Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Archiv: Juni 2009

Webhosting bei Cyon – Die Homepage oder Webseite mit Domain auf einen Server in die Schweiz umziehen

[Trigami-Review]

HDD Hard-Disk-Drive von innen mit Lesearm

cyon WebhostingEin Server in der Schweiz, das wär’s doch. Für ein Jahr kann ich jetzt kostenlos einen Server mit 20 GB Webspace bei dem Schweizer Webspaceprovider Cyon testen.

Gegründet wurde Cyon von den Chemiestudenten David Burkardt und Tobias Byland im Jahr 2003. Das ganze Team ist sehr jung, und daher verwundert es nicht, wenn ein breiter Raum im Denken und Handeln der Innovation eingeräumt wird. Davon zeugt dann auch die Geld-zurück-Garantie während der ersten 60 Tage. Bei Unzufriedenheit gibt es eine Erstattung der Servergebühren. Ganz außergewöhnlich ist, daß es keine Kündigungsfrist gibt, man kann also am letzten Tag der Laufzeit kündigen.

Cyon Webhosting bietet zur Zeit nur Shared Hosting an, das heißt, man kann keinen eigenen Server dort bestellen. Zum Einsatz kommen Bladeserver von Dell, auf denen als Betriebssystem Linux mit der Distribution CentOS gewählt wurde. Webserver ist dabei Apache und zur Sicherheit sei angemerkt, daß täglich ein Backup gemacht wird.

Wer von der Technik überhaupt keine Ahnung hat, der ist hier auch sehr gut aufgehoben, denn es gibt verschiedene Anleitungen, die einem helfen, sich damit zurechtzufinden. Auch andere Tester berichten, daß die Einrichtung und Verwaltung im Control Panel als einfach und intuitiv nutzbar empfunden wird. Zur Not kann man einfach probieren und gucken, was passiert. Oft hilft das weiter, denn durch Aktion und Reaktion wird oftmals der Zusammenhang plötzlich deutlich.

Sollte man überhaupt nicht mehr weiter wissen, oder sollten noch offene Fragen sein, dann kann man jederzeit ein Email an den Support schicken. Man kann ja nicht auf jedem Gebiet Experte sein, dafür gibt es Spezialisten, die sich beruflich damit befassen. Der Support hat bei meinen Anfragen bisher schnell und freundlich geantwortet – auch, wenn ich mich als Dummi geoutet haben sollte.

Bis jetzt bin ich also sehr zufrieden und kann Cyon weiterempfehlen. Derzeit gibt es allerdings für potentielle Kunden, die im Schweizer Ausland ansässig sind, nur die Möglichkeit, die anfallenden Kosten per Kreditkarte zu bezahlen. Da aber das junge Team der Firma eine große Flexibilität besitzt, sollte man erwarten, daß bald auch eine andere Lösung angeboten wird. Von Basel über die Grenze zu gehen und ein Konto bei einer deutschen Bank einzurichten sollte für die potentiellen deutschen Kunden schnell erledigt sein. Bald werden also auch Preise in Euro angeboten werden.

Ein Hosting-Paket Cherry mit 10 GB Speicherplatz kostet jetzt 5,83 Euro im Monat beim heutigen Umrechnungskurs von 0,6556 Euro pro Franken. Das Kiwi-Paket mit 20 GB Speicherkapazität kostet 11,08 Euro pro Monat und das Paket Orange mit 30 GB Platz auf der Festplatte im Server kostet 16,32 Euro im Monat, wobei die Domain noch zusätzlich bezahlt werden muß. Der Traffic ist bei allen Paketen unlimitiert und es stehen mindestens 10 MySQL-Datenbanken zur Verfügung.

cyon WebhostingNoch ein weiterer Pluspunkt für die Entscheidung, seinen Server in der Schweiz zu mieten, ist das Vermittlerprogramm. Für jede erfolgreiche Empfehlung, die Cyon einen neuen Kunden beschert, gibt es eine Provision. Das fängt an bei 50 Franken für die Vermittlung des Cherry-Pakets, für ein Kiwi-Paket bekommt man 100 Franken und für ein Orange-Paket sind es gar 150 Franken. Wer jetzt mit seiner Homepage auch in die Schweiz umziehen will, der klicke auf das Cyon-Banner rechts mit meinem Vermittlercode.

