Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Kategorie: Querbeet

Flug zu einer Hochzeit in die USA – Von Frankfurt nach Newark mit Continental Airlines im Winter

Stadtansicht von Manhattan bei Sonnenuntergang in New York

1996 war ich von einem Freund zu seiner Hochzeit eingeladen, die im Februar, also im dicksten Winter, in New Jersey stattfinden sollte, ganz in der Nähe von Manhattan, New York. Das billigste Ticket, das ich für den geplanten Zeitraum gefunden hatte, war mit Continental Airlines zum Newark Airport.

Die Angestellte von Continental Airlines beim Check-In in Frankfurt war sehr nett und wunderte sich mit mir, warum der Sicherheits-Fuzzi mich zuvor vielleicht eine viertel Stunde haarklein ausfragen mußte.

Vielleicht ja, weil ich mit relativ kleinem Rucksack reiste, mit Minimalgepäck eben. Ein Anzug, ordentlich zusammengelegt, und passende Schuhe waren da aber mit dabei. Das konnte der Typ sich vielleicht nicht vorstellen.

Der Bräutigam in spe empfing mich am Flughafen Newark, um mir Instruktionen für die Feier zu geben, die erst einige Tage Tage später sein sollte.

Ich machte mich dann auf zum Stadtviertel Harlem, das nördlich vom Central Park in Manhattan liegt, wo ich eine günstige Unterkunft gefunden hatte.

Am Tag vor der Vermählung sollte die Bachelors Party steigen, der Abschied vom Junggesellen-Dasein. Ich war schon in einem Bus auf dem Weg von Manhattan nach New Jersey, als es begann, heftig zu schneien. Schnell waren alle Straßen zugeschneit und der Verkehr hatte damit natürlich ein großes Problem.

Da ich im Bushof ‘Port Authority’ den Zettel mit der Busnummer, die ich nehmen sollte, nicht zur Hand gehabt hatte, nahm ich erst mal ein Ticket nach Newark und fragte nicht am Schalter nach. Das stellte sich dann als Riesenfehler heraus, denn ich fuhr viel zu weit in die falsche Richtung und mußte dann von dort im Schneegestöber noch 3 weitere Buslinien nehmen, also 2 Mal umsteigen. Der richtige Bus hätte mich direkt zum Ziel gebracht.

Zur vereinbarten Uhrzeit war ich noch weit vom Ziel entfernt, denn Ich stand gerade auf der Straße und fror. Der nächste Bus ließ nämlich lange auf sich warten. Daher rief ich von einem Münzfernsprecher an der Bushaltestelle im Hotelzimmer des Freundes an, wo aber nur noch der Anrufbeantworter sich meldete.

Als ich dann endlich nach vielleicht 50 km in 4 Bussen im Hotel angekommen war, war gerade mein Freund dort, um mich einzusammeln und zum Haus der Brauteltern zu bringen. Er erzählte mir gleich, daß 2 andere Freunde noch im Flieger sitzen würden, da man bei der SAS in Kopenhagen einfach nicht auf den Flieger aus Frankfurt gewartet hatte. Die Zwei wurden von der SAS dann nach deren heftigem Protest mit dem nächsten Flieger wieder nach Frankfurt geflogen, um mit Lufthansa zum JFK Airport in New York fliegen zu können. Der Flughafen John F. Kennedy liegt allerdings noch viel weiter entfernt, als Newark und so sind die beiden Freunde erst gegen 23 Uhr im Elternhaus der Braut angekommen.

Die Hochzeit wurde für alle hier erwähnten Personen trotz der abenteuerlichen Umstände zu einem besonderen Erlebnis.

Zum Abschluß der New York-Reise kaufte ich in einem Laden, der von einer aus Ägypten stammenden Familie geführt wurde, gleich neben den beiden Türmen des World Trade Centers in New York City noch eine neue Winterjacke.

Sehenswürdigkeiten habe ich bei diesem Trip nicht abgeklappert, ich hatte nicht mal meine Fotoausrüstung dabei – vielleicht habe ich ja die Highlights von New York verpaßt?

Der Rückflug, der wieder mit Continental Airlines war, bot zur Einstimmung auf die Heimat faszinierende Bilder beim Überflug der noch leicht im Morgennebel liegenden aber gut zu erkennenden Mosel.

 

© Foto: Mike Gieson – Twin Towers III / stock.xchng

Silber strahlt in besonderem Glanz – Auf welches Niveau wird der Silberpreis für eine Silberunze noch steigen?

Der Preis für Silber steigt und steigt und steigt und am Ostermontag wurde nach einem Gap-up ein neues Rekordhoch knapp unter der 50 $-Marke erreicht. Inzwischen kam es zu einer heftigen Korrektur, die von vielen Marktteilnehmern schon seit einiger Zeit erwartet wurde. Die Frage ist bloß, wie weit die Korrektur gehen wird und ob der Silberpreis dann weitersteigen wird? Sollte man jetzt noch einsteigen?

