Madagaskar-Blog

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Archiv: August 2009

Babys müssen getragen werden und brauchen Körperkontakt Tag und Nacht – Das ist die Basis für das Glück

Foto

Wie werden Babys aber in unserer Kultur heute behandelt? Anstatt das Neugeborene der Mutter auf den Bauch zu legen, wird das kleine, hilflose Wesen sofort abgenabelt, gewaschen, gewogen und dergleichen Blödsinn mehr. Das war so nie vorgesehen im göttlichen Plan für das Baby.

Das setzte sich dann fort in der weiteren Behandlung, denn man legte die Babys in einen Raum zusammen, getrennt von ihrer Mutter. Eigentlich sollte man sich einmal überlegen, ob das nicht seelische Grausamkeit ist, die schon an Folter grenzt.

Leider wird den Menschen in unserer technisierten Welt immer mehr das Zulassen von Gefühlen abtrainiert, man richtet sich nach irgendwelchen technisch und rational orientierten Ratgebern, Intuition oder Gefühl sind kaum noch gefragt. Eher Gefühlskälte, wenn man rät, das Baby schreien zu lassen. Folglich fährt man sein Baby dann auch im Kinderwagen durch die Gegend, anstatt ihm das zu geben, was es erwartet und braucht: Körperkontakt! Viele Mütter machen sich heutzutage gar so sehr Sorgen um die Optik ihrer wohlgeformten Brüste, daß sie ihrem Baby die für es bestimmte und durch nichts zu ersetzende Muttermilch vorenthalten.

Durch diese ganzen Fehlbehandlungen, die der Mehrheit von uns zuteil geworden sind, kann man ganz klar gravierende Defizite erkennen, die sich im Leben bemerkbar machen, beim einen mehr, beim anderen weniger. Der Mangel an körperlicher Nähe, Liebe und Zuwendung setzt sich dann im folgenden Leben immer weiter fort.

Das Konkurrenzdenken dominiert die Erziehung, die Gesellschaft – selbst bei Spielen geht es fast immer um Konkurrenz. So wundert es nicht, wenn das System dieser Gesellschaft eine Negativ-Auslese als das Nonplusultra für das Staatswesen favorisiert.

Von der Amerikanerin Jean Liedloff wurde zwar schon vor langer Zeit bei den Yequana-Indianern im Urwald von Venezuela erkannt, woran unser System krankt, doch leider haben sich ihre Erkenntnisse nicht weit genug herumgesprochen. Ihr Buch “Auf der Suche nach dem verlorenen Glück: Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit” ist zwar zu Recht ein gut verkauftes Buch, vielleicht gar ein Bestseller, aber wann sieht man in Deutschland oder in Europa mal jemanden ein Baby tragen, zum Beispiel beim Einkaufen?

Jean Liedloff hat den Begriff Kontinuum-Konzept geprägt. Wer schon mal einen Eindruck von den Erkenntnissen aus der Feder von Frau Liedloff bekommen will, der lese den Artikel “Die große Bedeutung des Getragenwerdens” auf den Seiten des deutschsprachigen Liedloff Continuum Netzwerks, wo man auch noch weitere interessante Artikel finden kann.

Es ist zu hoffen, daß jetzt jedem ein Licht aufgeht und daß diese Erkenntnisse immer mehr umgesetzt werden, sie scheinen der Schlüssel zu einer besseren Gesellschaft zu sein.

Auch in Madagaskar ist es bei den ärmeren sozialen Schichten noch ganz normal, daß das Baby immer am Körper getragen wird, immer dabei ist. Wenn man das Buch von Jean Liedloff gelesen hat, dann fällt einem nachträglich etwas dazu auf: Von solchen Säuglingen hört man kaum einmal ein lautes Schreien, wie von den Babys, die nicht immer getragen werden. Langanhaltendes Schreien hört man eigentlich nur von den Reichen – welch’ Armut…

Bei kleinen Kindern kann man übrigens versuchen, noch etwas gutzumachen, indem man sie nachts im elterlichen Bett schlafen läßt – so lange, bis sie nach ihrem eigenen Bett verlangen.

