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	<title>Madagaskar-Blog &#187; Demonstration</title>
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	<description>Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist...</description>
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		<title>Die Madagassen in Antananarivo leben jetzt mit der Angst</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 19:15:07 +0000</pubDate>
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Nachdem am Sonntag ein Teil der Milit&#228;rs sich von dem Machthaber Marc Ravalomanana losgesagt hatte, gab es am Montag ein gewisses Vakuum, welches von der armen Bev&#246;lkerung in der N&#228;he von Tanjombato genutzt wurde zum Pl&#252;ndern. Im Fernsehen konnte man am Abend vom Montag Szenen dieser Raubz&#252;ge sehen, die sich am hellichten Tag abspielten, ohne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/grab-analamahitsy-antananarivo-madagaskar.jpg" target=_blank><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Grab in Analamahitsy" src="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/grab-analamahitsy-antananarivo-madagaskar.jpg" alt="Grab in Antananarivo" width="640" height="456" /></a></p>
<table border="0" cellpadding="7" width="640" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>
Nachdem am Sonntag ein Teil der Milit&auml;rs sich von dem Machthaber Marc Ravalomanana losgesagt hatte, gab es am Montag ein gewisses Vakuum, welches von der armen Bev&ouml;lkerung in der N&auml;he von Tanjombato genutzt wurde zum Pl&uuml;ndern. Im Fernsehen konnte man am Abend vom Montag Szenen dieser Raubz&uuml;ge sehen, die sich am hellichten Tag abspielten, ohne, da&szlig; irgend jemand versuchte, einzuschreiten. Es wurden Fernsehapparate, Matratzen, Scooter und alle sonstigen Waren aus den L&auml;den des Smart Centers in Tanjombato, zum Teil auch mit Einkaufswagen, herausgetragen und gekarrt. Courts, wo es haupts&auml;chlich M&ouml;bel im Angebot gibt, Haushaltsger&auml;te und Unterhaltungselektronik, lud im Laden zum Zugreifen ein, wie auch die franz&ouml;sische Supermarktkette Jumbo. Die Kamera folgte dem Menschenstrom auf die Stra&szlig;e, alle hatten es eilig, ihre geklauten Sachen m&ouml;glichst schnell in Sicherheit zu bringen. Und in der Gegenrichtung kamen jene, die sich noch mehr beeilten, um nicht leer ausgehen zu m&uuml;ssen. Unglaubliche Szenen, aber Realit&auml;t. <a href="http://sobika.com/madagascar-photos/2009/andryrajoelina/pillages_001.php" target=_blank>Bilder danach</a>.<br />In einem Interview wurde dann auch am Montag Abend von abtr&uuml;nnigen Milit&auml;rs berichtet, wobei einer der Sprecher meinte, da&szlig; mittlerweile bereits etwa 75% der Milit&auml;rs sich f&uuml;r die Belange des Volkes entschieden h&auml;tten. In der Zeitung &#8220;La Verit&eacute;<br />
&#8221; steht in einem kleinen Artikel, da&szlig; in Mahanoro letzten Sonntag bei einer Demonstration ein Demonstrant erschossen wurde. Nachdem die Gendarmerie sich geweigert habe, auf die Leute zu schie&szlig;en, habe der lokale Distriktchef der Polizei befohlen, die Waffen gegen die Leute einzusetzen. Nach mehreren Sch&uuml;ssen, um die Menge zu zerstreuen, sei ein Mann unter den Kugeln der Polizisten gefallen. W&uuml;tend habe die Menge dann den Wohnsitz dieses Repr&auml;sentanten der Regierung angegriffen und die offiziellen Autos in Brand gesetzt. Hochgl&uuml;cklich habe dieser Distriktchef rechtzeitig entkommen k&ouml;nnen. Dieser Bericht zeigt, warum es dazu kommen k&ouml;nnte, da&szlig; der verbliebene Rest hinter Marc Ravalomanana auch noch die Seite wechseln k&ouml;nnte, da die Angst vor solchen Repressionen &uuml;berall gro&szlig; sein d&uuml;rfte &#8211; die Nachbarn wissen ja, wer Soldat, Polizist oder Gendarm ist. Da kommt hinzu, da&szlig; man heute dem von Ravalomanana ernannten PDS f&uuml;r den Posten des B&uuml;rgermeisters von Antananarivo, Guy Rivo Randrianarisoa, das Haus abgebrannt hat.<br />
<br />
Nach Mittag wurde auf sobika.com berichtet, der Verteidigungsminister von Ravalomanana, der Vize-Admiral Mamy Ranaivoniarivo, sei zur&uuml;ckgetreten. Sp&auml;ter wurde berichtet, bei Radio Mada (geh&ouml;rt Ravalomanana) habe er dementiert, zur&uuml;ckgetreten zu sein. Am Abend konnte man im Fernsehen ansehen, wie viele Uniformierte anwesend waren, als er in einem Gel&auml;ndewagen das Gel&auml;nde des Verteidigungsministeriums verlassen wollte. Man hatte das Tor mit einem Vorh&auml;ngeschlo&szlig; versperrt und den Minister aufgefordert, erst seinen R&uuml;cktritt zu unterschreiebn, bevor er gehen k&ouml;nne. Keiner der Anwesenden mochte dem Minister helfen, das Tor zu &ouml;ffnen. Dann berichtete sobika.com von 5 Toten bei K&auml;mpfen zwischen Anh&auml;ngern von TGV und TIM, von denen es im Fernsehen aber keine Erw&auml;hnung gab.