Daß das Edelmetall Silber gegenüber Gold verschiedene Vorzüge hat kann man inzwischen vielerorts lesen: Silber ist ein Industriemetall, das verbraucht wird, daher gibt es eine Verknappung des Angebots, wenn viel Silber zu Anlagezwecken gekauft wird. Durch diese Verknappung kommt es zu einer Preissteigerung, denn die Industrie kann oft nicht auf diesen Rohstoff verzichten und muß zu jedem Preis kaufen. Das fällt meist auch nicht so ins Gewicht, da bei vielen Produkten nur relativ kleine Mengen benötigt werden, die auf den Preis des Endprodukts keinen so großen Einfluß haben.

Dreistellige Kursziele werden von verschiedenen Seiten als Ziel für den Silberpreis kolportiert. Thorsten Schulte, der sich auf die Spekulation in Silber spezialisiert hat, sieht beispielsweise bis 2012/13 einen Preis von 100 Dollar vorher, wie aus dem oben verlinkten Artikel der FAZ hervorgeht.

Der Börsenbriefschreiber Jochen Steffens hat einen Chart vorgestellt, in dem die Inflation beim Silberpreis eingerechnet wurde. Betrachtet man sich diesen Chart, so kann man leicht zu dem Schluß kommen, daß noch einiges an Platz ist bis zum Allzeithoch von 1980 – so bis etwa 220 $. Und die Überwindung dieser Hürde erwarten nicht wenige. Allerdings müßte dazu erst einmal der nominale Höchstkurs von 1980 und die Schwelle bei 50 $ nachhaltig überwunden werden.

Und dann: The sky is the limit.

Oder ist der Boden der Tatsachen viel, viel tiefer?
Betrachtet man die drohende Inflation und das ungelöste Problem der Staatsverschuldungen, dann spricht das langfristig eher für einen weiter steigenden Silberpreis. Momentan hat aber der MACD-Indikator ein Verkaufsignal generiert, die Korrektur könnte sich also noch fortsetzen, wenn nicht tagesaktuelle Ereignisse die Angst der Investoren schüren und diese zum Kauf schreiten lassen.

Die Münze auf den Fotos ist eine One Dollar American Silver Eagle
Silberunze mit einer wandelnden Liberty-Figur.

Kann man in der Wüste Wald pflanzen? Sahara-Aufforstung in Algerien – dank Wilhelm Reich und Cloudbuster

Airbus A330-300-Flügel mit Winglet über der Sahara

Ein Besucher, der über die Suchmaschine Google kam, hatte die Frage aus dem Titel gestellt: “Kann man in der Wüste Wald pflanzen?”
Da ich selbst kurz zuvor auf etwas Erstaunliches gestoßen bin, das die Möglichkeit verspricht, Bäume in der Wüste pflanzen zu können, habe ich diesen Beitrag verfasst.

Vom Cloudbuster hatte ich zwar schon vor langer Zeit gelesen – darüber, ob er aber wirklich als Regenmacher funktioniert, war mir keine ausreichend überzeugende Quelle untergekommen. Da gab es allerdings auch noch nicht so viele Informationen im Internet.

Zu diesem Thema kann man diesen Link aufrufen, der einen etwas provokativen Artikel bereithält, aber auch den Link zu einem Video-Stream.

Wenn man sich das Video mit und über Dipl. Ing. Madjid Abdellaziz angesehen hat, dann könnten einem doch gleich haufenweise Fragen kommen. Kann man wirklich so einfach Regen machen? Mitten in der Wüste? Mancher Zeitgenosse wird vielleicht zu dem Schluß kommen, daß ein solcher Regenmacher mitsamt POR und DOR in das Reich der Fabeln gehört, aber nicht wirklich funktionieren kann und, daß es sich bei dem Video nur um eine geschickte Fälschung handelt. Frei nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Nehmen wir aber einfach mal an, daß das in dem Film gezeigte Projekt in El Haouita der Tatsache entspricht und der Regen dort mit dem Cloudbuster künstlich erzeugt wurde. Was dann? Könnte es sein, daß wir die Wahrheit einfach nicht erfahren sollen? Geht es nur um Geld und Macht bei denen, die das Sagen haben oder besser ausgedrückt, die sich auf entsprechende Positionen hochgekämpft haben?

Kann man, nur weil etwas nicht in das gestrickte Weltbild paßt und mit den vorhandenen “Gesetzen” der Physik nicht zusammenpaßt, dann einfach sagen, daß das Unfug oder Blödsinn ist und sich nicht weiter darum kümmern? Oder sollte man vielleicht doch mal ein klein wenig an den Gesetzen des bestehenden Weltbildes rütteln?

Warum sollten in den USA sämtliche das Thema Orgon beinhaltende Schriften des Wilhelm Reich, der den Cloudbuster ersonnen hat, per richterlicher Anordnung der Verbrennung zugeführt werden? In diesem ach so freien Land. Worin liegt die Gefahr dessen, was in den Büchern steht?

Im Wikipedia-Artikel über Reich wird der Cloudbuster mit keinem Wort erwähnt. Es gibt nicht mal einen eigenen Artikel für das Wort Cloudbuster, sondern nur eine Erwähnung im Artikel über Chemtrails. Das wirft doch gleich noch mehr Fragen auf.

Ein Weg jedenfalls steht jedem offen, auch dem Skeptiker: Algerien ist nicht aus der Welt und jeder hat die Möglichkeit, dort in der Sahara nach der begrünten Wüste zu suchen.