Das Bild oben zeigt, wie es nicht nur in Madagaskar sein sollte: Das Baby wird mitgenommen, auf dem Arm getragen.

Die Zeitschrift Eltern hat auf ihrer Internetpräsenz einen interessanten Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, der über Erkenntnisse der Forscherin Dr. Heidi Keller, Professorin für Psychologie (Fachgebiet Entwicklung und Kultur) der Universität Osnabrück, berichtet. Besonders wird vom Umgang mit Kindern und Babys beim Volksstamm der Nso berichtet, der in Kamerun in Afrika lebt.

Gedanken zu Drogen, wie Alkohol, Nikotin, Haschisch oder gar Koffein – Was bewirken Verbote von Drogen?

Hanf - Cannabis sativa

Ob man nun für einen freien Zugang zu Drogen ist oder ob man sich eher für Verbote mit hohen Strafen bei Zuwiderhandlung ausspricht: Drogenkonsum hat es immer gegeben und man sollte zuerst einmal die Situation analysieren.

Eine der ersten Fragen, wenn man sich mit dem Thema Rauschmittel beschäftigt, dürfte die sein, warum denn überhaupt so viele Menschen in unserer Gesellschaft zu Drogen greifen. Eine mögliche und plausible Antwort liegt darin, daß wir als Baby nicht getragen wurden. Das ist aber schon wieder der Stoff für einen weiteren Artikel.

Auch, wenn es manchem erstmal absurd vorkommen mag, soll hier darauf hingewiesen werden, daß der Schadstoff Zucker als Suchtmittel zu betrachten ist, das vielleicht auch schon erste drogenähnliche Effekte hervorrufen kann. So sollen Kinder mit hohem Zuckerkonsum deutlich aggressiver sein, als zuckerfrei ernährte. Gemeint ist dabei der Industriezucker aus der Chemiefabrik, auf dessen Konto nicht nur ungezählte Zähne zu buchen sind.

Es gibt also verschiedene Arten von Drogen, deren Gefährlichkeit unterschiedlich einzuschätzen ist. Heroin wird dabei in der Kategorie geführt, besonders gefährlich zu sein, da man schon nach einem “Schuß” süchtig sein kann.

Dann gibt es die vermeintlich “leichten” Drogen, an denen sich gar der Staat bereichert, nämlich Rauchwaren mit dem Suchtstoff Nikotin, zumeist in Form von Zigaretten oder auch Zigarren.

Vergessen wollen wir aber nicht die Volksdroge Alkohol. Wenn man sich betrachtet, wie viele Millionen Süchtige es alleine in Deutschland gibt, dann wird man schnell erkennen können, daß die gesellschftlichen Auswirkungen groß genug sind, um von einer Volksdroge zu sprechen.

Es findet kaum eine Feier statt, bei der es keinen Alkohol gibt. Wer nicht mittrinkt, ist nicht voll akzeptiertes Mitglied der jeweiligen Gruppe. Meist fordert man Nichttrinker dazu auf, “Einen” mitzutrinken. Es ist quasi schon in die Kultur eingegangen. So sehr, daß die Mehrheit sich darüber überhaupt keine Gedanken macht.

Trotzdem sollte man meinen, daß der Alkohol die schlimmste Droge ist, da es so viele Süchtige Alkoholiker gibt. Die Mehrheit hat zwar vermutlich den Wunsch, mit der Sucht zu brechen, aber die Versuchung ist an allen Ecken und Enden eine Verlockung. Einmal clean will also erst mal nicht viel heißen, da die Mehrzahl derer, die den schweren Entzug durchgestanden haben, schnell wieder Schwäche zeigen und in ihre alten Trink-Gewohnheiten zurückfallen.

Mit Noni-Saft soll man beim Entzug übrigens gute Chancen haben, die üblen Entzugserscheinungen nicht spüren zu müssen – und das bei sämtlichen Drogen mit Alkaloiden.

Bei dem Suchtstoff Koffein, wie er besonders in der Kaffeebohne vorkommt, werden viele Menschen gar nicht sehen wollen, daß es sich um eine Droge handelt. Aber die millionenfache tägliche Tasse Kaffee sollte trotzdem erwähnt werden.