Foto: aboutpixel.de / HDD-HardDiskDrive © mp3_master

Laterne – Laterne… – Die kleinen Kinder freuen sich, alle gehen auf die Straße mit ihrem Lampion

Kinder mit Lampions

Die Bilder liefern leider nur eine Ahnung von dem Geschehen. Besonders am Vorabend des Natitionalfeiertags zur Unabhängigkeit von den französischen Kolonialherren geht man mit den kleinen Kindern auf die Straße. Die Kleinen tragen dabei natürlich eine Laterne mit einer Kerze.

Ein sehr schönes Laternen-Bild, das in Anosibe fotografiert wurde, hat der Fotograf “chronowizard” bei Flickr veröffentlicht.

Auch am 26. Juni selbst gehen noch viele mit den Kindern und ihren Lampions auf die Straße. Seit einigen Jahren halten natürlich auch bunt blinkende Produkte, die mit LED’s ausgestattet sind, Einzug bei diesen Umzügen. Wenn man zu dieser Zeit noch auf den Straßen unterwegs ist, dann ist das sehr schön anzusehen, denn überall in den Stadtteilen von Antananarivo sind die Leute auf den Beinen.

Ansonsten werden auch noch Feuerwerkskörper gezündet, kleine China-Kracher, wie man sie auch in Deutschland kennt. Feuerwerksraketen gehören aber auch zum Sortiment. In Anosy wird am 25. 6. traditionell ein richtig großes Feuerwerk abgebrannt.

Die Laternen werden direkt mit der Hand gehalten, nicht an einem Stab, wie in Deutschland. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne, brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht. Aber da ist es schon zu spät, die Laterne brennt, wird auf den Boden geworfen. Das sind eben die Tücken des Feuers, die aber auch den Reiz an dem Spaß erhöhen.

Kinder mit Laternen

Lange Belichtung mit bunten LED's

Lampion brennt

Das Militär bekommt nicht die versprochene Erhöhung des Solds – Die Soldaten sind verärgert

Hochaus in Tana

Unzufriedenheit der Soldaten
Nicht gehaltenes Versprechen. Das sei es, was momentan ein Knurren der Militärs verursache. In der Tat habe der Präsident der HAT, Andry Rajoelina, ihnen bis zur Feier des Festes der Unabhängigkeit eine Gehaltserhöhung versprochen, sowie Prämien und Vorteile der Streitkräfte. Er habe es öffentlich während der nationalen Militär-Sitzungen erklärt, die im internationalen Konferenz-Zentrum von Ivato Ende Mai gehalten worden seien, indem er erwähnt habe, daß ihre derzeitige Bezahlung nicht mehr proportional zu den Lebenshaltungskosten sei. Es sei sogar ein eigenständiges Budget für sie vorgesehen, ohne ein anderes Versprechen eines Projekts von Immobilienkrediten zu vergessen. “Tatsache ist aber, daß es nach der Überweisung meines Solds keine Änderung auf meinem Bankkonto gibt”, habe ein Offizier gestern bei der Betrachtung seines Kontos festgestellt.

Abgeschaffte Vorteile
Er ist nicht der einzige, der enttäuscht worden sei, denn weder seine Kollegen der Gendarmerie, noch die anderen Soldaten in den anderen Körperschaften, hätten einen steigenden Sold gesehen. Jedoch hätten sie sie sich viel von dieser Änderung ihrer Bezahlung erwartet, in Anbetracht der Anstrengungen, die sie während dieser Krisenperiode geleistet hätten, und im Hinblick darauf, das nationale Fest in der Familie vorzubereiten. Und was sie enorm geschockt habe, sei die Tatsache, daß dieses Versprechen derart übertrieben mitgeteilt worden sei und nicht einmal gehalten worden sei, ohne eine glaubwürdige Begründung hervorzubringen. Wohlgemerkt habe der Premierminister der HAT, Monja Roindefo, während der nationalen Militär-Sitzungen ebenfalls angekündigt, daß die Vorteile der Beamten kürzlich eine Verbesserung erfahren sollten. In Wahrheit seien aber seit der Einführung der HAT alle Vorteile der Staatsbeamten abgeschafft worden.

Navalona R.

Dieser Artikel ist in der Midi Madagasikara erschienen und zeigt eines deutlich: Sie sind alle gleich.

