Madagaskar-Blog

Themen rund um Madagaskar und alles was interessant ist…

Tag: Internet

Initiative für Deutschland – Aufruf zum Umschwung in Politik und Gesellschaft

Steinklopfer zertrümmert große Granitblöcke zu Schotter

Die Gesellschaft mit ihren Machthabern und Politikern befindet sich derzeit auf einem IRRWEG.

Die Idee: Der UMSCHWUNG.

Da die derzeitigen Entscheidungsträger nicht wirklich im Sinne der Mehrheit der Menschen handeln, wird es Zeit, daß andere Entscheidungsträger an deren Platz kommen.

Um etwas erreichen zu können, muß man etwas tun.

Nicht die Anderen sind gefordert, etwas zu tun, WIR sind gefordert, etwas zu tun.
Sonst werden WIR zusehen, wie immer mehr unserer Rechte abgebaut werden.

Ich bin hier in Madagaskar Vordenker, die Ausführung ist für jene bestimmt, die in Deutschland sind und sich berufen fühlen, etwas zu tun gegen die immer schlimmer werdenden Zustände in Deutschland und in der Welt, wobei Madagaskar aktuell als abschreckendes Beispiel betrachtet werden kann.
Vielleicht kann das der zündende Funke sein, den es benötigt, um einen Wandel für eine friedlichere und liebevollere Gesellschaft herbeizuführen.

Die Zeit bis zur deutschen Bundestagswahl 2009 ist zwar knapp, aber es könnte noch klappen!

Mit dem Internet steht ein Medium zur Verfügung, mit dem es möglich ist, in kürzester Zeit eine Organisation auf die Beine stellen zu können, die eine Partei gründet und dann die Abkehr vom derzeit beschrittenen Irrweg einleitet.

Jeder, der von diesen Gedanken überzeugt ist, oder sich zumindest damit anfreunden kann, setzt alle seine Kontakte
per Email darüber in Kenntnis.

Wahlversprechen, die ihre Wirkung haben dürften:

ABSCHAFFUNG der EINKOMMENSTEUER,

ABSCHAFFUNG der MEHRWERTSTEUER,

ABSCHAFFUNG der MINERALÖLSTEUER

Das ist der wichtigste Punkt, mit dem man viele Stimmen bekommen kann. Nur mit solchen Wahlaussagen hat man eine realistische Chance. So wird sofort Steuerehrlichkeit für die meisten Bürger hergestellt.

Wie soll das finanziert werden?
Die Zentralbank gehört dem Staat und der Staat druckt das Geld für seinen Staats-Haushalt, die Deutsche Mark wird wieder eingeführt. Also keine Staatsverschuldung mehr!
Somit gibt es eine einkalkulierte permanente Inflation und das Geld-Sparen macht wegen der Entwertung weniger Sinn. So ist man bestrebt, das Geld möglichst schnell wieder auszugeben.
Über das Zinssystem ist auf jeden Fall auch nachzudenken, aber möglicherweise werden durch die permanente Inflation die negativen Wirkungen des Zinses bereits ausgeglichen? Natürlich können auch andere Ideen umgesetzt werden, es gibt genug Alternativen dazu. Wenn es eine bessere Idee für ein einfach umsetzbares Geldsystem gibt, dann kann man auch darauf zurückgreifen.

Die Politiker verpflichten sich der WAHRHEIT!
Daher werden Erkenntnisse, die als wahr erkannt werden, umgesetzt oder unterstützt.
Politiker sind für ihr Handeln verantwortlich!

Die Abschaffung von politischen Parteien ist anzustreben.
Über die Medien wird die Wahrheit verkündet!

Die Landwirtschaft sollte baldmöglichst auf BIO umgestellt werden.
Die Erforschung von sogenannter FREIER ENERGIE wird gefördert.
Schädliche Technologien werden schrittweise immer höher besteuert, um Technologien fördern zu können, die der Gesundheit weniger schaden können. Für die derzeitige schädliche Mobilfunktechnologie muß umgehend die Entwicklung einer unschädlichen Alternative in Angriff genommen werden.
Wechselstrom sollte nach und nach auf Gleichstrom umgestellt werden.

