Curaçao – Tauchurlaub mit Tauchschule in der Karibik – Seaquarium, Unterwasserwelt und Delphinschwimmen

Da das Wetter so oft mit Sonnenschein aufwarten kann, ist Curaçao auch entsprechend attraktiv als Urlaubsinsel, zumal es dort auch sehr gefällige Strände gibt, die von Riffen gesäumt werden. Die Riffe wiederum sind bevorzugte Anziehungspunkte für Taucher. Das Meerwasser ist um einiges wärmer, als man es von anderen Regionen gewohnt sein mag. Optimale Tauchgründe also.
Eine besondere Attraktion gibt es für die Liebhaber des Wracktauchens in Curaçao, denn vor einigen Jahren hat man ein altes Flugzeug, eine Fokker Fairchild 27, welche vor dem Ende ihrer Dienstzeit im Islandhopping in der Karibik im Einsatz war, von Betriebsstoffen gereinigt und als Wrack bei Watamula im Meer versenkt.

Wer Meeresbewohner sehen will, die ihm beim Tauchgang vielleicht noch nicht vor die Taucherbrille gekommen sind, dem sei empfohlen, das 1984 eröffnete Seaquarium zu besuchen. Dort kann man auch ohne Unterwasserkamera brauchbare Bilder machen, wie die Bilder der Wasserschildkröten und der Fische beweisen. Bei den Wasserschildkröten auf dem Bild oben könnte es sich um die Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata) handeln?

In der Anlage zirkuliert frisches Meerwasser, welches permanent nachgepumpt wird. Man hat dort Berührungstanks eingerichtet, in denen die Besucher die Tiere berühren können. Man kann in den Anlagen tauchen, schnorcheln und Stachelrochen, Schildkröten und Haie mit der Hand füttern. Wem das zu gewagt ist und wer trocken bleiben möchte, der sieht sich alles aus einem Beobachtungsboot an. Den ganzen Tag über werden verschiedene Touren und Vorführungen angeboten, bei denen man die Tiere anfassen und beobachten kann.

Curaçao hat über 60 verschiedene Tauchplätze rund um die Küstenlinie, an denen man 57 Korallenarten und über 500 Fischarten finden kann. Eine Liste ausgewählter Tauchstationen gibt es dazu auch. Der Anfänger sucht sich eine Tauschschule, um die ersten Schritte zu lernen.
Wer Angst vor der Tiefe hat, wem die Ohren beim Tauchen weh tun, wem die Tauchausrüstung mit den Druckluftflaschen zu schwer ist, oder wer mit einer Krankheit geschlagen ist, die das Tauchen verbietet, der nehme einfach einen Schnorchel und eine gute Taucherbrille, vielleicht noch ein Paar Flossen, und sehe sich alles aus der Nähe der Wasseroberfläche an. Oder man sucht sich ein Glasbodenboot, um trocken bleiben zu können.
Hobbyfotografen und auch Profi-Fotografen können in den Tauchgründen der Karibik optimale Bedingungen vorfinden. Selbst, wenn man sich eigens für den Tauchtrip nur ein wasserdichtes Unterwassergehäuse oder eine Tauchhülle für seine Standard-Digitalkamera zulegt, kann man sicherlich schon mit beachtlichen Ergebnissen heimkehren. Und das gilt auch für Schnorchler. Man kann sich natürlich auch gleich eine neue, wasserdichte Digitalkamera kaufen.

Zur Abwechslung kann man die Delphinschau im Seaquarium besuchen und den Delphinen bei ihren Kunststücken zusehen. Wer der Faszination der Delphine erliegt, der kann das Angebot eines Anbieters für eine hautnahe Begegnung mit Delphinen beim Delphinschwimmen nutzen. Man kann einen halbstündigen Tauchgang mit Delphinen im Riff buchen. Die Angebote unterscheiden sich in dem, was geboten wird.
Ein weiteres Angebot, das man auf Curaçao finden kann ist eine Delphintherapie. Bei dieser Variante des Kontakts zwischen behinderten Menschen und Delphinen wird eine Fähigkeit der intelligenten Meeressäuger genutzt, Prozesse in Gang zu bringen, die ohne Delphine kaum so schnell oder vielleicht sogar überhaupt nicht denkbar gewesen wären. Gerne werden autistische Kinder zur Therapie gebracht.
Daß Delphine intelligente Geschöpfe sind, das kann man schon im Artikel mit dem YouTube-Video vom Spiel mit den Luftblasen ahnen.
Curaçao Photography


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