Schön gestaltete Visitenkarten – Unverzichtbare Utensilien – Im Business braucht man sie, privat auch

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Die Visitenkarte repräsentiert ihren Geber

Im Geschäftsleben braucht man sie einfach, sie sind unentbehrlich: Visitenkarten. In manchen Ländern, wie Japan, wird sogar ein sehr hoher Wert auf diese kleinen Kärtchen gelegt, die man austauscht, wenn man neue Bekanntschaften macht. Auch im privaten Bereich kommt es besser an, wenn man eine schön gestaltete Visitenkarte überreichen kann.

Will man außergewöhnliche Visitenkarten haben, dann besser für den privaten Einsatz, denn im Geschäftsleben ist man doch eher konservativ und eine Business-Card, die stark aus dem Rahmen fällt, führt vielleicht dazu, daß man etwas schief angesehen wird.

logiprint - Spezialist bei Visitenkarten und mehr

Zum Glück kann man sich das aber bei logiprint vorher genau aussuchen, wie die neuen Visitenkarten für die Firma aussehen sollen. Wer unbedingt auch noch flippige Karten haben will, der läßt eben 2 Kollektionen von logiprint anfertigen, damit das Privatleben nicht zu kurz kommt.

Man kann bei logiprint die verschiedensten Varianten realisieren, ob eigene Bilder auf die Visitenkarte sollen oder ob aus der reichhaltigen Palette, die logiprint vorgibt, gewählt wird. logiprint ist die zweitgrößte Internetdruckerei Europas, wobei man den traditionellen Offsetdruck einsetzt und den digitalen Offsetdruck.

Wenn man eine Einladung zu einer Party oder zu einem Gartenfest bekommt, besonders aber zu einer Geburtstagsfeier, dann will man vielleicht einen Kuchen als Geschenk mitbringen. Auch den Kuchen läßt man bei logiprint drucken!

Nein, nicht auf Papier. Ein echter Kuchen kann mit Lebensmittelfarben “bedruckt” werden, wie ein Tintenstrahldrucker auf Papier druckt. Dazu kann man dann selbstverständlich alle Möglichkeiten, die die Digitale Fotografie und ein Computer heute bieten, zur Gestaltung von Bildern ausschöpfen, die die Oberseite der Torte zieren sollen. Die Bildtorte ist ein saftiger – mit Schokoladencreme gefüllter – Sandkuchen, also eigentlich keine echte Torte, aber Bildtorte hört sich besser an, als Bildkuchen.

Und wenn man dann mit dem Spruch kommt: “Ich hab’ Dir noch ‘ne Torte drucken lassen”, dann wird man sicher erst mal belächelt, bevor das große Staunen und Lachen einsetzt.

Der Bild-Kuchen ist sicher das ausgefallenste Produkt bei logiprint, aber man kann sich auch T-Shirts mit einem eigenen Bild bedrucken lassen.

logiprint verspricht Qualität mit Garantie. Also einfach mal reinschauen. Wenn man Glück hat, dann geht es so schnell, daß die Lieferung schon 2 Tage später kommt.

Und wenn Sie schließlich überzeugt sind, dann können Sie über die Homepage von logiprint kostenlos 2-Euro-Gutscheine per Email an Ihre Lieben verschicken, um eine einladende Empfehlung für die Dienstleistungen von logiprint auszusprechen. Der Link dazu ist unten auf der Startseite unter “Unser Service” zu finden: Geschenkgutscheine.

Foto: aboutpixel.de / Visitenkarte 3 © Konstantin Gastmann

In den USA bereits 20,6% Arbeitslose? – Arbeitslosigkeit wird unterschätzt in der Weltwirschaftskrise

Junger Mann grübelt, macht sich Sorgen, ist betrübt

Die Immobilienblase mit ihrer Dynamik war im Aufwärtszyklus der Jahre 2001 bis 2007 die treibende Kraft, allerdings hätte jedem irgendwann klar sein können, daß es nicht ewig so weiter gehen kann. Inzwischen dürfte es Allgemeinwissen sein: Die Immobilienblase ist geplatzt.

Die ganze Wirtschaft wird von diesem Szenario beherrscht, da die Banken nicht nur ein großes Rad gedreht haben, sondern eher gleich mehrere Räder. Auf die Sicherheiten wurde nicht so sehr geachtet, man hatte ja vermeintlich bei steigenden Immobilien-Preisen quasi nichts zu befürchten und so machten amerikanische Banken Finzanzierungen bis vielleicht 130%, wie man lesen konnte.