Seite des Madjid Abdellaziz: http://desert-greening.com/Willkommen.html

Bambuswäldchen oder dichtes Bambusgestrüpp

MTB Downhill Freeride – Professionelles Video bei YouTube für Freunde und Liebhaber vom Mountainbike-Sport

Gekonnte Kameraführung, Könner auf dem Fahrrad und eine atemberaubende Landschaft im Wald. Das zusammen hat 5 Minuten Ästhetik für jene ergeben, die Gefallen an diesem Fahrrad-Sport finden.

An Hügelkuppen sind gekonnte Sprünge zu bestaunen, über eine Brücke wird gesprungen und es werden auch akrobatische Kunststücke beim Flug an einer Hügel-Rampe vorgeführt.

Wer selbst hin und wieder mit dem Mountainbike in Feld, Wald und Wiesen unterwegs ist, wird die gezeigten Leistungen sicher zu würdigen wissen.

Das Video ist mir bei einer Recherche zu einem ganz anderen Thema in den Suchergebnissen angezeigt worden und hat mir so gut gefallen, daß ich denke, andere würden das auch gerne sehen.

Die passend gewählte Musik im Video haben ‘The Cat Empire’ mit dem Titel ‘Two Shoes’ beigesteuert.

Bei der Location dürfte es sich um den Whistler Mountain Bike Park in Whistler, Kanada handeln.

Hinter dem Projekt steht The Collective, eine Gruppe von Filmemachern, Fotografen und Mountainbikern, die alle durch diesen Sport zusammen gefunden haben. Zur Crew gehören Jamie Houssian, Darcy Wittenburg und Sterling Lorence. Die Mountainbiker, die zum Team gehören und alle aus Kanada stammen, sind: Andrew Shandro, Dave Watson, Thomas Vanderham, Darren Berrecloth, Tyler Klassen, Jordie Lunn, Wade Simmons, Ryan Leech, Matt Hunter, Steve Romaniuk, Geoff Gulevich und Tyler Morland.

Wer nach dem Ansehen des Videos Lust auf MTB-Downhill bekommen hat, der braucht nicht bis nach Nordamerika zu reisen, denn auch in den Alpen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten – die Skilifte stehen ja sowieso schon überall rum. Selbst in Deutschland, fern der Alpen, gibt es in den Mittelgebirgen Möglichkeiten für krachende Abfahrten in Bike-Parks.

Sport ist zwar gesund, bei wilden Abfahrten abseits der Wege ruft das allerdings gleich Naturschützer auf den Plan, die vielleicht am liebsten alle Biker aus den Wäldern verbannen würden. Muß man auch das Weltkulturerbe Limes im Taunus als Downhill-Piste mißbrauchen?

Foto: pixelio.de / Geschwindigkeit © AngelaL

Neue Branchenbuch AG in Italienisch – Suchen und Finden von Produkten und Firmen in insgesamt 9 Sprachen

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abgasrohre

Das Online-Branchenbuch der ‘Neue Branchenbuch AG‘ aus Frankfurt am Main hat eine einzigartige Vielfalt in Deutschland zu bieten, was die internationale Einbindung der Daten betrifft. Laut der Betreibergesellschaft sind bisher etwa 3,6 Millionen Einträge von Firmen, Behörden und Verbänden gesammelt worden, auf die man in 9 Sprachen zugreifen kann.

Interessant ist diese Dienstleistung vor allem für die vielen Ausländer, die in Deutschland leben.
Da deutsche Produkte wegen ihrer Qualität traditionell Weltruf genießen, ist auch für jene, die aus dem Ausland eine Recherche zu deutschen Firmen oder Produkten führen möchten, ein Vorteil zu erkennen.

Von besonderem Intereesse ist die Plattform der ‘Neue Branchenbuch AG’ für Firmen, die im Export tätig sind – geboten wird ein Schaufenster mehr im Internet. Der Nutzen einer optimalen Werbung kann sich so zeigen.

Wenn ein Italiener, der sich in Trier nicht auskennt, einen Schornsteinfeger sucht, so wird ihm bei der italienischen Suche mit dem Suchwort Spazzacamino und Treviri, dem italienischen Namen für Trier, eine Auswahl an Schornsteinfegern angezeigt, wie der Screenshot zeigt.

Als Beispiel wurde hier nur in der italienischen Sprache gesucht. Man kann aber auch, was der große Vorteil gegenüber anderen Online-Branchenbüchern ist, 8 weitere Sprachen zur Suche nutzen, nämlich Französisch, Englisch, Türkisch, Spanisch, Portugiesisch, Griechisch, Russisch und natürlich Deutsch.

Da heißt es jetzt einfach mal ausprobieren und das Angebot auf Herz und Nieren testen, um zu sehen, welche Vorzüge diese Spezial-Suchmaschine für einen selbst bieten kann.

Selbstversorger im kostenlosen Onlinespiel – Brot und Spiele auf der Farm der Tiere – Bauernhof für Autarkie

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Hühner auf dem Boden beim Ausruhen

Den Aufstieg vom Knecht zum Kaiser Schmarrn – den strebt man bei diesem Browserspiel an, ähnlich also, wie vom Tellerwäscher zum Millionär. Fangen wir also gleich an.