Das Krankheitswesen wird geändert zu einem GESUNDHEITSWESEN.
Unfälle werden kostenlos behandelt.
Für Medikamente muß zwingend ein positiver Wirknachweis erbracht werden. Alle Medikamente, die schwere Schäden verursachen, werden sofort vom Markt genommen.
Gentechnologie wird verboten.
Eine gesunde Lebensweise wird propagiert, zum Beispiel Urkost von Franz
Konz.
Gesundheitsschädliche Produkte sind auf den Prüfstand zu stellen, man kann sie gegebenenfalls hoch besteuern oder gar verbieten.

Die Grundziele müssen unumstößlich festgeschrieben werden.

Und zwar in der Verfassung, die es gilt, für Deutschland auszuarbeiten.
Deutschland wird wieder souverän, die Besatzungsmächte werden zum Verlassen von Deutschland aufgefordert.
Austritt aus der NATO.
Mitgliedschaften bei anderen internationalen Organisationen sind ebenfalls auf den Prüfstand zu stellen.

Das Rechtssystem muß reformiert werden. Gesetze sollten von der Mehrheit der Leute, für die sie gelten sollen, verstanden werden.
Richter sind für ihr Handeln verantwortlich! Es bedarf einer Instanz aus dem Volk, die dafür eingesetzt wird. Richter dürfen nicht unantastbar sein.

Das Bildungssystem bedarf einiger grundlegender Änderungen. Soziale Kompetenz muß auch einen Stellenwert in der Erziehung und Ausbildung bekommen. Zum Besipiel sollten Inhalte zur Kindererziehung vermittelt werden oder wie man Fehler bei der Wahl des richtigen Lebenspartners vermeidet. Das könnte helfen, die Scheidungsrate zu senken. Und wenn in den Familien mehr Harmonie herrscht, dann wird sich das auch auf das ganze Volk auswirken.

Gewisse Wirtschaftszweige sollten nicht in privater Hand sein:
Medien, Post sind staatlich. Wasserversorgung muß kommunal organisiert werden, bei Energie und weiteren Bereichen ist darüber nachzudenken.

Bezüglich Grundeigentum sollte überlegt werden, ob man dieses nicht in
Staatseigentum überführt und der Besitzer wird Pächter auf Lebenszeit.

Wie gesagt, die Zeit ist knapp, aber über’s Internet läßt es sich machen.
Erst müßten diejenigen gefunden werden, die bereit sind, sich als Kandidaten zur Wahl zu stellen.
Dann muß die Partei gegründet werden und… ein Kanzlerkandidat muß bestimmt werden und… so weiter.
Jeder schickt an alle Bekannten eine Mail mit den Ideen und in ein paar Tagen wissen genügend Bürger Bescheid.

Die Bedingungen für die Teilnahme an der Wahl sind hier zu finden:
http://www.bundeswahlleiter.de/de/parteien/wahlteilnahme/bundestagswahl.html

Ich habe ein Forum eingerichtet, welches als Plattform dienen kann, um zur Koordination der Bewegung beizutragen.

Eine solche Initiative ist natürlich überall wünschenswert. Vor allem, wenn in der näheren Zukunft Wahlen anstehen, bei denen man etwas erreichen kann. Diejenigen, die weitere Sprachen beherrschen, können das dann in den entsprechenden Ländern publik machen. Es macht allerdings nur dann Sinn, wenn im jeweiligen Land das Internet eine ausreichende
Verbreitung hat.

Man muß nicht mit allen Punkten übereinstimmen, aber vom Grundtenor sollte man mit den vorgelegten Punkten einverstanden sein. Über die wirklich zu treffenden Entscheidungen ist dann sowieso noch ausführlicher zu diskutieren.

Im Moment zählt aber nur eines: Schnelle Gründung einer Partei und Aufstellung von möglichst kompetenten Kandidaten in allen Wahlkreisen.

Zuerst gilt das Motto: Dabei sein ist alles.
Hinterher muß man an den Ideen feilen.
Es kann ja fast nur besser werden, als es derzeit ist.

Dazu stellte ich ein Forum bereit, welches in Deutschland von Jürgen betreut wurde.

Auf ein gutes Gelingen!

Thomas Schleßmann

 
 
 
 
 

Das Bild oben zeigt einen Steineklopfer in Madagaskar. Den Berg Arbeit hat er vor sich. Die großen Brocken müssen alle zu Schotter verkleinert werden.

