Madagaskar-Blog

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Tag: Hauptstadt

Trauminseln im Indischen Ozean für eine Traumreise – Traumstrände auf La Digue auf den Seychellen

Der Seychellen-Strand Anse Source d'Argent

Die in der Nachbarschaft von Madagaskar im Indischen Ozean liegende Inselgruppe der Seychellen gehört zu den Reise-Traumzielen überhaupt. Wenn auch die Preise für einen Urlaub dort nicht ganz billig sind, sondern eher im gehobenen Preisbereich anzusiedeln sein dürften. Aber das kann ja niemanden vom Träumen abhalten.

Und natürlich gibt es jene, die sich ihre Träume auch erfüllen. Etwa nach dem Motto: Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.

Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln, die sich auf verschiedene Inselgruppen verteilen. Die Hauptinseln, von denen die meisten Granitinseln sind, sind auch die, die die größte Bekanntheit haben. Mahé ist mit 154,7 km² Fläche die größte der Hauptinseln, auf der etwa 72.000 Menschen leben, etwa 90% der Bevölkerung der Seychellen. Victoria, die Hauptstadt des Staates, befindet sich, wie auch der einzige große Flughafen der Inselgruppe auch, auf dieser Insel. Die anderen Inseln sind meist viel kleiner, bilden Atolle oder sind Koralleninseln, wozu die Farquhar-Gruppe, die Alphonse-Gruppe und die Amiranten-Gruppe gehören, was man sich auf der Landkarte ansehen kann.

Dann gibt es noch die Aldabra-Gruppe, die wegen der Aldabra-Riesenschildkröten (Aldabrachelys gigantea) auf dem Aldabra-Atoll bekannt wurde. Mehr als 98% der freilebenden Population ist auf der Hauptinsel des Atolls, Grande Terre, angesiedelt. In manchem Zoo oder Tierpark gibt es Exemplare dieser Schildkrötenart, so gibt es auch sehr alte und große Exemplare im Parc Botanique de Tsimbazaza in Antananarivo, Madagaskar.

Auf der Seychellen-Insel La Digue kann man einen richtig streßfreien Urlaub verbringen, wenn man sich mit dem Ochsenkarren fahren läßt, obwohl es inzwischen auch schon Autos in diesem Paradies gibt, das von etwa 2200 Einwohnern bewohnt wird. Als Alternative geht man zu Fuß oder mietet sich ein Fahrrad, denn so ist man absolut unabhängig und kann den Tag gestalten, wie es einem beliebt. Bei einer geographischen Ausdehnung von nur etwa 3 x 5 km sollte das kein großes Problem darstellen.

Strandvergnügen

Die Insel galt lange Zeit als Geheimtip, was dazu führte, daß sie eine magische Anziehung auf den einen oder anderen Kunstschaffenden ausübte. Der französische Regisseur Just Jaeckin kam 1974 mit seiner Hauptdarstellerin Sylvia Kristel, die dort einen Teil ihrer Rolle als Emmanuelle spielte. Der entstandene gleichnamige Film Emmanuelle ist heute ein Klassiker des Erotischen Films, der aber wegen seiner ungewöhnlichen Moralvorstellungen schon immer sehr umstritten war und gar als sexistisch kritisiert wurde.

1988 kam der Regisseur Caleb Deschanel, um den bekannten Roman von Daniel Defoe zu verfilmen: Robinson Crusoe.

Auf manchen Seiten wird zwar auch behauptet, ein James Bond-Film sei auf den Seychellen gedreht worden, aber Recherchen dazu haben sich nicht bestätigt. Immerhin soll aber Ian Fleming, der Erfinder vom Agent 007, sich durch die Seychellen inspiriert haben bei seinen Werken.

Auch ohne groß recherchieren zu müssen werden sich noch viele an den Werbespot von Bacardi-Rum mit der eingängigen Melodie erinnern, der vor der Kulisse der Granitfelsen gedreht wurde.