In der Einführung muß man Sämereien einkaufen und zur Auswahl steht lediglich nicht näher definierte Getreidesaat. Dann soll ich auf bezahlen klicken, ich sehe aber nirgends den Schriftzug “bezahlen”. Die 23 Packungen, wie ich sie ausgewählt habe, kann ich nicht kaufen – dafür habe ich nicht genug Geld. Dann kaufe ich eben nur 3 Packungen und finde ein Symbol mit einer Münze, das wohl “bezahlen” heißen soll.

Karotten habe ich danach angepflanzt, gegossen und geerntet, um schließlich zum Verkauf zu schreiten. Testweise habe ich einen Verkauf viel zu teuer gemacht, da ich mich nicht informiert hatte, wie das Preisniveau am Markt ist. Die restlichen Karotten habe ich dann billiger als der billigste Anbieter angeboten. Was mir dabei unklar war ist, ob jetzt ein anderer Spieler meine Karotten kaufen mußte? Diese Vermutung bestätigte sich dann, daß ein anderer Spieler meine Karotten gekauft hatte, es wurde mir als neue Nachricht mitgeteilt.

Problem bei der ganzen Sache: Alles dauert seine Zeit. Getreide braucht 20 Minuten bis zur Erntereife. Wenn man den Verkauf beschleunigen will, dann bietet man billiger an, als die anderen und ruckzuck ist die Ware verkauft.

Daß man das Level 2 erreicht hat wird per Mail mitgeteilt und man bekommt den Titel Karottensortierer zugewiesen.

Nach 2 Stunden erfolgte ein automatischer Logout und nach dem Wiedereinloggen kam dann eine neue Einweisung, bei der gezeigt wurde, wie man einen Hühnerstall bauen kann und wie man die Hühner füttert, damit sie Eier legen.

Eigentlich hatte ich als Vegetarier ja gehofft, daß ich mich rein auf Anbau und Ernte konzentrieren könnte – aber unverhofft kommt oft…

Also alles wie im richtigen Leben.

Das Browser Game hat interessante Ansätze, aber für mich ist es dennoch nicht geeignet.

Die Schweinsfigur empfinde ich als albern und würde stattdessen eine menschliche Figur erwarten. So kommt es mir vor, als will man den Bock zum Gärtner machen.

So manche Dinge sind auf Anhieb nicht klar, da wäre eine Verbesserung zu wünschen. Es gibt da Kleinigkeiten, die stören können, wie das auf “bezahlen” klicken, wo besser stehen sollte, daß man zum Bezahlen auf die Münze klicken soll.

Ich habe 46 Karotten, pflanze 48 Karotten davon (also 2 mehr, als ich habe) und eine Karotte bleibt noch übrig. Wo ist da die Logik? Bei der Ernte stimmt dann aber die Mathematik: Aus der verbleibenden einen Karotte wurden 145. Das heißt, daß der Einsatz einer Karotte zu zwei zusätzlichen Karotten führte. Wenn die Natur auch so knauserig wäre, dann würde etwas ganz gewaltig nicht stimmen.

Grundsätzlich würde ich mir eine größere Anlehnung an die Realität wünschen. Das heißt, wenn ich ein Getreidekorn säe, dann werde ich ein Vielfaches davon ernten. Man sollte auch erkennen, daß der Konsum von tierischen Produkten sehr viel mehr Landverbrauch nach sich zieht, denn der Logik entsprechend muß man erst Pflanzen anbauen, um sie dann an die Tiere zu verfüttern. Dabei ist der gesundheitliche Aspekt noch gar nicht berücksichtigt.

Immerhin wirbt man aber mit dem Slogan “Das erste Browsergame mit Biokraft”.

Was mir passiert ist: Ich habe den Großteil vom Spielgeld ausgegeben, um bestimmte Bereiche meines Feldes von Unkraut zu befreien, die restlichen 0,77 Kartoffel-Taler mußte ich dann als zehnprozentige Provision an den Marktbetreiber bezahlen, um etwas verkaufen zu können. Mein Preis war zu hoch gewählt und ich blieb auf der Ware sitzen. Und damit war der Spaß für mich vorbei. Ich habe mich einfach verarscht gefühlt, denn im Stall stand säckeweise das Getreide, das ich nicht verkaufen konnte.

Für wen ist das Spiel nun geeignet? Eindeutig: Für alle, denen es Spaß macht! Und um das herauszufinden sollte es jeder für sich selbst ausprobieren.

Jetzt zum Spiel

Holzauge sei wachsam - Aug in Aug mit einer Kuh

Außen Toppits, innen Mirabellen – Einfrieren Tipps Gefrierbeutel – Ein Produkt-Test in der Erntezeit

[Trigami-Review]

Mirabellen am Baum mit Toppits Gefrierbeutel-Packung

Toppits kennt man noch aus der Fernsehwerbung – und bei dem Wort Toppits kommt mir sofort die Melodie mit dem Slogan in den Sinn, mit denen man damals geworben hatte: “Außen Toppits, innen Geschmack”.

Vermutlich eine ganze Generation verdankt diesem Produkt das Wissen darum, daß es Gefrierbrand gibt. Und jetzt sollte ich Produkte der Firma Cofresco Frischhalteprodukte GmbH & Co. KG testen: Toppits Gefrierbrand-Schutz-Gefrier-Beutel.

