Madagaskar-Blog

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Tag: Deutschland

Handy-Abhörmethoden der Geheimdienste und Ermittlungsbehörden – Immer im Rahmen der Legalität, oder???

Frau telefoniert mit dem Mobiltelefon

Handys sollen irgendwie selbst in abgeschaltetem Zustand schon in der Lage sein, für Abhörer die Umgebungsgeräusche zu übertragen, wie auf der Seite Nonkonformist zu lesen ist. Die US-Bundespolizei FBI soll einen Weg gefunden haben, eine Software einzuschleusen, die das ermöglichen soll. Leider ist der Artikel ohne Quellenangabe.

Eine Bestätigung dafür ist dann aber schnell bei der “seriösen” Quelle Spiegel gefunden.

Um also ein Handy dazu zu bringen, ein Lauschmikrofon zu sein, bedarf es des OTA (over-the-air programming), welches für ein automatisches Update der Handy-Software oder bestimmter Inhalte ausgelegt ist. Und selbstverständlich kann das FBI diese Funktion auch so benutzen, daß ein vermeintlich ausgeschaltetes Handy zum Belauschen benutzbar wird, wie in New York bei einem Prozeß gegen Mitglieder der Mafia heraus kam.
Roving Bug” wird diese Technik bezeichnet, die es aus der Ferne ermöglicht, das Mikrofon in einem Mobiltelefon zum Belauschen zu aktivieren. Einzige wirksame Gegenmaßnahme: Den Akku aus dem Gerät nehmen.

Und welchem Sport geht ein IMSI-Catcher nach? Was ist ein IMSI-Catcher eigentlich? Nein, mit einer Disziplin im Sport hat das weniger zu tun, es handelt sich um ein Gerät, mit welchem man einem Handy vorgaukeln kann, daß es mit einer Basisstation über einen Sendemast in Verbindung steht.

In Wahrheit hat aber der IMSI-Catcher durch seine große Nähe und dadurch höhere Signalstärke beim Handy, welches sich an der höchsten Signalstärke orientiert, die Verbindung übernommen. Das Gerät soll man auch in einem Rucksack tragen können, es ist also für den mobilen Einsatz gerüstet. Um die Gespräche mithören zu können, wird dem Handy noch der Befehl erteilt, die Verschlüsselung abzuschalten.

Wenn man schon solche Geräte hat, dann müssen sie auch eingesetzt werden: “Polizeibehörden von Bund und Ländern setzen illegal ein Gerät zur Überwachung von Handy-Besitzern ein.” Made in Germany wird dann auch auf den Geräten mit der Bezeichnung “GA 090″ stehen, denn die in der Öffentlichkeit weniger bekannte Münchener Firma Rohde & Schwarz ist Hersteller der meisten solcher in Deutschland eingesetzten Geräte, wie wikipedia weiß.

Weitere interessante und aufschlußreiche Links zum Thema:
Beitrag bei connect.de mit dem Titel: “Lauschangriff”
Beitrag auf dem Detektiv-Blog weblog.derdetektiv.at mit dem Titel: “So schützen sich Firmen vor Handy-Spionage”

Foto: aboutpixel.de / Spaß am Handy © Rainer Sturm

Messe-Besuch der FIM 2009 – Internationale Messe von Madagaskar (Foire International de Madagascar)

Messepräsenz der Bundesrepublik Deutschland

Die Ausstellung des Jahres 2009 im Parc des Expositions Futura in Andranomena vom 14. bis zum 17. Mai kann getrost zu den schlechter besuchten Messen gezählt werden. Im Vergleich zum Vorjahr kommt man vielleicht nicht einmal auf die Hälfte der Besucherzahlen. Die Leere auf den Besucher-Parkplätzen spiegelte sich auf dem Ausstellungsgelände unter freiem Himmel und setzte sich auch in der Messehalle fort. Zeitweise konnte man den Eindruck gewinnen, daß jeder Messebesucher von mindestens einer Person des Messepersonals hätte betreut werden können.

Die Deutsche Botschaft in Antananarivo war auf einem Stand bei der Messe vertreten, obwohl die widrigen Umstände der Krisensituation nicht gerade einladend waren. Auf dem oben gezeigten Bild kann man sich einen Eindruck davon verschaffen.