Auch heute noch werden immer wieder Bilder von den Stränden auf der Insel La Digue, auf der die oben und unten gezeigten Bilder geschossen wurden, zu Werbekampagnen benutzt, da sie mit ihrer paradiesischen Schönheit die Sehnsüchte der Menschen wecken. Der Strand Anse Source d’Argent auf La Digue ist besonders berühmt. Natürlich können auch Hobby-Fotografen sich an einer solchen Location einmal so richtig austoben und viele schöne Fotos mit nach Hause nehmen.

Heute gibt es allerdings so viele Touristen dort, daß man schon früh aufstehen muß, wenn man keine Leute auf seinen Bildern haben will. Es ist aber auch zu verlockend, eine solche Kulisse lädt förmlich zum Baden, zum Schnorcheln oder auch zum Tauchen ein. Und natürlich besonders zum Fotografieren. Mit etwas Schwung kann man sich auch an solchen nassen Foto-Motiven versuchen, wie auf dem zweiten Foto gezeigt.

Der Seychellen-Strand Anse Source d'Argent

Die Seychellenpalme (Lodoicea maldivica), auch Coco de Mer genannt, gibt es auf den Inseln Praslin und Curieuse in ausgedehnten Beständen, deren Zahl sich auf etwa 4.000 belaufen soll. Diese Palmenart bringt die größten Samen, die aus dem Pflanzenreich bekannt sind, hervor, die Seychellennüsse oder auch Coco de Mer. Diese haben einen Durchmesser von 30 bis zu 50 Zentimetern und ein Gewicht von 10-22 kg. Wegen ihrer Form haben die Nüsse seit jeher die erotische Phantasie der Menschen beflügelt.

 

Fotos von oben nach unten: aboutpixel.de / La Digue 2005 © Peiler
aboutpixel.de / mit Schwung © Peter Vogel
aboutpixel.de / La Digue – Granitfelsen © fanny18
pixelio.de / Coco de Mer © msommer

Der größte Samen aus der Pflanzenwelt

Wie im Mittelalter: Der Ausrufer verkündigt einen Sterbefall im Wohnviertel in Antananarivo

Ausrufer in Antananarivo mit Megaphon

Ausrufer gab es vermutlich schon im alten Rom und auch im Mittelalter gab es sie – und in Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar, gibt es sie heute noch.

Heute allerdings gehen die Verkünder mit der Zeit und benutzen nicht mehr das althergebrachte Sprachrohr oder die Flüstertüte, sondern sie verkünden mit einem Megaphon ihre Nachricht.

Nach dem Tod einer Person bekommt ein amtlicher Ausrufer den Auftrag, mit seinem Megafon alle Straßen, Wege, Gassen und Winkel von einem Wohnviertel abzugehen, um die traurige Nachricht von dem Todesfall zu verbreiten.

Die genaue Prozedur ist einem Vazaha dabei nicht ganz verständlich. Es soll jedenfalls so sein, daß der Ausrufer einen Platz sagt, zu dem von jeder Familie ein Mitglied hinkommen soll, um einen winzigen Beitrag zu bezahlen, wahrscheinlich als Solidarbeitrag für den Lohn des Ausrufers. Das soll dann in dem mitzubringenden Heft, welches man für Angelegenheiten mit dem Gemeindebüro (Fokontany) zu führen hat, abgestempelt werden.

Hat man den Toten gekannt, dann kann man zu seinem Haus gehen, oder dort hin, wo die Leiche aufgebahrt ist.

Die, die dem Verstorbenen am nächsten standen, halten dann die ganze Nacht eine Totenwache. Ausdruck findet die Trauerarbeit dabei überwiegend in liturgischem Gesang.