Die Rauschsubstanz THC der Hanfpflanze (Cannabis sativa) – oder eher vom
Indischen Hanf (Cannabis indica) mit höherem THC-Gehalt wurde traditionell bereits sehr lange Zeit genutzt, ohne je verboten zu sein. Erst, als gewisse Interessen innerhalb der Vereinigten Staaten Hanf als zu große Konkurrenz für ihre Produkte ausmachten, kam eine Bestrebung in Gang, die ganze Pflanze zu verbieten, obwohl man aus Hanf das beste Papier herstellen kann. Die Hanf-Fasern sind auch bei der Herstellung von Textilien der Baumwolle in einigen wichtigen Kriterien haushoch überlegen.

Die Meinungen über die Gefährlichkeit dieses psychoaktiven Rauschmittels gehen indes stark auseinender. Manche meinen, Haschisch oder Marihuana seien eher harmlos, während andere eine noch gar nicht erkannte Gefahr sehen, bei der man dauerhaft psychische Schäden erleiden könne.

Stellt man nun die Frage “Verbot oder Freigabe?”, so ist festzustellen, daß es dann doch nicht so einfach nach schwarz oder weiß betrachtet werden kann. Als anschauliches Beispiel betrachte man sich dazu einfach die Auswirkungen der Prohibition in den USA. Die vernünftigste Lösung sollte im Mittelweg zu finden sein, der als eine Besteuerung denkbar ist. Die Besteuerung sollte kontinuierlich erhöht werden und von Studien begleitet sein. An einer bestimmten Schwelle kann man die Vorteile und Nachteile, die diese Marktbeinflussung auslösen, gegeneinander abwägen, um das Maximalmaß festzulegen.

Dabei sind aber Überlegungen im Sinne einer Finanzierung des Staatsetats auszuklammern. Im Gegenteil sollte man die erlösten Steuern dazu verwenden, darauf hinzuwirken, daß Drogen nicht mehr irgendwelche Defizite in der menschlichen Entwicklung kompensieren sollen. Das würde den Bedarf und damit die Nachfrage sicherlich senken.

Wie Verbote von Drogen sich auswirken können, kann man bei Zauberpilz in dem Artikel “Dealen in der Schweiz – Eigenanbau ist geschäftsschädigend” ab dem Absatz “Aus Profitgier dealen die Wenigsten” ansatzweise nachlesen.

Da sich weltweit ganze Industrien gebildet haben, die legale Drogen herstellen, wird man von dieser Seite auf massiven Widerstand stoßen. Lobbyisten würden ihren Einfluß geltend machen und eine Medienkampagne für das Kulturgut Bier könnte man sich gut vorstellen. Gut vorstellbar sind natürlich vor allem Bestechungsversuche von Politikern durch die Tabakindustrie.

Vorerst muß man leider feststellen, daß die Gesellschaft derzeit einfach nicht so weit ist, mit dem Drogenproblem adäquat umzugehen. Aber man muß klar anmerken, daß es durchaus eine Bewegung von Menschen gibt, die, wenn nötig, auch im Rückschritt den Fortschritt sehen.

Fotos: aboutpixel.de / keine macht den drogen © Sven Brentrup
aboutpixel.de / Prost © IE-DD

Silhouette von einem Mann beim Trinken

Bestechung von Ärzten? Pharmamafia? – Gesundheitsministerin Ulla Schmidt steht schon anders im Mittelpunkt

Mann im Anzug gegen den Himmel

Die Krankheitsministerin (warum Gesundheitsministerin?) Ulla Schmidt läßt ihren Dienstwagen nach Spanien chauffieren und deutsche Mediziner werden von der Pharmaindustrie kräftig bestochen? Wen wundert da noch etwas?

Wie bitte? Ärzte verschreiben Medikamente gegen einen versprochenen Mengenbonus einer Pharmafirma? Ab 5 Verschreibungen für ein festgelegtes Pharmaprodukt gibt es Flachbildschirme aus guten Erfahrungsberichten, ab 14 Verschreibungen konnte sich der Arzt ein Navigationsgerät der Firma TomTom schicken lassen und ab 18 Verschreibungen gab es gar ein Notebook oder einen Beamer.