Der Internetanbieter Moov mit seinem Messeauftritt

Erstmals beschickte die Firma Phywe die Messe mit einem Stand. Dort hatte man die Devise erkannt, daß eine Messepräsenz trotz der Krise auch besondere Chancen bietet, da die Konkurrenz verringert sein dürfte.

Die Firma Phywe ist in Deutschland vielen vielleicht noch ein Begriff, denn zu der Zeit, als man selbst noch als Pennäler die Schulbank drückte, sind die Lehrmittel dieser Firma im Unterricht in der Schule eingesetzt worden. Hier hat man ein Kunststoff-Skelett mit auf die Messe gebracht, welches natürlich auf gewisses Interesse stieß und den Messe-Auftritt der Firma aus Göttingen bei manchem Besucher in bleibender Erinnerung belassen dürfte, denn wer hat in Madagaskar schon ein Skelett gesehen.

Auf den Seiten vom AUMA Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft e.V. kann man sich bei Interesse für künftige Ausstellungen über den Veranstalter der FIM informieren. In einem pdf-Dokument werden die etwa 5.000 m² Ausstellungsfläche der Messehalle von Andranomena ausdrücklich gelobt: “…ein für Afrika erfreulich gut ausgebautes Gelände.” Natürlich wird aber auch jede IHK, der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft in Hamburg oder die Deutsche Botschaft in Antananarivo mit weiteren Auskünften behilflich sein.

Madagassin und Skelett

Durch die FIM schlendern

Was erstaunt: Ein Chinese hatte sich den Platz für seinen Stand direkt neben dem Eingang gesichert, um dort nützliche Küchen-Geräte zu verkaufen. Seine Vorführung machte er dabei in englischer Sprache. Der Anblick von hübsch verziertem Obst und Gemüse unterstützt eine Kaufentscheidung natürlich sehr, allerdings kann über die Qualität der Produkte aus dem Verkauf des Chinesen hier keine Aussage getroffen werden.

In Deutschland kennt man solche Verkäufer meist von Jahrmärkten oder anderen Märkten, dort allerdings kann man von einem relativ hohen Qualitätsniveau ausgehen.

Vorführung mit Obst und Gemüse

Geplante Pandemie? Panikmache um Vogelgrippe H5N1, Schweinegrippe H1N1: Kein Schwein braucht Tamiflu

Pillen und Tabletten zum Schlucken

Kaum, daß die Menschen sich nur noch dunkel an die Vogelgrippe erinnern, ist schon der nächste Kandidat für eine Pandemie da. Panik wird geschürt, die Leute sollen Angst haben, in Angst leben.

Und die Leute sollen kaufen. Das Ganze ist nämlich ein RIESEN-GESCHÄFT. Kaufen sollen die Leute vorzugsweise Tamiflu, ein Medikament, welches von der Schweizer Firma Roche hergestellt wird. Auch die Deutsche Botschaft in Antananarivo hat an ihre Schäfchen eine Mitteilung zur Schweinegrippe verschickt: “Der Wirkstoff TAMIFLU ist in den hiesigen Apotheken erhältlich. Die Preise variieren zwischen 89.000.- und 100.000.- Ariary.”

Schon bei der Vogelgrippe hat man den Leuten gesagt, sie sollen Tamiflu schlucken. Da soll man also Geld ausgeben, um von den krankmachenden Eigenschaften des Medikaments profitieren zu können? Laut Quellen im Internet sollen die sogennannten Nebenwirkungen nämlich durchaus nicht zu vernachlässigen sein. Es sollen im Zusammenhang mit Tamiflu schon einige Todesfälle berichtet worden sein.

Dabei ist die Wirksamkeit des Mittels selbst bei Experten umstritten: “Pharmakologe zweifelt an Wirksamkeit von Tamiflu“. “Im Durchschnitt verkürze das Medikament die Krankheitsdauer nur um einen Tag.”

Da kann man sich fragen, welche Gefahr größer ist: Die Schweinegrippe, die in den Medien zu einer echten Seuche hochgezüchtet wurde oder Tamiflu, das gewisse Nebenwirkungen hat. Es könnte dabei durchaus so sein, daß Tamiflu den Körper, der sowieso schon nicht so gesund war, so weit schwächt, daß er krank wird und eine Grippe bekommt. Ob das im Sinne des Kunden ist? Eher weniger, aber die Gehirnwäsche der Medien wirkt nun mal. Und die Mehrheit der Bevölkerung entkommt der Propaganda-Maschinerie nicht.