Die Schulden der Immobilienkäufer wurden dann als Wertpapiere ausgewiesen und mit einem AAA-Rating an Anleger verkauft. Kaum jemand wußte, wobei es sich bei diesen Papieren handelte, Hauptsache, das Etikett war ein Triple-A-Rating. Den Ratingagenturen kann man hier einen Großteil der Verantwortung in die Schuhe schieben.

Mit dem Fortschreiten der Krise verlieren immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz und werden arbeitslos. Die Arbeitslosenzahlen werden stark geschönt, damit die Menschen nicht die wahre Dimension erkennen können. Man braucht sich aber nur die Berichte aus den USA über Leute in Zelten in einer Zeltstadt anzusehen, wie es sie inzwischen vor den Toren von vielen großen Städten gibt, um zu erkennen, daß es schon recht ernst ist.

Von Claus Vogt gibt es einen interessanten Artikel zu dem Thema. Er hat geschrieben, daß die offizielle Arbeitslosenrate in den Vereingten Staaten bei 8,9% liegen soll, wenn man aber die aus der Statistik Herausgefallenen mit einbeziehe, seien es bereits 15,4%.

Dann kommt Alexander Hahn und präsentiert uns einen John Williams, der durch die Kompensation zweifelhafter Rechentricks schon 20,6% als Arbeitslosenquote errechnet.

Die Konkurse der beiden großen Autobauer aus Detroit, General Motors (GM) und Chrysler, wird auf den Arbeitsmarkt auch vielleicht größere Auswirkungen haben, als man annimmt. Bei der Zulieferindustrie könnte es nämlich in einem Domino-Effekt zu vielen Pleiten kommen.

Viele derjenigen, die arbeitslos werden, verlieren ihr Haus durch eine Zwangsversteigerung. Das bringt dann wieder weitere Probleme für die Kreditgeber.

Die staatlichen Rettungsmaßnahmen für die vielen Großbanken, die leichtfertig unglaubliche Summen verspielt haben, und jetzt noch die großen Autobauer, werden noch gar nicht absehbare Folgen haben. Eines der möglichen Szenarien ist eine kommende Hyperinflation. Nicht umsonst wird in Fachkreisen massiv dazu geraten, daß man Gold und Silber kaufen muß, um seine Ersparnisse vor diesem Fall zu schützen.

Wohl dem, der noch Ersparnisse hat, wo doch so viele so große Schuldenberge angehäuft haben sollen. In den USA bedienen viele Schuldner gar ihre Immobilienkredite mit ihren Kreditkarten. Ob American Express diese Krise überlebt?

Foto: aboutpixel.de / walk the line © Christoph Ruhland

Fotos aus China – Ein Reiseziel, das schöne Landschaften, viele Erlebnisse und seltsame Chinesen bietet

Lasierte Dachziegel mit Drachenfigur in Beijing, China

Wer viele eindrückliche Bilder aus China sucht, der kann sich diese Seite ansehen. Es sind sehr schöne Motive dabei, aber auch weniger schöne. Jedenfalls sind es sehr viele Fotos, die aus verschiedenen Provinzen in China gezeigt werden. Da bekommt der Arbeitsspeicher ordentlich Arbeit. Die geposteten Texte in diesem Forum habe ich übrigens nicht gelesen, ich habe nur die Fotos betrachtet.

Obwohl auf der Seite nur ein Teil der Schönheit der chinesischen Landschaften zu sehen ist, kann man doch schon eine erste Ahnung bekommen, welche Reiseziele auf einer China-Reise in die Reiseplanung einbezogen werden könnten.

Und daß China ein interessantes und lohnendes Reiseziel ist, das steht außer Frage, können die Chinesen doch auf eine sehr lange Kultur zurückblicken. Auch so manche Eigenarten haben sich entwickelt.

1987 war es, da stand in einer Reisezeitschrift ein Beitrag über eine China-Reise. Es könnte die Zeitschrift Reisefieber gewesen sein. Mir ist die Geschichte in etwa so in Erinnerung: Der Reisende stand in einem Bahnhof in einer großen Stadt und wollte eine Fahrkarte kaufen. Alle Beschriftungen ausschließlich in chinesischen Schriftzeichen. Kein Mensch, der Englisch spricht. Der Reisende stellte sich an dem Schalter an, bei dem er meinte, daß er der für das gewünschte Ziel zuständige sein könnte. Nach einigem Warten war er an der Reihe und nannte sein Fahrtziel. Der Schalterbeamte wies ihn ab: Meo.