Ein Artikel der Welt berichtet genau darüber. Und man könnte vermuten, daß das nur die Spitze des Eisbergs ist. Wer glaubt denn wirklich, daß es gerade das Gegenteil sein soll, nämlich einige wenige schwarze Schafe? Bei mindestens 480 Weißkitteln, gegen die die Staatsanwaltschaft ermitteln soll? Das ist doch schon eine stattliche Herde, die uns zeigt, wie der Hase läuft.

Bei der Bundestagswahl steht es jedem frei, seine Wahl zu treffen. Wer die großen, bekannten Parteien wählt, stützt diese Machenschaften – das System ist es, das krank ist.

Foto: aboutpixel.de / lost in nature2 © bugfunk

Bei kühler Witterung werden jetzt im Hochland um Antananarivo Reisfelder bestellt und Reis wird gepflanzt

Reisacker im Hochland wird bearbeitet

Manches abgeerntete und trockene Reisfeld diente und dient als Fußballfeld oder Spielwiese – so lange, bis die Zeit reif ist, die neue Saat auszubringen. Männer, Frauen und auch Kinder beteiligen sich an der schweren Arbeit, die Erde umzugraben und auf das Pflanzen von Reis vorzubereiten.

Der Reis wird in einem kleinen Feld sehr dicht ausgesät, um dann später per Hand in das eigentliche Reisfeld ausgepflanzt zu werden. Dabei hat jede Reis-Pflanzerin ihre eigenen Regeln oder Gewohnheiten und so sehen die Parzellen auch alle etwas unterschiedlich aus, denn es sind die Frauen, die den Reis auspflanzen.

Entsprechend könnte es auch Unterschiede bei den Erträgen geben. In Madagaskar gibt es im Durchschnitt immer noch sehr geringe Felderträge, da die Reis-Bauern die zwar bekannten aber leider nicht verbreiteten Erkenntnisse eines Père Laulanié nicht anwenden.

So werden denn die Reispflanzen nicht einzeln, sondern in einem Büschel von mehreren Pflanzen gesteckt. Und das üblicherweise auch viel zu spät.

Über die Vorteile der SRI genannten Kultivationsmethode kann man im Artikel “Reisproduktion in Madagaskar – Analamanga erwartet hohe Produktionssteigerung” lesen.

Das Foto oben zeigt ein schönes Beispiel für Teamwork. Gemeinsam geht es schneller und man hat ein besseres Gefühl bei der Arbeit. Die letzten Meter beim Umgraben sind dann auch gleich geschafft. Im Vordergrund sieht man die jungen Reispflänzchen in saftigem Grün, die auf ihre Aussetzung im großen Reisfeld warten.

 

Reis pikieren im Matsch

Das Internet-Angebot des Mobilfunkbetreibers Zain ist eine Zumutung, eine Unverschämtheit für die Kunden

Plakatwerbung

Letzte Woche war ich bei Zain in der Zentrale, um mir den Zugang zum Internet einrichten zu lassen, da ich daran dachte, die Flatrate, die man am 22. Mai per SMS für Prepaid-Kunden zu 85.000 Ariary pro Monat angeboten hatte, zu nutzen.

Nachdem ich das SMS im Mai erhalten hatte, wollte ich den mobilen Internetzugang auch testen, da der Preis sehr viel billiger ist, als die 198.000 Ariary, die ich bei Capintel zu zahlen hatte.

Ich fragte also per Email, wie man sein Handy zu konfigurieren hat. “En contre partie, vous bénéficiez d’une connexion GPRS illimitée, le débit pour la connexion est en moyenne de 160ko / seconde.” war die Antwort auf meine Frage nach dem Durchsatz der Verbindung! Für den Fall, daß die automatische Konfigurierung per SMS nicht funktionieren sollte, verwies man mich an ein Zain-Center, wo ein Kundenberater die Einstellung manuell vornehmen werde.

