadt. Allerdings wußte ich bisher nicht, wie diese Pflanze heißt. Und wenn man kein Botaniker oder Biologe ist, dann hat man eben auch keine Ahnung, anhand welcher Merkmale man systematisch suchen könnte, um die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Pflanzen-Gattung oder Familie einzugrenzen.

Nun aber bin ich bei meinen Glücks-Recherchen im Internet, wo ich nicht mal ein bestimmtes Thema hatte, über ein Bild von einem Schmalblättrigen Löwenohr (Leonotis nepetifolia) gestoßen. Und wenn man erst mal den Namen hat, dann ist alles ganz einfach.

Die Pflanze scheint im südlichen Afrika und auch in Madagaskar heimisch zu sein. Auch dem einen oder anderen Madagaskar-Reisenden wird diese Pflanze noch von einer Reise in Madagaskar bekannt sein, vielleicht sogar namenlos in einem Foto-Archiv. Aber mit diesem Artikel wird ja auch wieder etwas Licht in das Dunkel gebracht.

Als Heilpflanze ist dieses Kleinblättrige Löwenohr in Madagaskar auch bekannt, ihm wird heilende Wirkung bei Narben und auch eine antibiotische Wirkung nachgesagt. Ansonsten soll der Wirkstoff Leonurin (ein Alkaloid), der anscheinend mit dem THC bei Cannabis verglichen wird, als Gebärmutterstimulanz Verwendung finden, bei Menstruationsbeschwerden und bei nervösen Herzbeschwerden.

Und siehe da, die Pflanze wird sogar als berauschende Droge genutzt, die (noch?) nicht verboten ist. Es sollte das Leonurin dafür verantwortlich sein. Es gibt dazu auch ein ganzes Forum, wo sich Kiffer und Anhänger des Rauchkrauts austauschen. Man berichtet von den Bemühungen und den Erfolgen beim Eigen-Anbau, wobei die Hobby-Züchter oft den Indoor-Anbau bevorzugen, wie es scheint.

Ganz freimütig wird auch berichtet, ob man es ißt oder raucht, oder wie man die Blütenblätter von Löwenohren mit Hasch kombiniert. Der begehrte Stoff für die Träume scheint sich nämlich hauptsächlich in den Blütenblättern anzusammeln. Allerdings ist nicht nur Leonotis nepetifolia Thema des Forums, sondern auch andere Pflanzen, wie die verwandte Pflanze Afrikanisches Löwenohr (Leonotis leonurus), welche als Wild Dagga (WD) bezeichnet wird.

Hübsche Blüte vom Schmalblättrigen Löwenohr im Gestrüpp

Air Force One 2 – Der Luxus-Langstreckenjet wartet auf sein Schicksal – Ist Air Austral noch im Gespräch?

Was wird aus diesem Luxus-Flugzeug

Letzte Woche am Donnerstag war diese ganzseitige Anzeige in mehreren Zeitungen in Antananarivo erschienen.

Es wird dargestellt, was das Fluggerät, eine Boeing 737-74U gekostet haben soll, nämlich 110,4 Milliarden Ariary. Davon habe Marc Ravalomanana 63 Milliarden Ariary in Tana bei der Staatskasse geholt und 47,4 Milliarden Ariary beim Hafen in Tamatave.

Als Kontrast werden die Bilder vom armen madagassischen Volk gezeigt.

Es reiche jetzt mit den LÜGEN. Ja, richtig: ES REICHT JETZT MIT DEN LÜGEN.

Was wird hier wirklich gespielt?

Erst sollte das Flugzeug laut Medienberichten an Air Austral verkauft worden sein. Kurz darauf habe die Afrikanische Union AU sich dazu geäußert und gemeint, man könne das Flugzeug nicht verkaufen. Seitdem hörte man nichts mehr. Bis eben zu dieser Anzeige.

Die Fluggesellschaft Air Austral, die ihren Sitz auf der Nachbarinsel von Madagaskar, Réunion, hat, ist eine Tochtergesellschaft der Air France, welche wiederum noch zu einem Teil im Staatsbesitz von Frankreich ist. 16% ist die letzte Zahl, die ich dazu gefunden habe.

Seltsam all das. Wer sollte in der derzeitigen Weltwirtschaftskrise Interesse haben, ein solches Luxusflugzeug zu kaufen? Warum eventuell Air Austral? Weil man von Regierungsseite zu einem Interesse überredet wurde?

Und jetzt? Was wird aus dem Spielzeug vom Ex-Diktator? Zu wessen Spielball wird das Fluggerät?

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Air Madagascar - Boeing 737-3Q8 - 13. 7. 2008 - Antananarivo, Ivato TNR

Ohne lange drum rum zu Reden:
Bei ExtraFilm gibt es etwas zu verschenken.

Verschenkt wird ein Gutschein über 10,- Euro. Die Versandkosten sind selbst zu zahlen, allerdings bekommt man eine Gutschrift von 4,95 Euro, die beim nächsten Auftrag bei ExtraFilm angerechnet wird. Die Aktion ist gültig bis zum 31. 8. 2009.

Wer kann von dem Gutschein profitieren? Jeder, der das will, sofern die Lieferadresse in Deutschland ist. Es gibt auch keinen Mindestbestellwert. Wer Freunden einen Gefallen tun will, der schickt ihm den Link von dieser Seite, denn wer freut sich nicht zum Beispiel über ein paar kostenlose Bilder vom letzten Geburtstag. Eine Digitalkamera ist ja heute fast immer und überall dabei, und oft haben natürlich viele heutige Handys schon wirklich brauchbare Digicams integriert.

