Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Archiv: Oktober 2009

Oldtimer aufgebockt – Der Fiat 125 muß mal wieder repariert werden, Motor und Fahrwerk haben’s nötig

Oldtimer Fiat 125 wird repariert

Mit den Doppelscheinwerfern war der Fiat 125 ein Modell der Mittelklasse mit Komfort-Ausstattung. Davon ist jetzt freilich nicht mehr viel übrig, denn im täglichen Einsatz auf den Straßen in Antananarivo und bei entsprechend vernachlässigter Pflege verblaßt der Glanz einer solchen Limousine irgendwann von allein. Viele leichte Beulen und Lackschäden legen darüber Zeugnis ab.

Als das Auto der Turiner Autofabrik 1967 auf den Markt kam, war die Motorleistung von 90 PS so hoch, daß man damit den Fahrleistungen der sportlichen Automarken Alfa Romeo, BMW oder Lancia Konkurrenz machen konnte. Vom Design her konnte man mit den genannten Marken allerdings nicht mithalten, denn die hatten nicht ein solch kantiges Blechkleid.

Bei dem gezeigten Fahrzeug ist auffallend, daß die Chrom-Zierleisten genau in Höhe der Türgriffe laufen, während sie bei den meisten Modellen, die man bei der Bildersuche bei Google findet, etwas unterhalb der Griffe angebracht sind. Was ich bei meiner oberflächlichen Recherche in der Google Bildersuche überhaupt nicht gesehen habe, sind die zwei doppelten Gummipuffer auf der vorderen Stoßstange, die darauf hindeuten, daß es sich hier um ein Top-Modell der 125er Baureihe handeln könnte.

Da muß man schon ein profunder Fiat-Kenner sein, um da genau sagen zu können, warum das so ist und von welchem Baujahr das Modell nun genau stammen könnte. Altes Prospektmaterial wäre da hilfreich oder ein entsprechendes Fachbuch.

Daß ein Auto in einer Werkstatt repariert wird, das ist in Deutschland und anderen Ländern normal. Auch in Madagaskar ist das normal, nur handelt es sich meist um eine Freiluft-Werkstatt, wie das Bild zeigt.

Verkaufen kann man lernen – auf einem kostenlosen Seminar! – Neue Verkaufsrekorde für jeden Verkäufer?

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Handschlag unter Geschäftsmännern

Warum sollten Sie weiterlesen, auch wenn Sie nur zufällig hier hereingeschneit sind? Weil Spitzenverkäufer mit zu den bestverdienenden Berufsgruppen gehören. Mit etwas Talent kann man schnell hohe Einkommen erzielen.

Nicht jeder ist Verkäufer, aber Neulingen im Verkauf erzählt man immer wieder, daß sie sich doch auch irgendwo selbst verkauft haben – an die eigene Frau oder Freundin. Und diese Erkenntnis soll bei der Verkaufsförderung behilflich sein? Das wohl eher weniger.

Es gibt aber verschiedenste Situationen im Vertrieb, die man kennen sollte. So macht es einen Unterschied, ob man im Telefonmarketing tätig ist, wo man seinen Gegenüber bei der Kommunikation nicht sieht – wo also Mimik und Gesten als Informationsquelle über die Kaufwilligkeit des (potentiellen) Kunden nicht zur Verfügung stehen – oder ob man in einem Laden dem Käufer direkt gegenüber steht. Im Telefonverkauf gilt es also, etwas andere Techniken anzuwenden.

Und da die Mehrheit der Menschen keine geborenen Verkäufer sind, ist es sinnvoll, ein Seminar eines kompetenten Verkaufstrainers wie Umberto Saxer zu besuchen. Woran erkennt man nun aber die Kompetenz? Daran, daß seine Kunden, die eine Weiterbildung bei ihm in einem Seminar genossen haben, hinterher sagen können, daß ihre Abschlüsse oder besser noch die Umsätze deutlich gestiegen sind.

