Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Kategorie: Natur - Pflanzen - Tiere

Sonnenhalo am Morgen – Halo der Sonne über Antananarivo

Sonnenhalo

Am Himmel war heute Vormittag eine Lichterscheinung um die Sonne zu sehen, ein sogenannter Halo. Die meisten Menschen haben so eine Erscheinung wahrscheinlich noch nicht bewußt gesehen, denn viele reckten ihre Hälse, um das Himmelsphänomen sehen zu können. Im Radio wurde am Mittag berichtet, um die Sonne habe es einen kreisrunden Regenbogen gegeben.

Am Abend berichtete der Fernsehsender Viva auch über den Halo. Schon am Vortag soll es eine solche Naturerscheinung am Himmel gegeben haben.

Wer einen Sonnenhalo noch nicht kennt, wird bei Wikipedia fündig. Dort wird die Lichterscheinung mit Eiskristallen begründet, an denen es Reflexion und Brechung des Lichts gibt. Zu sehen ist das dann als ein bunter Ring um die Sonne.

Das obere Bild wurde übrigens aus 2 Bildern zusammengesetzt, da die Weitwinkelbrennweite des Zoomobjektivs von 18mm nicht ganz ausreichte, um den Halo komplett abbilden zu können.

Papayapflanze und Halo der Sonne

Curaçao – Tauchurlaub mit Tauchschule in der Karibik – Seaquarium, Unterwasserwelt und Delphinschwimmen

Wasserschildkröte unter der Wasseroberfläche im Becken

Da das Wetter so oft mit Sonnenschein aufwarten kann, ist Curaçao auch entsprechend attraktiv als Urlaubsinsel, zumal es dort auch sehr gefällige Strände gibt, die von Riffen gesäumt werden. Die Riffe wiederum sind bevorzugte Anziehungspunkte für Taucher. Das Meerwasser ist um einiges wärmer, als man es von anderen Regionen gewohnt sein mag. Optimale Tauchgründe also.

Eine besondere Attraktion gibt es für die Liebhaber des Wracktauchens in Curaçao, denn vor einigen Jahren hat man ein altes Flugzeug, eine Fokker Fairchild 27, welche vor dem Ende ihrer Dienstzeit im Islandhopping in der Karibik im Einsatz war, von Betriebsstoffen gereinigt und als Wrack bei Watamula im Meer versenkt.

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Wer Meeresbewohner sehen will, die ihm beim Tauchgang vielleicht noch nicht vor die Taucherbrille gekommen sind, dem sei empfohlen, das 1984 eröffnete Seaquarium zu besuchen. Dort kann man auch ohne Unterwasserkamera brauchbare Bilder machen, wie die Bilder der Wasserschildkröten und der Fische beweisen. Bei den Wasserschildkröten auf dem Bild oben könnte es sich um die Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata) handeln?

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In der Anlage zirkuliert frisches Meerwasser, welches permanent nachgepumpt wird. Man hat dort Berührungstanks eingerichtet, in denen die Besucher die Tiere berühren können. Man kann in den Anlagen tauchen, schnorcheln und Stachelrochen, Schildkröten und Haie mit der Hand füttern. Wem das zu gewagt ist und wer trocken bleiben möchte, der sieht sich alles aus einem Beobachtungsboot an. Den ganzen Tag über werden verschiedene Touren und Vorführungen angeboten, bei denen man die Tiere anfassen und beobachten kann.

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Curaçao hat über 60 verschiedene Tauchplätze rund um die Küstenlinie, an denen man 57 Korallenarten und über 500 Fischarten finden kann. Eine Liste ausgewählter Tauchstationen gibt es dazu auch. Der Anfänger sucht sich eine Tauschschule, um die ersten Schritte zu lernen.

Wer Angst vor der Tiefe hat, wem die Ohren beim Tauchen weh tun, wem die Tauchausrüstung mit den Druckluftflaschen zu schwer ist, oder wer mit einer Krankheit geschlagen ist, die das Tauchen verbietet, der nehme einfach einen Schnorchel und eine gute Taucherbrille, vielleicht noch ein Paar Flossen, und sehe sich alles aus der Nähe der Wasseroberfläche an. Oder man sucht sich ein Glasbodenboot, um trocken bleiben zu können.

Hobbyfotografen und auch Profi-Fotografen können in den Tauchgründen der Karibik optimale Bedingungen vorfinden. Selbst, wenn man sich eigens für den Tauchtrip nur ein wasserdichtes Unterwassergehäuse oder eine Tauchhülle für seine Standard-Digitalkamera zulegt, kann man sicherlich schon mit beachtlichen Ergebnissen heimkehren. Und das gilt auch für Schnorchler. Man kann sich natürlich auch gleich eine neue, wasserdichte Digitalkamera kaufen.

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Zur Abwechslung kann man die Delphinschau im Seaquarium besuchen und den Delphinen bei ihren Kunststücken zusehen. Wer der Faszination der Delphine erliegt, der kann das Angebot eines Anbieters für eine hautnahe Begegnung mit Delphinen beim Delphinschwimmen nutzen. Man kann einen halbstündigen Tauchgang mit Delphinen im Riff buchen. Die Angebote unterscheiden sich in dem, was geboten wird.