Erst betrachte man sich also, was ExtraFilm anbietet und wähle, bei welchem Angebot man den größten Nutzen für sich sieht.

Was man nun braucht, das sind ein paar gute Bilder vom letzten Urlaub oder vom letzten Ausflug mit der Familie, von der Party oder von schönen Landschaften oder Tieren oder Autos, einem Jet – eben, was man mag.

Wenn die gewählten Motive nicht perfekt in Szene gesetzt sind, dann läßt sich hinterher oft doch noch etwas machen, mit einer Bildbearbeitungssoftware nämlich. Man kann die Helligkeit anpassen, einen Farbstich ausfiltern oder auch unerwünschte Objekte aus dem Bild entfernen. Der Möglichkeiten bieten sich viele.

Was sollte man jetzt wählen? Möglichst viele kleine Abzüge, damit die Oma auch viel zum Gucken hat oder lieber großformatige Abzüge, die man am Arbeitsplatz im Büro an die Wand hängen kann? Wer immer viele Visitenkarten braucht, der kann sich diese selbst gestalten: Auf einen Abzug 9 x 13 passen dabei 3 Visitenkarten. Auf solche außergewöhnliche Visitenkarten wird man dann auch immer wieder mal angesprochen, weil so etwas kaum einer kennt.

Ist die Entscheidung gefallen und alles ist bereit, dann geht man also auf die Seite www.extrafilm.de, klickt dort auf “Fotos hochladen” und lädt die Auswahl der eigenen Top-Fotos auf den Server von ExtraFilm hoch und bestätigt den Auftrag. Danach bleibt nur noch das Eine zu tun: In freudiger Spannung auf die Post zu warten, bis die Fotoabzüge, das Fotobuch oder das Poster geliefert werden. Das funktioniert auch aus dem Feriendomizil im Ausland – und wenn man wieder daheim ist, dann sind die Bilder vom Strand mit Palmen schon im Briefkasten.

Nur wenn die Qualität überzeugend ist, kann ExtraFilm eine solche Kampagne starten. Denn nur dann, wenn die Bild-Qualität stimmt, wird der Kunde, der jetzt kostenlos den Qualitätstest machen kann, wieder bei ExtraFilm bestellen.

Dieser Blog legt viel Wert auf ansprechende Bilder, wie man schnell feststellen kann. Um nun noch ein bißchen Inspiration zu schaffen, habe ich dem Artikel also auch noch ein paar Schnappschüsse aus Madagaskar gespendet. Das Foto mit dem Mädchen und den Schildkröten entstand sogar mit einem Handy, nämlich dem Sony Ericsson K800i. Wer beim Fotografieren selbst keine gelungenen Aufnahmen hinbekommt, der kann sich auch im Internet schöne Fotografien zusammensuchen. Zum Beispiel vom Lieblings-Star oder vom Traum-Auto, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Mädchen spielt mit Schildkröten  - Strahlenschildkröte: Astrochelys radiata

Leuchtend blaue Wolken über Madagaskar

Kostenloses Girokonto bei der Hypo Real Estate für alle Deutschen? – Warum ein Enteignungs-Gesetz?

Geschenkträger mit Paket auf de Schulter

Als Wolf im Schafspelz kommt ein Enteignungs-Gesetz unter dem seltsamen Namen Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz daher. Es soll ja keiner etwas Schlechtes dabei denken.

Aber es ist nun mal ein Gesetz, in dem knallhart von Enteignung die Rede ist. Anlaß für dieses Finanz-Gesetz war, daß die Hypo Real Estate (HRE) zu einem Faß ohne Boden geworden ist und auch aus dem DAX, der Elite der börsennotierten Firmen in Deutschland, ausscheiden mußte.

Warum läßt man die Bank nicht einfach pleite gehen, damit die Gläubiger ihre Verluste realisieren müssen? Warum will man diese Bank am Leben erhalten? Wer sind die Gläubiger, die davon profitieren? Irgendwelche Finanz-Haie oder der kleine Mann auf der Straße?

In dem Paket ist doch ein großes Geschenk. Daher die große Frage: Für wen wurde das Paket geschnürt?

Immerhin hat die Bundesregierung schon mindestens 102 Milliarden Euro an Finanzhilfen in das Kreditinstitut gesteckt. Vielleicht ist es ja inzwischen noch mehr geworden. Und das wird noch lange nicht das Ende gewesen sein. Wenn man nur diese Summe grob auf 80 Millionen Einwohner der Bundesrepublik rechnet, dann hat jeder 1275 Euro als persönlichen Beitrag geleistet.

Stellen Sie sich das mal vor, Sie haben gar kein Konto bei oder keine Geschäftsbeziehung mit der Bank und haben aber 1275 Euro Gebühren bezahlt. Und was haben Sie davon? Jetzt sollte aber mal mindestens für jeden Deutschen ein kostenloses Girokonto mit staatlicher Einlage-Garantie drin sein. Fragen Sie Ihren zuständigen Bundestagsabgeordneten danach.

“Fürchten Sie sich vor dieser Regierung. Dieses Gesetz macht mir Angst.”
Warum dieses Gesetz Claus Vogt Angst macht, können Sie in seinem Artikel
Ein Meilenstein auf dem Weg zur Knechtschaft.” nachlesen, in dem auch steht:
“Wehret den Anfängen, heißt es zu Recht. Leider findet dieser wichtige Grundsatz in Deutschland ¯ wieder einmal ¯ kein Gehör.”

Foto: aboutpixel.de – Ghettoblaster-Ersatz © Konstantin Gastmann

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