Madagaskar-Blog

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Tag: Afrika

Sahelzone Afrika: Erfreulicher Klimawandel – Akazien-Bäume wachsen, Waldausbreitung stoppt Wüstenbildung

Silhouette von Akazien in Tansania

Dürre, Hungersnot, von derlei Katastrophen hat man über Jahrzehnte aus aus dem Sahel vernommen, doch daß ein Wandel stattfindet, das hat die große Öffentlichkeit noch nicht festgestellt: Der Wald gewinnt Terrain, gebietet der Wüste Einhalt.

Die Wüste lebt! Chris Reij, Geograf von der Freien Universität Amsterdam, kann das belegen mit Satellitenbildern, Fotos, Zahlen, Daten und Fakten, wie der Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel von Hilmar Schmundt zeigt. Reij kommt seit 30 Jahren mehrmals im Jahr in den Sahel und hat dabei natürlich die Entwicklung hautnah miterleben können.

Alleine im Staat Niger kommen seit 20 Jahren jährlich 250.000 Hektar neuer Baumbestand hinzu! Das entspricht zusammengenommen einer Fläche, die etwa so groß ist, wie die Niederlande. Und darüber sollte man sich freuen, wenn es mal eine positive Nachricht ist und keine Katastrophenmeldung, die einen da aus Afrika erreicht.

Als im Niger viele junge Männer in der Hoffnungslosigkeit zu versinken drohten, machten sie sich auf, im ölgesegneten Nigeria Arbeit oder zumindest ein Auskommen zu suchen. Auch im Dorf Dan Saga war das der Fall. Fremdarbeiter auf den Feldern hatten dann nach der nächsten Regenzeit eine deutlich bessere Hirseernte, da sie keine Zeit gehabt hatten, die Gaos, wie die Akazien dort genannt werden, abzuhacken. So lernte man also, daß die Akazien den Hirsepflanzen Windschutz bieten und ein besseres Gedeihen ermöglichen. Die Bauern aus Nachbardörfern wurden darauf aufmerksam und setzten die neuen Erkenntnisse in den Folgejahren auf ihren eigenen Anbauflächen beim Hirseanbau um, sie pflanzten Akazien in die Getreidefelder.

Die Akazien haben die Fähigkeit, Stickstoffknöllchen an den Wurzelspitzen zu bilden, wovon auch andere Pflanzen profitieren können. Sie haben natürlich noch andere positive Effekte, denn man kann Äste ernten, um sie als Feuerholz zu verbrennen und die Blätter können dem Vieh in der Trockenzeit als Futter dienen. Dem Vieh dienen die Bäume in der Mittagshitze auch als Schattenspender und so bekommen sie eine ordentliche Portion Dung durch den Kot der Tiere.

Sven Titz bestätigt in seinem Artikel beim Rheinischen Merkur diese Sicht der Dinge, es wird gar von Überflutungen in Westafrika im ehemaligen Trockengürtel berichtet. Der Geograph Stefan Kröpelin von der Uni Köln, der seit 30 Jahren auf Forschungsmission durch die Sahara und die angrenzende Sahelzone reise, habe von deutlichen Anzeichen berichtet, daß sich die Sahelzone nach Norden ausdehne, vor allem in den Staaten Westsahara (annektiert von Marokko), Mauretanien, Tschad, Sudan und Ägypten. “Am besten erkennt man das abseits der stark wachsenden Siedlungen, dort, wo der Boden wenig durch Menschen genutzt wird.”

Grüne Blätter am Tamarindus indica

Im Norden des Sudan sei Kröpelin das frische Grün besonders aufgefallen. In der Gegend hätten früher Wüstenbedingungen geherrscht, heute aber habe er eine üppige Fauna und Flora mit Akazienbäumen und zwitschernden Vögeln vorgefunden. Immer mehr Gazellen grasten dort. Die Nomaden mit ihren Herden seien dort seit Menschengedenken noch nie so weit nach Norden gezogen, wie sie ihm erzählt hätten.