Wegen einiger weniger Toter macht man eine solche Panik. Was ist aber mit der ganz gewöhnlichen Grippe (Influenza), die alleine in Deutschland viele Opfer fordert? Bei etwa 5 Millionen Infizierten soll im Winter 2002/2003 die Zahl der Toten, laut Angaben vom Robert-Koch-Institut, zwischen 16.000 und 20.000 Menschen gewesen sein. Nur in Deutschland, wohlgemerkt.

Wikipedia weiß: “Die saisonale (interpandemische) Influenza gehört zu den Infektionskrankheiten mit den höchsten bevölkerungsbezogenen Sterblichkeiten. … Von einer Influenza-Epidemie oder Grippewelle spricht man, wenn 10–20 Prozent der Bevölkerung infiziert sind und die Ausbrüche lokal begrenzt bleiben, während eine Influenzapandemie sich über den ganzen Globus verbreitet.”
Reine Volksverdummung hat man also betrieben, wie die Vogelgrippe eindrücklich gezeigt hat. Und jetzt, bei der Schweinegrippe, ist es wohl kaum viel anders.

Es gibt einen kritischen Artikel zur Schweinegrippe, der einen durchaus lehrreichen Bericht zur Spanischen Grippe und zur damit verbundenen Impfkampagne enthält. Ein anderer Artikel spricht von bisher 7 Toten in Mexiko.

Warum machen die Medien eigentlich kein Trara bei der Tuberkulose (TBC), die man früher Schwindsucht nannte? Der Tuberkulose schreibt man jährlich, je nach Quelle, mindestens 1,5 Millionen Opfer zu. Die Mehrzahl der Opfer sterben in ärmeren Ländern, aber auch in Deutschland hat man für 2007 offiziell 377 Todesopfer registriert. Das würde doch schon längst reichen, um eine Panik zu schüren. Warum hier nicht?

Und um dem Ganzen noch einen neuen Aspekt hinzuzufügen: Es gibt auch noch jene, die der Meinung sind, daß es überhaupt keine Viren gibt. Angenommen, sie hätten recht!?

Eines aber scheint sicher: Krankheit im Zusammenhang mit Bakterien ist ganz anders, als es die Schulmedizin uns weismachen will. Denn selbst Louis Pasteur soll das schon erkannt haben: “Le microbe n’est rien. Le terrain est tout.” Die Mikrobe ist nichts, das Umfeld ist alles.

Kurz gefaßt kann man sagen, daß es das Milieu ist, welches vorteilhaft oder abweisend für die Bakterien ist. Eine Übersäuerung im Körper ist der optimale Nährboden für Bakterien. Die Bakterien kommen dabei nur ihrer Aufgabe nach und verarbeiten die Stoffe, die eigentlich nichts in unserem Organismus zu suchen hätten. Überwiegend kann man das auf die unvorteilhafte Ernährung zurückführen. Streß sollte man aber auch in diese Rechnung mit einbeziehen.

Foto: aboutpixel.de / Pillenmania © Anja Langner

Initiative für Deutschland – Aufruf zum Umschwung in Politik und Gesellschaft

Steinklopfer zertrümmert große Granitblöcke zu Schotter

Die Gesellschaft mit ihren Machthabern und Politikern befindet sich derzeit auf einem IRRWEG.

Die Idee: Der UMSCHWUNG.

Da die derzeitigen Entscheidungsträger nicht wirklich im Sinne der Mehrheit der Menschen handeln, wird es Zeit, daß andere Entscheidungsträger an deren Platz kommen.

Um etwas erreichen zu können, muß man etwas tun.

Nicht die Anderen sind gefordert, etwas zu tun, WIR sind gefordert, etwas zu tun.
Sonst werden WIR zusehen, wie immer mehr unserer Rechte abgebaut werden.

Ich bin hier in Madagaskar Vordenker, die Ausführung ist für jene bestimmt, die in Deutschland sind und sich berufen fühlen, etwas zu tun gegen die immer schlimmer werdenden Zustände in Deutschland und in der Welt, wobei Madagaskar aktuell als abschreckendes Beispiel betrachtet werden kann.
Vielleicht kann das der zündende Funke sein, den es benötigt, um einen Wandel für eine friedlichere und liebevollere Gesellschaft herbeizuführen.

