Die Partei der Grünen in Madagaskar heißt Hasin’i Madagasikara – Eine noch junge, unbekannte Partei

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Auch in Madagaskar scheint es jetzt eine so starke Überzeugung zu geben, daß die Natur, die Umwelt einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen, um in Harmonie darin und damit zu leben. Das hat vor wenigen Monaten zur Gründung der ersten Partei geführt, die ihr Augenmerk diesen Themen widmet. Parteivorsitzende ist eine Frau, Saraha Georget Rabeharisoa. Die Partei Hasin’i Madagasikara ist bereits mit einer Webpräsenz im Internet vertreten, auch in französischer Sprache. Die Prinzipien und Werte der Partei stellt man etwa so dar: Das Hauptziel der Partei Hasin’i Madagasikara ist die Entwicklung der Madagassen in ihrem Geburtsland. Um dies zu erreichen, wird angstrebt:
Beim ersten Lesen mag das zwar durchaus brauchbar erscheinen, aber wenn man weiter überlegt, dann kann man schnell zu dem Schluß kommen, daß die gemachten Aussagen viel zu allgemein sind. Hochwichtige Themen werden gar nicht angeführt, zum Beispiel das Geldsystem. Wohl deswegen, weil in dem Bereich noch überhaupt kein Problembewußtsein besteht. Die Weltwirtschaftskrise wird wohl weniger als eine Finanzkrise betrachtet? Ein Problem, das von vornherein angesprochen gehört, ist die auf allen Ebenen allgegenwärtige Korruption, die eine echte Entwicklung untergräbt. Das hängt dann gleich wieder mit dem Geldsystem zusammen. Bei auskömmlicher Bezahlung der Beamten und sonstiger Staatsdiener wird der Korruption von vornherein der größte Antriebsgrund entzogen, nämlich die chronische Unterbezahlung. Gesundheit und Ernährung sind Themen, die für eine “grüne” Partei ganz oben auf die Prioritätenliste gehören. Das zum Download angebotene pdf-Dokument mit der Charta der weltweiten Grünen in französischer Sprache geht da schon weiter. Die Charta gibt es woanders auch auf deutsch. Das hört sich alles gut an, aber man denke einfach nur an die deutschen Grünen, die als Regierungspartei maßgeblich einen Angriffskrieg haben führen lassen. Einen Angriffskrieg, dessen Planung im Grundgesetz schon mit 10 Jahren Gefängnisstrafe ausgestattet ist. Wer wurde zur Verantwortung gezogen? Wen interessiert schon das Grundgesetz – das ist doch auch nur Papier. Fraglich bleibt sowieso, ob man den Menschen in einem so armen Land verständlich machen kann, daß die Umwelt der Ast ist, auf dem man sitzt, den man also keinesfalls absägen sollte. Umweltschutz und leeren Magen, wie bekommt man das unter einen Hut? Fazit: Derzeit ist diese Partei nicht wirklich ein Lichtblick, man kann nur darauf hoffen, daß die Macher redliche Absichten haben, entwicklungsfähig sind und nicht käuflich. |

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