Mein Sony-Ericsson Handy K800i wollte sich nicht automatisch konfigurieren lassen und ich ließ mir dann im Zain-Center in Analakely sagen, was ich wo einzugeben habe, um das Handy als Modem für den Internetzugang zu benutzen. Daß ich bei der PC-Suite von Sony-Ericsson auf dem Computer auch noch etwas einzugeben habe, hat mir die Frau dort aber verschwiegen.

Daher kam dann auch eine Fehlermeldung beim Versuch, eine Verbindung herzustellen. Jetzt war ich also, wie oben schon geschrieben, mit Notebook und Handy bei Zain in der Zentrale. Die Kundenbetreuerin, die als erste frei war, verwies mich gleich an ihren Kollegen, da der kompetenter sei. Auch die Internet-Spezialisten bei Capintel, wo ich vorher war, um eine offene Rechnung zu bezahlen, sahen sich außer Stande, mir bei diesem Problem zu helfen. Der Kundenbetreuer von Zain ging dann mit mir die ganzen Einstellungen durch, bis die Internetverbindung stand.

Ich tippte google.de im Brauser und die Seite baute sich umgehend auf.

Bezüglich dem unbegrenzten Angebot für Prepaid-Kunden vom 22. Mai teilte mir der Berater aber mit, daß es dieses Angebot nicht mehr gibt. Nur als Abo-Kunde kann ich die Flatrate haben. Das setzt einen Vertrag mit einer Laufzeit von mindestens 12 Monaten voraus und eine monatliche Gebühr von 10.000 Ariary – und die Flatrate, die liegt bei 80.000 Ariary pro Monat.

Jetzt, nachdem ich daheim weitere Tests gemacht habe – wobei ich im Browser die Anzeige von Bildern abgeschaltet hatte und in der PC-Suite von Sony-Ericsson sehr guter Empfang angezeigt wurde – ist festzustellen: Die Seite von GMX brauchte über 5 Minuten, um dargestellt zu werden. Das funktionierte nur 1 Mal, dann nicht mehr. Eine Suche bei google.de wurde in akzeptabler Zeit aufgebaut. Die Anforderung einer https-Seite einer deutschen Bank habe ich nach über 15 Minuten erfolglos abgebrochen. Der Abruf von 16 Emails mit Thunderbird scheiterte mehrfach schon am ersten Email. Die Startseite von Moov Madagascar baute sich in noch akzeptabler Zeit auf. Mit dem Free Download Manager im Heavy Mode habe ich schließlich noch versucht, eine html-Seite von spiegel.de mit einer Größe von 73,8 KB auf die Festplatte zu speichern. Nach etwa 11 Minuten waren 93% erreicht, aber der Download Manager konnte die Verbindung zum Server nicht mehr aufnehmen. Danach die Feststellung: Das Handy-Guthaben von 2.200 Ariary war auf 0 geschrumpft. 1KB kostet 2 Ariary – wo aber sind die ganzen Kilobytes, die ich bezahlt habe, geblieben?

Erstaunlicherweise rief 6 Tage, nachdem ich bei ihm war, der Kundenberater, der den Internet-Zugang konfiguriert hatte, an. Er meinte, daß es Störungen im Netz gebe, die man etwas verbessern wolle. Ich habe ihm dann natürlich gesagt, daß dieser Dienst, wenn er so bleibt, Müll ist, man muß extrem etwas verbessern. Ich habe dann gefragt, ob Zain das Kabel von Orange in Tamatave, wenn es in Betrieb ist, nutzen werde. Nein. Man wird also weiterhin über Satellit gehen? Ja, natürlich.

Nach dem Anruf habe ich noch einmal einen kleinen Test gemacht: 4 Emails mit zusammen 18 KB mit Thunderbird verschicken funktionierte, dauerte aber. Eine Datei mit 26,9 KB von wikipedia mit dem Free Download Manager runterladen dauerte 8 Minuten.

Betrachten wir uns das Bild von dem Werbeplakat vor dem Hintergrund der Magro-Ruine, wo es heißt: Verwirklichen Sie Ihre Träume, kommen Sie weiter mit Zain (”Réalisez vos rêves, avancez avec Zain”), dann fühlt man sich – einmal mehr – irgendwie verarscht.

Fazit: Siehe Überschrift.

Fortsetzung im Folgeartikel

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