Die Zeit bis zur deutschen Bundestagswahl 2009 ist zwar knapp, aber es könnte noch klappen!

Mit dem Internet steht ein Medium zur Verfügung, mit dem es möglich ist, in kürzester Zeit eine Organisation auf die Beine stellen zu können, die eine Partei gründet und dann die Abkehr vom derzeit beschrittenen Irrweg einleitet.

Jeder, der von diesen Gedanken überzeugt ist, oder sich zumindest damit anfreunden kann, setzt alle seine Kontakte
per Email darüber in Kenntnis.

Wahlversprechen, die ihre Wirkung haben dürften:

ABSCHAFFUNG der EINKOMMENSTEUER,

ABSCHAFFUNG der MEHRWERTSTEUER,

ABSCHAFFUNG der MINERALÖLSTEUER

Das ist der wichtigste Punkt, mit dem man viele Stimmen bekommen kann. Nur mit solchen Wahlaussagen hat man eine realistische Chance. So wird sofort Steuerehrlichkeit für die meisten Bürger hergestellt.

Wie soll das finanziert werden?
Die Zentralbank gehört dem Staat und der Staat druckt das Geld für seinen Staats-Haushalt, die Deutsche Mark wird wieder eingeführt. Also keine Staatsverschuldung mehr!
Somit gibt es eine einkalkulierte permanente Inflation und das Geld-Sparen macht wegen der Entwertung weniger Sinn. So ist man bestrebt, das Geld möglichst schnell wieder auszugeben.
Über das Zinssystem ist auf jeden Fall auch nachzudenken, aber möglicherweise werden durch die permanente Inflation die negativen Wirkungen des Zinses bereits ausgeglichen? Natürlich können auch andere Ideen umgesetzt werden, es gibt genug Alternativen dazu. Wenn es eine bessere Idee für ein einfach umsetzbares Geldsystem gibt, dann kann man auch darauf zurückgreifen.

Die Politiker verpflichten sich der WAHRHEIT!
Daher werden Erkenntnisse, die als wahr erkannt werden, umgesetzt oder unterstützt.
Politiker sind für ihr Handeln verantwortlich!

Die Abschaffung von politischen Parteien ist anzustreben.
Über die Medien wird die Wahrheit verkündet!

Die Landwirtschaft sollte baldmöglichst auf BIO umgestellt werden.
Die Erforschung von sogenannter FREIER ENERGIE wird gefördert.
Schädliche Technologien werden schrittweise immer höher besteuert, um Technologien fördern zu können, die der Gesundheit weniger schaden können. Für die derzeitige schädliche Mobilfunktechnologie muß umgehend die Entwicklung einer unschädlichen Alternative in Angriff genommen werden.
Wechselstrom sollte nach und nach auf Gleichstrom umgestellt werden.

Das Krankheitswesen wird geändert zu einem GESUNDHEITSWESEN.
Unfälle werden kostenlos behandelt.
Für Medikamente muß zwingend ein positiver Wirknachweis erbracht werden. Alle Medikamente, die schwere Schäden verursachen, werden sofort vom Markt genommen.
Gentechnologie wird verboten.
Eine gesunde Lebensweise wird propagiert, zum Beispiel Urkost von Franz
Konz.
Gesundheitsschädliche Produkte sind auf den Prüfstand zu stellen, man kann sie gegebenenfalls hoch besteuern oder gar verbieten.

Die Grundziele müssen unumstößlich festgeschrieben werden.

Und zwar in der Verfassung, die es gilt, für Deutschland auszuarbeiten.
Deutschland wird wieder souverän, die Besatzungsmächte werden zum Verlassen von Deutschland aufgefordert.
Austritt aus der NATO.
Mitgliedschaften bei anderen internationalen Organisationen sind ebenfalls auf den Prüfstand zu stellen.

Das Rechtssystem muß reformiert werden. Gesetze sollten von der Mehrheit der Leute, für die sie gelten sollen, verstanden werden.
Richter sind für ihr Handeln verantwortlich! Es bedarf einer Instanz aus dem Volk, die dafür eingesetzt wird. Richter dürfen nicht unantastbar sein.