Darauf hin stellte sich der Reisende an den nächsten Schalter an, wartete wieder. Als er am Schalter war und sein Reiseziel nannte, deutete der Fahrkartenverkäufer auf den Schalter, an dem der Reisende zuerst angestanden hatte. Also stellte sich der Reisende wieder an den Schalter an, an dem er schon ein Mal gewartet hatte. Als er wieder an der Reihe war, stand er dem gleichen Mann gegenüber, der ihn zuvor abgewiesen hatte. Der Reisende nannte wieder die Destination, für welche er Tickets zu kaufen wünschte, und so, als wäre es das normalste von der Welt, wurden ihm diese auch verkauft. Nachdem ich diese Story gelesen hatte, habe ich meinem Reisefreund das Heft in die Hand gedrückt: Lies das, wir fahren nach China. Nachdem er den Artikel gelesen hatte, stand fest: Wir fahren nächstes Jahr nach China!

Als wir dann 1988 die Mogao-Grotten, buddhistische Höhlentempel bei Dunhuang in der Provinz Gansu, besucht hatten, sind wir mit dem Bus zurück zur nächsten Bahnstation gefahren, um weiter nach Xian zu fahren. Fast alle Insassen aus dem Bus wollten ebenfalls mit der Eisenbahn weiter reisen. Es hieß also, schnell zu sein, denn es gab nur einen Schalter.

Mein Freund kümmerte sich um unser Gepäck, während ich so schnell war, daß nur wenige Leute vor mir in der Schlange standen. Als ich dran war, sagte ich, daß ich 2 Fahrscheine nach Xian haben möchte. Die Frau hinter dem Glas hatte mich angesehen und mir zugehört, nahm aber plötzlich Geldbündel in die Hand und zählte Geldscheine, ohne mich ein weiteres Mal anzusehen. Es war nichts mehr zu machen, die Frau ignorierte mich.

Ich rief sehr laut nach meinem Freund, der gleich zum Schalter kam. In der Situation gab es nur eine Hilfe: Die Hong-Kong-Chinesen, die wir kennengelernt hatten und die die einzigen waren, die Englisch sprachen. Die waren noch schneller gewesen, als ich und saßen schon in der Wartehalle. Währenddessen warteten die anderen Leute in der Schlange geduldig und die Frau vom Schalter zählte weiter Geld.

Dann kam mein Freund mit einem der Hong-Kong-Chinesen, der sofort zum Schalter ging und ohne Problem für uns die Fahrkarten nach Xian kaufte.

Weitere Links mit Bildern aus China findet man bei den von Google angezeigten Suchergenissen.
Dann noch das: Das pdf-Dokument beginnt mit den Worten “The real kings of Logistics…”, lustige Bilder folgen, die vermutlich größtenteils in China entstanden sind und zeigen, wie man Transport-Probleme lösen kann.

Foto oben: aboutpixel.de / Pekinger Stadtmusikanten © Uwe Dreßler
Foto unten: aboutpixel.de / Reisfelder © jacques Kohler

Reisanbau auf Terrassen-Feldern in der Provinz Guanxi in China

Marc Ravalomanana verurteilt – Demonstration der Anhänger in Ankorondrano – COMESA droht mit Eingreifen

Parkplatz vor Magro und Auditorium

Nun ist also der Ex-Diktator Marc Ravalomanana wegen seines teuren Luxus-Flugzeugs, einer Boeing 737-74U (BBJ) mit der Registrierung 5R-MRP, die er letztes Jahr gekauft hatte, trotz Abwesenheit, von einem Gericht in Antananarivo zu 4 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt worden und zu einer Geldstrafe von umgerechnet 70 Millionen Dollar.

Waren das die gleichen Richter, die im Januar noch genau diesen Marc Ravalomanana durch ihre Untätigkeit stützten? Werden diese Richter auch die ganzen geschehenen Morde vor den Kadi bringen? Aber wo ist Razily, der Mann, der so mutig mit der madagassischen Fahne auf die Militärs zumarschierte und seit seiner brutalen Verhaftung verschwunden ist?