<p>Auf alle Bewohner der Stadt wirkt sich die aktuelle Lage aus. Heute waren viele L&auml;den geschlossen und auch ein Hotel hatte ein verschlossenes Gitter, das sonst vermutlich nur nachts geschlossen wird. An vielen Stellen gab es wieder Stra&szlig;ensperren in der Stadt. Auch die Kinder bekommen die Krise mit, ihre Konzentrationsf&auml;higkeit nimmt ab, und beim Spielen kann man sehen, wie &Auml;ngste zum Vorschein kommen, die dann im Spiel eingebaut und verarbeitet werden. Man denke nur an die ganzen Kinder, die mit dem Giftgas in Ber&uuml;hrung gekommen sind.</p>
<p>Der Diktator selbst hat heute in einer Ansprache im Sender TVM zugegeben, Fehler gemacht zu haben und da&szlig; er jetzt zuh&ouml;ren werde. Das zeigt an, wie weit er gesunken ist, die Arroganz scheint verflogen zu sein. Das Ende der &Auml;ra Ravalomanana und seiner Herrschaft scheint nahe.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><center><iframe width=468 height=60 vspace=0 hspace=0 scrolling=no marginheight=0 marginwidth=0 src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/werbung.htm style="border-width:0px;"></iframe></center></p>
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		<title>Petition an den Pr&#228;sidenten von Madagaskar und den B&#252;rgermeister von Antananarivo</title>
		<link>http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/2009/02/petition-an-den-praesidenten-von-madagaskar-und-den-buergermeister-von-antananarivo/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 15:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madagaskar-Blog</dc:creator>
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An: Den Pr&#228;sidenten von Madagaskar und den B&#252;rgermeister von Antananarivo
F&#252;r die Herren Marc Ravalomanana und Andry Rajoelina
Sehr geehrte Herren,
angesichts der politischen Krise, die Madagaskar derzeit durchzieht, unterzeichnen wir, B&#252;rger von Madagaskar oder woanders, diese Petition, damit Sie und die Personen, die Sie jeweils unterst&#252;tzen, akzeptieren, den Dialog zu beginnen, um m&#246;glichst bald alle Streitpunkte zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/02/handschlag-abgemacht-abmachung-einverstanden-vertrag.jpg" target=_blank><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Handschlag" src="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/02/handschlag-abgemacht-abmachung-einverstanden-vertrag.jpg" alt="Die Hand drauf" width="640" height="433" /></a></p>
<table border="0" cellpadding="7" width="640" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>
<p><a href="http://petitiononline.com/mada2009/petition.html" target=_blank>An: Den Pr&auml;sidenten von Madagaskar und den B&uuml;rgermeister von Antananarivo</a></p>
<p>F&uuml;r die Herren Marc Ravalomanana und Andry Rajoelina</p>
<p>Sehr geehrte Herren,</p>
<p>angesichts der politischen Krise, die Madagaskar derzeit durchzieht, unterzeichnen wir, B&uuml;rger von Madagaskar oder woanders, diese Petition, damit Sie und die Personen, die Sie jeweils unterst&uuml;tzen, akzeptieren, den Dialog zu beginnen, um m&ouml;glichst bald alle Streitpunkte zu l&ouml;sen, die Sie in Konflikt zueinander bringen, und nur das &uuml;bergeordnete Interesse der Nation und des madagassischen Volkes zu betrachten.</p>
<p>Mit dem harten Leben, das wir bereits f&uuml;hren, k&ouml;nnen wir uns den Luxus  nicht mehr leisten, unser Land und unser Leben von Ihnen f&uuml;r Ihren pers&ouml;nlichen Eifer als Geiseln nehmen zu lassen.</p>
<p>Viele Leben sind bereits ausgel&ouml;scht worden, viele G&uuml;ter sind wegen dieser Krise zerst&ouml;rt worden. Es reicht!</p>