Ein weiteres Angebot, das man auf Curaçao finden kann ist eine Delphintherapie. Bei dieser Variante des Kontakts zwischen behinderten Menschen und Delphinen wird eine Fähigkeit der intelligenten Meeressäuger genutzt, Prozesse in Gang zu bringen, die ohne Delphine kaum so schnell oder vielleicht sogar überhaupt nicht denkbar gewesen wären. Gerne werden autistische Kinder zur Therapie gebracht.

Daß Delphine intelligente Geschöpfe sind, das kann man schon im Artikel mit dem YouTube-Video vom Spiel mit den Luftblasen ahnen.

Alle Fotos: © Roger Cannegieter
Curaçao Photography

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Test der Taschenlampe Zweibrüder LED Lenser M7 – Lichtzauber im Wald am Winterstein im Taunus

[Trigami-Review]

LED-Taschenlampe vor Brennholz

Die LED Lenser M7 von Zweibrüder ist die neue, multifunktionale Taschenlampe auf dem Markt, die hier im Taschenlampentest beschrieben wird, zusammen mit der kleinen LED Lenser P2 – nachdem es letztes Jahr der Test der M1, der M5 und der K3 im Reisfeld war.

Das Konzept der intelligenten Taschenlampe wurde auch hier wieder umgesetzt. Beim Betrachten des äußeren Erscheinungsbildes sieht man die Verwandtschaft mit der M1 und M5 zwar, aber mit der LED Lenser P7 und der äußerlichch gleichen LED Lenser B7, die als Fahrradlampe konzipiert worden ist, besteht eine klare Verwechslungsgefahr. Auch die LED Lenser T7 hat die gleiche Basis. Einen direkten Vergleich zwischen M7 und P7 findet man übrigens auch in einem unabhängigen Test.

LED-Taschenlampe LED Lenser M7

Die M7 ist also eine Weiterentwicklung der fokussierbaren Taschenlampe, bei der man am weltbesten Fokussiersystem ‘Advanced Focus System‘, wie es bei der P7 zum Einsatz kommt, auch noch etwas gefeilt hat. Der Reflektor nimmt jetzt mehr Raum ein und die Fassung ist dünner geworden.

Einblick in das 'Advanced Focus System'

Hinzukommen zu dieser Familie komfortabler Lampen wird noch die LED Lenser M7R, die mit Akkus und dem Floating Charge Ladesystem geliefert wird und die LED Lenser MT7 als sogenannt taktische Lampe, die zum Glasbrechen geeignet ist.

Intelligentes Licht sucht sich seinen Weg: Zweibrüder gibt die Leuchtweite mit 255 m an. Das ist schon ganz schön weit und das erreicht man nur mit einer Bündelung des Lichtstrahls. Die Helligkeit dieser geregelten Taschenlampe wird mit 220 Lumen angegeben. Die P7 schafft mit der gleichen Cree-LED nur 210 m. Nur mal als Vergleich: Die LED Lenser P2 erreicht nur 11 Lumen, ist dabei aber nicht dunkel und leuchtet laut den Prospektangaben nur 23 m weit.

LED-Taschenlampe für den Schlüsselbund

Die zusammen mit der M7 gelieferte P2 ist, wenn man sie an der neuen und viel größeren LED-Leuchte mißt, natürlich ein Underdog. Aber für die Größe kommt da eine ganze Menge Licht raus. Was bei meinem Testmuster auffällt ist, daß in der Mitte ein dunklerer Fleck ist, der unangenehm stört. Sieht man durch die Linse, dann kann man viele kleine Tröpfchen sehen. Ob das Ölspritzer von Produktionsanlagen sind?

Die M7 ist die hellste Taschenlampe, die ich bisher in den Händen hatte. Schon die M1 lieferte eine unglaubliche Lichtleistung für ihre kleinen Abmessungen – und das macht Lust auf immer mehr. In den kommenden Jahren wird man sich also genau darauf freuen können, da der technische Fortschritt kaum aufzuhalten sein dürfte.

Mit dem Intelligent Clip aus Kunststoff kann man die M7 schnell am Gürtel befestigen und in die gewünschte Leuchtrichtung drehen. Der Kunststoff-Clip erscheint durchaus praktisch, aber beim Anknipsen rutscht die Lampe leicht mal ein Stück weiter und vom Material des Clips hat man beim Schieben über den geriffelten Lampenkörper schnell kleine Kunststoffspäne abgeschabt.

Taschenlampen-Leuchtkegel auf die Bäume im Wald

Beim Bild vom Sonnenuntergang will ich ehrlich sein: Das dunkle Bild zeigt die wirkliche Helligkeit der M7, der helle Spot ist im Bildbearbeitungsprogramm entstanden, um übertseigert das zu zeigen, was man subjektiv wirklich sehen konnte.

Der Größenunterschied von M7 zu M5 (die M1 benutze ich wegen ihrer teuren Batterien nicht) ist deutlich, denn in der Röhre sind vier Stromlieferanten der Dimension AAA untergebracht, entweder Batterien, oder Akkus, mit denen man ökonomischer unterwegs ist. Subjektiv ist mir beim Wechsel der mitgelieferten Alkaline-Batterien zu Akkus kein Unterschied der Helligkeit aufgefallen. Der Taster für die Steuerung ist wieder am Ende der High-End Taschenlampe, was um so unpraktischer wird, je größer die Lampe ist.