Das ist die beste Werbung für ein Verkaufstraining, wenn mit dem Erfolg geworben werden kann. Und wenn der Absolvent einer solchen Fortbildungsmaßnahme dann sagen kann, daß er jetzt einfacher verkaufen kann, dann hat sich die Investition gelohnt. Und wenn selbst Top-Verkäufer noch voll des Lobes sind, dann erst recht.

Bekommt man jetzt noch ein Angebot, an einem hochwertigen Verkaufstraining kostenlos teilnehmen zu können, dann fragt man sich, warum es so etwas geben sollte. Ganz einfach: Wenn nach einer solchen Verkaufsschulung mehr Umsatz gemacht wird, dann ist man bereit, sich beim nächsten, noch tiefgreifenderen Verkaufsseminar auch wieder anzumelden und dafür zu zahlen.

Und genau das ist das Konzept, mit dem Umberto Saxer seine Verkaufskybernetik bezeichnete Methode auf dem Markt etabliert hat. Kunst des Steuerns bedeutet Kybernetik. Den Kunden so steuern, daß er eher gewillt ist, das gemachte Angebot anzunehmen.

Eine Aussage direkt von der Webseite von Umberto Saxer:

Gratisseminar

Vergessen Sie alles herkömmliche, was über Verkauf gelehrt wird. Selbst die Besten staunen wie einfach es ist mit der Verkaufs-Kybernetik noch besser zu werden.

 

Die Vorteile des Gratisseminars:

  • Einfache, praxiserprobte und praxisorientierte Techniken, die von jedem nachvollzogen werden können.
  • Erfahrene Trainer, die auf jede Frage eingehen und diese zufriedenstellend lösen können. Somit hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die Techniken auch auf sein Geschäft anzuwenden.
  • Branchenübergreifende Anwendbarkeit was zu einer gemischten Teilnehmergruppe führt. Hier entstehen oft Netzwerke und Lerngruppen.
  • Ob Verkaufsleiter oder Telefonistin, jeder, der Kundenkontakt hat kann mit diesen Techniken vieles einfacher haben und mehr erreichen.

Wenn auch Sie jetzt einfacher und mehr verkaufen wollen und eine gehörige Umsatzsteigerung anstreben, dann liegt es nahe, sich bei einem der nächsten kostenlosen Verkaufstrainings anzumelden. Das ist jetzt sicherlich das beste Kaufsignal, das Ihnen seit langem untergekommen ist.

Das klingt doch alles viel zu gut, denken Sie jetzt vielleicht? Wenn das Einführungsseminar mit einer Dauer von 2 Stunden und 50 Minuten aber kostenlos ist, dann haben Sie doch allemal einen Gewinn dabei.

Ein Einzelhandelsverkäufer wird genau so profitieren, wie die ganze Verkaufsabteilung einer Firma, für die ein Firmentraining vereinbart wird, es wird wohl den Umsatz steigern.

Aber selbst für jene ist ein solches Seminar von Nutzen, die nur…
Nein, genug der Rede jetzt, sehen Sie sich doch erst mal an, was der Meister zu sagen hat. Dann denken Sie an die neuen Kontakte, die Sie erwarten und melden sich zum kostenlosen Seminar an.

Foto: aboutpixel.de / handshake07 © Sven Brentrup

Finanzkrise? Systemkrise? Oder alles unter Kontrolle? – Das Grundübel ist das Geld- und Währungssystem

Porträt: Mann in Tiefgarage

Wo soll man anfangen mit dem Erklären? Das ist alles gar nicht so leicht. Vor allem dann nicht, wenn der Sucher der Wahrheit (das sind Sie doch hoffentlich?) noch keine tiefgreifenden Kenntnisse dessen hat, was unser Leben bestimmt.

Wir alle befinden uns in einem Hamsterrad und ein jeder ist Hamsterradläufer – ob er will oder nicht.

Es geht um die Kontrolle des Geldes. “Geld ist Macht” hat wohl jeder schon mal gehört. Die Kontrolle des Geldes, aller Währungen, schreibt man der “Hochfinanz” zu.