<p>Wir fordern also, da&szlig; Sie eine L&ouml;sung durch den Dialog und nicht durch die Demonstration Ihrer Autorit&auml;t finden.</p>
<p>Wir starten auch einen Aufruf an alle Kr&auml;fte der Nation, alle Mittel einzusetzen (nationale Debatte, nationale Konzertation usw.), damit sich eine solche Krisensituation nie mehr in unserem werten Land wiederholt.</p>
<p>Wir B&uuml;rger wollen den Frieden und nicht Ihre egoistischen politischen Querelen.</p>
<p>Da&szlig; Gott Ihnen beiden und Ihren Anh&auml;ngern den Mut und den Willen gibt, den Dialog zu akzeptieren.</p>
<p>Um ihre Heimat besorgte Madagassen</p>
<div align=right><font size=1>Foto: aboutpixel / Konstantin Gastmann</font></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><center><iframe width=468 height=60 vspace=0 hspace=0 scrolling=no marginheight=0 marginwidth=0 src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/werbung.htm style="border-width:0px;"></iframe></center></p>
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		<title>Andry Rajoelina &#8220;TGV&#8221; erkl&#228;rt sich zum F&#252;hrer von Madagaskar</title>
		<link>http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/2009/01/andry-rajoelina-tgv-erklaert-sich-zum-fuehrer-von-madagaskar/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 17:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madagaskar-Blog</dc:creator>
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Bei der heutigen Demonstration in Analakely wiederholte der gew&#228;hlte B&#252;rgermeister von Antananarivo die Verfehlungen seines Gegners, Marc Ravalomanana und erkl&#228;rte sich dann anschlie&#223;end mit sofortiger Wirkung zum F&#252;hrer von Madagaskar. Er erkl&#228;rte an alle Beh&#246;rden und Staatsorgane, da&#223; er ab jetzt die Befehle erteilt und gab Anweisung, da&#223; am Montag die Ministerien geschlossen bleiben. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/01/analakely-31-1-2009-demonstration-antananarivo-madagaskar.jpg" target=_blank><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Teilnehmer der Demonstration in Analakely" src="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/01/analakely-31-1-2009-demonstration-antananarivo-madagaskar.jpg" alt="Teilnehmer der Demonstration in Analakely" width="640" height="465" /></a></p>
<table border="0" cellpadding="7" width="640" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>
Bei der heutigen Demonstration in Analakely wiederholte der gew&auml;hlte B&uuml;rgermeister von Antananarivo die Verfehlungen seines Gegners, Marc Ravalomanana und erkl&auml;rte sich dann anschlie&szlig;end mit sofortiger Wirkung zum F&uuml;hrer von Madagaskar. Er erkl&auml;rte an alle Beh&ouml;rden und Staatsorgane, da&szlig; er ab jetzt die Befehle erteilt und gab Anweisung, da&szlig; am Montag die Ministerien geschlossen bleiben. Auf der Seite von Ravalomanana gab es bis zum Abend nur eines dazu: Funkstille. Dann jedoch kam eine Mitteilung vom Pr&auml;sidentenamt:<br />
Der Pr&auml;sident hat erkl&auml;rt, da&szlig; sich am Montag jedermann wieder zur Arbeit begeben mu&szlig;. Das Justizministerium sowie das Verfassungsgericht werden sich damit besch&auml;ftigen, da&szlig; der B&uuml;rgermeister sich selbst zum Pr&auml;sidenten erkl&auml;rt hat und werden die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen treffen. Er hat daran erinnert, da&szlig; es in Madagaskar der Pr&auml;sident der Republik ist, der der Staatschef ist. Er hat bemerkt, da&szlig; da 1546 B&uuml;rgermeister sind, die sich nicht alle zum Pr&auml;sidenten proklamieren k&ouml;nnen. Er bleibt Pr&auml;sident der Republik und wird sein m&ouml;glichstes tun, das Land zu entwickeln.