Geheime Hintertüren bei Betriebssystemen von Microsoft – Windows XP, Windows Vista

Büroarbeitsplatz am Computer

Die Mehrheit der Computernutzer hat sie auf dem Rechner: Die Software der von Bill Gates und Paul Allen gegründeten Firma aus Redmond im US-Bundesstaat Washington. Die Rede ist von der Microsoft Corporation. Ob das noch das uralte Windows 98 ist, Windows ME, Windows 2000, Windows XP oder Windows Vista, schon immer seit dem Aufkommen vom Internet hatten nicht wenige Nutzer vermutet, daß irgendwo versteckt irgendwelche Schweinereien bezüglich unbekannter Funktionen zum ausspionieren der Nutzer darin enthalten sind. Als Verschwörungstheorien wurde so etwas aber immer abgetan.
Es ist jetzt auch nicht mehr ganz so neu, aber die Mehrheit der Windows-Nutzer dürfte darüber noch nicht informiert sein, was die Zeitung “The Seattle Times” am 29. 4. 2008 veröffentlichte: Schon im Juni 2007 habe Microsoft ein COFEE (Computer Online Forensic Evidence Extractor) genanntes System, das sich auf einem USB-Stick befinde, an die Behörden von 15 Ländern, darunter Polen, die Philippinen, Deutschland, Neuseeland und an die Vereinigten Staaten kostenlos abgegeben. Mehr als 2000 Leute arbeiteten in diesen Ländern mit dem System. Jean-Michel Louboutin von Interpol habe gesagt, daß lediglich 10 von 50 afrikanischen Ländern spezielle Einheiten gegen Cyber-Kriminalität hätten. Madagaskar zählt da sicherlich nicht dazu.
Mit 150 Befehlen könne man in extrem verkürzter Zeit digitale Beweise sammeln. Das System könne Passwörter entschlüsseln, den Internetverkehr eines Rechners analysieren, ebenso, wie die Daten auf der Festplatte.
Wenn aber ein Wirtschaftsspion nun einen solchen USB-Stick in die Hände bekommt, was dann? Und vielleicht besteht ja die Möglichkeit, daß die 2000 Ermittler bei den Sicherheitsbehörden, die jetzt schon Zugriff auf ein solches Tool haben, sich das kopieren und auch weitergeben? Da ist doch immer die Gefahr gegeben, daß einer mal Angeber spielen will bei seinen Freunden.
Bei dieser Faktenlage muß man also davon ausgehen, daß Microsoft von vornherein, und zwar seit langer Zeit, gewisse Schnittstellen in die Betriebssysteme eingebaut hat, die eine solche Datenaufbereitung in kürzester Zeit erlauben. Da sage noch mal einer etwas von Verschwörungstheorie. Da sollte man sich schon eine Theorie zurechtlegen: Welches Betriebssystem wird man seinem nächsten Rechner spendieren. Linux soll ja mit Ubuntu durchaus schon relativ einfach zu handhaben sein, auch wenn man kein Computer-Freak ist.

Foto: aboutpixel.de / my Office © ilker ilco

Nicht mehr ganz so neue Suchmaschine cuil.com – Konkurrenz für Google?

Startseite cuil.com

Heute habe ich in den Statistiken von WassUp in meinem Blog einen Eintrag entdeckt, der die robots.txt-Datei abgefragt hatte, obwohl eingestellt war “No Spam, No Spider”. Der Eintrag hätte also eigentlich nicht erscheinen dürfen, wenn es sich um eine Suchmaschine handelt. Also nahm ich die IP, 38.99.13.124, und gugelte damit. So stieß ich darauf, daß es sich um den Crawler der Suchmaschine cuil.com handelt, der das Internet durchsucht und dessen Standort in San Francisco in den USA ist. Diese Suchmaschine wurde im Juli 2008 offiziell in’s Rennen geschickt, um dem übermächtigen Konkurrenten Google Marktanteile abzunehmen. Insgeheim hofft man anscheinend sogar, Google irgendwann überflügeln zu könnnen. Einen Namenswechsel scheint man dabei auch schon vollzogen zu haben, denn auf vielen Seiten kann man beim Googeln noch auf den Namen cuill.com stoßen.
Die Suchtechnologie soll total anders sein, als bei den Mitbewerbern und die Kosten sollen nur ein Zehntel dessen betragen, was sie bei Google ausmachen. So will man nach heutigem Stand bereits 124.426.951.803 Webseiten indexiert haben. Letztes Jahr beim Start sollen es noch 121 Milliarden gewesen sein, zu dem Zeitpunkt angeblich doppelt so viel, wie bei Google. Die Leute bei cuil.com kennen sich jedenfalls aus, einige haben nämlich vorher ihre Brötchen bei Google verdient, so zum Beispiel die Gründerin Anna Patterson. Ihr Gründerkollege Tom Castello kam als Manager von IBM. Daß man bei Google den Konkurrenten durchaus ernst nimmt verdeutlicht die Tatsache, daß man schon versucht hat, ihn aufzukaufen.
Bisher kann man bei der Suche allerdings noch keine Sprachen einstellen und es werden Ergebnisse aller Sprachen gemischt. Das ist nicht gerade ein Vorteil. Wenn man es schafft, die vorhandenen Mängel und Kinderkrankheiten zu beseitigen, dann könnte cuil.com irgendwann villeicht doch noch zu einer echten Konkurrenz für Google werden, für den Moment kann davon aber noch lange nicht die Rede sein. Und als Empfehlung sollte man den Leuten noch mit auf den Weg geben, den Namen cuil.com nochmals zu überdenken, der ist nämlich nicht sehr glücklich gewählt.