Mit dem Taxi in der Hauptstadt von Madagaskar

Taxis und Leute bei den Pavillons

Wer mit einem Taxi in Antananarivo fährt, der kann so manches erleben. Die meisten der Fahrzeuge sind Enten (Citroën 2CV) und Renault R4 und ein Alter von 20 Jahren ist demnach keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Schon beim Einsteigen ist es oft so, daß der Fahrer einem die Tür aufmachen muß, denn nur er weiß, wie die Tür aufgeht. Um den Motor zu starten, nimmt der Fahrer zwei Kabel unter dem Armaturenbrett, verbindet sie und der Motor startet widerwillig. Dann geht es los und der Motor, so scheint es, packt es gerade, die ganze Karre vom Fleck zu bringen. In der ersten Kurve, die dann mit ein bißchen Schwung genommen wird, fliegt dann plözlich die Tür auf, die man dann schnell wieder zuzuziehen bemüht ist. Man nähert sich jetzt einer Tankstelle und steuert diese überraschenderweise auch an. Man wundert sich gerade noch, da verlangt der Fahrer einen Vorschuß, um tanken zu können. Dann sieht man, wie der Taxifahrer einen Schlauch aus einem kleinen Plastikkanister, der neben den Pedalen im Fußraum steht, herauszieht und diesen Kanister vom Tankwart befüllen läßt. Jetzt sind also wieder 2 Liter Benzin im Tank und die Fahrt kann weiter gehen. Wenn es nicht mehr bis zur Tankstelle gereicht hätte, dann hätte der Fahrer erst zur nächsten Tankstelle gemußt, um dort Benzin zu holen. Jetzt geht es auf einer Straße bergab und der Fahrer nimmt den Gang heraus und macht den Motor aus. Rollen kostet schließlich kein Benzin. Endlich angekommen verlangt der Fahrer viel mehr, als den üblichen Preis – ja, man hätte den Preis vor der Fahrt verhandeln sollen. Jetzt ist es schwierig, den verlangten Preis noch zu drücken. Man einigt sich irgendwie und der Fahrer öffnet einem die Türe, denn er weiß ja, wie es geht. Diese Erlebnisse bei einem Taxi-Ville von Antananarivo alle bei einer Fahrt zu haben, dürfte zwar eher unwahrscheinlich sein, aber all das sind gesammelte Erlebnisse. Und andere Fahrgäste haben mit Sicherheit auch noch andere Erfahrungen gesammelt.

Sicherheitsempfehlung der Deutschen Botschaft

Die Deutsche Botschaft in Antananarivo

In einer Sicherheitsempfehlung der Deutschen Botschaft in Antananarivo wird empfohlen, am kommenden Sonntag, dem 11. Januar 2009, den Innenstadtbereich zu meiden, da aufgrund der Messe im Stadion Mahamasina mit größeren Menschenansammlungen in Antananarivo zu rechnen sei.

Das könnte die Einschätzung, nun von offizieller Seite, bestätigen, daß man die Lage in Madagaskar als beunruhigend einstufen kann. Im Artikel “Ernste Spannung in Madagaskar” wurde ein Zeitungsartikel aus Réunion zu den Gründen veröffentlicht. Das Ultimatum des Bürgermeisters der Hauptstadt, Andry Rajoelina, läuft am Dienstag ab.

Die Deutsche Botschaft in Antananarivo im Stadtteil Ambodirotra. Das Bild zeigt die Ansicht des Botschaftsgebäudes von der Straße aus mit dem Eingang.

Ernste Spannung in Madagaskar

Grundsteinlegung vom Rathaus in Analakely

Der folgende Artikel erschien am 29. 12. 2008 bei der
Publikation Témoignages
auf der Insel Réunion und ist durchaus beunruhigend:

Madagaskar

Spannung zwischen dem Bürgermeister der Hauptstadt und der Regierung.

Werde es zu Manifestationen führen?

Siebenundvierzig Parteien – Gewerkschaften, Verbände und die zivile Bevölkerung vereinigten sich für die Wahrung der demokratischen Freiheiten.

