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	<title>Madagaskar-Blog &#187; Frankreich</title>
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	<description>Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist...</description>
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		<title>Explosionen auf dem Flughafen Paris Orly 2003 &#8211; Koffer-Sprengung testet Duldsamkeit der Flugpassagiere?</title>
		<link>http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/2009/05/explosionen-auf-dem-flughafen-paris-orly-2003-koffer-sprengung-testet-duldsamkeit-der-flugpassagiere/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 15:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madagaskar-Blog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Foto von dem Jumbo der Boeing]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest herauszuschreien]]></category>
		<category><![CDATA[Schalterbereich an dem gerade kein Check-In stattfand]]></category>
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Es war schon im Jahr 2003, als ich auf dem Pariser Flughafen Orly auf einen Abflug mit Corsair wartete. Wir standen in der Schlange zum Einchecken und kamen an die Reihe. Kaum, da&#223; die Dame am Schalter unsere Papiere durchgesehen hatte, gab sie uns diese zur&#252;ck und sagte, wir sollten weggehen. Wie bitte, was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="corsairfly.com Jumbo Jet Boeing 747-422 F-HSUN" src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/05/corsairfly.com-corsair-f-hsun-jumbo-jet-boeing-747-422-abfertigung-ivato-madagaskar.jpg alt="Flughafen Ivato mit Flugzeug" width=640 height=308></p>
<table border=0 cellpadding=7 width=640 align=center bgcolor=#ffffff>
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>
<p>Es war schon im Jahr 2003, als ich auf dem Pariser Flughafen Orly auf einen Abflug mit Corsair wartete. Wir standen in der Schlange zum Einchecken und kamen an die Reihe. Kaum, da&szlig; die Dame am Schalter unsere Papiere durchgesehen hatte, gab sie uns diese zur&uuml;ck und sagte, wir sollten weggehen. Wie bitte, was ist ist los? Was soll denn das? Wir haben g&uuml;ltige Tickets und wollen einchecken!</p>
<p>Die Frau r&auml;umte ihr Pult und schlo&szlig; die Schublade ab. Nun sah ich, da&szlig; an den anderen Schaltern nebenan die Leute auch verscheucht wurden. Uniformierte kamen mit einem Plastikband, welches sie gleich neben uns als Absperrung spannten. Wir selbst mu&szlig;ten nur etwa <nobr>3 m</nobr> mitsamt Gep&auml;ck zur&uuml;ckweichen, die Leute, die an den anderen Schaltern gewartet hatten, mu&szlig;ten alle ihre ganzen schweren Koffer viel weiter durch die Gegend wuchten.</p>
<p>Jetzt konnte man etwas sehen: In etwa <nobr>20 m</nobr> Entfernung machten sich M&auml;nner an einem Gep&auml;ckst&uuml;ck, das dort an einem St&uuml;tz-Pfeiler stand, zu schaffen. Mindestens 100 Leute waren jetzt aus dem abgesperrten Bereich gewichen. Niemand wu&szlig;te, was los ist. Niemand kam, um eine Erkl&auml;rung abzugeben.</p>
<p>Nach einigen Minuten dann ein kurzes Tr&ouml;ten und wenige Sekunden darauf zerri&szlig; eine Explosion die Stille. Schock. Alle Leute waren geschockt, ein Verwirrter neben mir klatschte gar. Die Wut steigt hoch, aber die franz&ouml;sischen Sprachkenntnisse sind dann doch nicht so gut, um einen Protest herauszuschreien.</p>
<p>Dann wurden die Schalter zum Check-In wieder ge&ouml;ffnet und wir konnten einchecken, als sei nichts gewesen. Das schien ganz normaler Alltag zu sein.</p>
<p>Nachdem wir eingecheckt hatten, hatten wir noch Zeit und belegten ein paar Sitzpl&auml;tze in der N&auml;he der Rolltreppe, die zu unserem Gate hochf&uuml;hrte. Als es dann so weit war, gingen wir zur Rolltreppe. Genau in dem Moment begannen Uniformierte wieder damit, einen Schalterbereich, an dem gerade kein Check-In stattfand, gleich neben der Rolltreppe mit einem Plastikband abzusperren.</p>