Langzeitbelichtung im Taunus

Die eingebaute Smart Light Technology sorgt dafür, daß die M7 einen relativ konstanten Strom aus der Stromquelle ziehen kann, damit über lange Zeit die gleiche Helligkeit geliefert werden kann – und das ist auch das Highlight dieser Outdoor-Taschenlampe, denn man ist nicht mehr dazu verurteilt, zusehen zu müssen, wie die Helligkeit immer mehr zu einer Funzel verkommt. Alternativ kann man die Einstellung so wählen, daß Stromentnahme und Helligkeit kontinuierlich abfallen, so wie es Standard bei allen bisherigen Taschenlampen war.

Verottender Baumstamm

Das jedenfalls ist LED-Technik vom Feinsten, denn obwohl die Leistung der Stromquelle eigentlich permanent abnimmt, wird den Elektronen microcontrollergesteuert auf die Sprünge geholfen. So hat man bis zum Schluß eine gleichbleibende Helligkeit. Das ist für mich das entscheidende Argument für die neue Lampe – das hätte ich mir auch für die M5 schon gewünscht. Vom nahenden Ende des Energievorrats wird man durch ein kurzes, regelmäßiges Blinken informiert.

Grünpflanzen werden bei Dunkelheit angeleuchtet

Um zwischen den beiden Hauptmodi, die den Stromverbrauch regeln, zu wechseln muß man den Schalter 8 Mal antippen und beim 9ten Mal dann einschalten. Beim Constant Current Modus ist die Bestätigung, wenn die Lampe 3 Sekunden leuchtet und dann ausgeht. Im Energy Saving Modus dimmt die Lampe das Licht in den 3 Sekunden herunter, bevor sie ausgeht. Zwischen diesen beiden Modi sollte man besser mit einem Mikroschalter, der sich innen am Ende der Batteriehalterung befindet, wechseln können, denn ich würde da nur selten schalten. Leider gibt es auch keine Anzeige dafür, in welchem Modus man sich befindet.

Langzeitbelichtung mit Seifenblasen

In 3 verschiedenen Programmen kann man dann noch die folgenden Funktionen ansteuern – und zwar alles mit dem einen Tastschalter. Im Easy Mode kann man auf 15% Lichtleistung runterschalten und auch stufenlos zwischen 15 und 100% dimmen. Im Tactical Defense Mode gibt es beim Antippen nur eines: Das Stroboskopblitzen. Der Professional Mode beginnt, wie der Easy Mode mit der Dimmfunktion, das nächste Antippen aktiviert eine permanente Blinkfunktion, das folgende Antippen läßt den Morsecode für SOS blinken und das letzte Antippen schaltet die Stroboskopfunktion ein.

Wer sich das alles nicht merken kann, der steckt das beiliegende ‘Smart Card’ bezeichnete Stück Papier in die Röhre der programmierbaren Taschenlampe. Dort hat man die Kurz-Bedienungsanleitung dann immer dabei. Und wenn man wieder mal vergessen hat, wie die Programme geschaltet werden, dann braucht man nur die Lampe aufzuschrauben und nachsehen. Wer gelegentlich Paßwörter im Internet vergißt, der sollte das auf jeden Fall so machen.

Langzeitbelichtung mit Seifenblasen

Wer die Taschenlampe für Profis und „Normalos“ mit dem Body aus Flugzeugaluminium am Fahrrad montieren will, kann noch eine Fahrradhalterung brauchen: Da kann man zum Zweibrüder Universal-Halter 7799-PT greifen, den man auf der Zweibrüder-Homepage zwar nicht findet, aber man kann ja gugeln.

Zum Abschluß der Testarbeiten im Taunuswald lief ein willkommenes Testobjekt in Form einer Erdkröte (Bufo bufo bufo) über den Weg. Geduldig harrte sie im gleißend hellen Licht der M7 aus, bis ein paar Makro-Bilder im Kasten waren. Bei Iso 100 und Blende 5,6 war eine Belichtungszeit von 1/10 Sekunde erforderlich. Fotografiert aus der Hand, ohne Bildstabilisator.

Auch andere Blogger haben die M7 getestet und ansprechende Bilder in die Galerie der Homepage von Zweibrüder hochgeladen. Ein Forum, um sich über die Produkte der Firma auszutauschen, gibt es natürlich auch. Sogar an Facebook-Anhänger wurde gedacht – und Twitter soll auch nicht verschwiegen werden.

Lieferbar ist die M7 ab dem 9. 8. 2010: Jetzt zum Produkt.

Erdkröte (Bufo bufo bufo)

Aktuelle Satellitenbilder: Madagaskar, Indischer Ozean, Mauritius, Réunion, Malawi, Mosambik, Komoren

Luftbild über Madagaskar

Für Madagaskar-Freunde habe ich jetzt im Zusammenhang mit den Meldungen zum Vulkanausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull in Island eine nützliche Seite entdeckt, die weltweit Bilder eines Wettersatelliten als Animation im Zeitraffer-Film darstellt. Bei der Zone des Indischen Ozeans mit Madagaskar werden 2,5 Stunden in Viertelstunden-Stufen nachgebildet.

Die Seite enthält die Dartstellung der Region um Madagaskar mit den kompletten Ländern Mauritius, Réunion, Komoren, Mosambik, Malawi und Swasiland und Teilen von Tansania, Sambia, Simbabwe und Südafrika, wobei die Landesgrenzen markiert sind. Von Botswana, Kongo und den Seychellen sind kleine Zipfel zu sehen.