Der Autor Alexander Göbel hat für die Deutsche Welle einen Artikel mit dem Titel “Kampf gegen die Wüste” abgeliefert, der nicht erahnen läßt, daß die Natur vielleicht selbst dazu beiträgt, daß die Wüste zurückgedrängt wird. Berichtet wird von dem Dorf Kokorou im Département Tera, wo die Bewohner mit vollen Kräften dafür arbeiten, die Schäden ducrh Winderosion und Degradation wieder in Grün zu verwandeln. “Die Menschen wollen die Wüstenbildung aufhalten, mit Pflanzen, Steinwällen, kleinen Dämmen.” Der Chef der Nationalen Umweltbehörde, Attaou Laminou, habe gesagt, daß es dort noch viel weniger regne als früher, und jedes Jahr gingen im Niger 55.000 Hektar Ackerland für immer verloren.

Der Geo-Artikel von Michael Stührenberg läßt mit dem Titel “Sahara: Wüste auf dem Vormarsch” die Sache in einem ähnlichen Licht erscheinen, auch, wenn Chris Reij, der Professor für Humangeographie aus Amsterdam, Erwähnung findet. Das aber quasi nur in einem Nebensatz, der imaginär mit einem mitleidigen Lächeln dargestellt wird.

Sollten da jetzt doch wieder Zweifel an dem eingangs geschilderten erfreulichen Szenario aufkommen? Wer soll das schon wirklich wissen? Jedenfalls ist unbestritten, daß es Erfolge mit der Aufforstung von Akazien und anderen Baumarten gibt. Die werden bei Stührenberg aber eher Italienern und besonders Deutschen von der der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) zugesprochen. So wird geschrieben, daß der neue Reichtum der Bauern von Bagaye dem jüngsten GTZ-Projekt im angrenzenden Tal zu verdanken sei. Drei Jahre zuvor habe dort noch Trockenheit mit Stein und Staub geherrscht, jetzt aber gedeihe dort eine Landschaft aus Weiden und Feldern.

Im Dorf Yerimana-3 sind die meisten Häuser in etwa 3 Monaten annähernd vom Sand begraben worden. Allerdings gehört die Region dieses Dorfes zu dem Gebiet um den Tschadsee, wo man den Fluß Komadougou Yobé massiv angezapft hat, um Felder zu bewässern.

Schwarzmalerei in Schwarzafrika ist dann verständlich, wenn man berücksichtigt, daß die meisten Staaten zum Großteil ihre Staatshaushalte vom Ausland finanzieren lassen. Je schwärzer die Lage erscheint, um so spendabler werden die ausländischen Geldgeber sich zeigen. Auch Investitionen in Entwicklungshilfeprojekte wird dann eher stattgegeben.

Es erstaunt, daß es in keinem der 4 Artikel eine Erwähnung von Solaröfen gibt. Sollte das heißen, den Leuten wird nicht die Möglichkeit geboten, die fatale Brennholznutzung gegen eine umweltgerechtere Kochmethode mit Parabolspiegeln zu ersetzen? Wenn man auf das Problem des nächtlichen Holzdiebstahls trotz verbotener Abholzung eingeht, dann gehört das solare Kochen in einer solchen Region aber mindestens auch erwähnt, da hier doch eine entscheidende Schnittstelle für den Kampf gegen die Verwüstung zu sehen ist.

Es gibt sie aber, eine kleine Initiative, die dafür sorgt, daß auch der entscheidende Faktor im Niger propagiert wird: Die Verbreitung von Solarkochern! Leider hat sich der Verein FreundeInnen von Aouderas e.V. aus Braunau in Österreich nicht auf das Propagieren der Solarkocher spezialisiert: “Wir können nicht allen helfen. Darum haben wir beschlossen, es für Aouderas zu tun, einem Dorf am südlichen Rand der Sahara.”

Warum muß es eigentlich ein Parabolspiegelkocher sein? Eine Kockiste oder genauer gesagt eine Solarkochkiste ist billiger und kann im jeweiligen Land mit schon vorhandenen Mitteln hergestellt werden. Das würde einen wichtigen Teil der Wertschöpfung im Land erhalten, zumal solche Länder im Subsahara-Afrika immer Probleme mit der Devisenbeschaffung haben. Alles auf Spenden aufzubauen kann nicht der richtige Ansatz sein, wie man aus vielen Fällen in der Entwicklungshilfe inzwischen weiß. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto: Die Leute sollen sehen, daß, wenn man etwas tut, Leistung sich lohnt.