<p>Einige Minuten sp&auml;ter, als wir ein Stockwerk weiter oben auf den Einla&szlig; zum Gate warteten, war wieder eine Detonation zu h&ouml;ren, diesmal aber nur ged&auml;mpft.</p>
<p>Man testet anscheinend, was die Schafherde alles erduldet, ohne aufm&uuml;pfig zu werden. Da mal &#8216;ne kleine Sprengung und dann da&#8230;</p>
<p>Wenn die Schafe, nicht nur in Frankreich, nicht aufwachen, dann k&ouml;nnte das in nicht allzuferner Zukunft fatal werden!</p>
<p>Unglaublich. Da kann man sich ernsthaft fragen, wer und wo die wahren Terroristen sind.</p>
<p>In einem <a href=http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/08/21/flughafen-fuhlsb_C3_BCttel/polizei-sprengt-koffer.html target=_blank>Artikel</a> der Bild-Zeitung wird &uuml;ber die Sprengung eines herrenlosen Koffers auf dem Hamburger Flughafen Fuhlsb&uuml;ttel durch die Polizei berichtet. Dort sollen sich gar 500 Schaulustige hinter der Absperrung gedr&auml;ngt haben, au&szlig;erhalb des Geb&auml;udes aber vermutlich.</p>
<p><a href=http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/09/30/panik-in-tegel/herrenloser-koffer-auf-berliner-flughafen-entdeckt.html target=_blank>Auch</a> in Berlin Tegel steht etwa einen Monat sp&auml;ter ein herrenloser Koffer. Und dort wird berichtet, da&szlig; Teile des Berliner Flughafens weitr&auml;umig abgesperrt werden mu&szlig;ten. Wenn solche Ereignisse 2008 jeweils einen Bild-Zeitungs-Artikel in Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Zeitung wert waren, dann ist das dort noch nicht unbedingt eine t&auml;gliche Routine, wie es sie in Paris Orly zu sein scheint. Und die Leute werden anscheinend nach drau&szlig;en geschickt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Foto von dem Jumbo, der Boeing 747-422 F-HSUN der corsairfly.com entstand im Oktober 2007 auf dem Flughafen von Antananarivo in Ivato.</p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><center><iframe width=468 height=60 vspace=0 hspace=0 scrolling=no marginheight=0 marginwidth=0 src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/werbung.htm style="border-width:0px;"></iframe></center></p>
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		<item>
		<title>Wer steckt hinter dem Terrorismus und den Morden in Antananarivo, wer sind die Hinterm&#228;nner?</title>
		<link>http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/2009/04/wer-steckt-hinter-dem-terrorismus-und-den-morden-in-antananarivo-wer-sind-die-hintermaenner/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 19:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madagaskar-Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Madagaskar-Themen]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterstützer des Umsturzes]]></category>

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Letzte Woche wurden wieder einige Menschen erschossen. Einer unbeteiligten Buchverk&#228;uferin hat man das Gehirn aus dem Kopf geschossen. Auf der Stra&#223;e konnte man das zweifelhafte Recht genie&#223;en, sich jederzeit erschie&#223;en zu lassen. In Pickups oder teuren Gel&#228;ndewagen sind Terroristen in zivil durch die Stra&#223;en gefahren und haben auf Passanten geschossen. Freiheiten wurden eingeschr&#228;nkt. Radiosender wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/04/andry-rajoelina-schattenmann-hintermann-hintermaenner-madagaskar.jpg target=_blank><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Andry Rajoelina" src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/04/andry-rajoelina-schattenmann-hintermann-hintermaenner-madagaskar.jpg alt="Andry Rajoelina" width=640 height=441 /></a></p>
<table border=0 cellpadding="7" width="640" align="center" bgcolor="#ffffff">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>
