Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Archiv: Oktober 2009

Oldtimer Renault CV4 – Alte Autos fahren viele auf den Straßen und Pisten von Antananarivo

Renault CV4 frontal

Bis 1961 wurde die Baureihe des Renault CV4 in Frankreich hergestellt. Das französische Gegenstück zum deutschen VW Käfer, welches liebevoll “Motte de Beurre” genannt wurde, prägte lange Zeit das Straßenbild. In Madagaskar ist noch das eine oder andere Exemplar mit seinen Selbstmördertüren im Einsatz.

Das Modell auf dem Bild wurde, wohl der Not gehorchend, seiner Originalität beraubt. Die Chromzierleisten fehlen und die Frontschürze wurde mit einem Loch und einem Gitter versehen, welches mit Nieten nicht sehr fachmännisch eingefügt wurde. An den Rändern sieht man gar noch die etwas zu weiten Schnitte vom Trennschleifer. Vielleicht sitzt ja ein Kühler hinter dem Gitter, um dem Motor etwas Kühlung zu verschaffen?

Die breiten Alufelgen lassen die Reifen wie richtige Breitreifen erscheinen und erinnern etwas an die Hot Rods aus den USA, aber ob hier ähnliche Beweggründe für die Alufelgen mit breiten Schlappen vorlagen erscheint doch eher zweifelhaft. An vielen Stellen nagt der Rost und täglich wird das betagte Fahrzeug noch durch die Straßen der Stadt bewegt.

Damit der Eindruck nich gar zu erbärmlich wird, habe ich die großen Stellen auf der Motorhaube retuschiert, wo der Lack abgeplatzt ist und wo der Rost sich festgesetzt hat. Auch das Nummernschild hat eine neue Nummer bekommen.

Foto eines Oldtimers: Renault CV4

Die Trockenzeit im Hochland von Madagaskar ist beendet – Erste tropische Regenfälle künden Regenzeit an

Regenbogen über Ambohitrarahaba, Analamahitsy und Ambatobe

Nachdem es schon in der letzten Woche leichte Regenfälle gab, hat es in Tana in der letzten Nacht erstmals wieder richtig tropisch geregnet. Der Krach vom Blechdach war so laut, daß an Einschlafen nicht zu denken war. Das sind die ersten Vorboten der Regenperiode, in der dann auch wieder mit Zyklonen zu rechnen ist.

Natürlich bin ich wieder von einem Stromausfall in der Dusche erwischt worden. Irgendwo hatte der Blitz in die Anlagen der Jirama eingeschlagen und dann fällt eben der Strom aus. Zum Glück war ich da schon beim Abtrocknen. Die neue Taschenlampe LED Lenser M5 stand allerdings auf der Ablage über dem Waschbecken, 2 m weiter.

Das Foto zeigt übrigens genau die Reisfelder, in denen der Tauch-Test der Taschenlampe LED Lenser M1 stattfand.

Der Regenbogen im Bild über den Reisfeldern der Vorstadt von Antananarivo wurde von der neuen Verbindungsstraße zwischen Ambohitrarahaba und Androhibe aus fotografiert. Die Häuser links am Bildrand gehören zu Ambohitrarahaba und die Häuser am Hügel, aus denen der Regenbogen aufsteigt, gehören größtenteils zu Analamahitsy, ein kleiner Teil wohl noch zu Ambatobe.

Auch heute Nachmittag hat es wieder etwas geregnet, aber es sieht nicht danach aus, als ob es in der Nacht wieder zu einem tropischen Regenguß kommen wird.

Ausfall wichtiger Funktionen beim Wordpress-Blog der Version 2.6.5 – Daher Umzug auf anderen Server

Bahnschienen im Schotter-Gleisbett in Antananarivo

Es begann damit, daß das Statistik-Plugin Semmelstatz 3.1 aufhörte, Besucher des Blogs zu registrieren. Das Plugin Wassup verhielt sich solidarisch und stellte zeitgleich den Dienst ein.

2 Tage später kam es dann zu einem Totalausfall des Blogs, das heißt, beim Aufruf wurde vom Server nur der Header der Seite übermittelt. Das reichte dann nur für die Anzeige eines Leeren Brauserfensters. Nach dem Deaktivieren aller Plugins konnte man dann wieder auf die Bloginhalte normal zugreifen.

Allerdings stellte ich fest, daß Kommentare nicht mehr übermittelt wurden. Wenn ein Kommentar geschrieben wurde, dann verschwand dieser im Nirvana und ich wurde mit einem leeren Email darüber informiert, bei welchem Artikel das der Fall war. Auch neue Artikel wurden nicht mehr gespeichert, beim Versuch, diese zu speichern, verschwanden sie im Nichts. Zum Glück konnte ich einen gespeicherten Entwurf für einen anderen Artikel nutzen, um den Taschenlampentest zu veröffentlichen, denn das war eine wichtige Termin gebundene Angelegenheit. Die Tags konnte ich da aber nicht ändern, ich mußte die alten löschen.

Daher faßte ich den Entschluß, den Blog auf den Server von Cyon umzuziehen. Bei meiner Internet-Downloadgeschwindigkeit von 5KB/s eine langwierige Angelegenheit.

Wenn man dann nicht so der Crack ist hat man mit den verschiedensten Problemen zu kämpfen. Zuerst habe ich aber einen neuen Blog mit der aktuellen Wordpress-Version 2.8.4 auf dem neuen Server erstellt. Dann muß man ein Backup des alten Blogs erstellen und ein Backup der MySql-Datenbank. Da gibt es das Plugin “WordPress Database Backup” von Austin Matzko, mit dem man zum Beispiel ein solches Backup machen kann.

Um aber eine solche Backup-Datei zur Wiederherstellung eines Blogs zu nutzen, braucht man ein anderes Programm. Ich habe mich dann für MySqlDumper entschieden. Nur leider konnte dieses Programm die vom “WordPress Database Backup” erstellten Dateien nicht ordnungsgemäß auf die neue Datenbank übertragen, da es zu einer Errormeldung kam.

Also habe ich ein Backup mit MySqlDumper erstellt und auch hier kam es zu einer Fehlermeldung. Ursache ist wohl, daß bei 1&1 auf dem Server noch veraltete Software verwendet wird und die Schriftcodierung nicht in UTF-8 vorliegt.

Beim Gugeln bin ich dann auf diese Ursache gestoßen und was man tun kann, um diese zu beheben. Man muß, wenn die automatisch vorgegebene Codierung German 1 ist, diese mit Latin 1 machen. Dann kann man in der Backupdatei alle falsch codierten Schriftzeichen ersetzen und wieder speichern, um diese bereinigte Datei dann auf dem neuen Server zu installieren.

Das hat dann nach 2 Fehlversuchen auch geklappt. Das bei der Behandlung der Backupdatei vergessene große Ö habe ich dann per Hand in den Beiträgen korrigiert und auch die ganzen französischen Sonderzeichen.

Die Begrüßung war dann ein mehrstündiger Serverausfall für den neuen Blog auf dem Cyon-Server.

Das gehört jetzt aber hoffentlich der Vergangenheit an.

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