Im Garten steht der Mirabellenbaum und biegt seine Äste unter dem Gewicht der zahlreichen Früchte. Die kann man kaum alle auf einmal essen. Was ist die beste Möglichkeit der Konservierung? Einkochen? Da gehen doch viel zu viele Vitamine und Nährstoffe kaputt. Trocknen? Trockenobst schmeckt zwar lecker, aber das ist ein größerer Aufwand, denn man muß alle Früchte erst mal säubern und entsteinen und man bräuchte ein Dörrgerät.

Das Sinnvollste scheint unter diesen Umständen das Einfrieren zu sein – und dazu kann man dann die Toppits Gefrierbeutel nehmen. Das Obst ist leicht in der Plastiktüte mit der weiten Öffnung zu verstauen. Die Beutel sind sehr reißfest und für ihren Zweck gut geeignet.

Die Toppits Frischalte-Folie kann man benutzen, wenn man etwas frisch halten will, zum Beispiel die ganzen Kuchenstücke, die vom Geburtstag übriggeblieben sind. Wenn man allerdings ein Stück Kuchen unter der Folie vom Teller im Kühlschrank herauszieht und den so geschaffenen Tunneleingang nicht wieder verschließt, dann wird der restliche Kuchen schnell austrocknen. Kein Gefrierbrand, aber so ähnlich. Eigene Erfahrung.

Eingetütetes Obst

Die Aluminiumfolie von Toppits “Alu-Folie mit Kraft-Waben” habe ich erst gar nicht ausgepackt, da ja auf der Verpackung der Folie mit besonders reißfester Speziallegierung aufgedruckt ist:

Wichtiger Hinweis:

  • Aluminiumfolien sind nicht zum Abdecken von Lebensmitteln in Metallgefäßen geeignet.
  • Aluminiumfolien dürfen nicht mit säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln in Berührung kommen.
  • Die Folien können sich in diesen Fällen auflösen, an Lebensmittel abgegebene Bestandteile sind aber gesundheitlich unbedenklich.

Bei Recherchen bin ich dann darauf gestoßen, daß Aluminium im dringenden Verdacht steht, eine der Hauptursachen der Alzheimer-Krankheit zu sein. Wenn auf der Packung schon eine Warnung steht, die aber kaum jemand lesen wird, dann kann die Empfehlung nur sein, Aluminiumfolie generell von Lebensmitteln fernzuhalten und durch andere Produkte zu ersetzen. Eine akute Vergiftung ist zwar kaum zu befürchten, die Gefahr besteht eher in der langfristigen Anreicherung von Aluminium im Körper. Und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Vielleicht kann man ja aus Hanffasern was stricken? Das beste Papier soll jedenfalls Hanfpapier sein.

Jetzt zum Angebot

Toppits im Kühlschrank

Curaçao – Tauchurlaub mit Tauchschule in der Karibik – Seaquarium, Unterwasserwelt und Delphinschwimmen

Wasserschildkröte unter der Wasseroberfläche im Becken

Da das Wetter so oft mit Sonnenschein aufwarten kann, ist Curaçao auch entsprechend attraktiv als Urlaubsinsel, zumal es dort auch sehr gefällige Strände gibt, die von Riffen gesäumt werden. Die Riffe wiederum sind bevorzugte Anziehungspunkte für Taucher. Das Meerwasser ist um einiges wärmer, als man es von anderen Regionen gewohnt sein mag. Optimale Tauchgründe also.

Eine besondere Attraktion gibt es für die Liebhaber des Wracktauchens in Curaçao, denn vor einigen Jahren hat man ein altes Flugzeug, eine Fokker Fairchild 27, welche vor dem Ende ihrer Dienstzeit im Islandhopping in der Karibik im Einsatz war, von Betriebsstoffen gereinigt und als Wrack bei Watamula im Meer versenkt.

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Wer Meeresbewohner sehen will, die ihm beim Tauchgang vielleicht noch nicht vor die Taucherbrille gekommen sind, dem sei empfohlen, das 1984 eröffnete Seaquarium zu besuchen. Dort kann man auch ohne Unterwasserkamera brauchbare Bilder machen, wie die Bilder der Wasserschildkröten und der Fische beweisen. Bei den Wasserschildkröten auf dem Bild oben könnte es sich um die Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata) handeln?

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In der Anlage zirkuliert frisches Meerwasser, welches permanent nachgepumpt wird. Man hat dort Berührungstanks eingerichtet, in denen die Besucher die Tiere berühren können. Man kann in den Anlagen tauchen, schnorcheln und Stachelrochen, Schildkröten und Haie mit der Hand füttern. Wem das zu gewagt ist und wer trocken bleiben möchte, der sieht sich alles aus einem Beobachtungsboot an. Den ganzen Tag über werden verschiedene Touren und Vorführungen angeboten, bei denen man die Tiere anfassen und beobachten kann.

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Curaçao hat über 60 verschiedene Tauchplätze rund um die Küstenlinie, an denen man 57 Korallenarten und über 500 Fischarten finden kann. Eine Liste ausgewählter Tauchstationen gibt es dazu auch. Der Anfänger sucht sich eine Tauschschule, um die ersten Schritte zu lernen.