Wichtig ist nun, daß möglichst viele Menschen erkennen, wie der Hase läuft. Man kann die Zusammenhänge klar erkennen, wenn man sich mit der Materie beschäftigt. Wer da dann noch von Verschwörungstheorie faselt, hat vielleicht nicht genügend Fakten gelesen?

Auf einem anderen Blog habe ich gefunden, was ich heute zum Lesen empfehle. Ein MaxNews genannter Newsletter betreibt Aufklärungsarbeit. Thematisisert wird der Kampf um die Kontrolle der Ressourcen, die Kolonialisierung und die Steuerung der Kriege, Überbevölkerung und auch der AMERO.

Ob ein friedlicher Ausweg aus der Misere gefunden werden kann? Jedenfalls kann man mit Gewißheit sagen, daß kein Unterdrückungssystem ewig gehalten hat. Die Sowjetunion und lange zuvor schon das Römische Reich sind zerfallen. Und Gerald Celente spricht derzeit von einer möglichen Revolution, die er heraufziehen sieht.

Wenn man die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl vom September ansieht, dann stellt man leider fest, daß die Deutschen noch sehr weit von der Erkenntnis der Wahrheit entfernt leben. Das ist übrigens kein rein deutsches Phänomen sondern es scheint eine der Schwächen der Menschheit zu sein.

Aber es bestehen noch Chancen: Je tiefer die Menschen in die Scheiße rutschen, um so eher werden sie hoffentlich aufwachen.

Ich empfehle “Das Wesentliche über die Währungs- und Geldsysteme” zu lesen.

Foto: aboutpixel.de / versuch © jonathan spielbrink

2 junge Madagassinnen suchen Finanz-Hilfe für Schule und Ausbildung – Berufswunsch der Schwestern: Ärztin

Madagassische junge Frauen

Vor einigen Tagen hat mich Dina (rechts), eine der beiden Schwestern, bei denen ich Obst am Stand kaufe, zögerlich angesprochen, da sie Kontakt für eine Förderung oder Patenschaft suche. Ich sagte ihr, sie könne ins Cybercafé gehen und im Internet ihr Glück versuchen.

Für ein Internetcafe habe sie kein Geld, sagte sie daraufhin. Also bot ich ihr an, ihr Anliegen auf meiner Seite zu veröffentlichen, was sie dann sehr freute. Dazu müsse sie etwas aufschreiben auf ein Stück Papier, meinte ich. Für den nächsten Tag wollte sie das machen und sie fügte noch hinzu, daß das gleiche für ihre Schwester auch gelte.

Schon am nächsten Tag war der versprochene Zettel fertig. Kurioserweise sind beide Schwestern im Jahr 1991 geboren, die eine am dritten Tag des Jahres, die andere am drittletzten.

Die hauptsächlich Unterstützung Suchende für das Ziel, Medizinerin zu werden, ist die ältere der Schwestern, Nivoheriniaina, kurz Ninie, wie ich den Eindruck habe. Der bisherige Schulabschluß ist übrigens BEPC, was der Mittleren Reife in Deutschland entspricht.

Das aufgesetzte Schreiben:

Cherche quelqu’un étrangere qui peut m’aider dans la vie surtout à peu près de mes études car ma mère n’as pas d’argent pour payer mon écolage par mois. Un homme ou une femme qui peut m’aider de sortir dans cette grand problème pour avoir de succès à mon avenir car mon caractère c’est d’être un docteur.

Seriösen Anfragern können die Kontaktdaten (Adresse und Handy-Telefonnummer, aber keine Mailadresse) per Email übermittelt werden. Mail bitte an die im Impressum hinterlegte Emailadresse. Die beiden jungen Frauen können in französischer und madagassischer Sprache kommunizieren.

Auf der Suche nach dem Glück – Ein Märchen, eine Geschichte zum Nachdenken – Hier nur ein kurzer Hinweis

Gesicht einer schönen blonden Frau

Merlins Sagenwelt hält den Artikel bereit, da braucht er nicht noch auf dieser Seite erscheinen.

Nach dem Lesen kann man sich dann mit der Frage auseinandersetzen:
Sind wir nicht alle manchmal solche Narren?

Und wer ißt jetzt wen oder was zum Mittagessen?