Foto oben: stock.xchng / Serengeti Sunset 1 © Barbara Schneider

Foto unten: aouderas.com © FreundeInnen von Aouderas e.V.

Parabolspiegelkocher bei Vorführung mit Kochtopf

Afrikas Wunderbaum: Ein sehr schöner Naturfilm über die Maulbeerfeige, eine Baumart, die viele Tiere ernährt

Feigenfrüchte auf einem Baum in Thailand

Im ZDF wurde wiederholt ein Dokumentarfilm gezeigt mit dem Titel: “Afrikas Wunderbaum“. In dem Film wird die besondere Beziehung einer Baumart, nämlich der Maulbeer-Feige (Ficus sycomorus), zu einer bestimmten Feigenwespenart gezeigt.

Der Film ist sehr gut gemacht und zeigt auch, welchen Tieren die Früchte des Baums, der im gesamten tropischen Afrika vorkommen soll, als Nahrung dienen oder welche Tiere mit dem Baum leben, in ihm Unterschlupf finden. Kein anderer afrikanischer Baum soll mehr Tierarten als Nahrung dienen. Da gehören die ganz Dicken, nämlich die Elefanten, genau so dazu, wie verschiedene Affenarten und auch die hochgewachsenen Giraffen. Dann kommen noch über 100 Vogelarten hinzu, die sehr effektive Samenverbreiter sind, da sie die Samen in alle Himmelsrichtungen verbreiten. Grüntauben sind auf die Feigen spezialisiert und sind immer auf der Suche nach einem Baum, der gerade Früchte trägt. Auch die Riedweber (Ploceus castanops) zählen zu den Nutznießern der Baumart.

Flughunde, die in der Nacht im Schutz der Dunkelheit zum Fressen der Früchte kommen, sind auch maßgeblich an der Verbreitung der Samen beteiligt.

Paradiesisch mutet es an, daß die Bäume alle paar Monate neue Früchte produzieren. Sie stellen damit eine sehr wichtige Nahrungsquelle dar, denn sie haben auch zu Zeiten Früchte, wenn andere Bäume keine Früchte tragen. Damit die winzigen Wespen, die für die Bestäubung zuständig sind, nicht aussterben, ist es notwendig, daß es immer irgendwo blühende Bäume gibt.

Als Schädlinge erweisen sich Zikaden, die es auf den zuckersüßen Saft des Baums nach der Regenzeit abgesehen haben. Wenn die Zikaden sich vollgesaugt haben, werden sie zu süßen Bonbons für diverse Beutegreifer, die mit dem Fressen dafür sorgen, daß die Zikaden nicht überhand nehmen.

Für jene, die sich für solche Themen in Dokumentationen interessieren, ist dieser Film absolut sehenswert. Der Film wurde von Mark Deeble und Victoria Stone realisiert. Die Kameraführung muß besonders gelobt werden, viele Makrosequenzen sind eingebaut. Selbst Aufnahmen, wie sich die winzigen Wespen, todgeweiht, durch die engen Früchte quetschen, werden gezeigt. Auch bei der Musik des Films hat man sehr harmonische Töne gefunden.

Den gelungenen Doku-Film kann man im Internet in nicht ganz so hoher Qualität ansehen oder man sucht nach einer besseren Downloadquelle.

Den Maulbeer-Feigen-Baum soll es laut Wikipedia vereinzelt auch in Madagaskar geben.

Der Feigenbaum auf dem Bild oben steht zwar in Thailand, der Baum aber sieht mit seinen Früchten dem der Maulbeerfeige zumindest ähnlich. Die Blüten- oder Fruchtäste der Maulbeerfeige scheinen aber ausgeprägter zu sein, als bei der asiatischen Baumart vom Foto. Ein Biologe oder Botaniker mit geübtem Blick vermag hier vielleicht auf Anhieb eine Einordnung oder Bestimmung der Baumart vorzunehmen.

Foto: pixelio.de / Grüne Feigen © Manfred Schütze

AIDS, eine Lüge und Betrug, keine Krankheit – Was hat AZT damit zu tun?