Das Bildungssystem bedarf einiger grundlegender Änderungen. Soziale Kompetenz muß auch einen Stellenwert in der Erziehung und Ausbildung bekommen. Zum Besipiel sollten Inhalte zur Kindererziehung vermittelt werden oder wie man Fehler bei der Wahl des richtigen Lebenspartners vermeidet. Das könnte helfen, die Scheidungsrate zu senken. Und wenn in den Familien mehr Harmonie herrscht, dann wird sich das auch auf das ganze Volk auswirken.

Gewisse Wirtschaftszweige sollten nicht in privater Hand sein:
Medien, Post sind staatlich. Wasserversorgung muß kommunal organisiert werden, bei Energie und weiteren Bereichen ist darüber nachzudenken.

Bezüglich Grundeigentum sollte überlegt werden, ob man dieses nicht in
Staatseigentum überführt und der Besitzer wird Pächter auf Lebenszeit.

Wie gesagt, die Zeit ist knapp, aber über’s Internet läßt es sich machen.
Erst müßten diejenigen gefunden werden, die bereit sind, sich als Kandidaten zur Wahl zu stellen.
Dann muß die Partei gegründet werden und… ein Kanzlerkandidat muß bestimmt werden und… so weiter.
Jeder schickt an alle Bekannten eine Mail mit den Ideen und in ein paar Tagen wissen genügend Bürger Bescheid.

Die Bedingungen für die Teilnahme an der Wahl sind hier zu finden:
http://www.bundeswahlleiter.de/de/parteien/wahlteilnahme/bundestagswahl.html

Ich habe ein Forum eingerichtet, welches als Plattform dienen kann, um zur Koordination der Bewegung beizutragen.

Eine solche Initiative ist natürlich überall wünschenswert. Vor allem, wenn in der näheren Zukunft Wahlen anstehen, bei denen man etwas erreichen kann. Diejenigen, die weitere Sprachen beherrschen, können das dann in den entsprechenden Ländern publik machen. Es macht allerdings nur dann Sinn, wenn im jeweiligen Land das Internet eine ausreichende
Verbreitung hat.

Man muß nicht mit allen Punkten übereinstimmen, aber vom Grundtenor sollte man mit den vorgelegten Punkten einverstanden sein. Über die wirklich zu treffenden Entscheidungen ist dann sowieso noch ausführlicher zu diskutieren.

Im Moment zählt aber nur eines: Schnelle Gründung einer Partei und Aufstellung von möglichst kompetenten Kandidaten in allen Wahlkreisen.

Zuerst gilt das Motto: Dabei sein ist alles.
Hinterher muß man an den Ideen feilen.
Es kann ja fast nur besser werden, als es derzeit ist.

Dazu stellte ich ein Forum bereit, welches in Deutschland von Jürgen betreut wurde.

Auf ein gutes Gelingen!

Thomas Schleßmann

 
 
 
 
 

Das Bild oben zeigt einen Steineklopfer in Madagaskar. Den Berg Arbeit hat er vor sich. Die großen Brocken müssen alle zu Schotter verkleinert werden.

“Bundesregierung nimmt Bürger in Beugehaft: Faschistoide Umgestaltung Deutschlands gewinnt an Tempo”

Finanzamt Regensburg in der Dämmerung

In einem so betitelten Artikel zeigt Martin Stephan seine Empörung, die er bei den Ideen eines Peer Steinbrück, der geplanten Abschaffung vom Bankgeheimis und bei den Drohungen gegen die Steueroasen empfindet.

Da hat man jüngst beim Gipfel der G-20 in London doch beschlossen, daß es den Steueroasen an den Kragen gehen soll. Aber wie der Artikel von Martin aufzeigt, sind einige der wahren Steueroasen ganz andere, als man gemeinhin denkt. Die Schweiz, Österreich, Luxemburg, das Fürstentum Liechtenstein, Monaco oder Andorra werden einem da als erstes in den Sinn kommen. In Wahrheit aber dreht man im US-Bundesstaat Delaware ein viel größeres Rad.

Ebenso sind die zu Großbritannien gehörenden Kanalinseln, wie Guernsey, Jersey, die Isle of Man oder auch Gibraltar und die ganzen britischen Karibikinseln ganz groß im Geschäft. In der Karibik sind die Cayman Islands die bekannteste Steueroase, die den Ruf hat, Steuer-Fluchtkapital auf ihr Territorium zu locken. In jedem Steuerparadies gibt es ungezählte Briefkastenfirmen, die Schwarzgeld auf der Flucht vor den Steuerbehörden verbergen. In Delaware allein sollen jedes Jahr 130.000 neue Briefkastenfirmen gegründet werden.