Die Verurteilung von Ravalomanana hat seinen Anhängern, die sich Legalisten nennen, natürlich weniger gefallen und sie haben am letzten Samstag wieder kräftig demonstriert. Die Anhänger von “Dada” waren so zahlreich, wie schon länger nicht mehr bei Ihrer Versammlung auf dem Parkplatz des abgebrannten und geplünderten Magro-Marktes mit Blick auf die Stufen zum Auditorium in Ankorondrano.

Und nun haben am Montag die Mitglieder der COMESA auf ihrer Versammlung in Victoria Falls in Zimbabwe ein militärisches Eingreifen in den Bereich der Möglichkeit erhoben. Das madagassische Militär kann eine solche Maßnahme eigentlich nicht akzeptieren, wer auch immer der momentane Führer sein sollte, denn es handelt sich um eine Einmischung von außen, ja, es würde sich um einen Angriff handeln.

Also erscheint das doch irgendwie unrealistisch – oder will man vielleicht doch einen Krieg vom Zaun brechen? Wundern würde das ja nicht. Die Interessen der Menschen, der Völker, interessieren die Mächtigen einen Scheiß. Ein Menschenleben zählt denen nur etwas, wenn es die eigene Familie ist.

Ankorondrano voll mit Menschen auf der Straße

Da können sie heißen, wie sie wollen. Es hat immer mit Geld zu tun. Viel Geld. Und Madagaskar hat viele Reichtümer in seiner Erde, die Begehrlichkeiten wecken. So ist Madagaskar eben Spielball der Ausbeuter. Wohl deshalb haben sich Frankreich und die UN zu Wort gemeldet und vor einer militärischen Option gewarnt?

Bei den Verhandlungen für die politische Zukunft der großen roten Insel verlangt ein Mörder und Ex-Diktator Didier Ratsiraka, daß er rein gewaschen wird, damit er persönlich nach Madagaskar kommen kann. Eine Amnestie reicht ihm nicht – er weiß, warum. Und da eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, ist es gar nicht mehr so unwahrscheinlich, daß so mancher Mörder von jeder Schuld rein gewaschen werden wird.

Derweil wird das Volk von irgendwelchen Versprechungen von denen, die an den Geldtöpfen sind und auch von jenen, die zu den Geldquellen streben, verraten und verkauft. Wenn das nicht von einer ausreichend großen Gruppe von Menschen, die sich auch durchsetzen kann, erkannt wird, dann wird sich nichts ändern – nicht nur in Madagaskar, sondern weltweit.

In den USA gibt es eine große Partei, mit einem rechten Flügel, Republikaner und einem linken Flügel, Demokraten. Solange die Amis das nicht kapieren, wird sich dort nichts ändern. In Deutschland ist es das gleiche in grün, nur die Vielfalt ist etwas größer. Aber man sieht ja, wie pervers die ganze Geschichte ist, wenn man sich die Partei der “Grünen” betrachtet, die ausschlaggebend war: Deutschland beteiligt sich an einem Angriffskrieg im Kosovo. Und diese Partei hat ihre Wurzeln in der Friedensbewegung?

Leere - was nun

Bing soll unter bing.com Live-Search von Microsoft ablösen – Die Suchmaschine ist schon online

Guilin oder Yangshuo am Li-Fluß in China

Microsoft will es jetzt mit bing.com auch wieder einmal versuchen: Dem Branchenprimus Google will man viele Marktanteile abnehmen. Für Deutschland hat man sich natürlich die Domain bing.de gesichert, die aber auf die com-Domain weitergeleitet wird. Der Ersatz für Live-Search ist also da.

Eine hübsche Startseite hat man ja gebastelt, auf der es wechselnde Bilder gibt. Hier beim Screenshot gab es gerade ein Bild aus dem Karstgebiet aus dem autonomen Gebiet Guangxi (nicht Provinz) in China. Vermutlich handelt es sich um den Li-Fluß bei Yangshuo oder Guilin, in der Gegend dürfte es zumindest sein.

Aber wer liebt schon Micrososft? Der Firma aus Redmond sollte man, wie Google auch, mit einer großen Skepsis begegnen.

Wirklich neu ist an der Suchmaschine, die man da jetzt neu aus der Taufe gehoben hat, auf den ersten Blick anscheinend nichts. Man will aber durch einen verbesserten Suchindex mit der Funktion “Instant Answers” kurze Infos zu Suchanfragen anbieten. Und irgendwie soll das Verbraucherportal Ciao, das man letztes Jahr zu 486 Millionen US-Dollar gekauft hat, integriert werden.