Werde die Große Insel wieder Schauplatz von Demonstrationen und Bewegungen, die ihre Geschichte in den vergangenen Jahrzehnten geprägt habe? Das sei die Frage, die sich viele Beobachter des politischen Lebens Madagaskars Ende dieses Jahres stellten. Warum diese Frage?

Der Status der politischen Parteien in Frage

Zwei scheinbar “unbedeutende” Ereignisse, die Anfang November vorgefallen seien, seien Ursprung der aktuellen Unruhen, deren Ausgang man noch nicht kenne. Am 7. November habe die Partei AKFM, die älteste Partei Madagaskars, ihren fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Alle bestehenden politischen Parteien, von der Opposition, wie aus der präsidentischen Bewegung, mit Ausnahme der Tiako i Madagasikara (TIM), seien bei der Gedenkfeier vertreten gewesen, um die geschichtlichen Verdienste dieser Partei beim Kampf um Unabhängigkeit zu würdigen.
Alle Teilnehmer und Gäste hätten festgestellt, daß das für dieses Jubiläum gewählte Thema daran erinnere, daß der Kampf für die nationale Souveränität und Demokratie weiterhin aktuell sei. Die AKFM habe in Schlagworten klar und deutlich resümiert: “Madagaskar gehört den Madagassen, aber ist nicht der Besitz von multinationalen Unternehmen oder einer Minderheit von Raubtieren, die nach persönlichen Profiten dürsten” und “Laßt uns unsere Kräfte sammeln, um unser Land zu retten”. Diese Schlagworte seien ein Volltreffer, wie der Andrang der anwesenden politischen Parteien beweise. Es sei tatsächlich das erste Mal seit der einzigen Konferenz der Oppositionsparteien 2005, daß die madagassischen politischen Parteien sich an einem Ort getroffen hätten, um Informationen auszutauschen und nach einem möglichen Konsens für gemeinsame Aktionen zu suchen.

Madagaskar gehört den Madagassen

Am selben Tag, am 7. November, habe der Wirtschafts-und Sozialrat – eine Vereinigung der bürgerlichen Gesellschaft, die nationalen Wirtschaftsunternehmer verschiedener Aktivitäten – die Vertreter von 22 Regionen vereint, um die Schwere der sozialen Krise zu erläutern, die die Mehrheit der Madagassen treffe. Diese Veranstaltung habe ein großes Interesse auf der Seite der madagassischen Unternehmer erregt, von denen vielen gar nicht bewußt gewesen sei, daß der Druck, die Drohungen, “die fiskalische Umstellung”, die Schikanen, deren sie Opfer gewesen seien, offenbar das Los der Meisten sei, durch eine Macht, die munter private Interessen und öffentliche Gewalt mische.
Der Widerhall dieser Treffen habe sicherlich Auswirkungen auf höchster Ebene ghabt, da der Präsident Ravalomanana selbst erklärt habe, daß er meine, “die Zeit war reif” die Politik in Madagaskar zu modernisieren und daraus ein echtes Instrument im Dienste der nationalen Entwicklung zu machen. Er habe schließlich die Durchführung einer Tagung vorgeschlagen, bei der alle politischen Parteien präsent sein sollten, und er habe die Regierung mit der Ausarbeitung eines Textes zur “Professionalisierung” der Politik und zur Verringerung der Zahl der Parteien beauftragt. Diese Versammlung im Palast von Iavoloha habe man für den 17. Dezember festgesetzt.

