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Todesfall durch Tamiflu in Madagaskar? Erster Toter durch Schweinegrippe – Panikmache in den Medien

Klinikbett steht auf verstaubtem Boden

Die Grippe A/H1N1 erweise sich als bedrohlich, und eine mobile Gesundheits-Einsatzgruppe sei damit betraut, unverzüglich einzugreifen, wenn sich bei einer Person die klinischen Zeichen der Grippe A zeigten, schrieb am 16. 10. 2009 die Tageszeitung L’Express, und berichtet im gleichen Artikel von 68 neuen Fällen der Schweinegrippe in einer Woche. 33 der neuen Fälle habe man in der Eliteschule Lycée Français rgistriert.

Auch die Chinesen beteiligen sich an der Panikmache, denn am 17. 10. brachte man in der Onlineausgabe der Xinhua einen englischsprachigen Artikel und schrieb von der “tödlichen” A/H1N1-Grippe in Madagaskar, der Vorrat an Tamiflu reiche nicht mehr aus. Man habe eine Hotline eingerichtet, um A/H1N1-Fälle melden zu können.

Da fragt man sich unweigerlich, wie das funktionieren soll. Soll man die Hotline anrufen, wenn der Nachbar hustet? Und dann kommt ein Sondereinsatzkommando und verhaftet das Opfer einer saisonalen Grippeerkrankung? Und dann?

Am 19. 10. berichtet die Zeitung L’Express von der Desinfizierung der “befallenen” Schule. Allerdings wird nicht geschrieben, wie das vonstatten gehen sollte. Wird das vielleicht mit DDT gemacht? So, wie importierte Fahrzeuge im Hafen ihrer Ankunft kostenpflichtig mit DDT behandelt werden oder wie jedes Taxi, Taxi-Brousse und Taxi-Be regelmäßig damit behandelt werden muß?

“Panik in Isotry, gestern”, schrieb die Express dann am 23. Oktober. Es gebe 9 Fälle der Schweinegrippe in einer katholischen Privatschule in Isotry, in der auf Madagassisch unterrichtet werde. Insgesamt gebe es in Madagaskar damit 207 berichtete Fälle.

So wird also Panik gemacht. Man schreibt “Panik” und erzeugt echte Panik. Auch im Fernsehen gibt es einen Werbespot, der für die Panik wirbt.

Medikament in Hand gehalten

Dieses Programm zieht man konsequent durch, auch am 4. November, als man in der Express titelt: “Grippe A – Psychose im HJRA”. Diesmal wird von einer siebzigjährigen Frau berichtet, die im Hospital Joseph Ravoahangy Andrianavalona (HJRA) reanimiert werden mußte und am Folgetag gestorben war. Die Frau habe Symptome der Schweinegrippe gezeigt, wie chronischen Husten und Atemprobleme. Nach dem Ableben der Kundin habe man ihre Handtasche durchsucht und eine Schachtel Tamiflu und Tabletten, die man zur Behandlung der Grippe AH1N1 verwende, gefunden.

Geht dieser Todesfall jetzt auf das Konto von Tamiflu? Ist die Frau vielleicht der Panikmache erlegen und war zur Einnahme der schlimmen Gifte geschritten, obwohl sie schon schwer krank war? Schon ein gesunder Körper hat ja Probleme, mit Giften fertig zu werden.

Übrigens ist noch zu erwähnen, daß die gezeigten Symptome sehr gut auch auf AIDS passen würden. Da könnte man dann sarkastisch fragen, ob die Frau vielleicht AIDS gehabt hat? Es könnte durchaus vielleicht ganz lehrreich sein, wenn man sich einmal mit dem Thema AIDS und HIV auseindersetzt. Da sei hier nur kurz AZT (Retrovir) erwähnt, das kein Gesunder langfristig überleben kann!

Das Unvermeidliche: Der erste Todesfall in Madagaskar, den man der Scheinegrippe (es geht dabei um sehr viel Geld beim Verkauf von Tamiflu, Pandemrix und so weiter) anlastet, wie die Express am 20. 11. 2009 berichtete. Was nicht überrascht: Der Verstorbene war ein chronisch Kranker.

Jetzt, 10 Tage nach dem Überschreiten der Epidemie-Stufe, hätten die zuständigen Stellen im Gesundheitsministerium ihre Strategie beim Kampf mit der Scheinegrippe wieder geändert, die Austeilung von Desinfektionsmitteln an Schulen, Firmen und so weiter sei wieder eingestellt worden. Das Institut Pasteur folge dieser Tendenz, da es unmöglich sei, jeden Fall der Grippe in der Hauptstadt zu diagnostizieren. Nur schwere Fälle würden noch analysiert, wie im Krankenhaus Behandelte oder Risikogruppen, wie schwangere Frauen. Es obliege dem behandelnden Arzt, zu entscheiden, ob eine biologische Anlayse sich als unausweichlich erweise. Diese Maßnahme werde angewendet, um einen Reagens-Mangel zu vermeiden, da die gelagerten Reserven derzeit begännen, rar zu werden.

Aufgrund der Wichtigkeit der Informationen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Impfung hier noch ein Link zu den grundsätzlich RIESIGEN GEFAHREN des Impfens! Die Lektüre kann viel Leid ersparen.

Foto oben: stock.xchng / hand holding pills © kadri poldma
Foto unten: stock.xchng / Beelitz Heilstätten © Jascha Hoste

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2 Kommentare

  1. tanalahy:

    Kannst du das mit dem Zwangs-DDT-Einsatz in Madagaskar einmal etwas genauer bringen? Warum, wieviel, wie oft und wo… etc

  2. admin:

    Die Antwort auf diese Fragen ist so umfangreich ausgefallen, daß es für einen ganzen Artikel gereicht hat.

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