Der Werbeetat für die neue Suchmaschine beträgt 100.000.000 US-Dollar. 100 Millionen Dollar!

Also gut Bill, Bing nehmen wir zur Kenntnis.

MelZoo, die Suchmaschine mit einem zweigeteilten Suchergebnis – Eine weitere Google-Alternative am Markt

Such-Dienst Melzoo mit zweigeteiltem Fenster

Wieder ein Herausforderer, der antritt, dem Giganten Google das Wasser abzugraben. MelZoo hat dabei eine interessante Idee mit einem zweigeteilten Fenster. Links werden die Suchergebnisse angezeigt und rechts wird die Seite aufgebaut, über deren Suchergebnis man mit der Maus in der linken Fensterhälfte fährt.

Man kann wahlweise auch nur deutsche Ergebnisse anzeigen lassen und eines ist dabei gleich sympathisch: Meine Seite ravenala.de steht beim Suchwort Ravenala auf dem 1. Platz, während sie bei google.de erst auf dem 12. Rang landet, allerdings kommt bei mir weder im Firefox noch im Opera eine Vorschaueinblendung auf dem rechten Teil vom Splitscreen zustande. Dafür wird bei Google bei den Suchergebnissen das schöne Bild einer Ravenala madagascariensis von meiner Seite eingeblendet .

Meine Seite madagaskar.malala-madagascar.net wird bei dem Suchbegriff Madagaskar bei google.de an 56. Stelle angezeigt und bei Melzoo schon an 16. Stelle. Subjektiv betrachtet also schon mal leichte Vorteile für Melzoo.

Auf der Seite selbst findet man nicht sehr viele Informationen. Man gibt an, daß man das Ziel hat, die Nummer eins unter den Suchmaschinen zu werden. Eine der wenigen Infos ist die, daß man derzeit eine Meta-Suchmaschine ist. Das heißt, daß man die Such-Resultate über andere Anbieter bezieht.

Geht man zur Who-is-Abfrage, dann stellt man fest, daß die Domain melzoo.com in Belize City im Karibik-Staat Belize registriert ist. Läßt man die zugehörige IP-Adresse lokalisieren, dann landet man in Seattle, im US-Bundesstaat Washington. Ob die geographische Nähe zu Redmond etwas zu heißen hat, oder ist das nur Zufall? Redmond, ein Vorort vonSeattle, ist bekanntlicherweise der Sitz von Microsoft.

Oder steht vielleicht Amazon hinter der Offensive? Die zu melzoo.com gehörende IP-Adresse wird nämlich bei amazon.com gehostet. Oder ist Amazon in den Vereingten Staaten auch Internetprovider? Auf amazon.com findet man zumindest keinen Hinweis darauf. Das sind die Fakten, die sonst anscheinend noch niemand ausgegraben und veröffentlicht hat. Spekulationen kann jetzt jeder selbst anstellen oder weiter forschen.

Bevor man aber anfängt zu spekulieren, sollte man noch die Investoren-Seite besuchen, denn dort kann man lesen, daß man an Investoren Interesse hat. Allerdings erwartet man eine Mindestsumme von 1 Million Dollars.

Zurück zur Suchfunktion von MelZoo. Mit der Ergebnisvorschau, das ist jedenfalls ein gutes Konzept, wenn die vorgewählte Seite schon groß mit angezeigt wird, allerdings ist es doch störend, wenn man einen Bildschirm mit der Standard-Auflösung von 1280 Pixeln Breite hat, daß man dann in der Breite scrollen muß. Man kann zwar die vorgegebene Aufteilung mit der Maus verschieben, aber das bringt nicht wirklich viel. Leider funktioniert die Lampe bei meinem Sony-Notebook mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln nicht mehr. Da wäre das eine erstklasige Sache gewesen.

Dann ist es auch so, daß hier in Madagaskar die Geschwindikeit vom Internet noch nicht so schnell ist, daß man damit uneingeschränkt glücklich sein könnte. Auch wegen der nicht ganz so schnellen Internetverbindung lasse ich bei Google grundsätzlich 100 Suchresultate anzeigen. Warum nochmal klicken und wieder warten?

Aber eines sollte klar sein: Spätestens, wenn Google sieht, daß MelZoo mit seinem Konzept Erfolg hat, wird man das Fenster vielleicht auch teilen und eine Voransicht der Seite zur Verfügung stellen.

