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Tag: Handy

Google will alles wissen: Google Latitude – wo bist Du jetzt?

Da bin ich

Der Konzern, der alle Daten sammelt, die Google Inc. aus Mountain View in Kalifornien, USA, hat jetzt wieder einen Dienst gestartet, mit dem man weitere Daten sammeln will. Mit diesen Daten wird man dann den Visionen eines George Orwell gerecht, denn eigentlich ist das die totale Überwachung. Das geniale dabei ist ja, daß man es versteht, diese Bespitzelung auch noch zu verkaufen. Mit dem neuen Ortungsdienst kann Google also feststellen, wo sich eine Person befindet. Das Satelliten-System GPS (Global Positioning System) wird dabei verwendet oder aus der Entfernung zu Mobilfunk-Masten kann auch der Standort errechnet werden. Der Nutzer kann sich dann auf einer Google-Karte über ein Handy oder im Internet anzeigen lassen, wo eine bestimmte Person sich aufhält. Freunde und Verwandte, die dafür in Frage kommen, müssen zuvor natürlich ihr Einverständnis erklärt haben und man hat selbst die Möglichkeit, festzulegen, welche Personen sehen können, wo man sich aufhält. Der Google Latitude genannte Dienst wird in 27 Ländern, Deutschland inklusive, gestartet. Nicht vergessen sollte man dabei, daß die Firma Google immer weiß, wo man ist. Und die Wahrscheinlichkeit ist auch groß, daß sämtliche Bewegungen aller Personen aufgezeichnet und gespeichert werden.

Taxi-Phone

Taxi-Phone

Es ist schon fast eine Seuche geworden in Antananarivo: Die Stände mit den Taxi-Phone. An jeder Straßenecke stehen sie und warten auf Kundschaft – na gut nicht an jeder Ecke, aber an vielen.
Was ist eigentlich ein Taxi-Phone? Es handelt sich um einen Service, den auch eine Telefonzelle bietet: Man kann dort telefonieren, allerdings, meines Wissens nach, in ganz Madagaskar zu einem Einheitstarif. Und zwar meist billiger, als mit dem eigenen Handy, da man irgendwelche Sondertarife nutzen kann. Abgerechnet wird im Minutentakt, der auf der Anzeige des verwendeten Telefons beruht. Wo es viel Konkurrenz gibt, kostet eine Minute 200 Ariary, ansonsten 300 Ariary. Da gibt es dann die Leute, die ihre Anrufe überwiegend per Taxi-Phone abwickeln, weil es billiger ist, als mit dem eigenen Handy. Das eigene Handy ist dann hauptsächlich dazu da, um angerufen zu werden. Besonders bei Studenten dürfte diese Methode sehr beliebt sein, weil immer Geldnot herrscht. Das Foto zeigt einen Stand mit obligatorischem Schirm in Antaninarenina. Teilweise werden auch Karten mit neuem Gesprächsguthaben für die Anbieter verkauft.

Handy-Angebot ohne Vertrag

Greifen Sie zu, solange das Angebot gilt!

Also ich empfehle, zuzugreifen, so billig finden Sie so schnell kein Handy mehr. Na gut, ich gebe zu, nicht nach dem Preis gefragt zu haben, aber es sieht doch recht billig aus – und gebraucht wird es auch schon sein. Als Ersatzhandy kann man es sicher gut gebrauchen. Oder Sie entscheiden sich für eines der anderen Handys in der Auslage, die sicher auch nicht viel teurer sein dürften.

Ericsson in Madagaskar

Werbeplakat von Ericsson in Madagaskar

Auf einem Werbeplakat in Alarobia, direkt gegenüber vom Stadion, wirbt die weltweit für Mobilfunk-Infrastruktur bekannte Firma Ericsson: “Ericsson, der Welt führender Technologieausstatter und Dienstleister für Telekom-Unternehmen, eröffnet ein Büro in Madagaskar! Ericsson bringt Sie vorwärts.” Das läßt die Vermutung zu, daß die Geschäfte gut laufen und die Mobilfunkprovider auf Technik von Ericsson setzen.
Betrachtet man die Marktdurchdringung, dann stellt man fest, daß immer mehr Leute ein Handy besitzen. Für viele avanciert ein solches Handy dann zum Statussymbol, das man an einem Band um den Hals hängen hat, um es zur Schau zu stellen. Auch, wenn dieses aus China kommt und weit unter 10 Euro kostet. Bald könnten auch die Leute, die auf Schuhe verzichten und barfuß laufen, ein Handy um den Hals hängen haben. Man muß ja immer erreichbar sein!?

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