HIV-Schleife

Selbst dann, wenn alle die Lüge glauben, wird sie nicht wahr.
Man braucht nur etwas zu forschen und 1 und 1 zusammenzählen, oder besser noch 1 und 1 und 1. Je mehr kritische Quellen man nämlich durchforstet, um so mehr steigen die Chancen dafür, daß der Glaube an die “Geißel” der Menschheit sinkt. Man kann dabei auch ganz leicht den Eindruck gewinnen, daß AIDS (acquired immune deficiency syndrome) einfach erfunden wurde.
1984 behaupteten ein gewisser Robert Gallo und ein gewisser Luc Montagnier, ein Amerikaner und ein Franzose, daß sie den AIDS-Virus entdeckt hätten. Eine Hypothese wurde aufgestellt, die den ursächlichen Zusammenhang zwischen der Krankheit und dem Virus aufzeigen sollte.

Um alles schön kompliziert zu gestalten, hat man dann noch den HI-Virus (human immuno-deficiency virus) entdeckt. Der HI-Virus soll nun also AIDS auslösen. Der sogenannte AIDS-Test ist dann auch eher ein HIV-Test. Auf dem Beipackzettel des HIV-Tests der Firma Abbott steht sinngemäß (das Original ist englisch):
“Sensitivität und Spezifizität
Es gibt gegenwärtig keinen anerkannten Standard für die Feststellung der An- oder Abwesenheit von HIV-1-Antikörpern in menschlichem Blut. Daher wurde die Sensitivität berechnet basierend auf der klinischen Diagnose von AIDS und die Spezifizität basierend auf Zufallsspendern.”
Da steht also in der Packung des HIV-Tests quasi, daß man HIV gegenwärtig nicht feststellen kann! Es geht nur um’s Geschäft. Geld regiert die Welt. Money makes the world go round. Und da geht man auch über Leichen: AZT, auch bekannt unter dem Namen Retrovir, ist das bekannteste AIDS-Medikament. Es wurde bei der Krebsforschung entwickelt, um Zellen zu töten, erwies sich aber als so stark, daß man es wieder einmottete. Als AIDS aufkam, erinnerte man sich daran und kramte es wieder hervor. Wenn nun ein Gesunder dieses Medikament einnehmen würde, dann würde er langfristig daran sterben, da dieses ein sehr starkes Zellgift ist. Und tatsächlich ist es so, daß man Menschen, die HIV-positiv getestet wurden, empfiehlt, selbst wenn sie noch gar keine Anzeichen einer echten Krankheit zeigen, präventiv dieses Medikament zu nehmen. Es werden also offensichtlich gesunde Menschen dem Tod übereignet!

Ein Aspekt an AIDS ist der, daß man inzwischen über 30 verschiedene Krankheitssymptome dazu auserkoren hat, Indikatoren für eine AIDS-Erkrankung zu sein. Die Mehrheit der Deutschen hat also regelmäßig AIDS, denn schon der Schnupfen und der Husten zählen ja dazu, es sind temporäre, erworbene Zustände einer Immunschwäche.

In Afrika, wo man nicht in der Lage ist, teure AIDS-Tests zu kaufen, wird nach kurzer Anamnese die Diagnose gestellt. Wer zwei oder gar drei Symptome gleichzeitig hat, der hat eben AIDS. Da hat man einfach denen, die früher Slim-Disease hatten, AIDS angedichtet. Aber hier werden einfach die Auswirkungen einer Mangelernährung pauschal zu AIDS. Natürlich werden alle anderen schlimmen Krankheiten, inklusive Malaria, Cholera und so weiter, zu AIDS umfunktioniert, denn die Priorität der UN liegt eindeutig bei AIDS.
Wie eine Krankendiagnose in Afrika gestellt wird, weiß ich aus eigener Erfahrung: Nach der Schilderung der Symptome und Betrachtung des Kunden wird das Urteil gefällt: Du hast diese Krankheit. Punkt. Wer will da zweifeln, bei dem Bildungsstand in Afrika.