Foto: aboutpixel.de / sa1 © Jonathan Spielbrink

Silber wird sehr viel mehr steigen, als Gold – Interview von Thorsten Schulte (Silberjunge) bei N24

Thorsten Schulte, Chafredakteur bei Silberjunge, sagt im Interview, daß er erwartet, daß der Silberpreis noch sehr stark steigen wird.

Silber hat die beste Leitfähigkeit für Strom und Wärme von allen Metallen und wird daher natürlich auch in vielen Bereichen in der Industrie verwendet. Das heißt, es ist ein Verbrauchsprodukt, das einer Nachfrage durch Hersteller von vielen Wirtschaftsgütern unterliegt. In der Elektronik findet Silber Verwendung und ist dort nicht wegzudenken. In jedem Auto sollen laut Schulte zum Beispiel etwa 2 Unzen Silber verwendet worden sein. Auch bei der Spiegel-Herstellung wird Silber verwendet und in der Medizin kommt es als keimhemmende Substanz zum Einsatz.

Silber ist aber nur begrenzt verfügbar und einer Preisfindung auf dem Markt unterworfen. Die Reserven sollen laut Schulte nur noch 13 Jahre reichen.

Um den Rekordstand von 50 US $ vom Januar 1980 zu erreichen, müsse Silber inflationsbereinigt auf 140 $ steigen.

Schulte rechnet für die nächsten 6 Monate mit einem starken Anstieg beim Silberpreis und bis 2012 mit einem Niveau von über 100 $, was also mehr als eine Verfünffachung vom aktuellen Preisgefüge ist.

Silber ist echtes Geld und wird immer einen Wert behalten. Das kann man von Papiergeld nicht gerade behaupten. Die Inflation, die sich in eine Hyperinflation ausweiten kann, vernichtet immer wieder die Vermögen der Sparer. Dazu ist die Lektüre des Artikels mit dem Jesus-Pfennig oder in meinem Fall dem Jesus-Schekel im “Sparbuch für Jesus” interessant, wo erkenntlich wird, warum das Zinssystem immer wieder kollabieren muß.

In Madagaskar scheint sich Silber nicht in nennenswerten Mengen kaufen zu lassen. Eine Nachfrage bei einem Juwelier in Antaninarenina führte zu einem Verweis an ein anderes Schmuckgeschäft. Dort griff die Juwelierin in den Tresor und holte eine einzige alte, abgegriffene, französische Franc-Münze hervor, für die sie dann auch noch einen höheren Preis verlangte, als in Europa für übliche, prägefrische Anlagemünzen, wie American Eagle, Philharmoniker, Libertad oder Maple Leaf, gezahlt wird. Auch am Zaun zum Bahnhofsgelände in Soarano sah ich einmal einen Anbieter solcher französischer Münzen aus der Kolonialzeit, die weniger als eine Unze wiegen. Der Verkäufer gab ähnlich überzogene Preisvorstellungen kund.

Friedensnobelpreis für Barack Hussein Obama – Habt Ihr nicht noch einen für George Walker Bush und Dad?

Obama gespenstisch zu Halloween

Wenn man das liest, was soll man da noch sagen? Ja, genau: In DIESER Welt leben wir.

Wie hat Hussein sich so verdient gemacht um den Frieden?

Etwa dadurch, daß er auch Pakistan angreifen läßt? Oder dafür, daß er weiterhin die Kriegstruppen im Irak und in Afghanistan Krieg führen läßt?

Nein, Rückzug wäre Feigheit vor dem Feind, jetzt werden noch mehr Krieger entsendet.

Die nächste Stufe zündet, wenn Hussein vom Papst eine Heiligsprechung erfährt. Yes we can.

Halleluja

Foto: stock.xchng / Halloween Barack Obama Pumpkin © tigerrag18

Führen Biotreibstoffe zur Umweltkatastrophe? – Anbau von Ölpflanzen auf Feldern von Entwicklungsländern

Jatropha-Ölfrüchte

Die gesetzlichen Vorgaben in den reichen Ländern zur obligatorischen Beimischung von Bio-Kraftstoffen führen zu einer so großen Nachfrage, die automatisch dazu führt, daß dafür Flächen in unterentwickelten Ländern rekrutiert werden müssen.