Zurückhaltende politische Parteien

In ihrer Mehrheit hätten die politischen Parteien Zurückhaltung gegenüber der Initiative des Staatschefs ausgedrückt. Die madagassischen Parteien seien der Ansicht, daß die Begrenzung der Zahl der Parteien anti-demokratisch wäre, und daß die Parteien im vorhinein über den Inhalt des Gesetzentwurfs hätten informiert werden müssen, um ihren Standpunkt darzulegen und ihre möglichen Abänderungen einbringen zu können. Der Status der politischen Parteien sei in einem globalen Umfeld eingebunden in Bezug auf die Demokratie: die Pluralität der Meinungen, die Pressefreiheit, die Gleichheit aller Parteien gegenüber den Medien, die Wahlordnung, die die Wahlfreiheit der Bürger respektiere. Alle hätten abgelehnt, daß das Gesetz über die Rechtsstellung der Parteien im Parlament, in dem die Partei des Präsidenten (TIM) “das Gesetz ist”, geprüft werden solle.
Ab diesem Zeitpunkt habe es Treffen auf verschiedenen Ebenen gegeben, um zur Annahme einer gemeinsamen Erklärung von 21 Parteien zu führen, die einvernehmlich beschlossen hätten, nicht am Treffen des Präsidenten Ravalomanana vom 17. Dezember teilzunehmen. Einige Tage zuvor hätten zwei private Fernsehsender große Auszüge eines Interviews mit dem ehemaligen Präsidenten Ratsiraka übertragen, in dem er seine Ansichten über die aktuelle nationale Lage gegeben habe. Dieses Interview sei am 13. Dezember in seiner Gesamtheit wiederholt worden von dem Sender Viva, dessen Besitzer niemand anderes sei, als der Bürgermeister der Hauptstadt Rajoelina. Um drei Uhr morgens seien die Ordnungskräfte zur Sendestation Viva geeilt, die man geschlossen habe und das Senden verboten, bis zum heutigen Tag.

Viva ordnungspolizeilich geschlossen

Während dieser Tage der Spannung zwischen dem Bürgermeister der Hauptstadt und der Regierung hätten die unterschiedlichsten Gerüchte über eine mögliche Festnahme des Bürgermeisters zirkuliert, den man habe beschuldigen wollen, “Manöver, die öffentliche Ordnung zu stören”, auszuführen. Die Justizministerin, die von einem Journalisten gefragt worden sei, habe erklärt, daß sie “nichts über diese Angelegenheit” wisse, während der Bürgermeister Rajoelina durch eine vertrauenswürdige diplomatische Quelle informiert gewesen sei, daß der Haftbefehl sehr wohl bestehe, daß man ihn aber vorläufig “verschwiegen” habe.
Am 17. Dezember habe der Bürgermeister der Stadt alle politischen Parteien der Opposition in einem Hotel einberufen, die bürgerliche Gesellschaft, die Gewerkschaften, insgesamt 47 Parteien, die sich für die Ausarbeitung einer “Charta der Demokratie” aussprächen und die Schließung von Viva verurteilten. Am nächsten Tag habe eine Versammlung, an der die Vertreter des Wahlausschusses des Bürgermeisters (die Komitees TGV), Wirtschaftsunternehmer, Vertreter der CONECS, Journalisten, ein Vertreter des katholischen Erzbischofs von Antananarivo teilgenommen hätten, beschlossen, einen Krisenstab aufzustellen, um aufgrund des unvorhersehbaren Verhaltens der Machthaber jeglicher Eventualität begegnen zu können.

Ultimatum am 13. Januar

Am Sonntag, 21. Dezember, habe der Bürgermeister Rajoelina in einem Interview, welches von drei privaten Sendern verbreitet worden sei, die Bevölkerung der Hauptstadt informiert, daß er die Belästigung, die er seit einem Jahr von der Regierung erleiden müsse, nicht mehr akzeptiere. Gestärkt durch die gemeinsame Erklärung der 47 Parteien vom 17. Dezember, Gewerkschaften, Verbände, die bürgerliche Gesellschaft, habe er den 13. Januar festgesetzt für die Annullierung der Maßnahme des Verbots von Viva durch die Behörden und das Ergreifen der Initiative im Sinne der Wahrung der Meinungs- und Redefreiheit. Ein Jeder warte auf die Reaktion der Machthaber auf dieses Ultimatum des Bürgermeisters der Hauptstadt.

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