Wie sieht es bei den Homosexuellen aus? Homosexuelle konsumieren vielfach Drogen und tun ihrem Immunsystem keinen großen Gefallen. Aber jetzt mal ehrlich, haben Sie gewußt, daß der wichtigste Teil des Immunsystems sich im Darm befindet? Und wenn dort fremdes Eiweiß in Form von Sperma durch die Hintertür hineinkommt, dann ist das Immunsystem auf Alarmstufe rot. Je häufiger das geschieht, um so schlimmer werden die Schäden sich dann manifestieren. Hinzu kommen dabei die Auswirkungen der Drogen, die alleine ja schon ausreichen, schwer krank zu machen. Und das nennt man dann AIDS. Man sieht, das hat wenig mit den Gesundheitsproblemen der Afrikaner zu tun, aber auch die haben angeblich AIDS.

Bei dieser Entlarvung werden die Zahlen der AIDS-Opfer ganz schnell dahinschmelzen. Opfer sind dann eigentlich alle, die sich von dieser Hysterie, diesem Wahn haben anstecken lassen.

Ob es diese Viren HIV und AIDS nun wirklich gibt, ist unerheblich, weil sie keine Krankheit verursachen. Dann sollte man sich auch von dem Gedanken verabschieden, daß es sich bei AIDS um eine ansteckende Krankheit handelt, denn bisher ist noch kein einziger Fall von Ansteckung unter all den Angehörigen der Berufe, die sich täglich um AIDS-Patienten kümmern, aufgetreten. Vielleicht hat man hier sogar irgendwelche Organismen ausgedeutet, die dem Körper sogar nutzen, anstatt schädlich zu sein, wie behauptet wird. Die Natur hat oft ganz einfache Lösungen. Der Mensch dagegen sucht meist alles zu verkomplizieren.

Eines allerdings ist sicher: AIDS kann dennoch krank machen! Dann nämlich, wenn man das Programm auf seinem System (im Kopf) hat installieren lassen (durch die Medien: Fernsehen, Zeitschriften, Zeitungen und und und…) und wenn man dann, bedingt durch das installierte Programm (man hat ja Angst), einen Test machen läßt, der positiv ausfällt. Wenn das Ergebnis mitgeteilt wird, bekommt man einen Schock und der Gesundheitszustand verschlechtert sich immer weiter. Man läßt sich hängen, läßt sich gar AZT verschreiben und das war’s dann. Das Programm ist erfolgreich ausgeführt worden.
Der Placebo-Effekt in negativer Wirkweise.
Und alle, die mit der AIDS-Schleife rumlaufen, bekunden, daß die Software bei ihnen installiert ist, so, wie der Windows-Aufkleber auf dem Computer das installierte Betriebssystem anzeigt. Dieser Artikel kann Leben retten: Man braucht nur das installierte Programm zu deinstallieren, es ist nämlich Malware.

Foto: aboutpixel / Uwe Dreßler

Der Gepard – Eine genmanipulierte Chimäre?

Gepard im Tierpark

Im Internet kann man auf die These stoßen, daß der Gepard (Acinonyx jubatus) möglicherweise schon vor langer Zeit das Produkt einer genetischen Manipulation geworden sei, da er wie eine Mischung aus Hund und Katze daherkomme, so etwas wie eine Chimäre. Vor allem die Tatsache, daß der Gepard keine scharfen Krallen hat, wie die anderen Katzenarten, hat wohl zu solchen Überlegungen geführt. Da wurde dann auch angeführt, daß Geparde ihre Krallen nicht einziehen können.
Das klang ja durchaus interessant, aber Beweise dafür fehlten. Zu dem Thema gibt es eine sehr ausführliche Arbeit von dem Biologen Christian Zuppinger zu finden. Zuppinger hat verschiedene Aspekte, die zur Klärung der aufgeworfenen Frage dienen können, analysiert, um die eingangs erwähnte These zu zerpflücken. So stellt er beispielsweise auch fest, daß der Gepard seine Krallen sehr wohl einziehen kann, allerdings nicht sehr weit. Gen-Analysen werden zu Rate gezogen, der Haushund und seine Geschichte werden analysiert. Der Haushund stammt vom Wolf ab und alle Hunderassen haben somit ihre Wurzeln im Wolf. Auch der stellvertretend erwähnte Azawakh, eine Windhundrasse aus der Sahelzone in Afrika, die in einer sehr lockeren Bindung zu den Tuareg lebt. Die Jagstrategien der verschiedenen Tiere werden betrachtet und auch die Skelette werden verglichen. Insgesamt eine sehr aufschlußreiche Arbeit, die zu dem Schluß kommt, daß mit den vorliegenden Kenntnissen nicht davon auszugehen ist, daß die Möglichkeit besteht, daß der Gepard eine durch eine Genmanipulation erzeugte Chimäre ist.