<p>Letzte Woche wurden wieder einige Menschen erschossen. Einer unbeteiligten <a href=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/2009/04/es-macht-traurig-abschied-von-haja-der-man-in-antananarivo-das-gehirn-aus-dem-kopf-geschossen-hat/>Buchverk&auml;uferin</a> hat man das Gehirn aus dem Kopf geschossen. Auf der Stra&szlig;e konnte man das zweifelhafte Recht genie&szlig;en, sich jederzeit erschie&szlig;en zu lassen. In Pickups oder teuren Gel&auml;ndewagen sind Terroristen in zivil durch die Stra&szlig;en gefahren und haben auf Passanten geschossen. Freiheiten wurden eingeschr&auml;nkt. Radiosender wurden geschlossen, Journalisten wurden bedroht.</p>
<p>Wenn das &ouml;ffentliche Morden so noch einige Zeit weiter geht, wird es schnell zu einem B&uuml;rgerkrieg ausarten. Mit Guerilla-Taktiken wird man dann auf die Gewalt vermutlich antworten.</p>
<p>Dann besitzt der HAT-Verteidigungsminister, Colonel No&euml;l Rakotonandrasana, noch die Unverfrorenheit, zu behaupten, man habe nicht in die Menge geschossen? Das <a href="http://www.topmada.com/2009/04/video-on-na-pas-tire-sur-la-foule/" target=_blank>Video bei topmada.com </a>beweist das Gegenteil. Wer sensibel ist, sollte sich das nicht ansehen, denn es wird der Kopf der Buchverk&auml;uferin Haja gezeigt und die Leiche eines Mannes, dem es einen Teil des Arms herausgefetzt hat. Solche Wunden gibt es bei normaler Munition wohl kaum. Es darf vermutet werden, da&szlig; Dum-Dum-Geschosse verwendet wurden. &#8220;<a href="http://wiki.waffen-online.de/index.php/Dum-Dum-Geschoss" target=_blank>Die milit&auml;rische Nutzung von solchen Geschossen ist bis heute ge&auml;chtet und gilt als Kriegsverbrechen.</a>&#8221; </p>
<p>Die &Uuml;bergangsregierung HAT (Haute Autorit&eacute; de Transition) hatte eine R&uuml;ckkehr der Exilierten AREMA-Schergen vor dem 26. Juni verboten und Monja Roindefo wollte es noch hinausz&ouml;gern, aber Pierrot Rajaonarivelo ist trotzdem inzwischen in Madagaskar angekommen, frei und unbehelligt.</p>
<p>Andry Rajoelina scheint schon gar nicht mehr der starke Mann zu sein, wenn man die Medienpr&auml;senz betrachtet. Da f&uuml;hrt eher Monja Roindefo. Und wer jetzt wirklich die Macht innehat, das ist f&uuml;r Au&szlig;enstehende nicht zu durchblicken. Wenn in zivil gekleidete M&auml;nner in Pickups oder Gel&auml;ndewagen durch die Stra&szlig;en fahren und Jagd auf Menschen machen, ohne, da&szlig; sich jemand der sogenannten Machthaber dar&uuml;ber &auml;u&szlig;ert, dann ist das entweder ein Zeichen der Schw&auml;che der Regierung oder eben daf&uuml;r, da&szlig; die Milit&auml;rs das Zepter in der Hand haben. Man sollte hier die CAPSAT-Meuterer als die Verd&auml;chtigen betrachten.</p>
<p>Da pa&szlig; gut der Bericht von <a href="http://www.topmada.com/2009/04/les-soldats-du-capsat-font-leurs-amplettes/" target=_blank>topmada.com</a> ins Bild, da&szlig; Soldaten jetzt beim Supermarkt Jumbo einkaufen gehen. Mit Kampfuniform und geschulterter Kalaschnikow. Also scheinen sie jetzt sehr viel mehr Geld zu haben, als vorher. Warum wohl?</p>
<p>Aber angeblich soll es jetzt eine Einladung der UN f&uuml;r Andry Rajoelina vom 1. bis 3. Juni nach New York geben, um an einer Konferenz zur Weltwirschaftskrise teilzunehmen. Das kommt doch irgendwie einer offiziellen Anerkennung gleich. Eine erste sch&uuml;chterne, aber internationale Anerkennung also. Wenn man Frankreich als Unterst&uuml;tzer des Umsturzes vermutet, dann ist eine solche Anerkennung nur logisch. Wird sich das ausweiten? Wird das Regime um Andry Rajoelina bald auch von einzelnen Staaten anerkannt werden?</p>
<p>Da&szlig; das ganze Chaos gewollt ist, das erscheint naheliegend. Madagaskar ist reich an Rohstoffen und die sollen vermutlich m&ouml;glichst billig ausgebeutet werden. Erd&ouml;l scheint man ja viel gefunden zu haben. Man betrachte sich die Geschichte einiger L&auml;nder in Afrika. Man betrachte sich dabei Kongo Kinshasa, das ehemalige Zaire, wo in den letzten Jahren ungez&auml;hlte Menschen Opfer der internationalen Interessen und der Korruption geworden sind. Es sollen schon &uuml;ber 5 Millionen Tote zu beklagen sein. Und das ist eigentlich &uuml;berhaupt nicht bekannt, kaum jemand wei&szlig; um die wahren Hintergr&uuml;nde.</p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><center><iframe width=468 height=60 vspace=0 hspace=0 scrolling=no marginheight=0 marginwidth=0 src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/werbung.htm style="border-width:0px;"></iframe></center></p>
