Wenn Ihr in der Krise schon ganz unten am Boden seid – dann könnt Ihr auch in’s Gras beißen!

So dunkel, wie die Zukunft derzeit von manchen gemalt wird, könnte sie ja tatsächlich
Wer aber das Pech hat, aus irgendeinem Grunde, sei es durch Plünderungen oder andere Umstände, ohne Nahrungsmittel dazustehen, nur mit den Kleidern auf dem Leib, dem sei gesagt: Gras kann man essen, es ist gesund und schmeckt sogar gut, wenn man sich daran gewöhnt hat. Und das ist nicht nur mit dem Gras so, sondern die meisten Pflanzen kann man essen! Sauerklee zum Beispiel schmeckt ausgezeichnet, besser als jeder Salat.
Wildgrün scheint unerläßlich zu sein für eine perfekte Gesundheit, wobei den bitteren Blättern ein besonderer Stellenwert zukommt. Löwenzahn, wie auf dem Bild unten, gehört auch zu diesen bitteren Pflanzen. Lediglich im Winter ist es in Europa dann problematisch, entsprechende Mengen des Grünzeugs zu finden.
Wie bin ich darauf gekommen, daß man das ganze Grünzeug essen kann? Ich habe eine Jackfrucht vom Urlaub mitgebracht und habe mich gefragt, ob man auch die Kerne essen kann. Bei der Recherche bestätigte sich das auf der Seite von Dirk Riske. Beim stöbern bin ich dann dort auf den Artikel über das Grasessen aufmerksam geworden.
Dirk Riske hatte sich mit Gras essen selbst von seinem Krebs geheilt. So bin ich also auf Franz Konz und sein Buch “Der große Gesundheits-Konz” gestoßen, denn der vorgenannte Link ist ein Auszug aus dem Buch.
Nach dem Lesen des Buches bin ich nun der Meinung, daß es eines der wichtigsten ist, die geschrieben wurden. Konz hat ein Lebenswerk abgeliefert mit seiner Darstellung dieser besonderen Form der Rohkost. Das Buch ist aber auf jeden Fall sehr umstritten, da es eine sehr extreme Ansicht vertritt! So warnt der Autor immer wieder davor, zum Arzt zu gehen und belegt diese Aussage mit vielen eindrucksvollen oder auch erschütternden Beispielen. Wenn man zu der Überzeugung kommen sollte, daß die gemachten Behauptungen stimmen, dann könnte bei manchem sogar ein Weltbild zusammenbrechen – um ein neues erstehen zu lassen.
Schon die ersten Kapitel mit der Geschichte der Medizin sind äußerst interessant. Quacksalber boten ihre Heilmittel auf der Straße, auf Märkten an, Kranke wurden mit haarsträubenden Methoden behandelt, bis es der Zunft dann irgendwann gelang, sich reinzuwaschen und mit weißem Kittel sich ein Ansehen zu verschaffen. Das sollte man gelesen haben. Danach steht es jedem frei, sich dazu eine eigene Meinung zu bilden.
Grundsätzlich sollte man sich einmal überlegen, warum alle Tiere ihre Nahrung roh fressen. Nur der Mensch wurde von Gott so geschaffen, daß er seine Nahrung kochen muß? Nein! Das kann wohl nicht sein, denn der Mensch ist so nahe mit den Primaten, also Gorillas, Bonobos, Schimpansen und Orang Utans verwandt, daß er für eine ähnliche Ernährung bestimmt sein dürfte, wie diese. Und diese Primaten fressen überwiegend Blätter, Sprossen, Früchte und fast keine tierische Nahrung! Und natürlich alles roh! Und dabei kennen sie kaum Krankheiten, die der zivilisierte Mensch bei sich zu tausenden zählt!