Foto: aboutpixel / Iss was? © bebe

Osteoporose – Die Milch macht’s

Milch trinken

Wer jetzt gedacht hat, die Milch kittet die löchrigen Knochen, der hat sich geirrt. Kuhmilch ist das beste Lebensmittel, das es gibt, es gibt kein besseres – für das Kalb. Für ein Baby ist das beste Lebensmittel die Muttermilch. Ein Baby und ein Kalb haben jedoch ganz andere Ansprüche an ihre Nährstoffe. Das Kalb muß schnell wachsen und braucht daher einen hohen Anteil an Proteinen und Kalzium, das Baby legt seinen Fokus auf die Entwicklung des Gehirns und benötigt daher Fettsäuren. Wenn das Baby oder dann schon Kleinkind nach und nach von der Muttermilch entwöhnt wird, verliert es auch bald die Fähigkeit, Laktase herzustellen, das ist das Enzym, das für die Verdauung der Laktose (Milchzucker) in der Milch notwendig ist. Das war schon beim Neandertaler so und lediglich dort, wo die Menschen seit langer Zeit Kuhmilch konsumieren, ist dieser Rückgang nicht mehr so stark. Bei den meisten Völkern ist dieser Rückgang aber nach wie vor gegeben, wie bei den Völkern in Asien und den meisten Völkern in Afrika, wo die Massai in Kenia eine Ausnahme darstellen. Milch kann dort sehr schlecht bis gar nicht verdaut werden. Gibt man den Hungernden dort Milch oder Milchpulver, dann bekommen sie oft Durchfall. Das Baby einer Mutter, die Milchpulver ißt, kann deshalb über die Muttermilch Durchfall bekommen und daran sterben. Da denke man nur daran, was angerichtet wird, wenn in Afrika eine Hungersnot ausgebrochen ist und als Hilfslieferung bekommen die Leute Milchpulver! Und gibt man einem Kalb nur ultrahocherhitzte, homogenisierte Milch zum Trinken, dann wird dieses Kalb das nicht sehr lange überleben. Was ein Kalb umbringt – und für das Kalb war diese Milch ursprünglich gedacht – soll für den Menschen gesund sein, wie die Werbung uns weismachen will?
Und wie ist das jetzt mit dem Kalzium? Wir brauchen doch Kalzium für unsere Knochen. Ja, wir brauchen Kalzium, aber das Kalzium der Kuhmilch können wir nicht verwerten. Fatalerweise verlieren wir sogar Kalzium nach dem “Genuß” der Milch. Der Körper scheidet nämlich tatsächlich mehr Kalzium aus, als er aufnimmt. Hinzu kommt, daß das Kalzium der Kuhmilch dann teilwiese im Körper als Kalk abgelagert wird. Osteoporose ist in den Ländern, in denen es einen hohen Milchkonsum gibt, anzutreffen. Die Asiaten oder Afrikaner, die traditionell so gut wie keine Kuhmilch tranken, kennen diese Krankheit fast nicht. Also halten wir fest: Osteoporose wird hauptsächlich durch die Kuhmilch verursacht. Die Interessen werden immer vom Kapital vertreten, Gesundheit ist da Nebensache. Daher sind diese Wahrheiten noch so selten irgendwo zu finden. Dem (für den Menschen) Schadstoff Kuhmilch werden noch einige weitere Krankheiten angelastet. Eine Lüge, auch millionenfach wiederholt, wird nie zur Wahrheit. Aber die Wahrheit gewinnt immer mehr Raum.
Foto: aboutpixel / Thomas Pieruschek

Barack Obama, Du hast keine Chance! Nutze sie!