Wer Angst vor der Tiefe hat, wem die Ohren beim Tauchen weh tun, wem die Tauchausrüstung mit den Druckluftflaschen zu schwer ist, oder wer mit einer Krankheit geschlagen ist, die das Tauchen verbietet, der nehme einfach einen Schnorchel und eine gute Taucherbrille, vielleicht noch ein Paar Flossen, und sehe sich alles aus der Nähe der Wasseroberfläche an. Oder man sucht sich ein Glasbodenboot, um trocken bleiben zu können.

Hobbyfotografen und auch Profi-Fotografen können in den Tauchgründen der Karibik optimale Bedingungen vorfinden. Selbst, wenn man sich eigens für den Tauchtrip nur ein wasserdichtes Unterwassergehäuse oder eine Tauchhülle für seine Standard-Digitalkamera zulegt, kann man sicherlich schon mit beachtlichen Ergebnissen heimkehren. Und das gilt auch für Schnorchler. Man kann sich natürlich auch gleich eine neue, wasserdichte Digitalkamera kaufen.

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Zur Abwechslung kann man die Delphinschau im Seaquarium besuchen und den Delphinen bei ihren Kunststücken zusehen. Wer der Faszination der Delphine erliegt, der kann das Angebot eines Anbieters für eine hautnahe Begegnung mit Delphinen beim Delphinschwimmen nutzen. Man kann einen halbstündigen Tauchgang mit Delphinen im Riff buchen. Die Angebote unterscheiden sich in dem, was geboten wird.

Ein weiteres Angebot, das man auf Curaçao finden kann ist eine Delphintherapie. Bei dieser Variante des Kontakts zwischen behinderten Menschen und Delphinen wird eine Fähigkeit der intelligenten Meeressäuger genutzt, Prozesse in Gang zu bringen, die ohne Delphine kaum so schnell oder vielleicht sogar überhaupt nicht denkbar gewesen wären. Gerne werden autistische Kinder zur Therapie gebracht.

Daß Delphine intelligente Geschöpfe sind, das kann man schon im Artikel mit dem YouTube-Video vom Spiel mit den Luftblasen ahnen.

Alle Fotos: © Roger Cannegieter
Curaçao Photography

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Spaßiges Video zum modernen Fiat 500 – Um welchen Stall geht’s dabei, hat der Tankdeckel etwas damit zu tun?

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Rückleuchten und Tankklappe

Fiat Image-Kampagne“Fiat 500 by Diesel” – da könnte man jetzt denken, daß ein Dieselmotor für den Vortrieb zuständig ist. Aber es ist ganz einfach ein Sondermodell des beliebten kleinen Flitzers aus der Fabbrica Italiana Automobili Torino (FIAT), welches in Zusammenarbeit mit der Modemarke Diesel, die auch für Jeans bekannt ist, geschaffen wurde.

Das heißt jetzt aber nicht, daß man sich den 500er Fiat nicht mit Dieselmotor in den Stall holen kann. Es gibt ihn sogar mit einem Turbodiesel.

Eine witzige Werbung hat man sich nun bei Fiat einfallen lassen, um für das Sondermodell zu trommeln und um im Gespräch zu bleiben. Das kurze Video, das etwas mit dem Hosenstall zu tun hat, wird mit schwungvollem Lachen rübergebracht.

Fiat 500 – Pinnwandeintrag:

Der Fiat-Werbespot hat natürlich einen Schluck Provokation getankt – aber so kommt man eben am besten ins Gespräch.

Oder sollte dieser Fiat 500 Clip gar nicht provozieren, sondern in lustiger Weise darauf hinweisen, daß es nicht genügend öffentliche Bedürfnisanstalten gibt? Die dann aber bitteschön kostenlos sein sollen. Auf die Problematik mit dem Dringenden Bedürfnis hatte ich ja bereits hingewiesen.

Apropos Tankdeckel: Den wird man bei dem kleinen, agilen Fiat nicht so oft aufklappen müssen (das Tankvolumen klammern wir einfach mal aus), da der Verbrauch des Motors mit 4 Litern pro 100 km recht sparsam sein soll. Das ist allerdings die Angabe für das TwinAir-Triebwerk, einen Motor mit zwei Zylindern, der auch Aufnahme in die 500er Produktpalette finden soll.

Wer eine große Klappe riskieren will, für den gibt’s das Modell 500C, wie im Video-Clip. Das lange Faltdach, wie man es von der Ente kennt, garantiert viel Frischluft. Wobei die Ente in Deutschland ja fast ausgestorben ist – in Madagaskar dagegen bekommen noch viele Enten täglich ihr Gnadenbrot als Taxi.

Von einem Kultauto zum nächsten: Das moderne Kultauto in Form des Fiat 500 hat seinen Preis, wie andere Kultautos auch: Die billigste Version des Sondermodells “by Diesel” kostet 15.300 Euro. Es war eben schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.

Wer wegen der Pinnwand noch mehr Diesel (oder eben auch Benzin) ins Feuer schütten will, kann noch mehr YouTube-Videos von Fiat tanken: YouTube-Kanal von Fiat Deutschland.

 

Und jetzt: Disconnect!