<br />Er hat erkl&auml;rt, da&szlig; das Land im Norden, S&uuml;den, Osten und Westen ruhig ist, aber das gro&szlig;e Problem ist der mangelnde Zugang der Bev&ouml;lkerung zu den Produkten der Grundbed&uuml;rfnisse. Er hat versichert, da&szlig; die Regierung und die internationalen Organisationen daran arbeiten, zu versuchen, die Bev&ouml;lkerung zu versorgen. Er hat versichert, da&szlig; es dazu zahlreiche Ger&uuml;chte gegeben hat, besonders wegen des Nichtsendens von TVM in den Regionen, was gro&szlig;e Auswirkungen auf die Bev&ouml;lkerung gehabt hat. Aber die Lage ist im Allgemeinen im ganzen Land ruhig.<br />Er hat au&szlig;erdem versichert, da&szlig; der Premierminister, von einer madagassischen Delegation begleitet, ihn bei der Versammlung der Afrikanischen Union in Addis Abeba n&auml;chste Woche repr&auml;sentieren wird. Madagaskar wird das Gipfeltreffen der Afrikanischen Union im Juli immer noch empfangen.<br />
<br />Das Bild zeigt die versammelte Menge der Demonstranten.</p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><center><iframe width=468 height=60 vspace=0 hspace=0 scrolling=no marginheight=0 marginwidth=0 src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/werbung.htm style="border-width:0px;"></iframe></center></p>
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		<title>Unvers&#246;hnliche Logik</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 19:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madagaskar-Blog</dc:creator>
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Nach dem Beginn der Pl&#252;nderungen und Brandschatzungen in Antananarivo am 26. 1. 2009 wurde als Reaktion darauf in der Zeitung &#8220;La Verit&#233;&#8221; am 27. 1. 2009 dieser Artikel ver&#246;ffentlicht:
&#160;
W&#228;hrend man auf einen dritten Dieb im Hinterhalt warte, scheine die vorherrschende Lage in der Hauptstadt beiden Seiten aus dem Ruder geglitten zu sein. 20 Tote am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/01/qualm-rauchwolke-feuer-rauch-madagaskar.jpg"><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Feuerqualm" src="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/01/qualm-rauchwolke-feuer-rauch-madagaskar.jpg" alt="Rauchwolke" width="640" height="308" /></a></p>
<table border="0" cellpadding="7" width="640" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>Nach dem Beginn der Pl&uuml;nderungen und Brandschatzungen in Antananarivo am 26. 1. 2009 wurde als Reaktion darauf in der Zeitung &#8220;La Verit&eacute;&#8221; am 27. 1. 2009 <a href="http://www.laverite.mg/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=2730:logiqueimplacable-&#038;catid=61:editorial&#038;Itemid=92" target=_blank>dieser Artikel</a> ver&ouml;ffentlicht:
<p>&nbsp;</p>
<p>W&auml;hrend man auf einen dritten Dieb im Hinterhalt warte, scheine die vorherrschende Lage in der Hauptstadt beiden Seiten aus dem Ruder geglitten zu sein. 20 Tote am gestrigen Tag, so scheine es. Auf jeden Fall seien die verschiedenen brennenden Geb&auml;ude von gestern perfekt daf&uuml;r ausgew&auml;hlt worden, da&szlig; sie Symbole f&uuml;r die ewigen Ableger des aktuellen Regimes gewesen seien, und zwar seit 2002.</p>