Jetzt, nach dem bitteren Grünzeug zu den angenehmen Gaumenfreuden: Tropenfrüchte. Tropenfrüchte sind besonders wertvoll, da sie von den Menschen noch kaum züchterisch bearbeitet wurden, also perfekte Lebensmittel sind. Wenn man nun die Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen der Kulturpflanzen des Menschen betrachtet, dann wird man feststellen, daß diese meist sehr viel niedriger sind, als bei Wildpflanzen. Wenn man diese dann noch kocht, geht auch wieder viel verloren und der Rest, den der Mensch dann noch verwerten kann, ist minimal. Wundert es da, wenn der zivilisierte Mensch schon Babys mit Neurodermitis zur Welt bringt und wenn er im Alter fast zwangsläufig krank wird?
Hinzu kommen die ungezählten Chemikalien, die der fabrikgefertigten Nahrung beigefügt werden. Und da sind dann die ganzen Gifte der Pharmaindustrie noch gar nicht erwähnt, die die Mehrheit der Menschen in den wohlhabenden Nationen in sich stopfen. Der menschliche Organismus ist aber nicht darauf eingestellt, künstliche Chemikalien zu verwerten. Diese Gifte machen krank! Die Alternative heißt: Zurück zur Natur!
Urkost hat Franz Konz diese Ernährung genannt, die er empfiehlt. Damit wird man dann nie mehr ein Gewichtsproblem haben und jegliche Diät wird überflüssig, da das Übergewicht von selbst reguliert wird. Nebenbei bemerkt verspricht er, daß in den meisten Fällen auch schwere Krankheiten bei einer Umstellung auf Urkost verschwinden werden. Krebs ist da natürlich eingeschlossen, denn vor langer Zeit hat Konz sich selbst von seinem Magenkrebs geheilt. Viele Menschen haben es ihm bereits nachgetan.
Ein Erfahrungsbericht einer brustverstümmelten Frau, bei der man Brustkrebs diagnostiziert hatte, und die man nach Operationen und Chemotherapie quasi zum Sterben heimgeschickt hatte, ist im Krebsforum Lazarus zu finden. Die Frau hat ihre Ernährung auf Urkost umgestellt und fühlt sich jetzt gesund.
Um aber noch einmal auf die Lagerhaltung mit Lebensmitteln zurückzukommen: Trockenfrüchte sollte man bei der Einlagerung nicht vergessen und Nüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne oder andere fetthaltige Samen, die ihre Lebensenergie auf Abruf gespeichert haben. Getreide und die Produkte daraus sind nicht so empfehlenswert, da sie mitverantwortlich für die Übersäuerung des menschlichen Körpers sind, man sollte sie besser meiden.
Meiden sollte man auf jeden Fall auch den gemeinen Zucker in all seinen Varianten. Gemeint ist Industriezucker, Fabrikzucker oder auch Weißer Zucker, der in Europa in der Chemiefabrik aus Zuckerrüben hergestellt wird und in tropischeren Regionen aus Zuckerrohr. Bekannt ist jedem sicher, daß dieser Schadstoff, denn als solchen muß man ihn bezeichnen, bei den Zähnen für Karies verantwortlich zu machen ist. Das reicht ja schon aus, um darauf zu verzichten! Oder wer verzichtet lieber auf seine Zähne und läßt sich dann dritte Zähne einbauen? Da sollte man bei den Kindern schon anfangen, damit dieser Schadstoff Zucker nicht erst zur Gewohnheit wird, zumal noch hinzu kommt, daß der Fabrikzucker einer der Gründe für aggressive und unruhige Kinder sein kann.
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Montag, 28. Februar 2011 um 13:51
[...] Wem etwas an seiner Gesundheit und vor allem auch an der Gesundheit seines Säuglings liegt, der sollte sich weiter mit dem Thema beschäftigen! Was immer mehr bekannt wird: Rohkost ist die dem Menschen zugedachte Nahrung. Wichtig für die Gesundheit ist dabei hauptsächlich das Blattgrün oder Chlorophyll. [...]