Grenzenloser Jubel

Nun ist also der erste Amerikaner mit Wurzeln in Afrika Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Millionen Menschen sollen extra nach Washington gekommen sein, um das mitzuerleben. Auf jeden Fall haben hunderte von Millionen oder gar über eine Milliarde Menschen der Amtseinführung von Barack Hussein Obama zugesehen. Welch ein Kontrast zu der letzten Amtseinführung von George Bush.
Die Realität ist, daß nun unglaubliche Hoffnungen und Erwartungen vom amerikanischen Volk auf seinen Schultern lasten. Und er wird diese nicht erfüllen können, denn er ist zum Scheitern verurteilt. Wohl kaum ein Präsident mußte unter so ungünstigen Bedingungen sein Amt antreten, wie jetzt Barack Obama. Warum auch sollte Obama alle Hoffnungen seines Volkes erfüllen können? Das Finanzsystem steht vor dem Kollaps und es ist ja auch so gewollt. Wer sich dazu ein paar Gedanken macht oder ein bißchen recherchiert, wird bald feststellen, daß das Zinssystem in seiner derzeitigen Form das Problem ist. Sehen wir uns dabei die Notenbank an, die Federal Reserve in den USA, dann stellen wir vielleicht mit Erstaunen fest, daß diese eine Privatbank ist! Wie bitte? Ja, so ist es, der Staat ist nicht Eigentümer der Notenbank. Alleine das ist schon so abartig, daß einem die Haare zu Berge stehen könnten. Warum muß ein Staat überhaupt Schulden machen und bei wem? Ein souveräner Staat muß keine Schulden machen, denn er kann Geld drucken. Auch die unbeliebten Steuern, wie Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, Mineralölsteuer muß kein Staat eintreiben, da man beispielsweise das benötigte Geld für den Haushalt einfach druckt. Das ist noch ein weites Feld, soll jetzt hier aber nicht weiter erörtert werden. Also selbst dann, wenn Obama insgeheim nicht mit dem System einverstanden wäre, hätte er kaum eine Chance, etwas zu ändern. Wer den großen Machtinteressen im Weg steht, wird beseitigt, siehe John Fitzgerald Kennedy (JFK) oder auch aktuell Jörg Haider, der ja eigentlich nur ein kleineres Licht war. Was die Welt wirklich erwartet, kann man sehen, wenn man sich ansieht, welche Leute Obama verpflichtet hat. Auf der Seite von Radio Utopie kann man lesen: “Für die Welt ist es egal, welcher Vertreter des Systems, im Sinne des Systems entscheidet und das System so nicht nur unterstützt, sondern dauerhaft erhält und ausbaut.” und es wird ein Banner gezeigt: Barack O’Cain (because they’re all the same!) mit einem Kreuz daneben. Dennoch, der Mut eines JFK wäre wünschenswert.
Aber, wie man so schön sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Laß die Finger von der kleinen Muschi!

Mädchen beim Baden

In vielen Ländern von Afrika werden kleinen unschuldigen Mädchen tradtionell die Schamlippen verstümmelt, amputiert, abgeschnitten. Dieses Thema ist zwar sehr unangenehm, ja schockierend, aber es muß einfach noch mehr bekannt werden, damit mehr dagegen getan werden kann: Mit Rasierklingen, rostigen Messern, Glasscherben werden, je nach Land und Tradition des Stammes, die Klitoris, die inneren Schamlippen, die äußeren Schamlippen teilweise oder komplett entfernt und das alles ohne eine Betäubung. Vielleicht 6.000 Opfer findet ein solches Ritual jeden Tag!

Nur schon, wenn man das liest, kann es einem ganz anders werden. Es sind unvorstellbare Schmerzen, die den kleinen Mädchen zugfügt werden. Das Schlimmste ist die Pharaonische Beschneidung oder Infibulation, bei der bis auf ein winziges Loch die große Wunde zusammengenäht wird. Daß viele Mädchen diese Folter nicht überleben ist nicht verwunderlich. Manche verbluten, andere sterben durch den Schock oder durch eine Infektion.