Man kann zwischen der Normalansicht wählen und einer Infrarot-Ansicht. Wem es beliebt, der kann auch die Einzelbilder der Serie betrachten, wenn er zuvor die Pause-Taste angeklickt hat. Als Datenlieferant wird EUMETSAT/DWD eingeblendet.

Nachts ist das System in der Normalansicht mit Blindheit geschlagen, alles ist schwarz, kein Wetter zu sehen. Man muß dann von ‘visual’ auf ‘infrared’ wechseln, um die Wolken wieder sehen zu können.

Der Link: sat24.com/de/mg

Das Foto zeigt die Mündung des Maningory-Flusses an der Ostküste von Madagaskar

Europa, Heimat vom Gewöhnlichen Stachelschwein (Hystrix cristata) – Vorkommen in Italien und Griechenland

Westafrikanisches Stachelschwein (Hystrix cristata) im Gehege im Tierpark

Mir ist kürzlich ein Buch in die Hände gefallen, das bedrohte Tierarten beschreibt und im Kapitel Europa ist das Gewöhnliche Stachelschwein aufgeführt, das auch unter dem Namen Westafrikanisches Stachelschwein bekannt ist. Mein erster Gedanke war, daß es Stachelschweine doch auf dem amerikanischen Kontinent gibt. Also gleich ‘Hystrix cristata’, wie es im Buch stand, bei Wikipedia gesucht und noch gegugelt.

Ergebnis bei Wikipedia: “Trotz des zweiten Namens, Westafrikanisches Stachelschwein, kommt es nicht nur in Westafrika sondern auch an der afrikanischen Atlantikküste entlang der Sahara bis nach Nordafrika und in Mittel- und Süditalien sowie auf Sizilien vor.”

Google kennt noch andere Quellen, die Stachelschweinpopulationen für Albanien, für die griechische Insel Kreta und für Griechenland selbst angeben. Für viele Leser könnte es überraschend sein, daß diese Tierart auch auf dem europäischen Kontinent in freier Wildbahn anzutreffen ist.

Außer dem Menschen hat das nachtaktive Stachelschwein, das zur Ordnung der Nagetiere gehört, keine wirklich ernsthaften Feinde, da es wegen der Stacheln nur wenigen Beutegreifern gelingt, ein Stachelschwein zu erlegen.

Daher braucht sich das Stachelschwein auch keine Mühe zu geben, seine Anwesenheit zu verbergen. Folglich macht es mit lautstarken Grunzlauten auf sich aufmerksam. Das Grunzen könnte ihm dann den Namensteil vom Schwein eingebracht haben.

Das ist doch der Gipfel, da leben die Stachelschweine auch noch auf dem heißen Vulkan. Nein, mit Island hat das jetzt nichts zu tun! Der Regionalpark ‘Parco dell’Etna’ um den höchsten aktiven europäischen Vulkan Ätna auf Sizilien beherbergt diese Tiere. Übrigens gibt es – wie ich also doch richtig vermutete – auch auf dem amerikanischen Kontinent Stachelschweine, nämlich das Baumstachelschwein oder Urson in Nordkanada und Alaska. Ansonsten sind die meisten Stacheltierarten aber in Asien angesiedelt.

Foto: pixelio.de / stachelschwein © biertrinker22

Der Ätna mit Wolken

Deutscher Wald in Madagaskar – Feier zum Jubiläum der Aufforstung im Bergwald bei Anosivola mit Musik

Hügelkette im Hochland bei Mahitsy

Madagassinnen bei der Baumpflanzaktion

Anreise mit dem Flugzeug aus Deutschland zur Baumpflanzaktion
Vor 10 Jahren, am 16. Februar 2000, wurde die erste Hilfsaktion mit der Pflanzung von Bäumen auf der Hügelkuppe in der Nähe von Mahitsy an der RN 4 von Tana nach Majunga vorgenommen und bis heute ist daraus schon ein richtiger kleiner Wald geworden. Die Initiative der Aktion zum Anpflanzen eines Waldes ging von Professor Dr. Andry Mahefa, der Präsident des Vereins Deutsch-Madagassische Gesellschaft mit Sitz in Düsseldorf ist, aus. Auch dieses Jahr war er am 19. und 20. Februar als führender Kopf bei der Baumpflanzung dabei.

Pflanzaktion mit den lokalen Dorfbewohnern

Bei diesem Projekt gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Verein Freunde Madagaskars aus München, der sich hauptsächlich um die Schulbildung und die Gesundheit von Kindern in der Stadt Belo sur Tsiribihina kümmert. Der Verein war auch mit einer Abordnung vertreten, um beim Pflanzen der Baumsetzlinge zu helfen.

Mit dem Angady die Löcher graben für die Setzlinge

Die Hauptarbeit beim Bäumepflanzen wurde aber von den Dorfbewohnern geleistet, schließlich sind sie ja auch die Nutznießer der ganzen Aktion. Sie werden selbst feststellen oder vielleicht haben sie es schon festgestellt, daß das Ökosystem Wald ein optimaler Schutz vor Erosion ist. Und die Erosionsrinnen, die Lavaka genannt werden, werden in Madagaskar durch die tropischen Regenfälle richtig groß. Auf dem Bild ganz unten quert die Gruppe eine solche wieder ergrünte Erosionsrinne.