Dabei wird es dann auch nicht ausbleiben, daß die Ölsaaten auch auf Ackerflächen gepflanzt werden, wenn sie einen ausreichend hohen Ertrag erwarten lassen. Die Nahrungspflanzen und der entsprechende lokale Markt für Lebensmittel wären davon betroffen. Darüber hinaus könnte es sogar so sein, daß man Waldflächen abholzt, um neue Anbauflächen zu gewinnen.

In letzter Zeit hat man sich besonders auf die Purgiernuß (Jatropha curcas) eingeschossen, die man auch auf trockeneren Böden pflanzen kann. Allerdings gibt es noch keine hinreichenden Forschungen zum Anbau in Monokultur. Wenn man aber schon weiß, daß die Pflanzen anfällig für Schädlinge sind, dann braucht man gar nicht soo weit zu denken und es kann einem schon klar sein, daß Monokulturen Schädlinge massiv anziehen, die dort paradiesische Zustände vorfinden.

Will man dann wieder mit der Chemie-Keule wild um sich schlagen und alles vergiften? Das würde zwar der einen oder anderen Chemiefabrik dienlich sein, aber der Umweltbilanz würde das massiv schaden und natürlich sinkt dann wieder die erhoffte hohe Rendite mit den Bioölen.

Was wirklich Sinn machen würde, wäre, wenn man Jatropha zum Beispiel in Madagaskar nur für den Eigenverbrauch anbauen würde, um so den absolut größten Posten in der Handelsbilanz, bei dem Mineralölprodukte gegen Devisen eingeführt werden, zu ersetzen. Und das aber nur auf Böden, die sowieso brach liegen und möglichst in Mischkultur, zumal Jatropha sowieso von Hand geerntet werden muß.

Menschen, die Arbeit suchen, gibt es zuhauf. Die könnte man so beschäftigen und müßte keine Devisen, die sowieso fehlen, für Erdölprodukte aufwenden. Aber leider geht es ja nicht darum, etwas sinnvolles zu propagieren, sondern nur darum, möglichst viel Geld zu scheffeln.

Das Bild zeigt Samen von Jatropha curcas, die Länge eines Samens beträgt etwa 17 mm.

Die Inspiration zu diesem Artikel stammt von einem Artikel beim Schweiz Magazin.

Warum Massen die Heimat verlassen und auswandern – 175-000 Auswanderer kehrten Deutschland 2008 den Rücken!

Madagassin sitzt auf Reissäcken und wartet auf eine Transportmöglichkeit

In anderen Ländern, die wirtschaftlich nicht so hoch entwickelt sind, wie Deutschland, ist man durchaus noch der Meinung, daß Deutschland das gelobte Land ist. Wenn man aber die Zahlen betrachtet, dann stellt man fest, daß mehr Ausländer Deutschland verlassen haben (738.000), als zugezogen sind (682.000).

Warum aber zieht es so viele Deutsche in die Ferne oder zumindest in Nachbarländer?

Die im Titel schon genannten 175.000, die Deutschland 2008 verlassen haben, hätten dies sicher nicht getan, wenn sie sich nicht in anderen Ländern eine bessere Perspektive für ihre Zukunft versprochen hätten. So viele Menschen haben der Bundesrepublik Deutschland in einem Jahr noch nie den Rücken gekehrt, seit man 1954 begann, die Statistiken beim Statistischen Bundesamt zu führen. Ein Rekord, der irgendwie auch die Unzufriedenheit im eigenen Land widerspiegelt – wenn auch nicht ganz klar ist, wie verläßlich die Zahlen sind, da man 2008 eine Bereinigung der Melderegister vorgenommen hat.

Die Freiheiten der Bürger werden immer mehr eingeschränkt, der Staat preßt die Steuerzahler bis zum Letzten aus, so sehr, daß es vorkommen kann, daß man nicht mal mehr eine Beerdigung bezahlen kann und anonym beerdigt wird. Die Überwachung wird immer weiter ausgebaut, das Bankgeheimnis wird abgeschafft, denn jeder ist ja Terrorist.