Wenn sie es überleben, haben sie das ganze Leben lang Schmerzen beim Urinieren und bei der Regelblutung. In der Hochzeitsnacht wird die Scheide, wenn man das noch als solche bezeichnen kann, vom Mann geöffnet, auch ein Messer kann da zu Hilfe genommen werden. Was soll man dazu sagen? Es ist einfach bestialisch. Bei der Geburt kommt dann das nächste Problem mit großen Schmerzen und Blutverlust. Auch hier sterben wieder einige Frauen an den Folgen der Beschneidung.

Noch genaueres Wissen wird auf einer gut recherchierten Seite bei ciao geboten und bei Wikipedia.

Wenn man solche Berichte liest, dann fragt man sich, wie eine Mutter zu einer solchen Tat fähig sein kann – sie weiß doch sehr genau, wie sie das Leben ihrer Tochter zerstören wird! Sie war doch selbst einmal Opfer dieser Praktiken. Wo bleibt da die Menschlichkeit, wo bleibt da die Liebe?

Im Zusammenhang mit diesem dunklen Kapitel unserer Zeit gilt es, die Initiative von Rüdiger Nehberg hoch zu loben, der sich stark für eine Beendigung dieser Praktiken einsetzt. Vorbildlich ist es, mit welcher Strategie er die Sache angegangen ist. Da diese Praktiken der Verstümmelung weiblicher Genitalien vor allem auch in islamischen Kulturen angewendet werden, hat er sich mit dem Islam auseinandergesetzt und herausgefunden, daß das gegen den Koran verstößt.

Darauf basierend hat er hohe islamische Würdenträger für seine Initiative gewinnen können, um eine Fatwa gegen dieses Unrecht zu erlassen. Nun ist die Mädchenverstümmelung im Islam geächtet.

Mit diesem Artikel soll ein Beitrag dazu geleistet werden, daß die Menschen erkennen, wie falsch und unmenschlich eine Beschneidung ist. Von der Penisbeschneidung bei Jungen ist da aber noch gar keine Rede. Auch bei den kleinen Buben wird etwas weggeschnitten, nämlich die Vorhaut.

Das wird in Madagaskar auch praktiziert und die Mehrzahl der madagassischen Männer dürfte beschnitten sein. Warum aber den kleinen Jungs die Schmerzen zufügen? Ist das nicht ein wenig vergleichbar mit der Verstümmelung der Mädchen? Warum hat die göttliche Vorsehung die Vorhaut um die Eichel gelegt? Damit man sie abschneiden soll? Wohl kaum. Es finden sich jedenfalls Hinweise, daß die Vorhaut einen wichtigen Teil für die Immunabwehr darstellen könnte. Und: Auch beschnittene Jungen sterben nicht selten an den Folgen der Beschneidung. Also: Laß die Finger von der kleinen Vorhaut! Laß die Finger von dem kleinen Pimmel!

Alternative zur Gen-Technik – Forschung um den Urzeit-Code – Ertragreiche Sorten für Afrika

Nestfarn in Madagaskar

Schon Ende der 80er Jahre im letzten Jahrhundert wurde in der Schweiz bei der damaligen Ciba-Geigy eine revolutionäre Entdeckung, die als Sensation bezeichnet werden kann, gemacht: In Laborexperimenten wurden Getreidesamen und Fischrogen einem »elektrostatischen Feld« ausgesetzt, ein Feld das durch anlegen einer Gleichspannung erzeugt wird. Sowohl das Wachstum, wie auch der Ertrag der behandelten Pflanzen erfuhren eine massive Steigerung.

Bei diesen Versuchen wuchsen dann auch Urformen von Pflanzen und Fischen heran, die längst ausgestorben sind. Aus den Sporen von einem Wurmfarn enstand ein Urzeitfarn, in der Art eines Hirschzungenfarns, den die Botaniker nicht zu bestimmen vermochten.

Bauern in Afrika soll die Technologie nun in einem Großversuch kostenlos zur Verfügung gestellt werden, um sie vor der Gentechnik zu bewahren. Der Schweizer Luc Bürgin hat zu dem Thema recherchiert und ein Buch geschrieben: Der Urzeit-Code

Das Bild hat mit den Versuchen nichts zu tun und dient nur zur Dekoration. Es zeigt einen Farn aus Madagaskar, den ich dort an der Ostküste fand. Es könnte sich um einen Nestfarn (Asplenium nidus) handeln.

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