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		<item>
		<title>Die &#196;ra Ravalomanana ist beendet &#8211; wird Rajoelina minderj&#228;hriger Nachfolger?</title>
		<link>http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/2009/03/die-aera-ravalomanana-ist-beendet-wird-rajoelina-minderjaehriger-nachfolger/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 18:36:23 +0000</pubDate>
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Nachdem die abtr&#252;nnigen Milit&#228;rs gestern Abend den alten Pr&#228;sidentenpalast Ambohitsorohitra eingenommen hatten, ist Marc Ravalomanana heute zur&#252;ckgetreten und hat die Regierung aufgel&#246;st, nachdem er noch am Samstag gesagt hatte, er werde nie zur&#252;cktreten. Vielleicht auch im Hinblick auf die Ermordung des Pr&#228;sidenten Joao Bernardo Vieira in Guinea Bissau hatte er jetzt vielleicht so viel Angst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/marc-ravalomanana-ex-diktator-madagaskar.jpg" target=_blank><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Ex-Diktator Marc Ravalomanana" src="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/marc-ravalomanana-ex-diktator-madagaskar.jpg" alt="Ex-Diktator Marc Ravalomanana" width="640" height="200" /></a></p>
<table border="0" cellpadding="7" width="640" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>
<p>Nachdem die abtr&uuml;nnigen Milit&auml;rs gestern Abend den alten Pr&auml;sidentenpalast Ambohitsorohitra eingenommen hatten, ist Marc Ravalomanana heute zur&uuml;ckgetreten und hat die Regierung aufgel&ouml;st, nachdem er noch am Samstag gesagt hatte, er werde nie zur&uuml;cktreten. Vielleicht auch im Hinblick auf die Ermordung des Pr&auml;sidenten Joao Bernardo Vieira in Guinea Bissau hatte er jetzt vielleicht so viel Angst, selbst get&ouml;tet zu werden, da&szlig; er die M&ouml;glichkeit, Schutz durch die amerikanische Botschaft gew&auml;hrt zu bekommen, in Anspruch genommen hat. Es scheint offensichtlich, da&szlig; Frankreich wieder mehr Einflu&szlig; geltend machen will und wohl auch wird. Ravalomanana hat bestimmt, da&szlig; die Macht auf 4 bestimmte unter den dienst&auml;ltesten Gener&auml;len &uuml;bergehen soll. Andry Rajoelina hat aber eine Milit&auml;rregierung abgelehnt und die abtr&uuml;nnigen Milit&auml;rs haben dann die entsprechenden Gener&auml;le in Gewahrsam genommen. Am Platz des 13. Mai herrschte bei der versammelten Menge ein Freudentaumel. Okay, der Diktator hat abgedankt. Aber was kommt jetzt? Eine geh&ouml;rige Portion Skepsis ist angebracht, wenn man den Blick in die Zukunft von Madagaskar wagen will.
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><center><iframe width=468 height=60 vspace=0 hspace=0 scrolling=no marginheight=0 marginwidth=0 src=http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/werbung.htm style="border-width:0px;"></iframe></center></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pierrot Rajaonarivelo &#228;u&#223;ert sich in der Zeitung &#8220;La V&#233;rit&#233;&#8221; zu Marc Ravalomanana</title>
		<link>http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/2009/03/pierrot-rajaonarivelo-aeussert-sich-in-der-zeitung-la-verite-zu-marc-ravalomanana/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 17:29:51 +0000</pubDate>
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In der heutigen Ausgabe bringt die Zeitung &#8220;La V&#233;rit&#233;&#8221; ein Interview mit dem ehemaligen Vize-Premierminister Pierrot Rajaonarivelo, der aktuell im Exil in Paris lebt und Nationaler Sekret&#228;r der Partei AREMA ist.