Ötzi, die Gletschermumie in tausend Bildern – Fotos zum Ansehen für alle

Alpen im Ötztal mit Alm und Hütte

Die mumifizierte Leiche des Mannes, der eine sehr lange Zeit in den Ötztaler Alpen gelegen hat, da, wo Österreich und Italien aneinander grenzen, liebevoll auch Ötzi genannt, wurde jetzt tausendfach fotografiert. Die Bilder dieser außergewöhnlichen Foto-Session hat man jetzt in’s Internet gestellt, damit alle diese Fotos vom Gletschermann begutachten können.

Besonders interessant sind dabei die Tätowierungen, die vor langer Zeit – man meint, er soll vor etwa 5300 Jahren gelebt haben – an 15 Stellen an seinem Körper tätowiert wurden. Es handelt sich dabei in gewisser Weise um Strichcodes, die durch ihre Anordnung vermutlich therapeutischen Zwecken gedient haben dürften. Es erscheint zumindest wenig wahrscheinlich, daß man damals schon Tätowierer hatte, die ein Tattoo rein zur Verzierung der Haut machten, man denke nur an ein Arschgeweih.

Die Mumie von Ötzi hatte eine ungefähre Körpergröße von 1,58 m und sein Tod wurde vermutlich durch einen Pfeil, der seine linke Schulter getroffen hatte und dabei die Unterschlüsselbeinarterie verletzt hatte, verursacht. Innerhalb weniger Minuten soll er dabei innerlich verblutet sein.

Er war auf jeden Fall in Kämpfe verwickelt, denn man fand bei ihm Blutspuren von insgesamt 4 anderen Menschen. Einen Bogen aus Eibenholz mit einer Länge von 1,80 m hatte er ebenso dabei, wie ein Kupferbeil. Und hier kann man jetzt also die Fotos vom Photoscan von Iceman Ötzi ansehen! Ein Tableau mit bestechender Bildqualität, in das man auch Zoomen kann.

Foto oben: aboutpixel.de / oetztal_05 © Lukas Ennemoser
Foto unten: pixelio.de / Samoarsee Ötztaler Alpen © Thorsten Müller

Ein Bergsee auf dem Weg zur Kreuzspitze bei Vent im Ötztal

Die Weltwirtschaftskrise schickt unheilverkündende Boten voraus

Polizisten mit Kampfanzug

Wie bereits im Artikel “Alle politischen Organisationen sind in Wahrheit kriminelle Organisationen” dargelegt, wird die laufende Krise sehr viel schlimmer werden, als die “Great Depression” der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. In dem Artikel wird auf ein Interview mit Gerald Celente verwiesen, der schon viele Krisen vorausgesehen hat.

Der große Crash steht noch bevor, kann man jetzt bei der Jungen Welt lesen. Die Zahlen, mit denen derzeit hantiert wird, sind nicht mehr faßbar. Daß die Unruhen in Madagaskar nur der Auftakt für weitere Aufstände weltweit sein könnten, wurde bereits angedeutet.

Die Regierungen sind wohl sehr gut über Entwicklungen informiert und wissen, was kommen wird. Und sie sind es auch, die uns das alles eingebrockt haben, sie haben es so geplant.