Arbeit am Steilhang für die Aufforstung

In der Vergangenheit wurden viele Kiefern und Eukalyptusbäume gepflanzt. Auf den Bildern sieht man, wie dick die Stämme der Bäume in diesem Forst schon sind. Dieses Jahr standen verschiedene Baumarten zur Pflanzung bereit, hauptsächlich Setzlinge von Ravintsara (Kampferbaum – Cinnamomum camphora), aber auch einige Obstbaumsorten, wie Apfel und Pflaume.

Männer mit Angady beim Setzling im Pflanzloch

Ich selbst habe zu der Aktion einige Avokado-Bäumchen und Pibasy (Japanische Wollmispel) beigesteuert. Die Früchte der Bäume werden einen essentiellen Nutzen bieten, den die Dörfler, wenn es so weit ist, gerne schlucken werden.

Musiker beim musizieren im Bergwald

Zur Feier des 1o-jährigen Jubiläums der Aufforstung auf dem Hügel bei Anosivola wurde auch eine große Gruppe professioneller Musiker engagiert, die zur Freude aller ein bißchen Stimmung machte. Auf dem Bild sind die Trompeter zu sehen.

Rückmarsch ins Dorf Anosivola

Grauköpfchen-Papageien (Agapornis canus) suchen Reiskörner im Reisstroh – Ein Schwarm Unzertrennliche

Schwarm Grauköpfchen (Agapornis canus) sucht Körner im Reisstroh

Die Grauköpfchen sind eine von 3 Papageienarten in Madagaskar und die einzigen dort heimischen Agaporniden. In Antananarivo habe ich jetzt erstmals einen frei lebenden kleinen Schwarm dieser Vogelart gesehen. Sie haben an einem Platz, wo Reis gedroschen wurde, nach ganzen Reiskörnern oder Bruchreis gepickt. Auf meinen gemachten Bildern sind 6 verschiedene Vögel abgebildet, wobei 5 davon Männchen sind. Die Gesamtanzahl war höchstens 8.

Die Grauköpfchen sind Vögel aus der Ordnung der Papageien und gehören zur Gattung Unzertrennliche. Männchen und Weibchen lassen sich sehr leicht unterscheiden, da nur die Männchen die grauen Federn an Kopf, Kehle und Brust haben, die Weibchen sind grün in verschiedenen Schattierungen.

Leider ist die Qualität vom Bild oben nicht ganz optimal, da ich eine Ausschnittvergrößerung machen mußte. Meine Kompaktkamera hat als maximale Brennweite nur 140mm, bezogen auf Kleinbild. Ich mußte mich also dem Papageienschwarm vorsichtig nähern. Nach jedem Schritt der Annäherung habe ich ein neues Bild mit maximaler Brennweite gemacht und bei etwa 5m Entfernung war dann die Fluchtdistanz unterschritten und die Vögel traten die Flucht auf die nächste Mauer an. Und das reichte eben nicht, um die kleinen Vögelchen formatfüllend zu fotografieren.

Nach etwas Recherche stellt man fest, daß es diese Vögel weder im Hochland und schon gar nicht in Tana geben dürfte. “Das Landes- innere wird gemieden, besonders in Höhenlagen von über 1.200 m über NN und in Bereichen der wenigen verbliebenen feuchten Tropenwälder.” weiß man bei lietzow-naturfotografie.de. “Sie gelten als ausgesprochen scheu und suchen bei der geringsten Störung ihr Heil in der Flucht.” sagt tierdoku.de. Dann hätten die Vögel mich aber nicht auf etwa 5m herankommen lassen dürfen.

Vogelkäfige zum Verkauf, Vögel zu verkaufen

Daher ist die Vermutung nicht ganz abwegig, daß es sich um Tiere handelt, die aus der Gefangenschaft beim Menschen, wo sie als Käfigvögel gehalten werden, entkommen sind. Vielleicht kann ja jemand anhand der Abbildung bestimmen, welcher der Unterarten die Vögel zuzuordnen sind, Agapornis canus canus oder Agapornis canus ablectaneus.

Auf den Fotos mit den Käfigen sind die unglücklichen Tiere zu sehen, die in Ankorondrano auf der Straße zum Verkauf angeboten werden. Es handelt sich vermutlich um Wildfänge, da es wenig wahrscheinlich erscheint, daß der barfüßige Verkäufer ein Papageienzüchter ist. Es gibt noch Fodys im Angebot und einen etwas größeren grauen Papagei, der vermutlich ein Kleiner Vasapapagei (Coracopsis nigra) ist.

Vogelkäfige auf dem Bürgersteig zum Verkauf

Auf der Seite der Internet Bird Collection kann man Links zu weiteren Fotos von Grauköpfchen finden, auch 2 kurze Videos sind im Angebot.

Das Google Keyword-Tool deutet darauf hin, daß “Lovebirds: Owners Manual and Reference Guide” vom Autor Dirk van den Abeele ein gesuchtes Buch für Halter und Züchter von Agaporniden zu sein scheint.

3 Grauköpfchen in Gefangenschaft in engem Vogelkäfig

Sahelzone Afrika: Erfreulicher Klimawandel – Akazien-Bäume wachsen, Waldausbreitung stoppt Wüstenbildung

Silhouette von Akazien in Tansania

Dürre, Hungersnot, von derlei Katastrophen hat man über Jahrzehnte aus aus dem Sahel vernommen, doch daß ein Wandel stattfindet, das hat die große Öffentlichkeit noch nicht festgestellt: Der Wald gewinnt Terrain, gebietet der Wüste Einhalt.