Hier können eigentlich nur bessere Suchergebnisse und der starke Wille vieler User mit einer Abneigung gegen Google helfen, daß Melzoo zu einer echten Konkurrenz erwächst.

Oben das war gestern und jetzt wollte ich nochmal etwas nachsehen und muß feststellen, daß sich die Ergebnisse vom Vortag doch etwas verschoben haben. Beim Suchwort Madagaskar ist nicht mehr meine Startseite als erste Fundstelle, sondern die Unterseite “Die Ära Ravalomanana” und das erst auf Platz 18. Auf Platz 19 folgt dafür dann gleich die Seite für Potentielle Investoren.

Frühere Artikel zu Google’s Konkurrenten auf diesem Blog:
Nicht mehr ganz so neue Suchmaschine cuil.com – Konkurrenz für Google?
Die Alternative – Die “grüne” Suchmaschine Forestle läßt Yahoo die Suche machen

Mobil Surfen – Die Befreiung vom Internet hat begonnen: FONIC bietet einen Surf-Stick zur Tagesnutzung

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In Deutschland soll der oben angebotene Film ja schon aus dem Fernsehen bekannt sein, aber es gibt ja auch jene, die im Internet zu Hause sind und gar nicht mehr wissen, was in der wirklichen Welt abgeht.

Besonders für die ist dieser Artikel bestimmt. Es soll hier nämlich darauf hingewiesen werden, daß man mit dem FONIC-Surf-Stick für einen pauschalen Preis von 2,50 Euro pro Kalendertag ins Netz gehen kann. Der Preis fällt nur dann an, wenn man surft. Für jeden Tag, an dem der USB-Surf-Stick nicht benutzt wird, fallen Kosten in Höhe von genau 0,00 Euro an. Und das ist doch ein faires Angebot – oder?

Um es ganz deutlich zu machen: Es gibt keine Mindestnutzung und somit auch keinen Mindestumsatz, auch eine Grundgebühr gibt es nicht und auch eine Vertragsbindung mit einem Knebelvertrag gibt es nicht. Wer keine Flatrate benötigt, für den ist das eine brauchbare Lösung.

Jetzt kann man also auch mal wieder in die Natur gehen, ohne dabei Angst haben zu müssen, daß man ein wichtiges Email verpaßt. Auch braucht man bei einer Kommunikation mit Menschen aus Fleisch und Blut, die direkt vor einem sitzen, nicht mehr die Befürchtung zu haben, keine passende Antwort geben zu können – die wandelnde Bibliothek mit Google und Wikipedia im Weltnetz ist ja dank einem Notebook und dem FONIC-Surf-Stick immer zum Zugriff bereit.

Dabei sollte man noch wissen, daß der Mobilfunkdiscounter FONIC den Preis für das Surf-Stick Startpaket senkt: Jetzt kostet das Startpaket auf www.fonic.de nur noch 79,95 Euro anstatt 99,95 Euro. Bei dem Surf-Stick ist die erforderliche SIM-Karte gleich mit dabei.

Wenn man sich über das Internet anmeldet, dann bekommt man als Bonus gleich 5 Tage gratis zum Surfen.

Hat man sich das Teil erst mal zugelegt, dann bietet dieses eben auch die Option, im Wald zu surfen, wie das Video oben so schön verdeutlicht: Befreie das Internet. Die Internet-Verbindung, die über Mobilfunk läuft, kann dann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3,6 Mbit/s (HSDPA) genossen werden, was mit DSL vergleichbar ist.

Wer jetzt noch wissen will, wie die Installation des USB-Geräts von FONIC funktioniert, der kann das Video bei Youtube angucken.

Zum Abschluß soll noch erwähnt werden, daß FONIC jetzt auch ein anderes Produkt anbietet, nämlich eine SIM-Karte für’s Handy, um damit ganz normal zu telefonieren. Auch bei diesem Angebot gibt es keine Grundgebühr, keinen Mindestumsatz und keine Vertragslaufzeit. Die Minute kostet 9 Cent / Minute in alle deutschen Mobilfunknetze und pro SMS sind 9 Cent fällig. Wer sich bis zum 30. 6. 2009 entscheidet, sich die Karte für’s Telefon zu holen, der bekommt als Zugabe 111 Freiminuten geschenkt.

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