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Madamobil-Auftrag für chinesische Telekommunikations-Firma ZTE – Bau des All-IP Mobile Broadband Networks

Mobilfunkantennen im Wohngebiet

Wer ist denn Madamobil? Soll etwa auf dem kleinen madagassischen Mobilfunkmarkt, auf dem es mit Orange, Zain und Telma bereits 3 Anbieter gibt, ein weiterer hinzukommen?

ZTE dagegen ist in Madagaskar schon ein bekannter Name, denn unter den billigsten Handys, die von den Mobilfunkanbietern angeboten werden, sind jene dieser Firma zu finden. Und jetzt soll dieses Unternehmen das erste All-IP Mobile Broadband Network in Madagaskar aufbauen.

Madamobil soll ein Unternehmen der Life Telecom Holdings sein, einer Firma für Telekommunikations-Investments und Verwaltung, in Partnerschaft mit TECOM Investments, einer Tochtergesellschaft von Dubai Holdings. Life Telecom wiederum soll teil der Life Emerging Markets Capital Group sein.

Die Arbeiten sollen schon so weit fortgeschritten sein, daß man sich bereits im finalen Stadium der Errichtung der Kernausrüstung und der Basisstationen für die erste Phase des Netzwerkaufbaus befindet und im August den Markteintritt in Antananarivo plant. Nach und nach sollen dem Netzwerk dann weitere Städte hinzugefügt werden.

Madamobil soll der einzige Anbieter in Madagaskar sein, der ein mobiles Breitband-Netzwerk (mobile broadband network) mit CDMA 2000 1X/EVDO einsetzt. Die Vorteile sollen darin liegen, daß man durch diese Technik eine größere Bandbreite, als die GSM-Anbieter, zur Verfügung stellen kann und der Konkurrenz dadurch einen Schritt voraus sein soll. So soll zum Beispiel eine kristallklare Sprachübertragung möglich sein und man könne unter anderem Musikdownloads, Video-Telefonie, mobiles Fernsehen, Video-Streams nutzen.

Eine Verkäuferin in einer Epicerie erzählte, daß sie schon auf den Verkauf von Prepaidkarten einer Madamobil genannten Firma angesprochen worden ist.

Vielleicht bietet sich ja jetzt passend zum Ende der Aktivitäten von Capintel (Simicro, Netclub) eine mobile Alternative für den Internetzugang an.

Wer englisch beherrscht, kann den Artikel lesen, der hier als Informationsquelle diente.

Gestern wurde dann in den Nachrichten im Fernsehen gesagt, daß ein neuer Mobilfunkanbieter eine große Antenne in Ivato errichten will, aber die Anwohner seien dagegen.

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1 Kommentar

  1. tanalahy:

    Da UMTS laut einem Artikel in einem Fachforum Fachforum nicht auf GPS-Satellitensignale angewiesen ist um einen zeitsynchronenen Zustand zu erreichen, sondern die Problematik “rein mathematisch” angeht, existieren auch nicht die Netzprobleme in Gebäuden bzw. bei Schlechtwetterbedingungen, mit denen sich CDMA2000 herumschlagen muss.

    Auch Schlechtwetterbedingungen, wie z.B. Nebel, starker Regen, Smog, beeinträchtigen die GPS-Verbindung und somit die sichere Funktionsweise von CDMA2000.

    Ob das in richtige Technologie-Wahl in Tana sein soll?

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