Aus dem Interview mit dem Titel &#8220;Kein Nebeneinander mit Ravalomanana&#8221;:Wegen seiner Erziehung und seiner politischen Verantwortlichkeit, die er repr&#228;sentiere, leide er, nicht physisch an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/la-verite-zeitung-antananarivo-madagaskar.jpg" target=_blank><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Grab in Analamahitsy" src="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/la-verite-zeitung-antananarivo-madagaskar.jpg" alt="Grab in Antananarivo" width="640" height="480" /></a></p>
<table border="0" cellpadding="7" width="640" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align=justify>
In der <a href="http://www.laverite.mg/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=4311:plusdecohabitationavec-marc-ravalomanana&#038;catid=34:actualites-madagascar&#038;Itemid=53" target=_blank>heutigen Ausgabe</a> bringt die Zeitung &#8220;La V&eacute;rit&eacute;&#8221; ein Interview mit dem ehemaligen Vize-Premierminister Pierrot Rajaonarivelo, der aktuell im Exil in Paris lebt und Nationaler Sekret&auml;r der Partei AREMA ist.<br />
Aus dem Interview mit dem Titel &#8220;Kein Nebeneinander mit Ravalomanana&#8221;:<br />Wegen seiner Erziehung und seiner politischen Verantwortlichkeit, die er repr&auml;sentiere, leide er, nicht physisch an der Seite all der Leute sein zu k&ouml;nnen, die wagten, sich unter Gef&auml;hrdung ihres Lebens zu erheben und dem teuflischen Regime von Ravalomanana zu begegnen. Man habe alle die Fotos der barbarischen Taten gesehen, welche dieses Individuum unsere Br&uuml;der, Schwestern und Verwandten derart erleiden lasse, da&szlig; man glauben k&ouml;nne, da&szlig; das madagassische Blut nicht durch seine eigenen Adern flie&szlig;e. Er sei wirklich traurig f&uuml;r sein Land, welches von einem Mann regiert werde, der beschlossen habe, den Krieg gegen sein Volk zu f&uuml;hren, Gott und die Ahnen m&ouml;gen &uuml;ber ihn richten. Er erweise Andry Rajoelina seine Ehrerbietung f&uuml;r seinen Mut und seine Bestimmtheit&#8230;
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Die Partei AREMA wurde gegr&uuml;ndet von Didier Ratsiraka, dem letzten teuflischen Diktator, der in Madagaskar auf sein Volk hat schie&szlig;en lassen. Unter jenem M&ouml;rder war Rajaonarivelo also Vize-Premierminister. Warum mu&szlig;te er in&#8217;s Exil fliehen? Was ist hier geplant? Soll er als gro&szlig;er Politiker zur&uuml;ckkehren nach Madagaskar? Wer steckt dahinter? Ratsiraka? Frankreich?</p>
<p>Zur Zeitung &#8220;La V&eacute;rit&eacute;&#8221; wird in einigen Zeilen in einem Artikel des Madagaskarkenners &#8220;<a href="http://kommentare.zeit.de/user/ed2murrow/beitrag/2009/02/08/madagaskar-am-scheideweg-warum-uns-das-etwas-angeht" target=_blank>ed2murrow</a>&#8221; im Zusammenhang mit einem gewissen Patrick Rajoelina referiert.
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		<title>Haben die Franzosen etwas mit der Krise in Madagaskar zu tun?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 17:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madagaskar-Blog</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/franzoesische-botschaft-frankreich-antananarivo-madagaskar.jpg" target=_blank><img class="size-full wp-image-9 aligncenter" title="Franz&ouml;sische Botschaft, Antananarivo" src="http://madagaskar-blog.malala-madagascar.net/wp-content/uploads/2009/03/franzoesische-botschaft-frankreich-antananarivo-madagaskar.jpg" alt="Botschaft von Frankreich in Antananarivo" width="640" height="456" /></a></p>