Dann kommt in dem Artikel auch zur Sprache, daß für schwerreiche Privatpersonen wie auch für Kapitalgesellschaften immer wieder Steuerschlupflöcher oder Ausweichmöglichkeiten geschaffen werden und diese sehr bewusst de facto von der Steuerzahlung befreit werden. Ein Skandal! Und das sind die Oasen, die man erst einmal ausmisten müßte. Denn wenn die Großen nicht zahlen, dann müssen die fehlenden Summen von den Kleinen aufgebracht werden.

Es findet in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, eine Umverteilung von unten nach oben statt, und um die Bürger gefügig zu machen, werden Bedrohungsszenarien erfunden und Ängste geschürt.

Ein sehr treffender Artikel, den man sich wegen der deutlichen Worte, wie es der Titel andeutet, durchlesen sollte.

Das obige Bild zeigt das im Zwielicht beleuchtete Finanzamt in Regensburg, bei Dämmerung.

Foto: aboutpixel / Dominik Rau

Geheime Hintertüren bei Betriebssystemen von Microsoft – Windows XP, Windows Vista

Büroarbeitsplatz am Computer

Die Mehrheit der Computernutzer hat sie auf dem Rechner: Die Software der von Bill Gates und Paul Allen gegründeten Firma aus Redmond im US-Bundesstaat Washington. Die Rede ist von der Microsoft Corporation. Ob das noch das uralte Windows 98 ist, Windows ME, Windows 2000, Windows XP oder Windows Vista, schon immer seit dem Aufkommen vom Internet hatten nicht wenige Nutzer vermutet, daß irgendwo versteckt irgendwelche Schweinereien bezüglich unbekannter Funktionen zum ausspionieren der Nutzer darin enthalten sind. Als Verschwörungstheorien wurde so etwas aber immer abgetan.
Es ist jetzt auch nicht mehr ganz so neu, aber die Mehrheit der Windows-Nutzer dürfte darüber noch nicht informiert sein, was die Zeitung “The Seattle Times” am 29. 4. 2008 veröffentlichte: Schon im Juni 2007 habe Microsoft ein COFEE (Computer Online Forensic Evidence Extractor) genanntes System, das sich auf einem USB-Stick befinde, an die Behörden von 15 Ländern, darunter Polen, die Philippinen, Deutschland, Neuseeland und an die Vereinigten Staaten kostenlos abgegeben. Mehr als 2000 Leute arbeiteten in diesen Ländern mit dem System. Jean-Michel Louboutin von Interpol habe gesagt, daß lediglich 10 von 50 afrikanischen Ländern spezielle Einheiten gegen Cyber-Kriminalität hätten. Madagaskar zählt da sicherlich nicht dazu.
Mit 150 Befehlen könne man in extrem verkürzter Zeit digitale Beweise sammeln. Das System könne Passwörter entschlüsseln, den Internetverkehr eines Rechners analysieren, ebenso, wie die Daten auf der Festplatte.
Wenn aber ein Wirtschaftsspion nun einen solchen USB-Stick in die Hände bekommt, was dann? Und vielleicht besteht ja die Möglichkeit, daß die 2000 Ermittler bei den Sicherheitsbehörden, die jetzt schon Zugriff auf ein solches Tool haben, sich das kopieren und auch weitergeben? Da ist doch immer die Gefahr gegeben, daß einer mal Angeber spielen will bei seinen Freunden.
Bei dieser Faktenlage muß man also davon ausgehen, daß Microsoft von vornherein, und zwar seit langer Zeit, gewisse Schnittstellen in die Betriebssysteme eingebaut hat, die eine solche Datenaufbereitung in kürzester Zeit erlauben. Da sage noch mal einer etwas von Verschwörungstheorie. Da sollte man sich schon eine Theorie zurechtlegen: Welches Betriebssystem wird man seinem nächsten Rechner spendieren. Linux soll ja mit Ubuntu durchaus schon relativ einfach zu handhaben sein, auch wenn man kein Computer-Freak ist.