Die Wüste lebt! Chris Reij, Geograf von der Freien Universität Amsterdam, kann das belegen mit Satellitenbildern, Fotos, Zahlen, Daten und Fakten, wie der Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel von Hilmar Schmundt zeigt. Reij kommt seit 30 Jahren mehrmals im Jahr in den Sahel und hat dabei natürlich die Entwicklung hautnah miterleben können.

Alleine im Staat Niger kommen seit 20 Jahren jährlich 250.000 Hektar neuer Baumbestand hinzu! Das entspricht zusammengenommen einer Fläche, die etwa so groß ist, wie die Niederlande. Und darüber sollte man sich freuen, wenn es mal eine positive Nachricht ist und keine Katastrophenmeldung, die einen da aus Afrika erreicht.

Als im Niger viele junge Männer in der Hoffnungslosigkeit zu versinken drohten, machten sie sich auf, im ölgesegneten Nigeria Arbeit oder zumindest ein Auskommen zu suchen. Auch im Dorf Dan Saga war das der Fall. Fremdarbeiter auf den Feldern hatten dann nach der nächsten Regenzeit eine deutlich bessere Hirseernte, da sie keine Zeit gehabt hatten, die Gaos, wie die Akazien dort genannt werden, abzuhacken. So lernte man also, daß die Akazien den Hirsepflanzen Windschutz bieten und ein besseres Gedeihen ermöglichen. Die Bauern aus Nachbardörfern wurden darauf aufmerksam und setzten die neuen Erkenntnisse in den Folgejahren auf ihren eigenen Anbauflächen beim Hirseanbau um, sie pflanzten Akazien in die Getreidefelder.

Die Akazien haben die Fähigkeit, Stickstoffknöllchen an den Wurzelspitzen zu bilden, wovon auch andere Pflanzen profitieren können. Sie haben natürlich noch andere positive Effekte, denn man kann Äste ernten, um sie als Feuerholz zu verbrennen und die Blätter können dem Vieh in der Trockenzeit als Futter dienen. Dem Vieh dienen die Bäume in der Mittagshitze auch als Schattenspender und so bekommen sie eine ordentliche Portion Dung durch den Kot der Tiere.

Jan Oliver Löfken hat schon 2002 einen Artikel mit dem Titel “Satellitenbilder belegen: Sahelzone wird wieder grün” zu dem Thema bei “Bild der Wissenschaft” veröffentlicht. In dem Artikel wird von Luftbildern und Satellitenaufnahmen über Burkina Faso berichtet, die belegen, daß die Vegetation in extrem trockenen Regionen entlang der Sahelzone signifikant zugenommen hat.

Chris Reij hat auf die “ziemlich spektakuläre Regeneration der Vegetation” hingewiesen und er hat auch zusammen mit deutschen und amerikanischen Forschern die ansässigen Bauern nach ihren Ernteerträgen befragt. “Bis zu 70 Prozent mehr Hirse hätten sie in einer ehemals extrem dürren Provinz eingebracht.” Laut Andrew Warren vom University College London, sei auch in Niger, im Tschad, Sudan und in Eritrea eine Zunahme der Vegetation zu beobachten.

Hinzu kommt, daß die lokalen Bauern dank internationaler Hilfe bessere Methoden zum Wasserspeichern und Schutz des fruchtbaren Bodens angewandt haben. Als Schlüsseltechnik wird dabei die Errichtung von Steinwällen angesehen, die entlang von Böschungen aufgebaut wurden, damit das Wasser von Regenfällen nicht einfach wegfließt und fruchtbaren Boden wegschwemmt, sondern aufgehalten wird und im Boden versickert. “Auf Tausenden Hektar, die mit diesen Steinwällen geschützt wurden, wachsen heute Bäume. Vor 15 Jahren wuchs dort gar nichts”, sagt Reij.

Sven Titz bestätigt in seinem Artikel beim Rheinischen Merkur diese Sicht der Dinge, es wird gar von Überflutungen in Westafrika im ehemaligen Trockengürtel berichtet. Der Geograph Stefan Kröpelin von der Uni Köln, der seit 30 Jahren auf Forschungsmission durch die Sahara und die angrenzende Sahelzone reise, habe von deutlichen Anzeichen berichtet, daß sich die Sahelzone nach Norden ausdehne, vor allem in den Staaten Westsahara (annektiert von Marokko), Mauretanien, Tschad, Sudan und Ägypten. “Am besten erkennt man das abseits der stark wachsenden Siedlungen, dort, wo der Boden wenig durch Menschen genutzt wird.”

Grüne Blätter am Tamarindus indica

Im Norden des Sudan sei Kröpelin das frische Grün besonders aufgefallen. In der Gegend hätten früher Wüstenbedingungen geherrscht, heute aber habe er eine üppige Fauna und Flora mit Akazienbäumen und zwitschernden Vögeln vorgefunden. Immer mehr Gazellen grasten dort. Die Nomaden mit ihren Herden seien dort seit Menschengedenken noch nie so weit nach Norden gezogen, wie sie ihm erzählt hätten.