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<p>Wer wei&szlig; das schon? Diejenigen, die beteiligt sind, halten lieber den Mund. Aber es gibt Dinge, die dennoch Anla&szlig; geben, Fragen zu stellen. Schon im Blog <a href="http://www.planet.vaovaoweb.de/2008/07/21/madagaskar/ungluecksbotschafter-geht-nach-hause/" target=_blank>planet.vaovaoweb.de</a> gab es im letzten Jahr einen Hinweis, allerdings wurde dort noch die Vorgehensweise von Ravalomanana eher bel&auml;chelt. Einem Madagaskarkenner, der unter dem Pseudonym &#8220;<a href="http://kommentare.zeit.de/user/ed2murrow/beitrag/2009/02/09/httpkommentarezeitdeusered2murrowbeitrag20090208madagaskaramscheid" target=_blank>ed2murrow</a>&#8221; schreibt, war das jetzt schon etwas verd&auml;chtiger: Gildas Le Lidec, der franz&ouml;sischer Botschafter in Madagaskar war, wurde nach 5 Monaten im Juli 2008 zur „persona non grata“ erkl&auml;rt und mu&szlig;te daraufhin ausreisen. Das B&uuml;ro des Pr&auml;sidenten Marc Ravalomanana hatte 12 Gesuche zu einer Audienz zur&uuml;ckgewiesen. Unter normalen Umst&auml;nden erscheint ein solches Vorgehen doch recht ungew&ouml;hnlich. Aber lesen wir weiter: Dieser Gildas Le Lidec war Botschafter in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo, als 2001 die Leibwache den Machthaber Laurent-D&eacute;sir&eacute; Kabila ermordete. Von 2002 bis 2005 war er Botschafter von Frankreich in Abidjan in der Elfenbeink&uuml;ste, wo gegen den Pr&auml;sidenten Laurent Koudou Gbagbo mehrfach versucht wurde, zu Putschen, was Anla&szlig; zur Einmischung einer franz&ouml;sischen Eingreiftruppe bot. Sollte das purer Zufall sein? Wenn man sich die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste betrachtet, die manchmal &#8211; vermutlich als Spitze eines Eisbergs &#8211; an&#8217;s Tageslicht kommen, dann f&auml;llt einem dieser Glaube doch schwer. Man denke nur an die  <a href="http://www.greenpeace.de/ueber_uns/geschichte/das_attentat_auf_die_rainbow_warrior/artikel/der_anschlag_auf_die_rainbow_warrior_vor_20_jahren/" target=_blank>Versenkung des Greenpeace-Schiffes</a> Rainbow Warrior im Hafen von Auckland durch den franz&ouml;sischen Geheimdienst am 10. Juli 1985. Staatsterrorismus par excellence.<br />Jetzt fragen wir weiter: Wer hat die ganzen Aufbrecher und die Pl&uuml;nderer bei den j&uuml;ngsten Unruhen in ganz Madagaskar, besonders aber in Antananarivo, bezahlt? Wem nutzt die Zerst&ouml;rung so vieler G&uuml;ter am Meisten? Hat es da jemand geschickt verstanden, den Volkszorn in die gew&uuml;nschte Richtung zu entfesseln? Wir erinnern uns beil&auml;ufig daran, da&szlig; Frankreich noch immer der gr&ouml;&szlig;te Handelspartner von Madagaskar ist.<br /> Ein Punkt, der im Artikel des &#8220;ed2murrow&#8221; auch angeschnitten wird, ist, da&szlig; Marc Ravalomanana w&auml;hrend seiner Amtszeit eine Abkehr von den Franzosen einleitete und lieber Gesch&auml;fte mit zum Beispiel Amerikanern, Deutschen oder S&uuml;dafrikanern machte. Das d&uuml;rfte den Franzosen nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nicht gefallen haben, denn f&uuml;r ihre ehemaligen Kolonien f&uuml;hlen sie sich in besonderer Weise zust&auml;ndig. Da wird mit allen Mitteln hinter den Kulissen gearbeitet. Und nun bringen wir den ehemaligen Pr&auml;sidenten von Madagaskar, Didier Ratsiraka, auch noch in&#8217;s Spiel, der ja ein guter Freund des ehemaligen franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Jacques Chirac ist und die Verh&auml;ltnisse in Madagaskar daher sehr gut kennt. Und zum Schlu&szlig; stellt sich die Frage: Welches Spiel spielt Andry Rajoelina? Spielt er insgeheim vielleicht eine andere Rolle, als die, die er seinen Anh&auml;ngern darstellt? <br /> Wie dem auch sei, eines mu&szlig; man immer wieder feststellen: Das Madagassische Volk leidet unter all diesen Machtspielen. Man dreht sich im Kreis, es gibt keinen wirklichen Fortschritt und Madagaskar bleibt am Ende der Liste der reichsten L&auml;nder, w&auml;hrend sich die Machthaber die Taschen vollstopfen und gut und gerne in der Forbes-Liste der reichsten Menschen auftauchen k&ouml;nnten, wenn sie ihren Reichtum nicht so gut verstecken w&uuml;rden. Welch ein Kontrast!</p>
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