Foto: aboutpixel.de / my Office © ilker ilco

Obst und Gemüse: Bio ist in – Dank hohem Gesundheitsbewußtsein ist biologischer Anbau auf dem Vormarsch

Fruchtstand an einer Bananenstaude

In letzter Zeit stößt man vermehrt auf Hinweise, daß es in der Landwirtschaft in Deutschland und Österreich an Bio-Produzenten fehlt. Bio-Produkte werden nicht in ausreichender Menge im Inland produziert und müssen daher importiert werden.

Warum gibt es eigentlich diesen Bio-Boom, der immer mehr in Mode kommt?
Den Menschen wird immer mehr klar, daß man sich mit vergifteten Produkten langfristig nur schaden kann. Es wird wohl niemand mehr behaupten wollen, daß agrochemisch erzeugte Nahrungsmittel absolut gefahrfrei für die Gesundheit konsumiert werden können.

Ja, Obst, Gemüse, Getreide und weitere Produkte aus biologischem Anbau sind teurer, als chemisch hochgepäppelte Erzeugnisse. Aber dafür hat man dann die Gewissheit, daß man nicht nur seiner Gesundheit einen sehr viel größeren Dienst erweist, sondern damit auch der Umwelt.

Und nicht nur die eigene Gesundheit profitiert davon, sondern auch die Gesundheit jener Planatagenarbeiter, die zuvor unter eigentlich unhaltbaren Umständen bei ihrer Arbeit vergiftet wurden. Man denke nur einmal an Bananen, die in Deutschland nach Äpfeln auf dem zweiten Platz beim Verzehr pro Kopf stehen. Eine Bananenplantage wird bis zu 50 Mal im Jahr mit den verschiedensten chemischen Produkten behandelt.

Es gibt da Herbizide, Fungizide, Pestizide und vielleicht noch mehr. Und diese Gifte sind dann nicht nur für die Schadorganismen Gift, sondern auch für den Menschen. Dabei werden dann die Arbeiter entsprechend mit vergiftet. Die Arbeiter haben meist keine Ausbildung, kennen die Gifte nicht, sie arbeiten unbedarft und haben oft nicht mal Schutzkleidung.

Wenn man also Bio kauft, dann unterstützt man Plantagen, die ohne Gifte auskommen und so gesündere Arbeiter haben.

Warum aber gibt es in Deutschland und Österreich so wenige Landwirte und Bauern, die auf eine ökologische Produktionsweise umstellen? Das Problem ist, daß erst ab dem dritten Jahr nach der Umstellung die Produkte als Bioprodukte verkauft werden dürfen. Da die intensivere Arbeit beim biologischen Anbau höhere Kosten verursacht, hat man 2 Jahre lang stark verringerte Erträge. Aber je größer die Nachfrage wird, um so mehr werden sich junge Landwirte, die einen Hof übernehmen, auf den biologischen Anbau festlegen.

Auf dem obigen Bild sind übrigens Bio-Bananen aus dem eigenen Garten zu sehen.

Google will alles wissen: Google Latitude – wo bist Du jetzt?

Da bin ich

Der Konzern, der alle Daten sammelt, die Google Inc. aus Mountain View in Kalifornien, USA, hat jetzt wieder einen Dienst gestartet, mit dem man weitere Daten sammeln will. Mit diesen Daten wird man dann den Visionen eines George Orwell gerecht, denn eigentlich ist das die totale Überwachung. Das geniale dabei ist ja, daß man es versteht, diese Bespitzelung auch noch zu verkaufen. Mit dem neuen Ortungsdienst kann Google also feststellen, wo sich eine Person befindet. Das Satelliten-System GPS (Global Positioning System) wird dabei verwendet oder aus der Entfernung zu Mobilfunk-Masten kann auch der Standort errechnet werden. Der Nutzer kann sich dann auf einer Google-Karte über ein Handy oder im Internet anzeigen lassen, wo eine bestimmte Person sich aufhält. Freunde und Verwandte, die dafür in Frage kommen, müssen zuvor natürlich ihr Einverständnis erklärt haben und man hat selbst die Möglichkeit, festzulegen, welche Personen sehen können, wo man sich aufhält. Der Google Latitude genannte Dienst wird in 27 Ländern, Deutschland inklusive, gestartet. Nicht vergessen sollte man dabei, daß die Firma Google immer weiß, wo man ist. Und die Wahrscheinlichkeit ist auch groß, daß sämtliche Bewegungen aller Personen aufgezeichnet und gespeichert werden.