Der Autor Alexander Göbel hat für die Deutsche Welle einen Artikel mit dem Titel “Kampf gegen die Wüste” abgeliefert, der nicht erahnen läßt, daß die Natur vielleicht selbst dazu beiträgt, daß die Wüste zurückgedrängt wird. Berichtet wird von dem Dorf Kokorou im Département Tera, wo die Bewohner mit vollen Kräften dafür arbeiten, die Schäden ducrh Winderosion und Degradation wieder in Grün zu verwandeln. “Die Menschen wollen die Wüstenbildung aufhalten, mit Pflanzen, Steinwällen, kleinen Dämmen.” Der Chef der Nationalen Umweltbehörde, Attaou Laminou, habe gesagt, daß es dort noch viel weniger regne als früher, und jedes Jahr gingen im Niger 55.000 Hektar Ackerland für immer verloren.

Der Geo-Artikel von Michael Stührenberg läßt mit dem Titel “Sahara: Wüste auf dem Vormarsch” die Sache in einem ähnlichen Licht erscheinen, auch, wenn Chris Reij, der Professor für Humangeographie aus Amsterdam, Erwähnung findet. Das aber quasi nur in einem Nebensatz, der imaginär mit einem mitleidigen Lächeln dargestellt wird.

Sollten da jetzt doch wieder Zweifel an dem eingangs geschilderten erfreulichen Szenario aufkommen? Wer soll das schon wirklich wissen? Jedenfalls ist unbestritten, daß es Erfolge mit der Aufforstung von Akazien und anderen Baumarten gibt. Die werden bei Stührenberg aber eher Italienern und besonders Deutschen von der der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) zugesprochen. So wird geschrieben, daß der neue Reichtum der Bauern von Bagaye dem jüngsten GTZ-Projekt im angrenzenden Tal zu verdanken sei. Drei Jahre zuvor habe dort noch Trockenheit mit Stein und Staub geherrscht, jetzt aber gedeihe dort eine Landschaft aus Weiden und Feldern.

Im Dorf Yerimana-3 sind die meisten Häuser in etwa 3 Monaten annähernd vom Sand begraben worden. Allerdings gehört die Region dieses Dorfes zu dem Gebiet um den Tschadsee, wo man den Fluß Komadougou Yobé massiv angezapft hat, um Felder zu bewässern.

Schwarzmalerei in Schwarzafrika ist dann verständlich, wenn man berücksichtigt, daß die meisten Staaten zum Großteil ihre Staatshaushalte vom Ausland finanzieren lassen. Je schwärzer die Lage erscheint, um so spendabler werden die ausländischen Geldgeber sich zeigen. Auch Investitionen in Entwicklungshilfeprojekte wird dann eher stattgegeben.

Es erstaunt, daß es in keinem der 5 Artikel eine Erwähnung von Solaröfen gibt. Sollte das heißen, den Leuten wird nicht die Möglichkeit geboten, die fatale Brennholznutzung gegen eine umweltgerechtere Kochmethode mit Parabolspiegeln zu ersetzen? Wenn man auf das Problem des nächtlichen Holzdiebstahls trotz verbotener Abholzung eingeht, dann gehört das solare Kochen in einer solchen Region aber mindestens auch erwähnt, da hier doch eine entscheidende Schnittstelle für den Kampf gegen die Verwüstung zu sehen ist.

Es gibt sie aber, eine kleine Initiative, die dafür sorgt, daß auch der entscheidende Faktor im Niger propagiert wird: Die Verbreitung von Solarkochern! Leider hat sich der Verein FreundeInnen von Aouderas e.V. aus Braunau in Österreich nicht auf das Propagieren der Solarkocher spezialisiert: “Wir können nicht allen helfen. Darum haben wir beschlossen, es für Aouderas zu tun, einem Dorf am südlichen Rand der Sahara.”

Warum muß es eigentlich ein Parabolspiegelkocher sein? Eine Kockiste oder genauer gesagt eine Solarkochkiste ist billiger und kann im jeweiligen Land mit schon vorhandenen Mitteln hergestellt werden. Das würde einen wichtigen Teil der Wertschöpfung im Land erhalten, zumal solche Länder im Subsahara-Afrika immer Probleme mit der Devisenbeschaffung haben. Alles auf Spenden aufzubauen kann nicht der richtige Ansatz sein, wie man aus vielen Fällen in der Entwicklungshilfe inzwischen weiß. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto: Die Leute sollen sehen, daß, wenn man etwas tut, Leistung sich lohnt.

 

Sehr interessanter Artikel, passend zum Thema: Kann man in der Wüste Wald pflanzen? Sahara-Aufforstung in Algerien – dank Wilhelm Reich und Cloudbuster

Foto oben: stock.xchng / Serengeti Sunset 1 © Barbara Schneider

Foto unten: aouderas.com © FreundeInnen von Aouderas e.V.

Parabolspiegelkocher bei Vorführung mit Kochtopf

Klimawandel oder Klimalüge? In der Antarktis nimmt das Seeeis zu – Welchen Beitrag liefern Ozonloch und CO2?

Gruppe vom Königspinguin (Aptenodytes patagonicus) vor bewölktem Himmel

Bei all der Propaganda, die um die Erderwärmung und das Klima gemacht wird, scheinen auch die 3 Königspinguine auf den Falklandinseln nicht ganz klar zu sehen. Wenn man die Augen verschließt, dann ist das nicht verwunderlich.

Da wird uns ständig erzählt, daß sich die Erde erwärmt und der Schuldige ist schnell identifiziert, nämlich das “Klimagas” oder jetzt sogar schon “Todesgas” CO2, welches Bestandteil unserer Luft ist und dort den Löwenanteil ausmacht (könnte man zumindest meinen, wenn man die Panikmache in den Medien betrachtet), nämlich etwas weniger, als 0,04%. Der Winter 2008/2009 war in Deutschland aber ungewöhnlich kalt und lange und auch auf der Südhalbkugel, auf Madagaskar, kam es im Südwinter 2009 zu Schneefall in der Gegend von Antsirabe.