<p>Die Unzufriedenheit habe seit sehr langer Zeit in einer verarmten Bev&ouml;lkerung geschwelt, jeden Gef&uuml;hls der Sicherheit beraubt und vor allem kein Vertrauen mehr in die aktuellen F&uuml;hrer habend. Es habe permanent unterschwellige Anzeichen gegeben. Die aktuellen F&uuml;hrer seien st&auml;ndig bei zahlreichen Gelegenheiten angep&ouml;belt worden und die Alarmglocken h&auml;tten von allen Seiten gel&auml;utet. Aber sie h&auml;tten sich taub gestellt und h&auml;tten sich in dieser scheinheiligen &Uuml;berzeugung gefallen, allm&auml;chtig und ungestraft zu sein, anders gesagt, &uuml;ber dem Gesetz zu stehen. Niemand, einschlie&szlig;lich der internationalen Gemeinschaft, aber auch die Anh&auml;nger des Regimes, k&ouml;nne das bestreiten. Noch vorgestern h&auml;tten die Treuen des Regimes Ravalomanana sich in ihrer Haltung der Leichtgl&auml;ubigkeit in ihrem L&uuml;gengeb&auml;ude verfangen, als sie eine Demonstration der St&auml;rke zeigen wollten, einerseits durch die Dienstverpflichtung aller Beamten, besonders unter den St&auml;ben der Ministerien und andererseits durch die Bezahlung von Empfangsgruppen in den Vierteln. Denn dieses Regime sei &uuml;berzeugt gewesen, da&szlig; man alles kaufen k&ouml;nne, die Seelen, die Wahlstimmen und die Menschen. Au&szlig;erdem h&auml;tten sie die Anh&auml;nger in den Randgebieten aufgehetzt. Ungeahnte Energien h&auml;tten sich freigesetzt bei dieser vom aktuellen Regime total unterdr&uuml;ckten Bev&ouml;lkerung, ohne Skrupel und ohne Furcht. Es sei keine Frage, die Gewalttaten sowie den Vandalismus zu billigen. Diese, man m&uuml;sse sie auch erkennen, seien bereits das t&auml;gliche Los der Bev&ouml;lkerung. Ganz zu schweigen vom Sittenverfall und dem Verfall der Mentalit&auml;ten, ein Abbild jener der F&uuml;hrer, die alles andere seien, als Waisenknaben,  trotz ihrer vorgef&uuml;hrten Religiosit&auml;t, besonders dazu bestimmt, das Volk zu verdummen und ihre Perversit&auml;t zu verbergen. Es gehe also darum, die Gr&uuml;nde daf&uuml;r zu verstehen. Und da brauche man nicht weit weg zu suchen. Die Aspekte des t&auml;glichen Lebens dieser Bev&ouml;lkerung seien beredt und erkl&auml;rten f&uuml;r sich das Abgleiten der aktuellen Situation. Vor allem, da&szlig; die F&uuml;hrung, angesichts der st&auml;ndigen Appelle an sie,  diese systematisch mit Gleichg&uuml;ltigkeit und Verachtung beantwortet h&auml;tte. Es sei klar, da&szlig; das Land und die gesamte Bev&ouml;lkerung nicht unbeschadet aus diesem Chaos und dieser Glut herausk&auml;men. Die Aufrufe zum Dialog, wie alle anderen Aufrufe bez&uuml;glich der Entgleisungen des einen oder anderen, w&uuml;rden vergeblich bleiben. Es gebe nun auch noch genug Raum, um den am weitesten verbreiteten Schlu&szlig; zu bestreiten, gem&auml;&szlig; dem in Madagaskar in Sachen Entwicklung einmal mehr alles wieder von vorn zu beginnen sei. Denn faktisch habe seit 2002 oder davor nichts begonnen. Au&szlig;er den Stra&szlig;en. Die F&uuml;hrungsriege habe sich, um beim Staatschef und seiner Familie zu beginnen, vor aller Augen in unversch&auml;mter Weise bereichert, vor dem ganzen Volk, welches machtlos dem beigewohnt habe, durch wucherischen Ankauf und Inbesitznahme aller Gewerbezweige, ab dem Punkt, an dem Aktivit&auml;ten rentabel gewesen seien. Der ganze Staatsapparat sei bis in die letzte Ecke schamlos abgeriegelt gewesen. Das Problem sei, da&szlig; die Verpflichtung, den Geldgebern zu gefallen, und im Bem&uuml;hen der internationalen Gemeinschaft zu gefallen, Ravalomanana den Demokrat gespielt habe. Eine Rolle, die ihm nicht wirklich gepa&szlig;t und die er zweifellos verabscheut habe. Aber weitgehend gut gezahlt. Mehr, als die besser bezahlten Akteure Hollywoods. Und das sei das schlagende Argument. Er sei in seinen Ambitionen uners&auml;ttlich gewesen. Ein abgemessener Appetit mit umstrittenen Zutaten, um sich zu bereichern, das Volk aushungernd: 300% Preissteigerung beim Reis, fast ebenso f&uuml;rs Wasser und die