Daß die Lage so eingeschätzt wird, daß es zu Aufständen kommen wird, verdeutlichen die Maßnahmen, die man in Frankreich und in Italien getroffen hat. In Frankreich sollen pensionierte Polizisten zurück in den Dienst gerufen werden und in Italien hat man in einer Eilverordnung die Aufstockung der Polizei beschlossen und Bürgerwehren erlaubt.

Einen Eindruck des Potentials, welches die verarmten Menschen in den Vereinigten Staaten darstellen, kann man auf der Seite von Reuters begutachten, wo man Leute in Zelten in einer Zeltstadt vor den Toren von Sacramento in Kalifornien leben sieht.

(16. 2. 2010 Die Reuters-Seite mit den Bildern existiert nicht mehr! Als Alternative dafür der Link zu einem Artikel bei Blick.ch. Wer bewegte Bilder vorzieht: Ein Blog-Artikel, der zahlreiche Links zu Youtube-Videos von Zeltstädten aus vielen Teilen der USA gelistet hat.)

Da steht man in den USA also nicht abseits, denn aus dem Pentagon soll verlautet sein: “Die US Army bereitet sich in aller Stille auf ‘unkonventionelle strategische Schocks’ vor.” Das heißt, zur Aufstandsbekämpfung sind Einsätze durch die Armee geplant.

Die Beschaffungsstelle der US-Armee soll im Internet eine Ausschreibung für Schutz- und Kampfanzüge über 60 Millionen Dollar veröffentlicht haben. Und da steht natürlich der neue Präsident Obama dahinter. Es gibt schon erste Seiten, auf denen Barack Hussein Obama mit Hitler verglichen wird. Mindestens ein Autor meint gar, Obama werde schlimmer.
Wait and see.

Zum Abschluß der Recherchen ist noch ein sehr umfassender Artikel bei Telepolis zu dem hinzugekommen, was bevorsteht.

Foto: aboutpixel.de / abwarten © Frank Zunker

Google will alles wissen: Google Latitude – wo bist Du jetzt?

Da bin ich

Der Konzern, der alle Daten sammelt, die Google Inc. aus Mountain View in Kalifornien, USA, hat jetzt wieder einen Dienst gestartet, mit dem man weitere Daten sammeln will. Mit diesen Daten wird man dann den Visionen eines George Orwell gerecht, denn eigentlich ist das die totale Überwachung. Das geniale dabei ist ja, daß man es versteht, diese Bespitzelung auch noch zu verkaufen. Mit dem neuen Ortungsdienst kann Google also feststellen, wo sich eine Person befindet. Das Satelliten-System GPS (Global Positioning System) wird dabei verwendet oder aus der Entfernung zu Mobilfunk-Masten kann auch der Standort errechnet werden. Der Nutzer kann sich dann auf einer Google-Karte über ein Handy oder im Internet anzeigen lassen, wo eine bestimmte Person sich aufhält. Freunde und Verwandte, die dafür in Frage kommen, müssen zuvor natürlich ihr Einverständnis erklärt haben und man hat selbst die Möglichkeit, festzulegen, welche Personen sehen können, wo man sich aufhält. Der Google Latitude genannte Dienst wird in 27 Ländern, Deutschland inklusive, gestartet. Nicht vergessen sollte man dabei, daß die Firma Google immer weiß, wo man ist. Und die Wahrscheinlichkeit ist auch groß, daß sämtliche Bewegungen aller Personen aufgezeichnet und gespeichert werden.