Protektionismus in Amerika? Auftakt zum Handelskrieg?

Brückenwirrwarr

In den USA plant man, ein 819 Milliarden Dollar schweres Rettungspaket aufzulegen. In einem Entwurf dazu sollen für geplante Infrastrukturmaßnahmen ausschließlich Stähle aus US-Produktion zum Einsatz kommen. Möglicherweise fürchtet man gerade den chinesischen Stahl und will keine chinesischen Arbeiter unterstützen, sondern will amerikanischen Arbeitern Arbeit geben. Ein weiterer Entwurf sieht vor, daß alle eingesetzen Materialien und Ausrüstungen aus amerikanischer Produktion stammen müssen. Da werden die Chinesen aber etwas dagegen einzuwenden haben, immerhin halten sie riesige Pakete an Dollars und können damit einen gewissen Druck erzeugen.
Wie man sich auch entscheidet, geschichtlich erwiesen ist, daß Phasen protektionistischer Beschränkungen den gegenteiligen Effekt dessen erzeugen, was man erreichen will, also nicht eine Stabilisierung der Krise, sondern eine Verschlimmerung. Besonders schwer trifft es dann die Exportnationen, wie Deutschland, Japan, Korea und noch einige andere. Ganz aktuell hat sich der neue amerikanische Präsident Barack Hussein Obama aber nach Kritiken von Handelspartnern dafür ausgesprochen, gegen protektionistische Tendenzen zu sein, um damit kein Signal zu liefern und den Welthandel zu gefährden, indem man einen “Handelskrieg” auslöst. Also man wird sehen, ob „Buy American“ noch eingemottet bleibt oder gleich ausgepackt wird, denn die vermeintlichen Verlockungen einer solchen Politik werden sich noch massiv manifestieren. Die Wahrscheinlichkeit, daß man dann schwach werden wird, sind groß. Und in diesem Szenario ist ein möglicher Krieg noch überhaupt nicht in der Betrachtung.

Foto: aboutpixel.de / Alexander Braun

Weihnachtspaket nach Madagaskar

Paketpost in Tsaralalana

Ein Paket wurde am Donnerstag, den 4. 12. 2008 in Deutschland abgeschickt. Angekommen ist es in Ivato auf dem Flughafen am Mittwoch, dem 17. 12. 2008. Am 22. 12. wurde ein Benachrichtigungszettel gestempelt, der dann vom Gemeindeamt (Fokontany) am 29. 12. 2008 beim Empfänger abgeliefert wurde. Mit diesem Zettel muß man dann nach Antaninarenina zu einem kleinen Büro der Post, um mit diesem Zettel unter Vorlage eines ausweisenden Papiers, wie zum Beispiel einem Reisepaß, andere, auf Briefformat zusammengeheftete Zettel abzuholen.
Nun kann man sich nach Tsaralalana zur Paketpost in der Nähe vom Hauptbahnhof begeben, um dort die erhaltenen Zettel zuerst beim Zoll vorzulegen. Dann geht es weiter zu den Postbeamten. Man muß wieder sein Ausweispapier vorlegen und wird dann um 11.300 Ariary erleichtert. Die Lagergebühr muß bezahlt werden, sonst erhält man das Paket nicht. Nebenan stand eine madagassische Frau, die deswegen diskutierte. Aber nochmal: Wer nicht zahlt, bekommt das Paket nicht.
Hat man die Lagerhaltung bezahlt, dann bekommt man das Paket ausgehändigt und geht nun mit dem Paket wieder an den Schalter vom Zoll. Dort bekommt man ein Teppichmesser in die Hand gedrückt, um das Paket zu öffnen. Die Zöllner sehen es sich dann stichprobenartig durch. Wenn alles ohne Beanstandung bleibt, wird das Paket wieder mit Klebeband zugeklebt. Nun kann man entweder gehen, oder es wird versucht, noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk herauszuschinden, da bla bla bla. Da muß man dann diskutieren.
Man stelle sich einmal vor, eine arme madagassische Familie erhält ein Weihnachtspaket aus Deutschland. Es ist eine Unverschämtheit, daß man für ein Paket, das einem jemand schickt, noch irgendwelche Gebühren bezahlen soll. Alle nötigen Gebühren wurden bereits in Deutschland von der Deutschen Post erhoben, Punkt.

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