Madagaskar-Blog

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Tag: fotografieren

Die Lamellen an den Füßen von einem Gecko sind gar keine

Geckofuß mit

Warum sollen die Lamellen an den Füßen der Geckos nun plötzlich doch keine sein? Forscher haben festgestellt, daß das, was aussieht, wie Lamellen eine Struktur darstellt, die effektiv aus tausenden winzig kleiner Hafthärchen besteht. An einem Geckofuß sollen so etwa 1 Milliarde dieser Nano-Härchen, die aus Keratin bestehen, angeordnet sein. Die Basis dieser Struktur stellen die sogenannten Setae dar, auf denen sich dann die Spatulae, die Hafthärchen, verästeln. Zuvor war man der Ansicht, daß ausschließlich die sogenannten Van-der-Waals-Kräfte für die Haftwirkung der Geckofüße verantwortlich sein sollten, die auf winzigen Ladungsverschiebungen in den Elektronenhüllen der Moleküle beruhen. Dann hat man aber noch einen weiteren Faktor für die Adhäsion gefunden, nämlich die Kapillarkräfte. Laut den Forschungsberichten des Max-Planck-Instituts für Metallforschung, welches im Bereich der Bionik oder Biomimetik tätig ist, hat man herausgefunden, daß die Spatulae besser haften, wenn die Luftfeuchtigkeit höher ist. Was die Wissenschaftler nicht verraten haben ist die Erfahrung aus dem täglichen Leben mit Geckos im Haus: Ein Gecko, der in die nasse Spüle in der Küche geraten ist, kommt dort nicht mehr heraus, da er an der senkrechten Wand dann gleich wieder herunterrutscht. Wenn man mit Geckos im Haus lebt, kann das immer wieder einmal vorkommen und man muß die Geckos dann fangen, damit sie aus der Spüle herauskommen.
Wen es nun interessiert, wie man einen Gecko zum Stillhalten bringt, damit man seine Füße von unten fotografieren kann, dem sei gesagt, daß man einfach einen toten Gecko nimmt. Der, von dem das Bild entstanden ist, hat einen schweren Unfall erlitten, der tödlich endete. Er hat seinen Kopf in eine Tür gesteckt, die gerade geschlossen wurde. Das ist das tägliche Schicksal, welches weltweit viele Geckos ereilt, die bei den Menschen als Kulturfolger in Häusern leben. Madagaskar hat die besonders bei den Terrarianern beliebten Taggeckos hervorgebracht, unter ihnen etwa auch der große madagassische Taggecko Phelsuma madagascariensis grandis. Bisher weiß ich leider noch nicht, wie die Art heißt, die snadfarbig ist und in Antananarivo in den Häusern zu finden ist, wie das Tier auf dem Bild. Vielleicht sind es ja sogar verschiedene Arten, die sich ähneln?

Straßenkinder Antananarivo

Paketpost in Tsaralalana

Als ich gerade konzentriert dabei war, den Peugeot 203 zu fotografieren, waren plötzlich diese beiden Gesichter von Straßenkindern aus Tana vor meiner Linse und wollten unbedingt auf’s Bild – was ihnen ja gelungen ist. Um solche Straßenkinder kümmert sich zum Beispiel die ONG Manda im Stadtteil Tsiadana, die von dem Verein Zaza Faly in Berlin unterstützt wird.

Fisch am Strand im Sand

Fisch liegt tot am Strand

Madagaskar hat eine lange Küste und viele schöne Strände. Im Meer leben viele tropische Fische und andere Lebewesen. Und da kommt es dann immer wieder Mal vor, daß auch solche Tiere an den Strand gespült werden. Ja und der da, der war doch noch so klein und ist schon tot. Schön anzusehen ist er jetzt auf dem Bild jedenfalls mit seiner bunten Musterung. Aber da mußte man schon genau hingucken, um ihn zu entdecken, denn er war wirklich sehr klein, ich vermute, er hatte etwa 3cm Länge. Das Fotografieren mit einer maximalen kleinsten Blende von 8 bringt dann leider nicht immer die gewünschte Tiefenschärfe. Das Fischmaul hätte noch etwas schärfer gezeichnet werden dürfen.

Granatapfel – Punica granatum

Am Baum hängender Granatapfel

Der Granatapfel ist den Menschen schon lange bekannt und sein heimatliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Türkei über den Kaukasus und den Iran bis nach Afghanistan und Pakistan. Auch in Madagaskar wird die Grenadine, wie die Pflanze auch bezeichnet wird, kultiviert. Die Pflanze wächst als kleiner Baum oder Strauch und die Früchte können so schwer werden, daß es die elastischen Äste bis zum Boden ziehen kann. Bei mir im Garten ist das jedenfalls so, wo die Pflanze in der Nachbarschaft zu einer Bananenstaude steht, wie das Foto erkennen läßt. Über die gesundheitlichen Aspekte werde ich dann schreiben, wenn ich eine reife Frucht habe, die ich dann öffnen und fotografieren kann. Wenn die Frucht reif wird, dann wird die Schale rot.

Blüte der Paradiesvogelblume – Strelitzia reginae

Blüte einer Paradiesvogelblume

Meine Frau meinte, ich solle doch einmal die Blüte ihrer Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae) fotografieren. Was ich also nun getan habe. Und damit das Bild nicht auf der Festplatte versauern muß, habe ich es jetzt hier eingestellt, damit ein jeder sich an der Schönheit dieser Blüte erfreuen kann.
Ursprünglich stammen die Strelitzien aus Südafrika, sie sind aber inzwischen wegen ihrer Schönheit weit verbreitet, auch in Madagaskar schätzt man sie. Für die Bestäubung in ihrer Heimat sind Nektarvögel zuständig, die aber nicht, wie die Kolibris in Amerika, vor der Blüte schwirren können. Weil diese Nektarvögel den Schwirrflug nicht beherrschen, hat die Paradiesvogelblume gleich eine Sitzstange für ihre Bestäuber vorgebaut.

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