Die ganzen Fakten, die eher an eine kommende Eiszeit denken lassen und weniger an ein Abschmelzen der Polkappen, werden von den Massenmedien natürlich gerne verschwiegen. Trotz der ganzen Treibhausgase nimmt die Eisbildung im antarktischen Meer wegen dem Ozonloch über der Antarktis zu, wie ein Artikel der Mail online, der Online-Ausgabe der Daily Mail, uns mitteilt. Ist das jetzt ein Klimaschwindel?

Freeman hat auf seinem “Alles Schall und Rauch” Blog weitere Indizien zusammengetragen, die mit der offiziellen Theorie der Erderwärmung nicht ganz zusammenpassen, beispielsweise verschiedene neue Kälterekorde. In einem anderen Artikel schreibt er, daß die Klimaforscher sich nur auf eine einzige Temperatur-Meßstation in der Antarktis beziehen. Auch die Kommentare der Besucher sind interessant. Der Autor hat in letzter Zeit viele Beiträge zum Thema Klimaforschung verfaßt und weist dabei wiederholt darauf hin, daß die Sonne das Klima schon immer auf der Erde bestimmt hat und der Einfluß des Menschen verschwindend gering ist. Wer ernsthaft interessiert ist an Gegenargumenten zur scheinbar fesgelegten Wahrheit der Klimaerwärmung, der findet auf dem Blog weitere Artikel mit Argumenten.

Foto: shutterstock.com / Three Penguins © kwest

Afrikas Wunderbaum: Ein sehr schöner Naturfilm über die Maulbeerfeige, eine Baumart, die viele Tiere ernährt

Feigenfrüchte auf einem Baum in Thailand

Im ZDF wurde wiederholt ein Dokumentarfilm mit dem Titel “Afrikas Wunderbaum” gezeigt. In diesem Film wird die besondere Beziehung einer Baumart, nämlich der Maulbeer-Feige (Ficus sycomorus), zu einer bestimmten Feigenwespenart gezeigt.

Der Film ist sehr gut gemacht und zeigt auch, welchen Tieren die Früchte des Baums, der im gesamten tropischen Afrika vorkommen soll, als Nahrung dienen oder welche Tiere mit dem Baum leben, in ihm Unterschlupf finden. Kein anderer afrikanischer Baum soll mehr Tierarten als Nahrung dienen. Da gehören die ganz Dicken, nämlich die Elefanten, genau so dazu, wie verschiedene Affenarten und auch die hochgewachsenen Giraffen. Dann kommen noch über 100 Vogelarten hinzu, die sehr effektive Samenverbreiter sind, da sie die Samen in alle Himmelsrichtungen verbreiten. Grüntauben sind auf die Feigen spezialisiert und sind immer auf der Suche nach einem Baum, der gerade Früchte trägt. Auch die Riedweber (Ploceus castanops) zählen zu den Nutznießern der Baumart.

Flughunde, die in der Nacht im Schutz der Dunkelheit zum Fressen der Früchte kommen, sind auch maßgeblich an der Verbreitung der Samen beteiligt.

Paradiesisch mutet es an, daß die Bäume alle paar Monate neue Früchte produzieren. Sie stellen damit eine sehr wichtige Nahrungsquelle dar, denn sie haben auch zu Zeiten Früchte, wenn andere Bäume keine Früchte tragen. Damit die winzigen Wespen, die für die Bestäubung zuständig sind, nicht aussterben, ist es notwendig, daß es immer irgendwo blühende Bäume gibt.

Als Schädlinge erweisen sich Zikaden, die es auf den zuckersüßen Saft des Baums nach der Regenzeit abgesehen haben. Wenn die Zikaden sich vollgesaugt haben, werden sie zu süßen Bonbons für diverse Beutegreifer, die mit dem Fressen dafür sorgen, daß die Zikaden nicht überhand nehmen.

Für jene, die sich für solche Themen in Dokumentationen interessieren, ist dieser Film absolut sehenswert. Der Film wurde von Mark Deeble und Victoria Stone realisiert. Die Kameraführung muß besonders gelobt werden, viele Makrosequenzen sind eingebaut. Selbst Aufnahmen, wie sich die winzigen Wespen, todgeweiht, durch die engen Früchte quetschen, werden gezeigt. Auch bei der Musik des Films hat man sehr harmonische Töne gefunden.

Den gelungenen Doku-Film kann man im Internet in nicht ganz so hoher Qualität ansehen oder man sucht nach einer besseren Downloadquelle.

Den Maulbeer-Feigen-Baum soll es laut Wikipedia vereinzelt auch in Madagaskar geben.

Der Feigenbaum auf dem Bild oben steht zwar in Thailand, der Baum aber sieht mit seinen Früchten dem der Maulbeerfeige zumindest ähnlich. Die Blüten- oder Fruchtäste der Maulbeerfeige scheinen aber ausgeprägter zu sein, als bei der asiatischen Baumart vom Foto. Ein Biologe oder Botaniker mit geübtem Blick vermag hier vielleicht auf Anhieb eine Einordnung oder Bestimmung der Baumart vorzunehmen.

Foto: pixelio.de / Grüne Feigen © Manfred Schütze

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