Kalifornien ist bankrott…

Golden Gate Bridge, San Francisco

…kann man an verschiedenen Stellen im Internet lesen. Einer der wichtigsten Staaten in den USA kürzt Zahlungen an allen Stellen, Beamte müssen 2 Tage Zwangsurlaub im Monat machen und bekommen noch das Einkommen gekürzt. Sogar Steuerrückerstattungen werden auf die lange Bank geschoben und 30 Tage verzögert. Und es ist nicht nur Kalifornien, das akute Zahlungsprobleme hat, denn laut dem Center on Budget and Policy Priorities (CBPP) haben derzeit mindestens 45 der US-Bundesstaaten starke Finanzschwierigkeiten.
Was will uns das sagen? Da kann es mit dem System, das darüber steht, auch nicht mehr weit her sein. Die Schulden müssen irgendwann bezahlt werden. Da das weder gewollt ist, noch sehr wahrscheinlich ist, wird es also auf die Entwertung der Schulden hinauslaufen. Vielleicht wird man ja mit Zimbabwe in Konkurrenz treten, wer die höhere Inflationsrate erreicht? Dort jedenfalls hat man gut vorgelegt, man ist Weltrekordhalter, 6,5 Oktodezillionen ( 6,5 * 10108 ) Prozent soll die Inflation dort laut Berechnung vom 21. 1. 2009 betragen haben.
Äußerste Vorsicht ist jetzt mit sämtlichen Staatsanleihen angebracht, nachdem eine irrationale Flucht in diese vermeintlich sicheren Papiere erfolgte, die die Kurse in ungeahnte Höhen hat schnellen lassen. Wenn der Trend kippt und das Vertrauen schwindet, dann wollen alle verkaufen und die Kurse werden wie ein Stein fallen. Als ein erstes Anzeichen kann man eine Auktion von Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland betrachten, die nicht zu 100% verkauft werden konnte. Das hat es noch nie gegeben, zumal die Bundesrepublik immer als erstklassiger Schuldner gehandelt wurde. Das gleiche Risiko besteht auch bei Firmen-Anleihen, eigentlich bei allen Anleihen, ob in Euro, Dollar oder einer sonstigen Fremdwährung.
Foto: aboutpixel.de / Golden Gate Bridge © Eifelbernd

Video von der Plünderung einer Filiale von Magro in Tana

Auf dem kurzen Film, der im Internet zirkuliert, sieht man, wie die Plünderer ihre Beute bei Magro wegschleppen. Bei den Säcken dürfte es sich um Reissäcke handeln. Das Video ist am 26. Januar 2006 in Antananarivo (vermutlich bei der Magro-Filiale in Tanjombato) entstanden, als die Wut in Teilen der jungen, armen Bevölkerung überschäumte. Die Bilanz ist traurig, wie schon im letzten Bericht zu lesen war. Zudem hat es erste Tote gegeben. Auch für den Filmer dieser Szenen ist es ein Risiko gewesen, die Diebe bei ihrem üblen Treiben mit der Digicam zu filmen. Der Mob kann grausam und unberechenbar sein.
Selbst auf das Fahrzeug des deutschen Botschafters soll man laut einem Bericht von gestern mit Steinen geworfen haben.

Der Gepard – Eine genmanipulierte Chimäre?

Gepard im Tierpark

Im Internet kann man auf die These stoßen, daß der Gepard (Acinonyx jubatus) möglicherweise schon vor langer Zeit das Produkt einer genetischen Manipulation geworden sei, da er wie eine Mischung aus Hund und Katze daherkomme, so etwas wie eine Chimäre. Vor allem die Tatsache, daß der Gepard keine scharfen Krallen hat, wie die anderen Katzenarten, hat wohl zu solchen Überlegungen geführt. Da wurde dann auch angeführt, daß Geparde ihre Krallen nicht einziehen können.
Das klang ja durchaus interessant, aber Beweise dafür fehlten. Zu dem Thema gibt es eine sehr ausführliche Arbeit von dem Biologen Christian Zuppinger zu finden. Zuppinger hat verschiedene Aspekte, die zur Klärung der aufgeworfenen Frage dienen können, analysiert, um die eingangs erwähnte These zu zerpflücken. So stellt er beispielsweise auch fest, daß der Gepard seine Krallen sehr wohl einziehen kann, allerdings nicht sehr weit. Gen-Analysen werden zu Rate gezogen, der Haushund und seine Geschichte werden analysiert. Der Haushund stammt vom Wolf ab und alle Hunderassen haben somit ihre Wurzeln im Wolf. Auch der stellvertretend erwähnte Azawakh, eine Windhundrasse aus der Sahelzone in Afrika, die in einer sehr lockeren Bindung zu den Tuareg lebt. Die Jagstrategien der verschiedenen Tiere werden betrachtet und auch die Skelette werden verglichen. Insgesamt eine sehr aufschlußreiche Arbeit, die zu dem Schluß kommt, daß mit den vorliegenden Kenntnissen nicht davon auszugehen ist, daß die Möglichkeit besteht, daß der Gepard eine durch eine Genmanipulation erzeugte Chimäre ist.

Foto: aboutpixel / Iss was? © bebe

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