Curaçao – Insel-Urlaub mit Tauchen am Traumstrand der Niederländischen Antillen oder Karabik-Kreuzfahrt

Traumstrand mit weißem Sand

Curaçao gehört mit Aruba und Bonaire zu den Inseln unter dem Winde und zu den Niederländischen Antillen. Zusammen werden die Inseln, die vor der Küste von Venezuela liegen, aber auch ABC-Inseln genannt. Curaçao ist mit 444 km² die größte Insel dieser Inselgruppe, zu der noch die Inseln über dem Winde Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba gehören. Geographisch sind die Inseln der Inselgruppe nicht direkt benachbart, sondern in 2 Gruppen weit auseinander liegend. Aruba gehört seit 1986 nicht mehr zu den Niederländischen Antillen, welche ein Land innerhalb des Königreiches der Niederlande bilden. Ab dem 10. Oktober 2010 wird es bezüglich des politischen Status eine Änderung geben, denn die Niederländischen Antillen sollen aufgelöst werden – was für den Urlauber aber kaum etwas ändern dürfte.

Tankstelle für erfrischende Getränke

Curaçao hat eine lange Geschichte und weit vor der “modernen” Zivilisation muß es schon eine andere Kultur auf der Insel gegeben haben, denn in der Hato Tropfsteinhöhle, die man in der Nähe vom Flughafen findet, hat man Höhlenzeichnungen gefunden, deren Alter man auf mindestens 1500 Jahre schätzt. Die Höhle diente dann später als Unterschlupf für geflohene Sklaven.

Mit ihrer bunten Mischkultur kann die Insel als ein Beispiel dafür gelten, daß Multikulti funktionieren kann. 1499 schon wurde das Eiland durch den Spanier Alonso de Ojeda für die Kolonisatoren aus Europa entdeckt. Niederländer übernahmen die Insel im Jahr 1634 für die Niederländische Westindien-Kompanie. In späteren Jahren wurden afrikanische Sklaven auf die Insel verschleppt. Noch heute sind die Nachkommen dieser ehemaligen Leibeigenen dort ansässig und es hat Vermischungen mit den einstigen Kolonialherren gegeben. Man lebt zusammen und hat eine eigene Sprache entwickelt: Papiamentu oder Papiamento wird auch auf Bonaire und Aruba gesprochen und enthält Elemente aus verschiedenen Sprachen, hauptsächlich aber Spanisch, Niederländisch und Portugiesisch. Papiamentu gehört zu den Kreolsprachen und ist noch relativ jung, die Grammatik besticht mit dem Merkmal der Einfachheit.

Kapelle in rosa

Der Hafen, der einen bedeutenden Pfeiler für die Wirtschaft der Insel darstellt, befindet sich mitten in der Stadt und besteht aus einer großen Bucht, die nur über eine enge Zufahrt erreichbar ist. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig dort an und die Kreuzfahrer kommen aus dem Bauch der oft riesigen Schiffe und fallen über Willemstad und den Rest der Insel her – je nachdem, wie viel Zeit ihnen ihr straffes Karibik Kreuzfahrt-Programm läßt, bevor man bei seiner Schiffsreise die nächste Karibik-Perle ansteuert, oder vielleicht nach Miami oder auch New York zurückkehrt. Um Investoren für Industrie und Handel anzuziehen hat man schon vor langer Zeit einen Freihafen eingerichtet, der eingezäunt ist und 57 ha umfaßt.

Ozeanriese vor Anker in Curaçao

Auch Industrie ist auf der Insel vertreten, so gibt es im großen Hafen Werften und ein Containerterminal. Auch eine Ölraffinerie gibt es, für die in der Bullen Bay Industrieanlagen in Form riesiger Ölspeichertanks stehen. Die Raffinerie wird derzeit von der Petróleos de Venezuela S.A. (PdVSA) betrieben, wo man das aus dem nahen Venezuela angelieferte Rohöl raffiniert. Die Zukunft der Raffinerie ist allerdings ungewiß, da es veraltete Anlagen sind, die entsprechende Umweltprobleme verursachen. Allerdings sollen 90% der Einnahmen der Insel aus dem Export durch die Raffinationsprodukte erlöst werden, und unter diesem Gesichtspunkt erscheint es dann doch unwahrscheinlich, daß man eine Schließung der Anlagen anordnet.

In der Fotogalerie von Curaçao Harbors kann man Luftbilder mit Docks und sonstigen Hafenanlagen finden, aber auch Bilder mit Kreuzfahrtschiffen und der Brücke. Auch, wenn man die Insel mit Google Earth betrachtet, kann man einige neue Erkenntnisse gewinnen.

Firmen, die sich auf E-Commerce spezialisieren und deren Dienste hauptsächlich für Kunden außerhalb der Insel gedacht sind, gibt es keine Umsatzsteuer und lediglich 2% Ertragsteuer. Curaçao ein Steuerparadies?

Flottierende Brücke in Curaçao

Wenn man schon so fragt, dann muß man auch erwähnen, daß die Insel im Offshore Banking genau diesen Ruf hat, da im Finanzsektor eine entsprechende Infrastruktur existiert. Da wissen aber wenige wirklich genau Bescheid – oder wer kennt in Europa zum Beispiel die Maduro & Curiel’s Bank? Allerdings dürften auch hier Maßnahmen getroffen worden sein, um nicht von den Ländern an den Pranger gestellt werden zu können, aus denen Schwarzgeld eine Steueroase sucht. Indiz dafür ist, daß Curaçao bereits 2002 ein Abkommen mit den Usa über den Austausch von Steuerinformationen geschlossen hat.