Elektrizit&auml;t, sowie die Kraftstoffe &#8211; w&auml;hrend die L&ouml;hne mit l&auml;cherlichen und armen 10% Wachstum pro Jahr gestiegen seien. Manche fragten sich, ob das ausreichende Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Entgleisungen f&uuml;r vandalistische Taten seien, die dabei seien, sehr beunruhigende Ausma&szlig;e anzunehmen und nichts gutes verhie&szlig;en f&uuml;r das Land, welches buchst&auml;blich unbeherrschbar geworden sei. Das, was klar sein m&uuml;sse ist, da&szlig; die Taten von gestern, die verwerflich und verurteilbar seien, der Ausdruck dieses Unmuts, von dem die Medien ohne Unterla&szlig; gesprochen h&auml;tten, seien. Man d&uuml;rfe auch nicht den Fehler begehen, zu erkl&auml;ren, da&szlig; die gesamte madagassische Bev&ouml;lkerung, da&szlig; das Land dennoch einen Stillstand gekannt habe.<br />
Dies m&ouml;ge stimmen, aber das &auml;ndere keinesfalls den Mi&szlig;brauch, der von den Beh&ouml;rden an der Bev&ouml;lkerung begangen worden sei. Auf jeden Fall sei das, was derzeit passiere, in jeder Hinsicht beklagenswert, zeige eine unvers&ouml;hnliche Logik einer Situation, deren Verantwortung zu einem sehr gro&szlig;en Anteil einem einzigen Mann zuzuschreiben sei. Dieser habe tats&auml;chlich den Regen und das gute Wetter im Land gemacht&#8230;</p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
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		<title>TGV mit Volldampf am Platz des 13. Mai</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 19:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madagaskar-Blog</dc:creator>
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Im Radio erinnerten heute gefragte Leute daran, da&#223; Ravalomanana 2002 bei seinem Kampf um die Macht am Platz des 13. Mai gesagt habe, wenn er mit so vielen Menschen, die gegen ihn w&#228;ren, konfrontiert w&#228;re, dann w&#252;rde er gehen. Hat er das gesagt, so stellt sich die Frage, ob er dazu steht, denn oben hat [...]]]></description>
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<div align=justify>Im Radio erinnerten heute gefragte Leute daran, da&szlig; Ravalomanana 2002 bei seinem Kampf um die Macht am Platz des 13. Mai gesagt habe, wenn er mit so vielen Menschen, die gegen ihn w&auml;ren, konfrontiert w&auml;re, dann w&uuml;rde er gehen. Hat er das gesagt, so stellt sich die Frage, ob er dazu steht, denn oben hat man einen kleinen Eindruck von der Menge der Leute: Wird er gehen? Am Montag wird man dann sehen k&ouml;nnen, wie viele Menschen inzwischen gegen ihn auf die Stra&szlig;e gehen, denn Rajoelina hat zu einer neuen Demonstration am Montag aufgerufen, wobei er diesen Tag als schulfrei erkl&auml;rt hat.<br />Heute waren noch sehr viel mehr Menschen bei der Demonstration in Ambohijatovo, als am letzten Samstag, so, da&szlig; man wegen der Begrenztheit des Platzes beschlossen hat, zum Platz des 13. Mai umzuziehen. Das hat nun in Madagaskar schon eine gewisse Tradition. Wird das auch einmal ein Ende haben? Dabei kommen einem die Bilder eines franz&ouml;sischen Filmberichts in den Sinn, als am 10. August 1991 der damalige Pr&auml;sident Didier Ratsiraka den Befehl gab, auf die Demonstranten zu schie&szlig;en, die vom Platz des 13. Mai zum Regierungspalast in Iavoloha marschierten.<br /> Die Forderung von Rajoelina an Ravalomanana, der gerade mit seinem neuen Flugzeug in S&uuml;dafrika weilt: Er soll den R&uuml;cktritt erkl&auml;ren.<br />Auf dem Bild sind die Menschenmassen in Ambohijatovo zu sehen, bevor sie nach Analakely zum Platz des 13. Mai umgezogen sind.</div>
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