Viele Menschen leben in diesen Zeiten mit großen Sorgen. Man stellt sich vor, daß in einem neuen Land ein neuer Anfang gemacht werden kann. Man beginnt, sich über Länder zu informieren, die in Frage kommen. Auch ich habe über meine Webseite Malala Madagaskar schon Anfragen von Menschen erhalten, die sich mit dem Gedanken tragen, nach Madagaskar auszuwandern.

Allerdings sollte man nicht unerwähnt lassen, daß vermutlich die Mehrheit der Auswanderer in der Fremde scheitert. Das kann mit der fremden Sprache zusammenhängen, die man nicht richtig versteht, oder mit der fremden Mentalität, die man vielleicht noch weniger versteht. Oder aufgrund der ungewohnten Lebenslage wird die bestehende Partnerschaft auf eine Zerreißprobe gestellt und hält dieser nicht stand. Vielleicht ist auch alles anders, als man es sich ausgemalt hatte – der Alltag ist eben kein Urlaub.

Man sollte aber keinem einen Vorwurf machen, denn man hat es wenigstens versucht, nach seinen Überzeugungen zu handeln. Und gewonnen hat man dabei allemal – zumindest an Lebenserfahrung. Dadurch kann man dann so einiges vielleicht lockerer sehen.

Gerald Celente: Es gibt keine Erholung, es ist Vertuschung – Lebensstandard in Amerika wird weiter sinken

Es gibt keine Erholung! Es ist eine Vertuschung! Celente wiederholt sich und meint damit eine Wirtschaftserholung. Sofern man halbwegs der englischen Sprache mächtig ist, ist es durchaus interessant, sich das Interview von Gerald Celente durch Anastasia Churkina von Russia Today anzusehen.

Dieser Mann weiß, wovon er redet, er hat schon genug Ereignisse vorhergesagt, wie hier schon im Februar zu lesen war.

Die Kurse an den Börsen sind seit dem krassen Absturz mit dem Tiefststand beim DAX im März bei 3588 Punkten wieder so stark angezogen, daß die “Experten” bei jeder Nachricht, die nicht mehr ganz so negativ ist, wie die vorhergehende, diese als positiv interpretieren.

Celente sagt in dem Interview, daß die Jugendarbeitslosigkeit in den USA auf einem noch nie gesehenen Rekordstand sei und die verlorenen Jobs seien für immer verloren. Wenn man sich die Zunahme der Erstanträge auf Arbeitslosengeld in den USA ansieht, dann fragt man sich unweigerlich, wo da eine Erholung sein soll.

Gut, das ist ein nachlaufender Indikator, aber ein Licht am Ende des Tunnels ist nicht in Sicht. Und all jene, die jetzt arbeitslos werden und noch eine Hypothek auf ihre Häuser abzuzahlen haben, die kommen immer weiter in Schwierigkeiten. Das führt zu immer mehr Zwangsversteigerungen von Immobilien, was dann in der Folge natürlich auf die Immobilienpreise drückt. Und das belastet das Finanzsystem mit den Dinosaurierbanken in vielleicht ungeahnter Weise.

Dem Wahnsinn sind dabei keine Grenzen gesetzt und so bedienen viele ihre laufenden Hypothekenzinsen mit ihrer Kreditkarte, bei der dann Zinsen bis zu 20% zu zahlen sind. Das kann nicht lange gut gehen und wird zur Zerstörung von noch vielen Existenzen führen.

Celente nimmt bei dem Interview auch das Wort Revolution in den Mund. Die Mehrheit der Menschen hat noch längst nicht begriffen, wie ernst die Lage wirklich ist. Auch an den Wahlergebnissen der Bundestagswahl vom September kann man das ablesen. Das Wählen der etablierten Parteien zeigt das sehr deutlich. Bei solchen Perspektiven ist es kein Wunder, daß der Goldpreis auf Rekordniveau steigt.

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