Die höchste Erhebung von Curaçao ist im Norden der Insel der Sint-Christoffelberg mit einer Höhe von 375m. Der Berg liegt im Nationalpark Christoffel Park.

Willemstad ist die größte Stadt der Insel und auch Hauptstadt. Sie soll 135.000 Einwohner haben, die aus 55 Nationen stammen. Es ist eine typische Hafenstadt, die in die zwei Stadtteile Otrobanda und Punda aufgeteilt ist, die über die Queen Emma-Pontonbrücke miteinander verbunden sind. Das kann man gut erkennen auf dem Bild der Webcam, die im Penthouse vom Plaza Hotel ihren Standort hat.

Der Strand am Seaquarium ist beliebt bei jungen Leuten und Familien. Auch nach Einbruch der Dunkelheit, besonders an den Wochenenden, läßt sich ein buntes Treiben dort ausmachen, es gibt Konzerte und selbst Filme werden dort vorgeführt.

Felsküste mit Wohnhäusern und Motorbooten in der Bucht

Landwirtschaft ist wegen des trockenen Klimas ein trockenes Brot in Curaçao. Für die meisten Kulturen dürfte eine Bewässerung nötig sein. Selbst Mangobäume benötigen auf Curaçao viel Wasser, um Früchte zu produzieren. Unbewässerte Bäume leisten sich nicht den Luxus, zu fruchten. Nennenswerte Pflanzungen gibt es mit Plantagen von Bitterorangen, aus denen der Curaçao-Likör hergestellt wird, die eventuell auch heute nicht bewässert werden, aber eigentlich Valencia-Orangen hätten sein sollen. Bekannt ist in Deutschland eher der blaue “Blue Curaçao” Likör, es gibt ihn zwar auch mit roter Farbe als “Red Curaçao”, aber eigentlich ist er ungefärbt und hat eine Farbe ähnlich wie Apfelsaft. Nicht wenigen Zeitgenossen dürfte es noch heute unbekannt sein, daß Curaçao nicht nur ein Synonym für ein blaues Getränk ist, sondern eine Insel, die dem bunten Gesöff den Namen gab. Vernebelt hier der Alkohol die Sinne?

Betrachtet man die Handelsdaten auf der Investoren-Seite, so findet man dort folgende Landwirtschftsprodukte angeführt: Aloen, Sorghum, Erdnüsse, Gemüse und Tropenfrüchte.

Der Großteil der Nahrungsmittel wird aber auf jeden Fall importiert, vor allem aus den USA, aus Venezuela und auch aus den Niederlanden. Frisches Obst und Gemüse wird hauptsächlich aus Venezuela eingeführt.

Bei den Bewohnern der Insel ist eine dort Chimaruku genannte rote Frucht, die etwa kirschgroß wird, beliebt. Es dürfte sich um Acerola (Malpighia glabra) handeln, auch unter den Namen Antillenkirsche oder Acerolakirsche bekannt.

Die Homepage des Curaçao-Tourismusbüros beteuert, daß es auf der Insel keine Touristenfallen gibt. Die Touristen sollen sich unter die mit einer reichen Kultur gesegneten Einheimischen mischen können, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzen.

Wer hat da nicht gleich Lust, die Koffer zu packen und in den Flieger zu steigen?

Straße im Inselinneren

Wetter und Klima von Curaçao

Das Klima auf der Venezuelas Küste vorgelagerten Insel ist ganzjährig warm bis heiß und sinkt nicht unter 20°C. Regen fällt eher selten und somit ist die Vegetation der Insel auch darauf eingestellt, mit dem raren Naß zu knausern. Viele der Pflanzen sind mit Dornen bewehrt, inklusive großer Säulenkakteen. Das Bild aus dem Auto erinnert daher auch an das Dornenland im Süden von Madagaskar.

Haus direkt vorm Strand auf einem Felsen

Da das Wetter so oft mit Sonnenschein aufwarten kann ist Curacao auch entsprechend attraktiv als Urlaubsinsel, zumal es dort auch sehr gefällige Strände gibt, die von Riffen gesäumt werden. Die Riffe wiederum sind die Anziehungspunkte für Taucher. Das Wasser ist auch noch um einiges wärmer, als man es von anderen Regionen gewohnt sein mag. Optimale Tauchgründe also.

Blick auf's Meer

Flora und Fauna auf Curaçao: Es gibt auf der Insel interessante Tierarten zu beobachten, wie Leguane, Papageien oder Kolibris, wobei die Artenvielfalt noch größer ist, als hier jetzt herausgepickt. Bilder Tiere Auch für Liebhaber von Pflanzen gibt es einiges zu entdecken. Wegen der Trockenheit haben sich viele Pflanzen mit Stacheln oder Dornen bewehrt, um mögliche Freßfeinde von einem Verbiß abzuhalten, aber auch, um die intensive Sonnenstrahlung etwas zu reduzieren.

Ein besonderer Dank gilt Roger Cannegieter für die Überlassung der vielen Bilder.

Fotos: Curaçao Photography © Roger Cannegieter
stockxchng: Curacao 2 © ed kool
Curacao 4 © ed kool

Baum auf Felsvorsprung im Meer von Curaçao

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