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iPhone ausspioniert, Nacktbilder im Internet mit Facebook-Identität – Auch Firefox hat Sicherheitslücken

Smartphone von Apple: Das iPhone

Die Mehrzahl der Nutzer von mobilen Geräten und deren Anwendungen, die der Kommunikation dienen, hat nur durchschnittliche Kenntnisse, was deren Verwendung betrifft – und über die Sicherheitsrisiken ihrer ständigen Begleiteter wissen die meisten Mobilfunknutzer kaum Bescheid. Es gibt aber Experten, die sich auskennen: Für diese Hacker ist es ein Leichtes, sich privater Daten wildfremder Menschen zu bemächtigen. Bedenken sollte man zudem noch, daß staatliche Stellen bei dem “Spiel” auch kräftig mitmischen, die Hersteller werden gar dazu angehalten, die Entwicklung nach vorgegebenen Standards vorzunehmen und unter anderem geheime Schnittstellen einzubauen.

 

Das iPhone hat einen Riesen-Hype ausgelöst und von allen Seiten werden neue Apps entwickelt, die den Nutzern die drolligsten Dienste eröffnen – so standen einige junge weibliche iPhone-Nutzerinnen nackt in der Öffentlichkeit des Internets. Natürlich wußten die gar nichts davon und sind sicherlich hinterher aus allen Wolken gefallen, aber das sind leider die Gefahren, die sich auftun, wenn man gewisse technische Lösungen zu vertrauensselig nutzt, wie uns die Bild-Zeitung aufzeigt und zur Vorsicht vor Spionage-Apps rät.

In diesem Fall handelte es sich um das Programm Quip des Anbieters Addy Mobile, mit dem man MMS kostenlos übers Internet verschicken konnte. Der Internetserver des Dienstproviders hatte aber eine Schwachstelle, und so gelang es Hackern, durch die Sicherheitslücke private und intime Bilder zu erbeuten und diese dann zu veröffentlichen – und zwar verknüpft mit den echten Identitäten im sozialen Netzwerk Facebook, darunter auch Selbstporträts nackter Mädchen – ungewollter, aber öffentlicher Striptease, sozusagen.

Auch der bekannte Börsenhändler Dirk Müller vom Frankfurter Börsenparkett ist ein eifriger Nutzer eines iPhones, macht sich aber schon Sorgen, was die Nutzung seines Kult-Handys betrifft und dessen Datensicherheit.

Nackte Frau - Rückenansicht

Bei dem Hacker-Wettbewerb Pwn2Own in Vancouver, Kanada, werden hohe Geldpreise für das Überwinden von Sicherheitsfeatures verschiedener Produkte vergeben, um den Herstellern die Möglichkeit zu geben, Sicherheitslücken zu schließen. Da hackt man nicht nur das iPhone in 20 Sekunden und holt selbst die schon gelöschten SMS runter, sondern der Safari Webbrowser von Apple wurde ebenso gehackt, wie der Internet Explorer von Microsoft und auch der Firefox von Mozilla. Lediglich der Google-Browser Chrome wurde bisher angeblich noch nicht überwunden.

Ausgerechnet Google. Da ist doch diese Krake dafür bekannt, alle möglichen Daten ihrer Nutzer gnadenlos zu sammeln. Haben die etwa den Browser so hackersicher gemacht, weil sie den Alleinverwertungsanspruch auf die zu gewinnenden Daten haben?

Auch die Universität Augsburg beschäftigt sich mit dem Thema Datensicherheit: “Mobile Security oder: Wie leicht Laptop, iPhone, Blackberry & Co. ausspioniert und abgehört werden können“. Berichtet wird, daß ein 11-Jähriger Junge einen Trojaner für das iPhone gebastelt haben soll.

 

Angesichts der geschilderten Gegebenheiten ergibt sich nun ein ganz neues Gefahrenpotential, das noch niemand auf der Rechnung hat. Fortan muß man wegen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise immer damit rechnen, daß ein abgebrannter Hacker hochsensible Daten abgreift und an die Bundesrepublik Deutschland GmbH, vertreten durch die deutsche Regierung mit Angela Merkel und dem Bundes-Trojaner Wolfgang Schäuble, verhökert.

Willkommen im Kasperle-Theater!

Und egal, ob es dabei um Steuererpressung mittels einer CD oder um die Rettung des Euros vor ruinösen Spekulanten geht:

Der Dumme bist immer DU!

In “gods own country”, den USA, weist man den Weg: Eine offene Drohung der Steuerbehörden im Fernsehen von Pennsylvania (siehe YouTube-Video unten) oder auf dem Flughafen bei der Einreise mit Notebook in die USA das Kopieren von Daten.

 


Fotos: pixelio.de

Foto oben: iPhone in Action © Kigoo-Images

Foto mitte: Fotoshooting auf Mallorca © Alexander Hauk www.alexander-hauk.de

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3 Kommentare

  1. Jack:

    Jaaa das ist so! Der Dumme bin ich. Ich weiss nämlich nicht annähernd was das Maidli für ne Impfe aufs linke Schulterblatt bekommen haben könnte.
    Noch ne gute Frage hier:
    http://www.madagasikara.de/mafo/index.php?mode=viewthread&forum_id=25&thread=7&sid=4f94052415c879b766d36526cddf7fac

  2. Fan of Jack:

    re: Der Dumme bin ich – Na ja @Jack, soviel Selbsterkenntnis überrascht nun doch

  3. Jack:

    Das mag schon sein, dass Du alle Eigenschaften eines FAN mitbringst, wie da kreischend in Ohnmacht zu fallen oder grölend und pöbelnd durch die Gassen zu ziehen oder einfach nur so rotierend heisse Luft zu verteilen…
    In Sachen Ferndiagnose solltest Du aber noch a bisserl trainieren, denn wenn der Dumme von seiner Dummheit weiss ist das wohl keine SELBSTERKENNTNIS, sondern eher PARADOX, Epimenides ist mein Zeuge.

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